Schilddrüsenkrebs bei MCS

Schilddrüsenkrebs bei MCS

Beitragvon johanna » Mittwoch 12. März 2014, 13:52

Hallo,

hat schon mal jemand hier im Forum nach einer Schilddrüsen-OP (1 Knoten war bösartig!) als MCS-Patient eine Radiojodtherapie über sich ergehen lassen?

Gruß
Johanna
johanna
 

Re: Schilddrüsenkrebs bei MCS

Beitragvon norinda » Sonntag 16. März 2014, 13:55

Noch nie von einem Fall gehört Johanna.
Hast Du die Umweltmediziner Verbände schon angefragt?
Schreib deren Präsidenten an, die müssten es wissen und
unterstützen Dich vielleicht mit Infos.
norinda
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Re: Schilddrüsenkrebs bei MCS

Beitragvon johanna » Mittwoch 19. März 2014, 18:44

Sehr tolle Antwort vom Umweltmediziner-Verband:

"Wir empfehlen Ihnen, sich an einen Umweltmediziner zu wenden."
Das hilft mir ungeheuer weiter.

Gruß
Johanna
johanna
 

Re: Schilddrüsenkrebs bei MCS

Beitragvon Galaxie » Sonntag 23. März 2014, 04:06

:idea:
Hallo Johanna,

ja, hier gibt es ein anderes Medikament "Lenvatinib" http://www.presseportal.de/pm/64962/265 ... tieren-von
und wenn man alles verstehen kann hier: "Prof Steven Sherman - MD Anderson Cancer Center, Texas, USA" http://ecancer.org/video/1036/developme ... cancer.php -. Vielleicht kann das jemand übersetzten.... Man weis natürlich nicht, wie das bei MCS wirkt und jeder ist ja auch anders.
hier könntest du dich vielleicht auch erkundigen. Es gibt nach anklicken des Link auch ein Forum zum Thema Schilddrüsenkerebs "OP" und "Radiojodtherapie" berichtet. Vielleicht weis dort auch jemand von MCS. - http://www.sd-krebs.de und hier: http://www.schilddruese-augsburg.de und "Patienten fragen - Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e.V." - http://www.biokrebs.de/therapien/patien ... cle-id-262 - hier im Forum ist auch ein Fall mit MCS, es geht da nicht um Schilddrüsenkrebs, aber die haben dort auch schon mal von MCS gehört... Schilddrüsenbundesverband - Die Schmetterlinge e. V. | Hashimoto ... http://www.sd-bv.de/thread.php?postid=46138‎ -.

LG
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Re: Schilddrüsenkrebs bei MCS

Beitragvon johanna » Montag 24. März 2014, 19:41

@ Galaxie

Vielen Dank für die Infos.
Bei mir ist es so, dass im Dezember 2013 zunächst die Schilddrüse entfernt wurde. Ein entfernter Knoten war bösartig, sagte die Pathologie. Oh Schreck!
Deshalb wurden dann 3 Tage nach der ersten OP in einer 2. Operation die Lymphen entfernt. Die Lymphen hatten keinen Befall. Freude!

Dann wurde nach etlichen Voruntersuchungen – Metastasen wurden auch hierbei nicht festgestellt – die Radiojodtherapie durchgeführt.

Hierbei wird eine radioaktive Kapsel verabreicht und der Patient darf einige Tage das (abgeschlossenen!) Krankenzimmer nicht verlassen. (Auch kein Hofgang wie im Gefängnis!)

Mein Essen und auch die Bettwäsche habe ich selbst mitgebracht – wegen der MCS-Probleme.

Ich vermute nun, dass meine derzeitigen Beschwerden – z. B. Brennen auf der Haut, wie wenn ich in Flammen stehe – von der Radiojodtherapie verursacht sind. Und die Nebenwirkungen der vielen verabreichten Medikamente, Narkosemittel und 3 x Kontrastmittel (wegen MRT und 2 x Szintigramm) verursachte weitere Nebenwirkungen.

