Kosmetik - Wo überall Mikroplastik drin ist

Kosmetik - Wo überall Mikroplastik drin ist

Beitragvon Kira » Montag 27. Januar 2014, 18:24

Kosmetik - Wo überall Mikroplastik drin ist.

http://www.bund.net/fileadmin/bundnet/p ... tliste.pdf

bund.net

Mikroplastik – unsichtbare Gefahr

Plastikgegenstände aus unserem täglichen Gebrauch finden sich zahlreich an den Küsten und Flussufern sowie in den Meeren der Welt. Weniger offensichtlich – aber nicht weniger häufig – sind mikroskopisch kleine Plastikpartikel. Mit einer Größe von weniger als fünf Milimetern sind sie eine unsichtbare Gefahr mit verheerenden Folgen. Sie ziehen Umweltgifte an, werden von Meeresorganismen gefressen und sind nicht wieder aus der Umwelt zu entfernen. Daher setzt sich der BUND für ein Verbot von Mikroplastik in Produkten wie Kosmetika ein.

Als primäres Mikroplastik werden sogenannte Kunststoffpellets bezeichnet, die von der Industrie zur Weiterverarbeitung hergestellt werden. Feines Plastikgranulat findet Anwendung in der Kosmetikproduktion. Zu finden sind sie in Peelings, als Massageperlen in Duschgelen sowie in Zahnpasten. Derzeit ist eine Filterung in Klärwerken noch nicht möglich, wodurch das Mikroplastik aus den Haushalten ungehindert in das Meer gelangt.

Sekundäres Mikroplastik entsteht wiederrum beim ...

http://www.bund.net/index.php?id=18812
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Re: Kosmetik - Wo überall Mikroplastik drin ist

Beitragvon Flaunt » Dienstag 28. Januar 2014, 10:34

Irgendwo gab es zu lesen, dass solche Mikroplastipartikel auch schon in unserer Luft sind.
Wenn das so ist, dann Mahlzeit. Dann werden viele Zivilisationskrankheiten und besonders Krebs rapide ansteigen.
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Re: Kosmetik - Wo überall Mikroplastik drin ist

Beitragvon Kira » Dienstag 28. Januar 2014, 18:15

Flaunt hat geschrieben:Irgendwo gab es zu lesen, dass solche Mikroplastipartikel auch schon in unserer Luft sind.
Wenn das so ist, dann Mahlzeit. Dann werden viele Zivilisationskrankheiten und besonders Krebs rapide ansteigen.


@Flaunt es ist leider so
... Experte: Plastikteilchen auch in der Luft

Gerd Liebezeit vom Institut für Chemie und Biologie des Meeres der Carl-von-Ossietzky-Universität Oldenburg

"Wir können davon ausgehen, dass das Mikroplastik überall in der Atmosphäre zu finden ist", sagt Gerd Liebezeit, emeritierter Professor am Institut für Chemie und Biologie des Meeres der Carl-von-Ossietzky-Universität Oldenburg. Seine Vermutung: Das Plastik gelangt über die Luft auch in Lebensmittel. Der Wissenschaftler hat in 19 untersuchten Honigsorten Fasern und Plastikfragmente gefunden, in vier Proben befanden sich außerdem Plastikkügelchen. Auch in Regenwasser ist Plastikmaterial entdeckt worden, wie es in Kosmetikprodukten verwendet wird. Professor Liebezeit fordert deshalb: "Die Verwendung von Plastikteilchen in Kosmetik- und Reinigungsprodukten sollte verboten werden." ...

http://www.daserste.de/information/wirt ... k-100.html
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Re: Kosmetik - Wo überall Mikroplastik drin ist

Beitragvon Kira » Freitag 21. Februar 2014, 18:33

welt.de
18.02.14
Von Clemens Häusler

Körperpflegeprodukte

Umweltschützer warnen vor Mikroplastik in Kosmetik

Der BUND kritisiert, dass in Zahnpasten und Duschgels feinste Plastik-Teilchen stecken, die über das Abwasser in die Umwelt gelangen. Nun wächst die Sorge, dass Nahrungsmittel verunreinigt werden.

