sueddeutsche.de
14. März 2016
Von Astrid Viciano
Molekularbiologie
Fälschungsvorwurf: Absturz einer Vorzeigeforscherin
Die spanische Forscherin Susana González wurde mit spektakulären Studien zur Herzschwäche bekannt. Nun wird sie des Betrugs bezichtigt.
Es war ein fast märchenhafter Erfolg, an dem sich die krisengebeutelten Spanier erfreuen konnten. In jenem Land, in dem so manches viel versprechende Forschungsfeld jahrelang brach liegt, gab es endlich eine neue Heldin der Wissenschaft. Die Molekularbiologin Susana González arbeitete daran, der Herzinsuffizienz, einer der großen Volkskrankheiten, den Garaus zu machen. Vor einem Jahr bekam sie dafür 1,86 Millionen Euro als Stipendium des Europäischen Forschungsrats. "Das ist eine herausragende Auszeichnung für einen Wissenschaftler", sagt Lutz Hein, Leiter des Instituts für Experimentelle und Klinische Pharmakologie und Toxikologie des Universitätsklinikums Freiburg.
Die Forscherin wurde entlassen, ihr Millionen-Stipendium eingefroren
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