Bundesamt warnt vor Schadstoffen im Kräutertee

Bundesamt warnt vor Schadstoffen im Kräutertee

Beitragvon Kira » Montag 15. Juli 2013, 19:25

stern.de
15. Juli 2013
AFP

Kamille, Brennessel und Pfefferminze
Bundesamt warnt vor Schadstoffen im Kräutertee

Das Bundesamt für Risikobewertung warnt vor schädlichen Stoffen in Kräutertees. Betroffen sind unter anderem Kamillen-, Brennessel- und Pfefferminztee. Vor allem Eltern sollten aufpassen.

Das Bundesamt für Risikobewertung (BfR) hat vor gesundheitlichen Risiken durch Kräutertees gewarnt. Der Tee könne hohe Dosen sogenannter sekundärer Pflanzenstoffe enthalten, die bestimmte Pflanzen ganz natürlich zur Abwehr gegen Fressfeinde bilden, teilte das Bundesamt am Montag in Berlin mit. Eine akute Gesundheitsgefährdung durch die sogenannten Pyrrolizidinalkaloide (PA) sei zwar unwahrscheinlich. Bei einem langfristigen hohen Verzehr der betroffenen Lebensmittel bestehe aber ein Gesundheitsrisiko vor ...


http://www.stern.de/gesundheit/kamille- ... 38446.html
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Re: Bundesamt warnt vor Schadstoffen im Kräutertee

Beitragvon Moritz » Dienstag 16. Juli 2013, 08:22

Nicht zu unterschätzen die Gefahr. Fencheltee wird gerne Babies gegeben. Auch er ist betroffen.
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Re: Bundesamt warnt vor Schadstoffen im Kräutertee

Beitragvon Kira » Dienstag 17. Dezember 2013, 12:03

deutschlandradiokultur.de
14.12.2013

Tückische Kräuter

Giftige Naturstoffe verunreinigen Fencheltee und Salatkräutermischungen

Von Udo Pollmer

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) warnt zum wiederholten Male vor Kräutertees. Denn darin hatten Analytiker giftige Naturstoffe, Pyrrolizidine, entdeckt.

Vor Monaten warnte das Bundesinstitut für Risikobewertung vor Kräutertees. Die Behörde hatte in zahlreichen Produkten, insbesondere in Fencheltee für Babys üble Giftstoffe nachgewiesen - sogenannte Pyrrolizidine. Pyrrolizidine sind krebserregend und lebergiftig. Sie sind nicht nur viel giftiger als Pestizide, auch die angetroffenen Gehalte lagen manchmal deutlich höher als Pestizidrückstände. Und dann wirken sie auch noch kumulativ.

Bereits die tägliche Aufnahme von 3 bis 4 µg Pyrrolizidin aus einem Gewürztee durch eine Schwangere führte beim Neugeborenen zum Leberversagen. Ein Mikrogramm ist ein Millionstel Gramm. Vergiftungen durch belastete Lebensmittel und Kräuterprodukte haben in der Vergangenheit zu zahlreichen Todesfällen geführt. Fachleute empfehlen deshalb einhellig, kleine Kinder mit Fencheltee zu verschonen, zumindest bis zur Klärung der Ursache für diese Analysenergebnisse.

Giftstoffe stammen von anderen Pflanzen

Denn etwas irritiert die Fachwelt: Fenchel kann eigentlich gar keine Pyrrolizidine bilden. Das Gleiche gilt für andere belastete Tees wie Melisse oder Kamille. Deshalb wird eine Kreuzkontamination vermutet. Die Ware kommt aus aller Welt. ...


http://www.deutschlandradiokultur.de/tu ... _id=272038
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Re: Bundesamt warnt vor Schadstoffen im Kräutertee

Beitragvon Yol » Mittwoch 18. Dezember 2013, 18:49

Seh nichts von Biolabel? Müsste in dem Falle ja kontrolliert sein bevor es auf den Markt kommt. Konventionnelle Krauter oder Tees können vieles beinhalten - ist wohl bei MCS nicht anzuraten.
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Re: Bundesamt warnt vor Schadstoffen im Kräutertee

Beitragvon Kira » Freitag 28. Februar 2014, 10:47

Gesundheitliche Beeinträchtigungen durch Guduchi-Kräutertees sind möglich

Die analytische und toxikologische Datenlage zu Guduchi-Kräutertees reicht nicht aus, um eine sicherere Aussage treffen zu können, ob durch den Verzehr ein Gesundheitsrisiko besteht. Aus Sicht des BfR leitet sich aus diesen fachlichen Unsicherheiten wissenschaftlicher Untersuchungsbedarf ab.