Viele gängige Körperpflegeprodukte wie etwa Zahnpasta, Duschgel oder Peeling enthalten feinste Plastik-Teilchen, auch bekannt als "Mikroplastik". Der Bund Umwelt und Naturschutz (BUND) nun hat eine heikle Liste veröffentlicht, auf der bekannte Erzeugnisse fast aller namhaften Hersteller stehen.

Der Verband befürchtet, dass die Kunststoff-Teilchen über Haushaltsabwässer in Flüsse, Seen und Meer gelangen. Sie schaden dort nicht nur der Tierwelt, sondern finden über Umwege auch in menschliche Nahrungsprodukte. Die Umweltschutz-Organisation fordert deswegen ein EU-weites Verbot der Verwendung von Mikroplastik in kosmetischen Erzeugnissen. ...


http://www.welt.de/wirtschaft/article12 ... metik.html
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Wie der Plastikmüll ins Meer und dann auf den Teller kommt

Beitragvon Kira » Sonntag 23. Februar 2014, 10:59

derwesten.de
18.02.2014
von Jonas Erlenkämper
Wie der Plastikmüll ins Meer und dann auf den Teller kommt

Essen.
Mikroteilchen sind winzige Plastik-Kügelchen, die zum Beispiel die Wirkung von Zahnpasta verstärken können. Doch die Teilchen gelangen auch ins Abwasser und von dort in die Nahrungskette. Kosmetikhersteller wollen ihre Produkte nun umstellen, Forscher und Umweltschützer fordern ein Verbot.
Wale gehören zu den Opfern, Schildkröten, Fische sowieso. Viele Meerestiere sterben, weil sie im Wasser treibenden Plastikmüll fressen. Doch Abfall ist nicht nur für Tiere ein Problem: Auch Menschen nehmen über Lebensmittel kleinste Plastikteilchen zu sich. Wie gefährlich Kunststoff im Körper sein kann, weiß aktuell niemand. Wissenschaft, Industrie und Politik sind jedoch alarmiert ...



http://www.derwesten.de/ratgeber/wie-de ... 1792080398
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Re: Kosmetik - Wo überall Mikroplastik drin ist

Beitragvon Kira » Mittwoch 21. Mai 2014, 08:35

Mitzeichnungsfrist

12.05.2014 - 09.06.2014


Petition 46029

Abfallwirtschaft - Verbot von Mikroplastik in Kosmetik, Pflegeprodukten und Kleidung vom 28.09.2013

Text der Petition

Der Deutsche Bundestag möge beschließen, dass Mikroplastik in Kosmetik, Pflegeprodukten und Kleidung verboten werden. Die Entwicklung und der Einsatz von Filteranlagen für Klärwerke zur Aussonderung von Mikroplastik soll staatlich gefördert werden. Mikroplastik trägt zur Verschmutzung der Meere mit Plastikmüll bei und belastet Tiere und Menschen durch über die Nahrung aufgenommene Chemikalien. ...

https://epetitionen.bundestag.de/conten ... 46029.html
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Re: Kosmetik - Wo überall Mikroplastik drin ist

Beitragvon Kira » Dienstag 10. Juni 2014, 08:26

oe3.orf.at
„Ö3-Wecker“ mit Robert Kratky, 5. Juni 2014

Mikroplastik: So viel ist drin

Kleine Größe, große Auswirkung: Plastikteilchen in Kosmetikprodukten finden durch das Abwasser den Weg ins Meer.
Was tun mit bereits gekauften Produkten?