Dumm war auch, das mir eine ärztliche Anfängerin eine viele zu hohe Dosis Hormontabletten verordnete. Das führte zu wahnsinnig schmerzhaften Muskelkrämpfen

Ich hoffe nur, das diese Schübe irgendwann wieder aufhören.

Im SD-Krebs-Forum bin ich bereits zahlendes Mitglied. Mein Problem ist dort unbekannt – es hat halt von den Schilddrüsenkrebs-Patienten keiner auch noch MCS.

Und hier im Forum hat halt kein MCS-Betroffener Schilddrüsenkrebs gehabt.
Auch meine Ärzte können sich meine Symptome nicht erklären.

Ich hoffe nur, das diese Schübe irgendwann wieder aufhören. Sonst gönne ich mir einen „Likör“ in der Schweiz. (Der letzte Satz ist ein Scherz).

LG
Johanna
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Re: Schilddrüsenkrebs bei MCS

Beitragvon Galaxie » Montag 24. März 2014, 21:40

;)

Hallo Johanna,

das Brennen was du in Schüben beschreibst sind typische MCS- Symptome und kommt natürlich von den ganzen Behandlungen die bei dir angewandt worden. Denk daran mit MCS kannst du nicht richtig entgiften und das Immunsystem ist überreizt und es kann lange dauern bist die Symptome abklingen, daher entgiften und möglichst alles meiden, was ja nicht immer möglich ist. Viel trinken. Von Nahrung aus biologisch dynamischen Abbau leben, wovon du wohl auch nicht alles verträgst. Die Symptome können auch auftreten, wenn man alles meidet, da wieder einmal das Fass übergelaufen ist. Ich habe diese Erfahrung auch schon paar mal machen dürfen. Bist du dann auch empfindlicher geworden, als vor der Behandlung, was MCS betrifft?

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Re: Schilddrüsenkrebs bei MCS

Beitragvon johanna » Dienstag 25. März 2014, 13:03

@Galaxie

Ja, das meine Symptome eine für mich "neue" MCS-Reaktion sind, habe ich vemutet. So komisch es klingt, aber das ist für mich "leichter" zu ertragen, als wenn es Reaktionen auf die Hormontabletten wären. Denn diese Tabletten muss ich zeitlebens einnehmen.

Eine Verschlechterung meiner sonstigen MCS-Symptome hatte und habe ich nicht. Die jahrelangen Auswirkungen der MCS hatte ich vor der OP durch (nicht gerade billige) Heilpraktiker-Behadlungen weitgehend sozusagen im Griff.

LG
Johanna
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Re: Schilddrüsenkrebs bei MCS

Beitragvon Galaxie » Mittwoch 26. März 2014, 05:19

;)

ja Johanna, von Hormontabletten kann das auch kommen, durch die Zusatzstoffe. Es gibt ja auch Hormonspritzen evtl. ohne Zusatz- und Farbstoffe. Ja ist klar, ich kenn das von einer früheren Apothekerin bei uns die hatte natürlich keine MCS, aber keine Schilddrüse mehr und kam ganz gut mit den Hormonen zurecht. Ich selbst habe ab und zu Gelbkörperhormonersatz bekommen und habe die Farb- und Konservierungsstoffe nicht vertragen. Ja es ging nicht anders, wie es eben ist im Klimaterium. Aber starke Reaktionen wie Brennen und Schübe die heftig waren hatte ich nicht. Es gibt aber MCS Patientinnen die auch Schildrüsenhormone nehmen und noch nicht von starken Schüben berichtet haben. Man muss auch bedenken, das wir alle unterschiedlich sind. Es gibt betroffene, die nicht so stark von MCS betroffen sind und noch überall mit dabei sind von Familienfeiern etc. und nicht jeder erfährt Besserung durch Heilpraktiker. Es gibt aber auch genug Betroffene die sehr eingeschränkt sind.

