Wohnschadstoffe meiden - die unterschätzte Gefahr

Wohnschadstoffe meiden - die unterschätzte Gefahr

Beitragvon Kira » Donnerstag 28. Mai 2015, 18:57

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Wohnschadstoffe meiden, Belastungen beseitigen
Die unterschätzte Gefahr


Formaldehyd im Ikea-Regal, Holzschutzgifte in der Deckenverkleidung, Pestizide im Wollteppich – die Skandale um Wohngifte reißen nicht ab. Umso erstaunlicher, dass sich die bundesdeutschen Verbraucher ziemlich unbeeindruckt von den Gesundheitsrisiken zeigen. Wer sich ein neues Sofa kaufen will, schaut in erster Linie auf Preis und Design und nicht etwa auf die möglicherweise enthaltenen Chemikalien. “Wenn die Substanzen wirklich so gefährlich wären, hätte man sie längst verboten” oder “Ich kann mir keine Öko-Möbel leisten” sind die gängigen Argumente. Die meisten unterschätzen damit die Gefahr, die vom Chemiecocktail in den eigenen vier Wänden ausgeht. ...


http://www.berliner-mieterverein.de/mag ... .htm#text2


siehe auch

UK: Wie die Luft in Ihrem Haus Sie krank machen könnte viewtopic.php?f=30&t=21165

Ist Ihr Zuhause giftig - Lufterfrischer, Reinigungsmittel u viewtopic.php?f=30&t=20924

Schimmel, Asbest und Co: Diese Schadstoffe lauern in den eig viewtopic.php?f=91&t=21135
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Formaldehyd als Schadstoff ist zurück - tatsächlich war es n

Beitragvon Kira » Dienstag 2. Februar 2016, 11:13

lifepr.de
01.02.2016


Formaldehyd als Schadstoff ist zurück - tatsächlich war es nie weg!

Formaldehyd gast aus vielen modernen Baustoffen aus und belastet die Atemluft in Wohn- und Arbeitsräumen

(lifePR) (Lügde, 01.02.2016) Die meisten Menschen haben Formaldehyd als Schadstoff nicht mehr im Blick, weil sie annehmen, dass es kaum noch in Baumaterialien vorhanden ist.

Das jedoch ist ein Trugschluss.

Zwar gibt es viele Bauprodukte und Möbel aus heimischer Fertigung, die tatsächlich im Gegensatz zu früher weniger Formaldehyd enthalten bzw. im Laborversuch weniger ausgasen.

Unter den heute üblichen Wohnbedingungen allerdings, mit im Winter oft hohen Raumlufttemperaturen und Luftfeuchtewerten, wird aus den verbauten Materialien und Möbeln doch wieder in erhöhtem Maße dieser Schadstoff emittiert und wirkt sich in den heutigen dichten Häusern noch viel stärker aus.

Viele moderne Holzwerkstoffe (Spanplatten, mitteldichte Faserplatten und OSB-Platten) werden mit Klebern auf Basis von Melamin, Harnstoff und Formaldehyd hergestellt.

Bei der Herstellung der Leime wird Formaldehyd mit Harnstoff versetzt, wobei Wasser entsteht, das abtrocknet. Dieser Prozess ist umkehrbar, so dass das Kunstharz wahrend der Nutzungszeit durch die Einwirkung von Luftfeuchtigkeit wieder in Harnstoff und Formaldehyd gespalten wird und Formaldehyd aus dem Holzwerkstoff ausgast.

Auch Materialien aus Glaswolle und Steinwolle zum Dämmen von Wärme oder Schall enthalten bis zu 7% Formaldehyd als Zusatzstoff.

Bauschäume, Farben, Glasfaservliese und Zusatzstoffe in Beton und Estrichen enthalten ebenfalls relevante Mengen an Formaldehyd.

Zudem gibt es für die vor Ort, also auf der Baustelle und in der Wohnung, hergestellten oder verarbeiteten Materialien in der Regel keine Emissionsgrenzwerte. Solche Werte gibt es allenfalls für Spanplatten, wobei die Emissionen meist unter eher unrealistischen Laborbedingungen gemessen werden. Auf Grund der in der Praxis oft umfangreichen Nutzung dieser Bauprodukte oder Möbel kommt es dann nicht selten zu erhöhten und belastenden Formaldehydwerten in der Raumluft.

Der Baubiologe Thomas Jockel aus Detmold gibt Auskunft:
...

http://www.lifepr.de/pressemitteilung/b ... xid/573336
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Re: Wohnschadstoffe meiden - die unterschätzte Gefahr

Beitragvon Kira » Dienstag 9. Februar 2016, 10:59

Google-Übersetzer
28. Januar 2016

Verringern Sie das Risiko von Krebs zu Hause

Waschen neue Kleidung und Bettwäsche kann die Exposition gegenüber Formaldehyd verringern , eine der vielen Krebsrisiken in Ihrem Hause, sagt Lindsay Coulter , ein führender Umweltschützer mit der David Suzuki Foundation in Vancouver . "No- Eisen " Stoffe, die faltenfrei sind , farbecht und schmutzabweisend sind in Formaldehyd üblicherweise vorgeweicht - das ist richtig, die gleiche Chemikalie die verwendet wird, in denen Frösche für die Präparation im Hochschulbiologieunterricht getränkt sind.