Mikroplastik lässt sich auch durch Kläranlagen nicht vollständig aufhalten, hat Ö3-Reporter Florian Petautschnig recherchiert. Was soll man also mit bereits Produkten tun - in den Abfluss gießen fällt aus. Soll man diese Produkte im Restmüll entwerten? Greenpeace-Expertin Antje Helms rät, sich an den Handel zu wenden: ...


http://oe3.orf.at/stories/2649656/
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Re: Kosmetik - Wo überall Mikroplastik drin ist

Beitragvon Kira » Sonntag 6. Juli 2014, 06:18

derstandard.at
1. Juli 2014
von Klaus Taschwer

Mikroplastik: Reine Haut, verunreinigte Umwelt
Zahnpasten und Peelings: Mikroplastik in Kosmetikprodukten und Nahrungsmitteln bringt Ökosysteme aus der Balance

Wien - Wahrscheinlich steht in fast jedem Badezimmer das eine oder andere Produkt, das Mikroplastik enthält: Die weniger als einen Millimeter kleinen Plastikkügelchen sind in etlichen Zahnpasten und Peelings enthalten, die Haut oder Zähne glatt scheuern und besonders sauber machen sollen. Diese besonders gründliche Hygiene hat ihren Preis, den die Umwelt - und letztlich wieder der Mensch - bezahlt. ...

http://derstandard.at/2000002533519/Mik ... die-Umwelt
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Re: Kosmetik - Wo überall Mikroplastik drin ist

Beitragvon Kira » Donnerstag 13. November 2014, 09:44

BUND.net > Aktiv werden > Aktionen > Mikroplastik in Kosmetik

Yves Rocher: Kein Mikroplastik in Kosmetik!

Das Unternehmen Yves Rocher wirbt mit dem Slogan "Die Nr. 1 in Pflanzen-Kosmetik". Tatsache ist: In vielen Yves-Rocher-Produkten steckt Mikroplastik. Alleine in sechs Produkten der aktuellen Weihnachtskollektion haben wir es entdeckt. Unsere Aufforderung, kein Mikroplastik mehr in den Produkten zu verwenden, hat Yves Rocher ignoriert. Plastik-Kosmetik als Pflanzen-Kosmetik zu verkaufen, heißt VerbraucherInnen an der Nase herumzuführen!

Fordern Sie Yves Rocher jetzt auf, den unnötigen Einsatz von umweltschädlichem Mikroplastik zu beenden! ...

http://www.bund.net/aktiv_werden/aktion ... k_kosmetik

http://www.bund.net/aktiv_werden/aktion ... rschreiben
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Re: Kosmetik - Wo überall Mikroplastik drin ist

Beitragvon Kira » Montag 24. November 2014, 09:56

schon 1.675 Unterstützer/innen
Petition richtet sich an Deutscher Bundestag Bundesumweltministerin Barbara Hendricks2

Diese Petition wird versendet an:
Deutscher Bundestag
Bundesumweltministerin Barbara Hendricks

Verbot von Mikroplastik

Plasticontrol e.V.

Wir fordern den Deutschen Bundestag auf, ein Verbot zur Produktion und Nutzung von Mikroplastik zu beschließen. Mikroplastik ist in verschiedenen Körperpflege -und Kosmetikprodukten enthalten. Es gelangt über die Abwasser der Haushalte in die Gewässer, Meere und Atmosphäre. Tiere verwechseln es mit Nahrung und am Ende der Nahrungskette gelangt es auf den Teller des Menschen. Inklusive der enthaltenden chemischen Inhaltsstoffe, die Krankheiten auslösen können. Der Mensch kann Mikroplastik auch über leitungswasser und andere Quellen aufnehmen. Der Abbauprozess des Mikroplastik dauert viele Jahre, es bleibt in der Umwelt enthalten und kumuliert sich. Es existieren diverse Initiativen, allerdings zeigen diese bisher keine Wirkung. Wir wollen eine breite Basis schaffen und benötigen daher die Unterstützung der Bürger, um ausreichend Einfluss auf die Politik ausüben zu können.

https://www.change.org/p/bundesumweltmi ... kroplastik
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UBA: Plastikpartikel in Kosmetika belasten Umwelt

Beitragvon Kira » Montag 2. Februar 2015, 09:16

3sat.de
29.01.2015
afp, dpa

Mikroplastik überall
Kügelchen gelangen aus Kosmetik in Lebensmittel

Das Umweltbundesamt (UBA) warnt vor Risiken für Umwelt und Gewässer durch die Verwendung von Plastikpartikeln in Hautcremes, Peelings, Duschgels und Shampoos.


