Teenager essen nicht richtig
Teenager in der EU haben schlechte Essgewohnheiten
25. April 2008
Ein EU-Projekt zur Gesundheit europäischer Jugendlicher zeigte, dass nur 15% der jungen Menschen ausreichend Obst und Gemüse zu sich nehmen. Zudem nimmt die Hälfte aller Jugendlichen mehr als ein Drittel ihres täglichen Energiebedarfs in Form von Fetten auf.
Die ersten Ergebnisse des Projektes „HELENA “ (Healthy Lifestyle in Europe by Nutrition in Adolescence – Gesunder Lebensstil in Europa durch Ernährung im Jugendalter) Jugendalters) besagten, dass etwa 27% der Jungen und 20% der Mädchen zwischen 13 und 17 entweder übergewichtig oder fettleibig seien.
Die HELENA-Studie stellte fest, dass die Zusammenstellung der Nahrung und die Art des Lebensmittelkonsums von Jugendlichen in der EU „alarmierend“ sei, da nur 13% täglich mindestens 200 Gramm Gemüse und nur 16% täglich mindestens zwei Portionen Obst äßen. Im Vergleich, so die Studie, nähmen 50% der Jugendlichen Fette in Höhe von mehr als 35% des gesamten Energiebedarfs auf. Im Hinblick auf körperliche Aktivität – mindestens eine Stunde normale bis starke körperliche Betätigung täglich – schnitten Jungen (58%) besser als Mädchen (31%) ab.
Das Projekt erhob zum ersten Mal auf europäischer Ebene Daten über Ernährungsbedarf und -verhalten, Präferenzen an Lebensmitteln ebenso wie über Fitness und körperliche Aktivitäten von Jungendlichen. Die ersten Ergebnisse der Studie wurden am 21. und 22. April 2008 veröffentlicht.
Die erarbeiteten Daten könnten zur Entwicklung einer effektiven europaweiten politischen Empfehlung führen, um ausgewogene Ernährung zu fördern und um Jugendliche verstärkt zu körperlicher Aktivität anzuregen.
Im Rahmen des Projektes hat eine Reihe von Unternehmen bereits gesunde Alternativen zu den unter Jugendlichen beliebten Snacks entwickelt. Diese neuen Produkte, einschließlich aus Getreide hergestellte Riegel, fettarme Hamburger und Getreidegetränke, würden vermutlich zu einem Geschäftserfolg führen, so die Studie.
Übergewicht bei Kindern und Jugendlichen ist besonders besorgniserregend, da Essgewohnheiten und der Umfang der körperlichen Aktivitäten oft bereits im jungen Alter entwickelt werden und oft ein Leben lang derart erhalten bleiben. Daher sind übergewichtige Jugendliche oft auch im Erwachsenenalter übergewichtig und setzen sich all den hiermit im Zusammenhang stehenden gesundheitlichen Risiken aus, wie Herzkrankheiten, Typ-2-Diabetes, Bluthochdruck, Herzinfarkte und bestimmte Krebsarten.
http://www.euractiv.com/de/gesundheit/teenager-eu-haben-schlechte-essgewohnheiten/article-171948
25. April 2008
Ein EU-Projekt zur Gesundheit europäischer Jugendlicher zeigte, dass nur 15% der jungen Menschen ausreichend Obst und Gemüse zu sich nehmen. Zudem nimmt die Hälfte aller Jugendlichen mehr als ein Drittel ihres täglichen Energiebedarfs in Form von Fetten auf.
Die ersten Ergebnisse des Projektes „HELENA “ (Healthy Lifestyle in Europe by Nutrition in Adolescence – Gesunder Lebensstil in Europa durch Ernährung im Jugendalter) Jugendalters) besagten, dass etwa 27% der Jungen und 20% der Mädchen zwischen 13 und 17 entweder übergewichtig oder fettleibig seien.
Die HELENA-Studie stellte fest, dass die Zusammenstellung der Nahrung und die Art des Lebensmittelkonsums von Jugendlichen in der EU „alarmierend“ sei, da nur 13% täglich mindestens 200 Gramm Gemüse und nur 16% täglich mindestens zwei Portionen Obst äßen. Im Vergleich, so die Studie, nähmen 50% der Jugendlichen Fette in Höhe von mehr als 35% des gesamten Energiebedarfs auf. Im Hinblick auf körperliche Aktivität – mindestens eine Stunde normale bis starke körperliche Betätigung täglich – schnitten Jungen (58%) besser als Mädchen (31%) ab.
Das Projekt erhob zum ersten Mal auf europäischer Ebene Daten über Ernährungsbedarf und -verhalten, Präferenzen an Lebensmitteln ebenso wie über Fitness und körperliche Aktivitäten von Jungendlichen. Die ersten Ergebnisse der Studie wurden am 21. und 22. April 2008 veröffentlicht.
Die erarbeiteten Daten könnten zur Entwicklung einer effektiven europaweiten politischen Empfehlung führen, um ausgewogene Ernährung zu fördern und um Jugendliche verstärkt zu körperlicher Aktivität anzuregen.
Im Rahmen des Projektes hat eine Reihe von Unternehmen bereits gesunde Alternativen zu den unter Jugendlichen beliebten Snacks entwickelt. Diese neuen Produkte, einschließlich aus Getreide hergestellte Riegel, fettarme Hamburger und Getreidegetränke, würden vermutlich zu einem Geschäftserfolg führen, so die Studie.
Übergewicht bei Kindern und Jugendlichen ist besonders besorgniserregend, da Essgewohnheiten und der Umfang der körperlichen Aktivitäten oft bereits im jungen Alter entwickelt werden und oft ein Leben lang derart erhalten bleiben. Daher sind übergewichtige Jugendliche oft auch im Erwachsenenalter übergewichtig und setzen sich all den hiermit im Zusammenhang stehenden gesundheitlichen Risiken aus, wie Herzkrankheiten, Typ-2-Diabetes, Bluthochdruck, Herzinfarkte und bestimmte Krebsarten.
http://www.euractiv.com/de/gesundheit/teenager-eu-haben-schlechte-essgewohnheiten/article-171948