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Re: Schilddrüsenkrebs bei MCS

Beitragvon Clarissa » Mittwoch 26. März 2014, 08:36

johanna hat geschrieben:@Galaxie

Ja, das meine Symptome eine für mich "neue" MCS-Reaktion sind, habe ich vemutet. So komisch es klingt, aber das ist für mich "leichter" zu ertragen, als wenn es Reaktionen auf die Hormontabletten wären. Denn diese Tabletten muss ich zeitlebens einnehmen.

Eine Verschlechterung meiner sonstigen MCS-Symptome hatte und habe ich nicht. Die jahrelangen Auswirkungen der MCS hatte ich vor der OP durch (nicht gerade billige) Heilpraktiker-Behadlungen weitgehend sozusagen im Griff.

LG
Johanna

Hallo Johanna welche Tabletten und in welcher Dosis musst du nehmen, evtl. habe ich da etwas für dich.

lg
clarissa
Und allen Leugnern zum Trotz, im DIMDI
ICD-10-GM Version 2018 - Stand Oktober 2017 ist MCS immer noch im Thesaurus unter
T 78.4 zu finden und wirklich nur dort und an keiner anderen Stelle!
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Re: Schilddrüsenkrebs bei MCS

Beitragvon johanna » Mittwoch 26. März 2014, 19:37

@ Clarissa

ich nehme Eutyrox 75.
Allerdings denke ich nicht, dass es von den Hormontabletten kommt. Denn die habe ich schon 4 Wochen vor der Radiojodtherapie genommen. (Zunächst in einer Dosierung von 150 Mikrogramm).

Gruß
Johanna
johanna
 

Re: Schilddrüsenkrebs bei MCS

Beitragvon johanna » Freitag 11. April 2014, 12:53

@Clarissa

Zitat:

Hallo Johanna welche Tabletten und in welcher Dosis musst du nehmen, evtl. habe ich da etwas für dich.

lg
clarissa"

Frage:
wass ist das, was du ev. für mich hast.

LG
Johanna
johanna
 

Re: Schilddrüsenkrebs bei MCS

Beitragvon johanna » Sonntag 4. Mai 2014, 12:10

Leider kann ich die PN, die mir zu meiner Frage geschickt wurde, nicht lesen.
ich sei dazu noch nicht berechtigt, sagt das System.

LG
Johanna
johanna
 

Re: Schilddrüsenkrebs bei MCS

Beitragvon PappaJo » Dienstag 24. Februar 2015, 11:53

@Johanna
Der letzte Post ist ja fast ein Jahr her! Wie ist es Dir ergangen?
"Man kann das ganze Volk eine Zeit lang täuschen und man kann einen Teil des Volkes die ganze Zeit täuschen, aber man kann nicht das ganze Volk die ganze Zeit täuschen."
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Re: Schilddrüsenkrebs bei MCS

Beitragvon johanna » Samstag 28. Februar 2015, 14:43

Wie es mir seither ergangen ist?

Besch...

Seit 10 Monaten habe ich neben dem Brennen - dass erfreulicherweise seit einiger Zeit nicht mehr auftritt - starke Schmerzen am Rüchen und unterhalb des Brustbeins.
Die Ärzte (Hausarzt, Fachärzte) haben (bis vor 2 Wochen) keine Erklärung - außer psychosomatische Ursachen - gefunden,
Ja, ja meinte ein besonders toller Orthopäde, "Schilddrüsenkrebs hat schon mal Knochenkrebs zur Folge" !!!! Aber er wolle mich ja nicht verunsichern. !!! (Kein Scherz).

Vor 2 Wochen habe ich zu meinem Hausarzt gesagt, ich will jetzt eine Überweisung zum Internisten, um per Ultraschall meinen Bauchraum untersuchen zu lassen.
Treffer!
Der Internist hat mich sofort zum Radiologen geschickt.

Das Ergebnis: Ich habe Gallensteine, die Gallenblase ist bereits stark verhärtet.

Das war also die Ursache für meine schlimmen Schmerzen.