"Mikroplastik ist Teil eines globalen Umweltproblems", sagte UBA-Präsidentin Maria Krautzberger. So gelangten winzige Plastikabfälle in die Umwelt. "Wir brauchen viele unterschiedliche Maßnahmen, je nach Region und Stand der Abfallentsorgung." Laut UBA werden deutschlandweit rund 500 Tonnen Mikroplastik jährlich in Kosmetika eingesetzt. Oft können die winzigen Teilchen von Kläranlagen nicht vollständig herausgefiltert werden und werden weiter transportiert. Das Problem gehe jedoch weit über diesen Bereich hinaus. Große Sorge bereitet auch sogenanntes sekundäres Mikroplastik, dass durch die Zersetzung von Plastiktüten oder Reifenabrieb entsteht, und ebenso wie die Rückstände bei Kosmetika in Umwelt und Gewässer gelangt. ...

http://www.3sat.de/page/?source=/nano/u ... index.html

http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=49073
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Nur ein kosmetisches Problem? Ruf nach Mikroplastik-Ausstieg

Beitragvon Kira » Mittwoch 4. Februar 2015, 17:24

sz-online.de
28.01.2015
dpa


Nur ein kosmetisches Problem? Ruf nach Mikroplastik-Ausstieg

Sie sind kaum wahrnehmbar: Plastikpartikel oder Granulatkügelchen in Gesichts- und Hautcremes. Eine Gefahr für Umwelt und Gewässer? Im Bundestag wird nun über einen Mikroplastik-Ausstieg beraten. ...

http://www.sz-online.de/ratgeber/nur-ei ... 25044.html
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UBA: Plastikpartikel in Hautcremes gefährden Umwelt

Beitragvon Kira » Freitag 13. Februar 2015, 19:00

faz.net
28.01.2015
dpa

Umweltbundesamt
Plastikpartikel in Hautcremes gefährden Umwelt
Kleine Plastikteile in Kosmetika stellen laut Umweltbundesamt ein Risiko dar. Mikroplastik könne von Kläranlagen nicht vollständig herausgefiltert werden und gelange so ins Abwasser, in Flüsse und Meere. ...

http://www.faz.net/aktuell/finanzen/mei ... 95332.html
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Video: Mikroplastik: Umweltverschmutzung durch Kosmetika

Beitragvon Kira » Donnerstag 16. April 2015, 07:42

Video: Mikroplastik: Umweltverschmutzung durch Kosmetika

03.02.15 | 02:35 Min. | Verfügbar bis 03.02.16

Was hat duftende Schönheitspflege mit kleinen Plastikpartikeln in toten Fischen und Muscheln zu tun? Peeling, Duschgel oder Zahnpasta mit solchen Perlen sind mittlerweile in fast jedem Badezimmer zu finden. Aber leider eben auch in Flüssen und Meeren.

http://www.daserste.de/information/poli ... a-100.html

https://www.youtube.com/watch?v=AI0Zr3ivSbw

Umweltverschmutzung durch Kosmetika

Mikroplastik
Was hat duftende Schönheitspflege mit kleinen Plastikpartikeln in toten Fischen und Muscheln zu tun? Peeling, Duschgel oder Zahnpasta mit solchen Perlen sind mittlerweile in fast jedem Badezimmer zu finden. Aber leider eben auch in Flüssen und Meeren. Denn die kleinen Perlen sind – chemisch betrachtet - Plastik. Für den Verbraucher ist diese sogenannte Mikroplastik nicht gesundheitsschädlich, für die Umwelt allerdings schon. Umweltschützer und mittlerweile auch die Grünen im Bundestag sind deshalb besorgt.