http://www.bfr.bund.de/cm/343/gesundhei ... ichend.pdf
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Krebsgefahr durch Kamillentee WISO findet Pflanzengift

Beitragvon deggendorferin » Dienstag 29. April 2014, 19:06

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Re: Bundesamt warnt vor Schadstoffen im Kräutertee

Beitragvon Kira » Donnerstag 1. Mai 2014, 10:30

...konnten sogenannte Pyrrolizidinalkaloide (PAs) nachgewiesen werden – teilweise in geringen, aber auch in hohen Mengen. Laut dem Bundesamt für Risikobewertung (BfR) kann dieses Pflanzengift den Organismus schädigen und bei langer und hoher Dosierung Lebertumore verursachen. ...

http://www.zdf.de/wiso/krebsgefahr-durc ... 11862.html

Pyrrolizidinalkaloide

http://www.bfr.bund.de/de/a-z_index/pyr ... 27028.html
und http://www.bfr.bund.de/de/suche.html

Präsentationen: Pyrrolizidinalkaloide in Kräutertees und Tees vom 26.03.2014

http://www.bfr.bund.de/cm/343/pyrrolizi ... 628940.pdf
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Tee: Giftstoffbelastung :Gefährlich?

Beitragvon Kira » Freitag 5. Dezember 2014, 09:59

wdr.de
01. Dezember 2014, 21.00 - 21.45 Uhr
Autorin: Katja Kreutzer

Tee: Giftstoffbelastung :Gefährlich?

Tee gilt als gesund. Doch ist er das wirklich? Schon vor mehr als einem Jahr hat markt in Tees gesundheitsschädliche Stoffe gefunden. Was hat sich seitdem getan und wie haben die Hersteller darauf reagiert?

Im vergangenen Jahr hat das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) Tee auf Gifte untersucht, von denen wir immer noch nicht viel wissen – die sogenannten Pyrrolizidinalkaloide (PA). Das Institut hatte in seinen Stichproben zum Teil eine hohe Konzentration an PA gefunden: in schwarzem, grünem und Kräutertee, auch in Babyfencheltee und Biotee – markt berichtete bereits zwei Mal darüber. Die Werte waren teilweise so hoch, dass das konservative Institut eine Warnung aussprechen musste. "Wir sind der Auffassung, dass Vielverzehrer durchaus mit gesundheitlichen Konsequenzen rechnen müssen", so Prof. Reiner Wittkowski vom BfR.

Giftigkeit von PA ...


http://www1.wdr.de/fernsehen/ratgeber/m ... ee178.html
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Giftige Pflanzenstoffe im Pfefferminztee

Beitragvon Kira » Donnerstag 14. Januar 2016, 11:53

11.01.2016
NDR,NPO

Giftige Pflanzenstoffe im Pfefferminztee

Erneut weisen Tests Pyrrolizidinalkaloide in Kräutertees nach

Jetzt auch in Pfefferminztee: Erneut haben Tests giftige Pflanzenstoffe in Kräutertees nachgewiesen. In vier von sechs Tees wurden erhöhte Werte von Pyrrolizidinalkaloiden entdeckt – Stoffen, die auf lange Sicht zu Leberschädigungen und Leberkrebs führen können. In einigen Proben lagen die Konzentrationen dieser Pflanzenstoffe über den empfohlenen Höchsteinnahmemengen, wie der NDR berichtet.

Kräutertees aus Pfefferminze, Kamille oder anderen Pflanzen gelten als gesund und werden daher häufig auch Kindern zum Trinken gegeben. Doch diese vermeintlich bekömmlichen Hausmittel können auch giftige Pflanzeninhaltsstoffe enthalten, wie sich schon in den letzten Jahren mehrfach zeigte. So warnte das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR), bereits 2013 vor Pyrrolizidinalkaloiden in Kräutertees, 2014 wiesen Tests dieses Pflanzengift in Kamillentees nach, kurz darauf fanden Forscher die Alkaloide auch in Bio-Kräutertees für Kinder.

Verunreinigungen durch Fremdkräuter
...

http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-19 ... 01-11.html
ndr.de
10.01.2016
von Saskia Engels


Pflanzengifte in Kräutertees nachgewiesen

Kräutertees namhafter Hersteller sind zum Teil mit Pflanzengiften in einem Maße verunreinigt, dass deren Aufnahme als gesundheitlich bedenklich eingestuft wird. Bei einer Laboranalyse im Auftrag von Markt wurden in einer Stichprobe in vier von sechs Pfefferminz- und Kräutertees sogenannte Pyrrolizidinalkaloide (PA) entdeckt. Diese können zu Leberschädigungen und Leberkrebs führen.

