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Schilddrüsenerkrankung und Zwangsjodierung

BeitragVerfasst: Sonntag 23. März 2008, 22:03
von Juliane
"Die Schilddrüse
Kleines Organ mit großer Wirkung

Das Feministische FrauenGesundheits Zentrum e.V. sieht dringenden Handlungsbedarf bei der frauenspezifischen Information zu Schilddrüsenerkrankungen.

Vor allem latente Unterfunktionen der Schilddrüse werden wegen der Komplexität und dem Fehlen spezifischer Symptome erst spät erkannt. So kommt es oftmals schon zu schwer wieder rückgängig zu machenden Veränderungen im Körper bis endlich eine adäquate Behandlung durchgeführt wird. Dadurch wird auch die Chance verpasst, bei leichteren Störungen eine Regulierung über die Selbstheilungskräfte des Körpers zu bewirken. Dies betrifft vor allem die am weitesten verbreitete Unterfunktion, die Hashimoto Thyreoiditis, von der Frauen zehnmal häufiger als Männer betroffen sind. Sie gehört wie der Morbus Basedow zu den Autoimmunerkrankungen der Schilddrüse.
Diese haben in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen, was unter anderem der allgemeinen Jodierung der Lebensmittel zuzuschreiben ist. Inzwischen ist die Hashimoto Thyreoiditis auch eine häufige Ursache für die Kropfbildung in der Pubertät. Immer noch werden nicht alle PatientInnen mit diesen Erkrankungen informiert, dass sie jodsensibel sind und jodreiche bzw. mit Jod angereicherte Nahrungsmittel möglichst meiden sollten, da dadurch ihre Erkrankung weiter angeschoben wird. Zudem können sie der künstlichen Jodierung schlecht ausweichen, da diese auf vielen Grundnahrungsmitteln nicht deklariert ist.

Da auch der Morbus Basedow fünfmal häufiger bei Frauen diagnostiziert wird und Frauen dreimal häufiger stationär im Krankenhaus behandelt werden und auch häufiger an Schilddrüsen-Krebs erkranken, sind Schilddrüsenerkrankungen in der Hauptsache ein Frauenproblem.

In der neu überarbeiteten 60 - seitigen Broschüre "Die Schilddrüse kleines Organ mit großer Wirkung" gibt das FFGZ Berlin verständliche Grundinformationen zu den verschiedenen Störungen der Schilddrüse, beschreibt zahlreiche Selbsthilfetipps und zeigt auf, welche Möglichkeiten der Behand-lung auch in der Komplementärmedizin vorhanden sind. Sie ist gegen 4,80 € (zzgl. 1,20 €) Versand-kosten zu beziehen über das Feministische Frauen Gesundheits Zentrum e.V. Berlin, Bamberger Str. 51, 10777 Berlin, Tel. 030/213 95 97, Fax 030/214 19 27, ffgzberlin@snafu.de, http://www.ffgz.de"

http://www.ffgz.de/pm_schilddruese_08.htm