Nadja Ziebarth vom BUND fordert ein Verbot von Mikroplastik in Kosmetika. "Wir haben mit Herstellern gesprochen, seit zwei Jahren behaupten sie, dass sie Mikroplastik aus Produkten herausnehmen, aber das dauert uns zu lang und wir trauen denen auch nicht ganz."


Übers Trinkwasser ins Meer...

http://www.daserste.de/information/poli ... k-100.html

BUND-Einkaufsratgeber "Mikroplastik – die unsichtbare Gefahr" (PDF)


http://www.bund.net/themen_und_projekte ... intergrund
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Greenpeace:Kosmetikbranche geht zu lasch mit Mikroplastik um

Beitragvon Kira » Samstag 23. Juli 2016, 18:20

wiwo.de
21. Juli 2016
pvo

Greenpeace warnt
Kosmetikbranche geht zu lasch mit Mikroplastik um

Die großen Kosmetikunternehmen wollten Mikroplastik aus ihren Produkten verbannen. Ziel verfehlt, urteilt nun Greenpeace nach einer Befragung ebenjener Firmen.


Wie schlimm Mikroplastik ist - das weiß niemand so genau. Die kleinen Partikel von weniger als fünf Millimetern Durchmesser sind zu klein für Kläranlagen, landen im Meer und werden dort von Fischen, Muscheln oder sogar Seehunden verspeist. Die Naturschutzorganisation BUND warnt zudem, dass Mikroplastik Umweltgifte anziehe und setzt sich deshalb für ein Verbot in Produkten wie Kosmetika oder Reinigungsmitteln ein.
...

http://www.wiwo.de/technologie/green/li ... re=twitter
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Mikroplastik:Das haben wir in Kosmetik gefunden /Greenpeace

Beitragvon Kira » Samstag 3. September 2016, 09:17

Das haben wir in Kosmetik gefunden
GreenpeaceDE


Veröffentlicht am 03.08.2016


Zahlreiche Kosmetikprodukte enthalten winzige Partikel: Mikroplastik. Sie können zu einem großen Problem werden.

Mit einer freiwilligen Selbstverpflichtung wollten Kosmetikhersteller die Plastikflut in ihren Produkten eindämmen. Greenpeace zeigt: Sie haben sich nicht besonders angestrengt.

https://www.youtube.com/watch?v=q8w8r7Gq6fw


20.07.2016
Ein Artikel von Michael Weiland


Mikroplastik in Kosmetik: Greenpeace veröffentlicht Firmen-Ranking

Umweltproblem aus der Tube



Mit einer freiwilligen Selbstverpflichtung wollten Kosmetikhersteller die Plastikflut in ihren Produkten eindämmen. Greenpeace zeigt: Sie haben sich nicht besonders angestrengt.

Die wenigsten Verbraucher wissen, wieviel Plastik sie mit ihren Kosmetikprodukten kaufen. Und zwar nicht mit der Verpackung – sondern in den Reinigungsgels, Shampoos, Lotionen und Lippenstiften selbst. Darum ist die Bezeichnung für diese Form von Mikroplastik auch den wenigsten geläufig: Microbeads, grob übersetzt Mikroperlen, sind winzige Plastikpartikel, die beispielsweise als Schleifmittel in Peelings zur Reinigung und Glättung der Haut eingesetzt werden.

Greenpeace hat die 30 umsatzstärksten Kosmetikhersteller hinsichtlich Qualität und Fortschritt ihrer Selbstverpflichtung analysiert und bewertet. Das Ergebnis: Beiersdorf, Colgate Palmolive, Henkel und L Brands teilen sich zwar den obersten Platz, verfehlen jedoch den aus Greenpeace-Sicht nötigen Standard. Zusammengefasst besagt der: Mikroplastik gehört nicht in Körperpflegeartikel und Kosmetika.

Andere bekannte Hersteller wie L’Oréal, Procter & Gamble, Johnson & Johnson oder Glaxo Smith Kline schneiden noch schlechter ab. Am Kostenfaktor liegt es nicht: Auch einige Hersteller im teuren Luxussegment, wie Chanel und Estée Lauder, sind noch weit von umweltfreundlichen Lösungen entfernt.