Die OP erfolgt bereits kommenden Montag. Wenn die Gallenblase nicht gut zu greifen ist, sogar mit Bauchschnitt.

Ich habe auch mal nachgeschaut (Stichwort "Patientenquittung"), was meine Ärzte so alles mit der Krankenkasse abgerechnet haben.
Mein Hausarzt hat sich zwar beim Erst- oder Zweitkontakt eine Stunde lang mit mir beschäftigt, aber die berechneten Leistungen überhaupt nicht erbracht.
Abrechnungsbetrug, wird sowas genannt,
Dafür hat er auch in der Folge die Ursache meiner Schmerzen nicht erkannt.

Einen zweiten Arzt, dessen Abrechnungsbetrug noch schlimmer ist, habe ich der zuständigen Stelle gemeldet.

Wie gesagt, dass Brennen ist seit einiger Zeit nicht wieder aufgetreten.
Die Einstellung mit den Hormontabletten passt jetzt auch.

Mal sehen, wie es nach der OP weiter geht.

Johanna
johanna
 

Re: Schilddrüsenkrebs bei MCS

Beitragvon PappaJo » Sonntag 1. März 2015, 15:00

Na, als wenn MCS nicht reichen würde! Weiterhin viel Glück bei der OP und gute Besserung. :)
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Re: Allergologen dringend gesucht

Beitragvon johanna » Sonntag 7. August 2016, 12:02

@Twei

Dass alle IGEL-Leistungen keinen Nutzen bringen, will ich so nicht stehen lassen.

Es gibt viele ärztliche Untersuchungen und Therapien, die nicht von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt werden dürfen.

Mit dem Immu-Pro-Test gebe ich dir schon (teilweise) recht.

Durch ein paar Tropfen Blut alle möglichen Allergien festzustellen wundert viele Leute.

Bei mir ist es aber so, seit ich mich streng an die laut Testergebnis zu meidenden Lebensmittel halte und auch meinen Speiseplan abwechslungsreich vorplane, sind die meisten meiner "Befindlichkeitsstörungen" verschwunden.

Und seit meine Schilddrüse entfernt wurde, habe ich kein Problem mehr mit Duftstoffen aller Art.

Wobei die richtige Einstellung mit den Hormonen (Hersteller und Dosis), die bei einer SD-Entfernung lebenslang eingenommen werden müssen, sehr lange gedauert hat.

Ich gehe mal davon aus,. dass bei den zu meidenden Stoffe laut Immu-Pro-Auswertung tatsächlich einige Stoffe sind, die ich nicht vertrage.

Gruß
Johanna
johanna
 

Re: Allergologen dringend gesucht

Beitragvon Twei » Sonntag 7. August 2016, 13:48

@johanna

...Ich gehe mal davon aus,. dass bei den zu meidenden Stoffe laut Immu-Pro-Auswertung tatsächlich einige Stoffe sind, die ich nicht vertrage. ...


Selbstverständlich gibt es immer Zufallstreffer, wenn man in die Breite geht ... das traurige an der ganzen Sache ist dann nur "den Weizen von der Spreu zu trennen" als auch, dass man viel Geld für ein Ergebnis bezahlt hat, dass einem nicht mehr bringt als ein kassenärztliches.


...Und seit meine Schilddrüse entfernt wurde, habe ich kein Problem mehr mit Duftstoffen aller Art. ...


Glückwunsch, dann hattest Du ja vielleicht erst gar keine MCS :?:
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Re: Allergologen dringend gesucht

Beitragvon Kira » Montag 8. August 2016, 19:58

johanna hat geschrieben:
Bei mir ist es aber so, seit ich mich streng an die laut Testergebnis zu meidenden Lebensmittel halte und auch meinen Speiseplan abwechslungsreich vorplane, sind die meisten meiner "Befindlichkeitsstörungen" verschwunden.

Und seit meine Schilddrüse entfernt wurde, habe ich kein Problem mehr mit Duftstoffen aller Art.