Formaldehyd wird auch als Konservierungsmittel in Kosmetika, gedrückten Holzprodukte , Vinylbodenbelag und Hausreinigungsmittel verwendet . "Es ist ein ...


Original

Published Thursday, Jan. 28, 2016

Reduce your risk of cancer at home

Washing new clothes and bed sheets may decrease exposure to formaldehyde, one of the many cancer risks in your home, says Lindsay Coulter, a leading environmentalist with the David Suzuki Foundation in Vancouver. “No-iron” fabrics that are wrinkle-free, colour-fast and stain-resistant are typically presoaked in formaldehyde – that’s right, the same chemical used to pickle frogs for dissection in high-school biology class.

Formaldehyde is also used as a preservative in cosmetics, pressed-wood products, vinyl flooring and home-cleaning products. “It’s a ...

http://www.theglobeandmail.com/partners ... e28442234/
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Video: Billiger Baustoff mit bösen Spätfolgen

Beitragvon Kira » Freitag 25. März 2016, 08:37

Video: Billiger Baustoff mit bösen Spätfolgen

23.03.16 | 08:41 Min. | Verfügbar bis 23.03.2017

Seit 1978 ist der Weichmacher PCB in Baumaterialien verboten. Allerdings gelangen in Schulen, Turnhallen und öffentlichen Gebäuden jedes Jahr noch Tonnen der krebserregenden Chlorverbindung in die Luft.

http://www.daserste.de/information/wirt ... n-100.html

https://www.youtube.com/watch?v=_gvxsC9i_vs

Weichmacher PCB
Billiger Baustoff mit bösen Spätfolgen
Gestern, 15:00 Uhr, BR.de
8 Min.

http://www.br.de/mediathek/video/sendun ... s-100.html
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Re: Wohnschadstoffe meiden - die unterschätzte Gefahr

Beitragvon Spritzendorfer » Montag 11. April 2016, 11:33

Wir finden es unverantwortlich, dass sich nach wie vor Kitas Schulen/ Schulträger weigern, flächendeckend umfassende Schadstoffprüfungen durchzuführen -
dabei geht es aber keineswegs nur um PCB: http://www.eggbi.eu/forschung-und-lehre ... stoff-pcb/
sondern auch um Schadstoffe wie Formaldehyd, Holzschutzmittel, hormonell wirksame Weichmacher und Flammschutzmittel(!) VOCs, Glykole und Schimmel.
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Re: Wohnschadstoffe meiden - die unterschätzte Gefahr

Beitragvon Nachtigall » Montag 27. Juni 2016, 17:25

hier ist der Text zur Sendung nachzulesen
Sendetermin



Mi, 23.03.16 | 22:00 Uhr
Das Erste

PCB: Billiger Baustoff mit Spätfolgen

Polychlorierte Biphenyle (PCB) sind Weichmacher, die in Deutschland bereits seit 1978 verboten sind. Allerdings steckt der krebserregende Stoff noch heute in zahlreichen öffentlichen Gebäuden, zum Beispiel in Kindergärten, Schulen und Universitäten. PCB gelangt aus Fugenmassen und Farben in die Raumluft. Die Internationale Agentur für Krebsforschung hat PCB in die höchste Gefahrengruppe eingeordnet. Damit gilt PCB als krebserregend. Täglich atmen Tausende Schüler, Studenten, Lehrer und Professoren PCB in so hoher Konzentration ein, dass sich ihr Krebsrisiko erhöht.


24.000 Tonnen PCB in Fugenmasse und Farbe

In Deutschland kamen circa 24.000 Tonnen PCB in Bauprodukten zum Einsatz:
...

http://www.daserste.de/information/wirt ... b-102.html
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Re: Wohnschadstoffe meiden - die unterschätzte Gefahr

Beitragvon Nachtigall » Mittwoch 20. Juli 2016, 18:06

PCB ! Das Gift aus der Nachbarschaft ( NRW ) - Könnes Kämpft ( WDR )

Veröffentlicht am 08.06.2016

https://www.youtube.com/watch?v=J7P5ig7xYA0
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Re: Wohnschadstoffe meiden - die unterschätzte Gefahr

Beitragvon Tüpfelponcho » Mittwoch 7. September 2016, 18:12

Vielen herzlichen Dank Kira für diesen Thread!

Vielen Dank Nachtigall für die genannte Doku, sehr sehenswert, z.B. besonders ca. ab dieser Stelle (ab ca. 28:00 min)

https://youtu.be/J7P5ig7xYA0?t=1678
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Re: Wohnschadstoffe meiden - die unterschätzte Gefahr

Beitragvon Tüpfelponcho » Mittwoch 12. April 2017, 22:27

Die Links der 2 Beiträge von zuvor funktionieren nicht mehr, hier aber an anderer Stelle:

Könnes kämpft
PCB – Das Gift in der Nachbarschaft

Veröffentlicht am 29.10.2016

https://www.youtube.com/watch?v=ORnunAICUfE


https://youtu.be/ORnunAICUfE?t=1712
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