Aus dem heutigen Newsletter von foodwatch:
"Die Lebensmittelbranche ist in Panik: Die Verbraucherschutzminister von Bund und Ländern haben sich im September für eine verbindliche Ampelkennzeichnung von Lebensmitteln ausgesprochen. Nestlé und Co. wollen eine Ampelkennzeichnung um jeden Preis verhindern. Denn versteckte Dickmacher etwa in Kinderfrühstücks-Cerealien oder Wellness-Produkten sollen auch weiterhin für den Verbraucher nur schwer erkennbar sein.
Der Bund für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde (BLL), die Lobbyvereinigung der Lebensmittelindustrie, plant deshalb jetzt eine groß angelegte Offensive gegen die Ampel. Nach einem internen Rundschreiben, das foodwatch vorliegt, will der BLL mit massiver Lobbyarbeit erreichen, dass die "oft anfänglich vorhandene Sympathie in Ablehnung dieser Art der Lebensmittelkennzeichnung" umschlägt.
Lebensmittelkennzeichnung gehe nun einmal nur mit Zahlen, behauptete BLL-Geschäftsführer Matthias Horst in einer ZDF-Sendung. Dass dem nicht so ist, zeigt bereits das Beispiel Großbritannien. Natürlich geht es auch mit Farbe! Zumal es mit den Zahlen manchmal wirklich recht kompliziert ist. Aber überzeugen Sie sich selbst, wie nicht nur Verbraucher, sondern auch Cheflobbyist Professor Horst persönlich im Kampf mit den Zahlen scheitern. Das Video gibt es auf der foodwatch-Internetseite unter":
http://www.foodwatch.de/kampagnen__themen/ampelkennzeichnung/video_zahlensalat/
Dort, bei den Videos, ist auch interessant: extra3 - Seehofer, der Anti-Verbraucherschutzminister
(Es erscheint, wenn man sich das erste Video angeschaut hat, auf dem Balken unter dem Videobild.)
Und hier kann man an der Mitmach-Aktion für die Ampelkennzeichnung teilnehmen:
http://www.foodwatch.de/kampagnen__themen/ampelkennzeichnung/mitmach_aktion/