BfR 01/1998, 05.01.1998
"Eine im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit durchgeführte Untersuchung von Haushaltswasserfiltern, die dem Bundesinstitut für gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinärmedizin (BgVV) zur Begutachtung vorlag, brachte überraschende Ergebnisse. Während die von den Herstellern versprochenen Verringerungen von Blei- und Kupfergehalten, zumindest während eines begrenzten Zeitraumes, überwiegend erreicht wurden, muß mit zunehmendem Alter der Filterpatronen eine Erhöhung der Keimbelastung im Trinkwasser in Kauf genommen werden. Das führte in den Untersuchungen dazu, daß ein großer Anteil der untersuchten Filtratproben nicht mehr den in der Trinkwasserverordnung (TrinkwV) festgelegten mikrobiologisch-hygienischen Anforderungen an Trinkwasser entsprach. Das filtrierte Wasser sollte nach Ansicht des BgVV vor dem Verzehr abgekocht werden. Diese Empfehlung gilt insbesondere für Personen mit einem geschwächten Immunsystem."
http://www.bfr.bund.de/cd/838
Professor Dr. Michael Radke
Kinderklinik Potsdam
Berlin, 24. März 2004
Inhaltlicher Bezug zu Trinkwasserqualität
Vermeidung von Wasserfiltern
(Erhöhung von Keimzahlen und
Fremdstoffkonzentrationen)
Hygieneprobleme
bei der Ernährung
von Säuglingen und Kleinkindern
aus der Sicht
von Fachgesellschaften
http://www.bfr.bund.de/cm/232/hygieneprobleme_bei_der_ernaehrung_von_saeuglingen_und_kleinkindern___aus_der_sicht_von_fachgesellschaften.pdf