Definition nach Gutdünken
...

https://www.greenpeace.de/themen/endlag ... s-der-tube
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Auch Großbritannien verbietet Mikroplastik in Kosmetika

Beitragvon Kira » Dienstag 13. September 2016, 10:55

05.Sep 2016

Auch Großbritannien verbietet Mikroplastik in Kosmetika


Die britische Regierung will Schluss machen mit Mikroplastik in Kosmetika. Am Morgen hat sie ein Verkaufsverbot verkündet, das bis Ende 2017 in Kraft treten soll.

Mikroskopisch kleine Plastikteilchen begleiten unseren Alltag. Sie befinden sich in Kosmetika wie zum Beispiel Shampoo, Make-up und Peelings und gelangen nach der Benutzung über unseren Abfluss direkt in Flüsse und Meere. Dort nehmen Fische, Muscheln und anderen Organismen die Plastikpartikels mit ihrer Nahrung auf, ehe sie schließlich bei Konsumenten von Fisch und Meeresfrüchten auf dem Teller landen.

Nichtregierungsorganisationen reagierten überwiegend positiv auf den Beschluss der britischen Regierung. Greenpeace kritisierte, dass er nur für Kosmetik gelten soll, jedoch nicht für andere Produkte wie Waschmittel und Kleidung. Mit seiner Entscheidung folgt London dem Beispiel der USA zu folgen, wo das Repäsentantenhaus bereits Mitte Dezember 2015 einstimmig ein Gesetz verabschiedet hat, das die Herstellung und den Verkauf mikroplastikhaltiger Kosmetika wie Zahnpasta, Seife und Duschgel verbietet. Auch die Niederlande und Kanada planen ein derartiges Verbot. Deutschland setzt hingegen auf einen freiwilligen Ausstieg der Hersteller.
...

https://www.greenpeace-magazin.de/nachr ... -kosmetika
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Video: Mikroplastik in Kosmetika - in der EU immer noch auf

Beitragvon Kira » Freitag 7. Oktober 2016, 17:55

Video: Mikroplastik in Kosmetika - in der EU immer noch auf dem Markt

02.10.16 | 05:38 Min. | Verfügbar bis 02.10.2017

Mikroplastikteilchen aus dem Meer werden von Muscheln und Fischen aufgenommen - und landen dann teilweise auf unseren Tellern.

http://www.daserste.de/information/poli ... t-100.html

http://www.daserste.de/information/poli ... e-100.html

http://www.ardmediathek.de/tv/Europamag ... d=38074890

https://www.youtube.com/watch?v=gHleEv5FQAo
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Re: Kosmetik - Wo überall Mikroplastik drin ist

Beitragvon Kira » Samstag 7. Januar 2017, 18:41

29. 12. 2016
Malte Kreutzfeldt


Mikroplastik in Kosmetika

Ein Problem wird wegdefiniert

Angeblich haben sich die Kosmetikhersteller verpflichtet, bis 2020 auf Mikroplastik zu verzichten. Sie entscheiden selbst, was unter die Zusage fällt.

BERLIN taz | Winzige Plastikteilchen aus Kosmetikprodukten, die in Gewässer gelangen und sich in den Mägen von Fischen sammeln, sind als Problem schon lange bekannt. Doch wenn man dem Umweltministerium und der Industrie glaubt, ist das Problem so gut wie gelöst. „Viele große international tätige Hersteller von kosmetischen Mitteln haben angekündigt, auf die Verwendung von Mikrokunststoffpartikeln in kosmetischen Mitteln freiwillig zu verzichten“, heißt es auf der Webseite des von Barbara Hendricks geführten Ministeriums. Und dabei gebe es Fortschritte, schreiben die Ministeriumsmitarbeiter in der Antwort auf eine aktuelle Anfrage der Grünen-Bundestagsfraktion: Um 70 Prozent sei die Menge an Kunststoffpartikeln von 2012 bis 2015 zurückgegangen.

