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Giftige Tinte auf Verpackungen soll weg

BeitragVerfasst: Montag 28. September 2009, 08:05
von Kai Uwe
Kennzeichnung soll umweltfreundlicher werden
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(aid) - Manchmal steckt der Teufel im Detail - und da, wo man es man wenigsten vermutet. Oben auf einer Käseverpackung zum Beispiel. Klein, aber hoffentlich gestochen scharf prangt dort das Mindesthaltbarkeitsdatum. Angewandter Verbraucherschutz und Umweltbelastung in einem, denn die Tinte, die für den Aufdruck verwendet wird, enthält in der Regel giftige oder reizende Stoffe. Diese durchdringen zwar die Verpackung normalerweise nicht, aber schon die Herstellung belastet nicht nur die Umwelt, sondern auch die beteiligten Arbeiter. Bisher war das unvermeidlich, denn die Tinte muss zahlreiche Anforderungen erfüllen. Sie muss sich gut verarbeiten lassen, auf sehr glatten Flächen haften und extrem schnell trocknen. Ohne organische Chemie ist das bisher unmöglich. Darum fördert die Bundesstiftung Umwelt (DBU) die Entwicklung einer Industrietinte aus umweltfreundlichen, nachwachsenden Grundstoffen wie Harzen, Zellulose und Zitronensäure. Beauftragt wurde ein Unternehmen, das bereits große Erfahrung mit der Herstellung von Tinten im Lebensmittelbereich (etwa für Eier) hat. Das neue Produkt soll sich nicht nur für Lebensmittelverpackungen, sondern auch für Anwendungen im technischen Bereich eignen. Es könnte die Umweltbelastung in weiten Bereichen der Konsumgüterproduktion merklich reduzieren.

Giftige Tinte auf Verpackungen soll weg

BeitragVerfasst: Donnerstag 1. Oktober 2009, 22:20
von Groppo
Was ist heute eigentlich nicht giftig? Täglich gibt es Meldungen aus den unterschiedlichsten Bereichen. Man kann es nicht verstehen, anstatt alles daran zu setzen, dass die Produkte umwelt- und gesundheitsverträglicher werden, habe ich den Eindruck, dass alles ständig schlimmer wird.

Grüsse