Nur mal als Info

Nur mal als Info

Beitragvon Junkie » Dienstag 1. März 2005, 20:34

Man sagt ja so, daß sich Milben von Hautschuppen ernähren. Nunja - aber wußtet ihr, daß die das garnicht verdauen können und daß die Milben in unseren Wohnungen glatt vertrockenen. So ergeht es auch dem natürlichen Feind der Milben - der Raubmilbe. Die Milben können nur überleben, wenn es genug Schimmelpilze in der Wohnung gibt, denn die nehmen Feuchtigkeit auf, deponieren sie und die Milbe kann sich von ihnen das Wasser beschaffen. Die Milbe braucht diese Schimmelpilze aber nicht nur, um nicht zu verdursten. Sie müssen auch ihre Nahrung vorher fermentieren. Solange die nämlich nciht von Schimmelpilzen vorverdaut wurde, kann die Milbe damit gar nichts anfangen. Und zuletzt kann die Milbe ihre Nahrung nur mit den Pilzen aufnehmen. Das gärt dann in der Milbe, womit ihr Innendruck sehr hoch wird. Im Prinzip ist das für sie sogar positiv, da sie so nicht zertreten werden kann, wenn sie im Teppich sitzt. Aber kaum jemand fragt sich: "Warum ?" Dafür wissen aber viele, daß man Milbenverseuchte Textilien nur in den Kühlschrank geben muß. Wenn dann das Wasser gefriert und sich ausdehnt platzt die Milbe. Die platzt sogar, wenn man die Sachen in einen Beutel packt und mit dem Staubsauger ein Vacuum erzeugt, da ihr Innendruck durch die Pilze enorm hoch ist, hält sie das nicht aus. So und nun fragt mal einen Milbenallergiker: "Hast Du Schimmelpilze in Deiner Wohnung ?" Die Antwort lautet mit Sicherheit: "Aber nein doch !" Dann könnt ihr sanft lächeln, denn ohne Schimmel gibt es auch keine Milben ! Übrigens reagiert kein Milbenallergiker auf Milbeneiweiß - komisch gell ? Ja, ja man reagiert nur auf den Milbenkot ! Und ist das nicht irgendwelcher Hausstaub, der mit Sekreten von der Milbe versetzt ist ? Wenn wir also weder auf den hausstaub noch auf die Sekrete der Milbe allergisch sind, wie können wir dann auf ihren Kot allergisch reagieren ? Da gibts nun Forscher die behaupten, daß wir eigentlich auf den von ihr umgewandelten Schimmel reagieren, denn der enthält besonders viel Mykotoxine. Ob das stimmen könnte ?
Junkie
 

Nur mal als Info

Beitragvon Junkie-2 » Donnerstag 15. September 2005, 16:43

Ergänzung: Auch das könnte der Grund sein, warum es zur Hausstauballergie kommt. Jedenfalls ist stark zu bezweifeln, daß es an der Milbe liegt. Die chemische Industrie schiebts ja immer gerne auf andere. (Z.B. die Betroffenen haben als Kind zu wenig im Dreck gespielt)
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Ein Kilo Hausstaub enthält zwischen 0,3 bis 5,4 Gramm (Gramm ist kein Schreibfehler!) Phthalsäureester. Die Weichmacher aus Kunststoffen sind wegen ihren hormonellen Effekten in die Kritik geraten. Bislang ist nicht bekannt, wie viel Staub der Mensch täglich einatmet und ob die Xenoöstrogene auch über die Haut aufgenommen werden. Das gesundheitliche Risiko ist noch offen. Denkbar ist allerdings, dass es einen Zusammenhang zwischen den belasteten Stäuben und dem Auftreten einer Hausstaubmilben-Allergie gibt. (Niedersächsi-sches Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten. Verbraucherschutz Januar 1999) Aus: EU.L.Enspiegel 1999, Heft 7
Junkie-2
 

Weichmacher

Beitragvon Minnie » Samstag 15. Oktober 2005, 17:24

Hallo Junkie-2,

Fakt ist nun mal, daß bei Hausstaubmessungen unglaubliche
Mengen an Weichmachern gefunden werden. Oft ist sonst nichts
zu finden und die Bewohner sind so krank, daß sie eine Messung
verlangen. Das macht keiner ohne Grund, kostet schließlich nicht wenig
Geld.

Mit den Weichmachern wird uns in Zukunft noch so Einiges erwarten.

Viele Grüße,
Minnie
Minnie
 


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