Untersucht wurden drei Pfefferminztees und drei Kräutermischungen:

-"Ja! Pfefferminze" von Rewe für 49 Cent
-"Minze" von Teekanne für 1,99 Euro
-"Westminster Pfefferminze" von Aldi für 49 Cent
-"Kloster Kräuter Mischung" von Edeka für 99 Cent
-"Kräuter pur würzig frisch" von Meßmer für 1,99 Euro
-"Lord Nelson 6 Kräuter" von Lidl für 89 Cent
...

http://www.ndr.de/ratgeber/verbraucher/ ... ee100.html
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Ein rätselhafter Patient Gift im Tee

Beitragvon shadow » Samstag 3. Dezember 2016, 20:13

Ein rätselhafter Patient

Gift im Tee

Eine Frau klagt plötzlich über Herzklopfen und Benommenheit, sie muss sich erbrechen. In der Notaufnahme schildert sie, was sie am Abend zuvor ausprobiert hat.

© Von Nina Weber
Samstag, 03.12.2016
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http://www.spiegel.de/gesundheit/diagno ... 24108.html
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Jeder dritte Tee für Babys enthält Pflanzengifte

Beitragvon Nachtigall » Donnerstag 16. Februar 2017, 20:53

14. Februar 2017

Verbraucherschützer testen

Jeder dritte Tee für Babys enthält Pflanzengifte

Einige Kräutertees für Babys sind mit Pflanzengiften belastet - das geht aus einem Test des Verbrauchermagazins "WISO" hervor. Vor allem Bio-Produkte sind betroffen.

In jedem dritten Kräutertee für Babys waren bei einem Test krebserregende Pflanzenstoffe enthalten. Die Laboruntersuchung wurde vom ZDF-Verbrauchermagazin "WISO" in Auftrag gegeben und in der Sendung am Montagabend vorgestellt. In 5 der 17 getesteten Kräuter-Babytees wurden demnach sogenannte Pyrrolizidinalkaloide (PA) nachgewiesen. Laut Bundesamt für Risikobewertung (BfR) können diese pflanzlichen Gifte den Organismus schädigen und sind möglicherweise krebserregend. Die Tees stammten von Discountern, Apotheken und Drogerien.
...

http://www.stern.de/gesundheit/-wiso--p ... 26246.html


zdf.de |
Verbraucher |
WISO |
WISO vom 13. Februar 2017

Krebserregende Stoffe in Bio-Babytees

Nach WISO-Test nimmt Hersteller Ware vom Markt

von Barbara Ludewig

https://www.zdf.de/verbraucher/wiso/kre ... e-100.html
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Faktencheck Tee – größte Teeproduzenten Indien und China – B

Beitragvon shadow » Sonntag 30. Juli 2017, 10:52

22. Juli 2017

Faktencheck Tee – größte Teeproduzenten Indien und China – Bittere Ernte und viel Gift – The Bitter Sweet Truth About Tea Drinks

Neben Kräuter- und Früchtetee ist Schwarztee besonders beliebt. Doch die Lust auf Tee dürfte vielen nach diesen Nachrichten vergehen.
...
China produziert weltweit den meisten Tee, aber China gehört auch zu den am stärksten verschmutzten Ländern auf der Erde. Eine Studie aus dem Jahr 2013 nahm 30 verschiedene Tees und prüfte sie auf Schwermetalle. Das Ergebnis: über 73% der Tees enthielten Spuren von Blei und 20% enthielten Aluminium über die empfohlenen Richtlinien hinaus. Siehe auch: Tickende Zeitbombe – Das verschmutzte Erbe Chinas.


Fakten: China, Indien, Kenia, Sri Lanka und Indonesien sorgten zusammen für mehr als 80 Prozent der Welt-Teeproduktion. China ist 2016 nach wie vor mit Abstand wichtigster Produzent von Grüntee, Indien bestätigte seine führende Rolle als Produzent von Schwarztee. Weltgrößter Exporteur von Tee insgesamt war Kenia mit 433 551 Tonnen Tee, gefolgt von China (328 692 t), Sri Lanka (280 874 t) und Indien (213 500 t). Quelle: teeverband.de
...

https://netzfrauen.org/2017/07/22/fakte ... more-53241
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