Rückschlag für Monsanto

Rückschlag für Monsanto

Beitragvon mirijam » Dienstag 8. Juni 2010, 12:05

Der Saatguthersteller und beinahe Monopolist Monsanto, musste in Haiti eine schwere Schlappe einstecken.

Monsanto hatte der Haitianischen Regierung zugesagt, 475 Tonnen Saatgut zu spenden. Bisher wurden 75 Tonnen der gentechnisch veränderten Saat geliefert. Bei Großdemonstrationen verbrannten Bauern das Saatgut und stellten klar, dass Sie kein gentechnisch verändertes Saatgut möchten.

Monsanto ist bereits mehrfach in Verruf geraten, weil die Firma beispielsweise Bauern verklagte, bei denen durch Zufall vereinzelt durch Monsanto patentierte Pflanzen an den Rändern der Felder wuchsen. Es gibt viele weitere Punkte, die Monsanto zur Last gelegt werden, die in vielen Ländern dieser Welt zu Hunger führten.

In einigen Ländern, die Hilfe vom IWF in Anspruch namen, war eine der Auflagen, Saatgut (verändert) der Firma Monsanto zu nutzten. Hier gilt, beherrsche die Nahrung und du beherrscht das Land. Durch Manipulation der Gene, wurde sogenanntes Terminatorsaatgut gezüchtet, welches nicht zur Wiederaussaat benutzt werden kann. So ist jeder, der das Saatgut benutzt gezwungen, immer wieder neues Saatgut zu kaufen.

Monsanto ist aber nicht nur im Bereich des Saatgutes als Patentkrake unter-wegs. Desweiteren ist auch in der Viehzucht sowie bei Auqakulturen bereits sehr viel beim Internationalen Patentamt auf Monsanto regestriert. Was Microsoft in der Software, dass ist Monsanto bei den Nahrungsmitteln, wahrscheinlich sind auch deshalb beide an dem Saatgutbunker in Spitzbergen beteiligt.

Nun jedoch wieder zurück zur Überschrift. Bauernverbände, Studentenverbände protestierten mit mehr als 20.000 Teilnehmern gegen die Regierung und verlan-gen eine Ablehnung des Saatgutes.

Das bereits gelieferte und ausgeteilte wurde bei den Protesten verbrannt. Hier wird trotz massiver Armut ein Zeichen gesetzt! Der Haiitianische Präsident Rene Preval wurde zum Rücktritt aufgefordert.

http://www.meinpolitikblog.de/2010/06/07/haiiti-rckschlag-fr-monsanto/#more-25453
mirijam
 

Haitianer verbrennen Spendensaatgut

Beitragvon mirijam » Dienstag 8. Juni 2010, 12:09

Port au Prince.- Tausende von haitianischen Landbewohnern haben heute in Hinche (Osten von Haiti) dagegen protestiert, die Schenkung der agrochemischen Firma Monsanto anzunehmen.

Die Agrofirma der Vereinigten Staaten hatte der Regierung von Haiti 475 Tonnen Samen schenken wollen, dieses ist jedoch gentechnisch veraendert. Es war eine Demonstration, welche aus mehr als 20.000 Teilnehmern bestand, die mit einem Protestmarsch gegen die Annahme dieses "Geschenkes" sind. Es begann in dem Ort Papaye, die Landbevoelkerung marschierte bis zum Park Charlemagne Peralte.

Der Fuehrer der Bauernbewegung, Filfranc Saint Nare, moechte gegen die Schenkung protestieren und die haitianische Regierung dazu bewegen, diese Lieferungen nicht anzunehmen. In Haiti befinden sich bereits 75 Tonnen der versprochenen 475 Tonnen Saatgut. Der bereits gelieferte Samen soll verbrannt werden, weitere Lieferungen sollen gestoppt werden. Einige der Demonstranten begannen schon mit der Verbrennung der Samen im Park Charlemagne Peralte.

Saint Nere sagt: wir verbrennen dieses Saatgut, um der ganzen Welt zu zeigen, dass wir genetisch veraenderte Produkte ablehnen. Auf keinen Fall werde man solche Produkte verwenden, so Saint Nere. Auch der Kongress der Bauernbewegung von Papaye (MPNKP) teilte ueber ihren Leiter Tet Kole mit, dass man keine Gen-Produkte akzeptiert.

An der Demonstration nahmen auch Studentenbewegungen teil, soziale Organisationen aus der Dominikanischen Republik und Brasilien. Bei der Aktion forderte die Bauernvereinigung auch ihren Praesidenten Rene Preval zum Ruecktritt auf. Auch in der Hauptstadt von Haiti gab es am Samstag wieder Proteste gegen den amtierenden Regierungspraesidenten von Haiti.

http://www.hispaniola.eu/news/1-aktuell/3344-haitianer-verbrenden-spendensaatgut.html
mirijam
 

Rückschlag für Monsanto

Beitragvon Sonora » Dienstag 29. Juni 2010, 15:37

Diese Leute sind toll und verdienen Hochachtung für ihren Mut und ihre aufrechte Haltung.
Sonora
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