Land Grabbing der neue Agro-Imperialismus
"Land Grabbing – Den Armen wird der Boden unter den Füßen weggezogen
Eine ausreichende Versorgung mit bezahlbaren Lebensmitteln ist nicht nur eine Herausforderung für Entwicklungsländer, sondern auch für Schwellen- und sogar Industrieländer. Die Zeit des Überflusses ist vorbei: Die weltweite Getreideproduktion bleibt zunehmend hinter der wachsenden Nachfrage zurück.
Vor diesem Hintergrund hat sich ein Trend beschleunigt, der ‚Land Grabbing’ genannt wird: Staatliche Akteure und private Investoren aus Industrie- und Schwellenländern sichern sich mittels langfristiger Pacht- oder Kaufverträge große Agrarflächen in Entwicklungsländern, um dort Nahrungsmittel und Energiepflanzen
für den Export anzubauen. Nicht selten stoßen sie auf das Wohlwollen einheimischer Eliten, die großes Interesse an lukrativen Geschäften um Land zeigen. Eine riskante Gratwanderung zwischen notwendigen Investitionen in die Landwirtschaft und neo-kolonialer Landaneignung hat begonnen.
http://www.landcoalition.org/pdf/09_brennpunkt_8_land_grabbing.pdf
Eine ausreichende Versorgung mit bezahlbaren Lebensmitteln ist nicht nur eine Herausforderung für Entwicklungsländer, sondern auch für Schwellen- und sogar Industrieländer. Die Zeit des Überflusses ist vorbei: Die weltweite Getreideproduktion bleibt zunehmend hinter der wachsenden Nachfrage zurück.
Vor diesem Hintergrund hat sich ein Trend beschleunigt, der ‚Land Grabbing’ genannt wird: Staatliche Akteure und private Investoren aus Industrie- und Schwellenländern sichern sich mittels langfristiger Pacht- oder Kaufverträge große Agrarflächen in Entwicklungsländern, um dort Nahrungsmittel und Energiepflanzen
für den Export anzubauen. Nicht selten stoßen sie auf das Wohlwollen einheimischer Eliten, die großes Interesse an lukrativen Geschäften um Land zeigen. Eine riskante Gratwanderung zwischen notwendigen Investitionen in die Landwirtschaft und neo-kolonialer Landaneignung hat begonnen.
http://www.landcoalition.org/pdf/09_brennpunkt_8_land_grabbing.pdf