Wobei die richtige Einstellung mit den Hormonen (Hersteller und Dosis), die bei einer SD-Entfernung lebenslang eingenommen werden müssen, sehr lange gedauert hat.



@Johanna,

schön für dich ... nur dann zweifle ich daran, das du MCS hattest :!:

Warum wohl , wirst du und auch andere nun fragen ...tja, dann wäre der Stein der Weisen gefunden -
also Schilddrüse weg und alle toxisch Geschädigte sind geheilt :?

Einfache Antworten sind offenbar auch im Jahre 2016 immer noch begehrenswerter als aufwendige Ursachenforschung.

Das Vorkommen von Fehldiagnosen darf aber nicht dazu führen, eine gesamte Erkrankung in ihrer Existenz zu leugnen.

Weißt du bzw. wissen es auch die anderen, dass viele angebliche Krankheiten Ihren Ursprung in einer Intoxikation, also einer Vergiftung haben ?

MCS ist eine organische Erkrankung die nach einer überstandenen Intoxikation zurückbleibt. Die Progressivität der Immun- und neurotoxischen Schäden verlaufen immer individuell - eine Spirale ohne Ende, in jeder Hinsicht.
Hier kommt es auf die Schübe der Intoxikationen, der Triggerfunktionen, der Maskierungen und, und, und.... an; am Ende der Spirale steht MCS!!

Die Schulmedizin kennt leider keine Vergiftungen – nur Psychiatrisierung (psycho-somatisch, nicht soma-psychisch!), also die „befohlene“ Einbildung einer Vergiftung lt. Ärzteleitlinie. Weil es durch die Ärzteschaft nicht anerkannt wird, wird die Forschung beschränkt. Da die Antwort die Aufhebung von Chemikalien statt der Einführung von mehr Chemikalien (Pillen) ist, hat Großer Pharma ein altbegründetes Interesse im Halten von eine Nichtdiagnose, weil unsere Umgebung immer toxischer wird.


Jedoch Tag für Tag werden wir weltweit von Hunderttausenden von verschiedenen Chemikalien, wie z.B. Duftstoffe, endokrine Disruptoren, Pestizide, Nahrungsmittelzusatzstoffe, Medikamente, Abgase (Industrie, Auto, Flugzeug, Hausbrand), sämtliche Kunststoffe, Weichmacher (egal ob für Wasserflaschen, Couchbezüge, Pfannenbeschichtungen, Auto-/Flugzeugbauteile), petrochemische Polymere im Kaugummi, Beschichtungen von Getränkekartons, Yoghurtbecher, Infusionsschläuche etc. - das ist nur ein Teil einer unendlichen Liste und wir haben keine Ahnung womit wir hier seit Generationen bombardiert werden, wenn nur ein Teil davon auf die Epigenetik wirkt, na dann Prost. Viele der Chemikalien verlassen nie unseren Körper, sondern wachsen in Fett und Knochenmark an


Unwissen und Ignoranz haben einen hohen Preis ...

Einzige Therapie besteht hauptsächlich in der Expositionsvermeidung.
Eine echte Heilung gibt es bisher nicht, da weder Auslöser noch Verlauf der Erkrankung auf organischer, zellulärer oder molekularer Ebene genau bestimmt werden konnten.
Neurotoxizität ist ein Begriff zur Beschreibung von neurophysiologischen Veränderungen durch Exposition gegenüber toxischen Stoffen. Dieser Exposition kann neben immunologischen und organischen u.a. auch zu neurokognitiven Symptome und/oder psychiatrischen Störungen führen.
Wenn sollte man alles auch kompakt betrachten, deshalb verweise ich auch u.a.(nur um einiges zu nennen) auf
Toxikologie in Dtschl. vernachlässigt viewtopic.php?f=47&t=21239
Neurotoxizität viewtopic.php?f=93&t=21288


Deutschland ist ein Lobbyland (Chemie, Pharma, Pestizide u.a.), wo Gesundheit keine Rolle spielt, gekaufte Gutachter beweisen das Gegenteil, helfende Gesetze gibt es nicht und Behörden handeln getreu den fehlenden Gesetzen auch nicht, dass den Opfern Recht widerfährt und Medien halten sich auch oft „befohlen“ bedeckt, wenn es um Aufklärung geht.