Diese Zahl ist allerdings mit Vorsicht zu genießen. Denn zum einen beruht sie auf Angaben der Kosmetikbranche selbst, die von der Regierung bisher noch nicht überprüft wurden. Zum anderen bezieht sie sich nicht auf sämtliche Mikroplastikpartikel in Kosmetikprodukten, sondern nur auf „feste Kunststoffpartikel in abzuspülenden kosmetischen Produkten“. Darunter fallen etwa ...

http://www.taz.de/!5365940/
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Re: Kosmetik - Wo überall Mikroplastik drin ist

Beitragvon Nachtigall » Mittwoch 29. März 2017, 18:23

Mikroplastik – So könnt ihr die winzigen Plastikteile in eurer Kosmetik erkennen und vermeiden

Veröffentlicht am: 23. März 2017

Habt ihr schon einmal etwas von Mikroplastik gehört?

Mikroplastik sind winzige Plastikteilchen von einer Größe unter 5 mm. Sie entstehen entweder durch den Abrieb von Kunststoffen wie zum Beispiel von Schuhen oder Reifen, oder sie werden von der Kosmetikindustrie bewusst hergestellt. Wozu? Hier gibt es vor allem drei Aufgaben, die Mikroplastik erfüllen soll. Es dient als billiger Füllstoff, als Peelingpartikel oder als sogenannter Filmbildner für ein angenehmeres Hautgefühl. Klingt ganz schön verrückt oder?

Plastik in der Creme soll tatsächlich für ein geschmeidiges und gepflegtes Gefühl auf Gesicht und Körper sorgen.

Laut Codecheck steckt Mikroplastik heute bereits in jedem dritten Gesichtspeeling, jeder dritten Sonnencreme, jedem vierten Duschgel, jeder fünften Gesichtscreme und jedem zehnten Make-Up-Produkt. Unsere Drogerien sind also voll damit und das meist ohne dass wir uns dessen wirklich bewusst sind. Wir waschen und pflegen uns tagtäglich mit Kunststoffen unterschiedlichster Form und mit unterschiedlichsten Bezeichnungen.

Das Schlimmste daran ist jedoch, dass früher oder später all dieses Plastik in unseren Abwässern landet
...

http://www.livelifegreen.de/mikroplasti ... k-erkennen
Nachtigall
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Re: Kosmetik - Wo überall Mikroplastik drin ist

Beitragvon Nachtigall » Freitag 30. Juni 2017, 17:17

Mikroplastik - ein riesengroßes Umweltproblem | Servicezeit | 06.06.2017 | 05:03 Min. | WDR

Wie vermeide ich Mikroplastik?

Von Anke Fricke

Duschgel, Rasierschaum, Sonnencreme: Die Liste der Kosmetika mit Mikroplastik ist lang. Dabei sind die für die Umwelt so schädlichen Teilchen gerade im Kosmetikbereich verzichtbar. Doch ein Einkauf ohne Mikroplastik ist gar nicht so einfach.


Rund 500 Tonnen Mikropartikel setzt die deutsche Kosmetikindustrie jährlich ein – in Peelings, Duschgels, Sonnencremes und Schminke. Zwar sind diese nach einer Studie des Umweltbundesamts (UBA) nur für einen vergleichsweise kleinen Teil der Verschmutzung der Weltmeere verantwortlich. Aber sie sind unnötig, denn sie lassen sich leicht durch andere Stoffe ersetzen.
...


http://www1.wdr.de/verbraucher/gesundhe ... k-110.html
Nachtigall
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UK verbietet Mikroplastik in Duschgels, Zahnpasta, Shampoo e

Beitragvon Kira » Montag 14. August 2017, 18:32

Karl Bär‏
@karlbaer


UK verbietet #Mikroplastik in Duschgels, Zahnpasta, Shampoo etc.
Gute Idee.
Sollte Deutschland auch machen.
http://ec.europa.eu/growth/tools-databa ... 1617230A2C



3. Aug. 2017


https://twitter.com/karlbaer/status/893060338282893312
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