Vorsicht "intelligenter Stromzaehler"

Vorsicht "intelligenter Stromzaehler"

Beitragvon karen.S » Samstag 2. Januar 2010, 23:42

In den Niederlanden ist er bereits eingefuehrt, der "intelligente Zaehler".
Was an ihm "intelligent" ist, ist das er permanent den aktuellen verbrauch an den Stromlieferanten weitergibt und zwar Kabellos. (Ich weiss nicht ueber welches Netz das in Deutschland geschehen wird). Viele elektrosensible Niederlaender wurden bereits krank von dem Ding und es gibt eine Initiatieve den Einbau des Zaehlers zu verweigeren.
Mal abgesehen von der zusaetzlichen Strahlung die der Apparat abgibt, wer will eigentlich, das sein Stromanbieter haarscharf an Hand des Zaehlers "live" zuschauen kann, wann man nach Hause komt, wann die Wohnung wohl leer ist, wann die Waschmaschine laeuft usw.......?

In Holland ist George Orwells Zukunftvision in diesem Jahr realisiert.
Der Stromzaehler zeigt wann wer zu Hause ist und wieviel Geraete er benutzt.
In die Auto's werden strahlende Kaestchen eingebaut die dann genau jeden wann und wo gefahrenen Kilometer registrieren.
Und wer kein Auto hat kann ab 2010 mit allen Oeffentlichen Verkehrsmitteln nur noch mit einer Chipkarte reisen. Das sind persoenliche auf Namen gemachte Karten, die jeden wo und wann gefahrenen Kilometer registrieren.(Es gibt auch lose unpersoenliche Chipkarten fuer die Touristen, die haben aber fuer den Reisenden erhebliche Nachteile)
Und wer noch nicht genug ueberwacht ist hat ja dann vielleicht noch ein Handy, da kann der Provider auch wenn es an ist staendig sehen wer , wo, wann an welchem Ort war.
Unsere Haustiere sind alle "gechipt", das heisst sie haben einen strahlenden kleinen Sender irgentwo im Ohr.....

Schoene, neue Welt.....???

Liebe Gruesse aus Holland
karen.S
 

Vorsicht "intelligenter Stromzaehler"

Beitragvon Clarissa » Sonntag 3. Januar 2010, 11:02

Intelligente Stromzähler


Das Prinzip
Die elektronischen Stromzähler wandeln die Verbrauchsdaten in digitale Signale um. Auf diese Weise können die Daten per Funk oder Kabel an den Stromversorger weiter geleitet werden. Manche Techniken greifen auf die Mobilfunknetze zurück, manche übertragen die Daten per Powerline und wieder andere kombinieren beide Übertragungswege. In jedem Fall ermöglichen die neuen Zähler eine automatische regelmäßige Fernablesung. Meistens wird der Zählerstand viermal pro Stunde aktualisiert. Die Daten werden an den Stromversorger geschickt und dort für die Rechnungslegung verwendet. Außerdem können die Verbraucher in der Regel in einem geschützten Kundenbereich den eigenen Stromverbrauch einsehen – zeitnah und aktuell, da ja ständig neue Daten gesendet werden.


Gegen die Neugier von Providern kann man VPN einsetzen oder anonyme Proxys.

Die Haustiere haben KEINE strahlenden Sender sondern RFID Chips, die von aussen angeregt werden müssen um ihre gespeicherten Informationen auszulesen.


Bei den Autos gibt es unterschiedliche Systeme, (LKW-MAUT-in Deutschland) Papierbons die per Kamera ausgelesen werden, elektronische Geräte die sich aktivieren sobald sie durch eine Mautbrücke fahren.
Und allen Leugnern zum Trotz, im DIMDI
ICD-10-GM Version 2018 - Stand Oktober 2017 ist MCS immer noch im Thesaurus unter
T 78.4 zu finden und wirklich nur dort und an keiner anderen Stelle!
Benutzeravatar
Clarissa
Prof. Forum
 
Beiträge: 6492
Registriert: Montag 9. Januar 2006, 18:00

Vorsicht "intelligenter Stromzaehler"

Beitragvon Yol » Sonntag 3. Januar 2010, 19:25

Danke Clarissa für Deinen objektiven Beitrag.
Vieles in dieser schönen neuen transparenten Welt lässt sich aushebeln, dann wenn man das Wissen hat, wie.