"In den USA werden Menschen, die unter einer Chemikalienunverträglichkeit leiden, häufig "Canaries", Kanarienvögel, genannt.
Früher war es in Bergwerken üblich, diese zarten Vögel mit untertage zu nehmen. Es kam manchmal vor, dass Kohlenmonoxid (giftiges Gas) austrat. Das konnte zunächst zu Kopfschmerzen und auch zum Tod führen.
Wenn die Luft sauerstoffarm war oder Gifte enthielt, reagierte der Kanarienvogel sofort. Er verstummte und fiel von der Stange, dann war es höchste Zeit, nach oben an die frische Luft zu fliehen.
Insofern sind jene Menschen, die heute durch die zahlreichen Gefahrstoffe in der Umwelt krank werden, eine letzte Warnung an alle. (B. Neite)...
http://www.toxnet.ch/aktuelles
"Wo der Mut keine Zunge hat, bleibt die Vernunft stumm."
(Jupp Müller, deutscher Schriftsteller)

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Re: Allergologen dringend gesucht

Beitragvon johanna » Dienstag 9. August 2016, 09:52

@kira und @twei


Kira hat geschrieben:
johanna hat geschrieben:



@Johanna,

schön für dich ... nur dann zweifle ich daran, das du MCS hattest :!:



Ihr meint, ich hätte vielleicht gar keine MCS gehabt, weil ich keine Reaktionen nach SD-Entfernung mehr habe.

Nun, ich weiß nicht, ob ich MCS hatte oder noch habe.

Nach Meinung von Ärzten (u. a. Dr. Bartram, den Ärzten aus Bredstedt und einem Gutachter) schon.

Nachdem aber die Ursachen von MCS kontrovers diskutiert werden, kann meine SD-Erkrankung und die Einnahme bestimmter Lebensmittel und eine rumdum "gesunde Lebensweise" durchaus damit zusammen hängen.
Diese Erklärung ist für mich jedenfalls einleuchtender, als die Meinung von Ärzten und bestimmten Gutachtern, wonach MCS eine psychische Erkrankung sei.

Nun, wenn die genannten Ärzte (Bartram und Bredstedt usw.) recht hatten, dann habe ich MCS immer noch - aber halt ohne Reaktionen.

Gruß
Johanna
johanna
 

Re: Allergologen dringend gesucht

Beitragvon johanna » Dienstag 9. August 2016, 13:27

Kira hat geschrieben:
johanna hat geschrieben:


@Johanna,

also Schilddrüse weg und alle toxisch Geschädigte sind geheilt :?



@kira

Nachtrag:

Ganz so einfach war es nicht natürlich: Nur SD raus und fertig- alles wieder paletti.

Der Schilddrüsen-Entfernung (ein Knoten war leider krebsig) gingen unzählige Untersuchungen und Behandlungen - auch überflüssige - voraus.

Wichtig für mich ist aber nicht, was letztendlich tatsächlich dazu geführt hat, dass die Reaktionen nach Duftstoff-Kontakt oder Chemie-Kontakt endlich nicht mehr auftreten.

Gruß
Johanna
johanna
 

Re: Schilddrüsenkrebs bei MCS

Beitragvon Captain K » Dienstag 9. August 2016, 14:24

@johanna

Nun, wenn die genannten Ärzte (Bartram und Bredstedt usw.) recht hatten, dann habe ich MCS immer noch - aber halt ohne Reaktionen.


Im csn-Forum gibt es etliche Einträge zu den oben aufgeführten Ärzten als auch zu deren Diagnostik und Therapien.

Wir sind ein Forum für tatsächlich MCS-Erkrankte und Betroffene!

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