Wir leben mit der Technik unsrer Zeit (wir haben leider keine andere Zeit zur Verfügung) und die Probleme die das für mich insbesondere darstellt, wurde/wird durch die 2(1) Elektro-Ingenieure in unserem Hause bisher immer zufriedenstellend für alle Seiten gelöst.

Dein Beitrag trägt sehr viel dazu bei, dass man sich nicht beständig in kollektiven Mutmassungen hochschauckelt, sondern mit den Füssen auf dem Boden bleibt und das finde ich hier sehr wichtig.
Yol
Forenjunkie
 
Beiträge: 1280
Registriert: Dienstag 25. September 2007, 08:09

Vorsicht

Beitragvon karen.S » Sonntag 3. Januar 2010, 21:46

Na ja, eigentlich wollte ich vor allem sagen, dass es den Zaehler hier in Holland schon gibt und er bei vielen Leuten Beschwerden verursacht. Es gibt eine Buergerinitiative dagegen.Er wird jetzt in Deutschland auch eingefuehrt hoerte ich in den Nachrichten.

Es gibt ihn in der Tat in zwei Versionen, mit der powerline-technik ueber das stromnetz oder kabellos ueber GPRS/UMTS. Die die Beschwerden verursachen sind letztere kabellose natuerlich.Das haette ich dazu sagen muessen.!!!
In Holland werden vor allem die kabellosen eingesetzt.
Diese geben 24 stunden am Tag Strahlung ab ungefaehr vergleichbar mit einem Handy das in Betrieb ist also \"online\" ist, und in den Ablesemomenten, das kann mehrmals am Tag sein oder mehrmals in der Stunde, noch mehr.
Die Zaehler die ueber das Stromnetz in Verbindung stehen mit dem Energielieferanten (powerline)geben im stand-by stand KEINE strahlung ab und in den Ablesemomenten eine geringe Strahlung.
Die, die hier elektrosensibel sind sollten vielleicht aufpassen bevor ihnen sowas in die Wohnung eingebaut wird.Siehe Link:
http://www.diagnose-funk.ch/technik/haushalt-funksysteme/ablesegeraete-neue-dimension-von-funkbelastungen.html

Ich fuehl mich einfach recht , sagen wir mal eingeengt, von der ganzen Technik und habe, wie die Meisten, nicht das Wissen Dinge aus zu hebeln.Ich glaube es ist gut sich zu schuetzen und wenn moeglich, da wo ich noch kann, sowas zumindest in der eigenen Wohnung zu verhindern.

Die Autokaestchen werden in den Niederlanden uebrigens mit dem Mobilfunknetz der Telekomanbieter GPS/UMTS in Verbindung stehen. Die Kfz-steuer wird dann pro gefahrenen Kilometer berechnet.Manche Strassen und Gegenden sind teurer als andere. Deswegen wird kein Maut-system wie in Deutschland fuer die LKW\'s eingefuehrt sondern ein viel genaueres System was es ermoeglicht wirklich jeden gefahrenen Kilometer ab der Haustuer zu erfassen.Von daher die Entscheidung in Holland fuer den Mobilfunk. Wie oft das Kaestchen seine Daten an das Mobielfunknetz sendet ist noch unklar. Strahlungsgegner setzen sich fuer eine Technik ein die es ermoeglicht, das die Daten sehr lange gespeichert werden und dann auf einmal gebuendelt gesendet werden.

Ich wusste nicht, dass die RFID-chips keine Strahlung abgeben, mir hat man gesagt das waere so. In dem RFID-chip ist ein Sender, der seine Information sendet wenn ein Lesegeraet in der Naehe ist.Sie springen dann an wenn sie in dem Frequenzbereich des Lesers kommen.Dies ist auch auf groessere Abstaende moeglich.


Karen

- Editiert von karen.S am 03.01.2010, 21:43 -
- Editiert von karen.S am 03.01.2010, 22:33 -
karen.S
 


Zurück zu Elektrosensibilität

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast