Hoffentlich greifen Lehrwerkhersteller diese Schnapsidee nicht auf:
\"Plädoyer für eine gehirngerechtere Vermittlung des syntaktischen Wortes \"
\"Kommerziell ausgerichtete Schreibwarenhersteller (Diddl-Gruppe), die Kinder alsZielgruppe haben, produzieren deshalb seit wenigen Jahren sogenannte Reibeduft-Blöcke und Reibeduft-Hefte, die sich bei Kindern einer enormen Beliebtheit erfreuen. Durch Reiben bestimmter Stellen des Papiers entströmt dabei der geriebenen Flächeein starker Geruch z.B. nach Erdbeere, Flieder oder Vanille. Die Kinder können sich genau merken, welches Diddl-Block-Motiv dabei welchen Geruch ausströmt, obwohl die Gerüche zumeist gar nichts mit den Motiven zu tun haben. Lehrwerkhersteller könnten Lemma-Informationen somit zusätzlich zum Farbdruck des Lexems über be-stimmte Gerüche des Lexems, die durch Reiben des Wortes freigesetzt werden, vermitteln. Auch hier müssten im Erläuterungsteil bestimmte einprägsame Gerüche mit einem bestimmten grammatischen Wortmerkmal verknüpft werden. Das längere Reiben des Lexems führt zudem dazu, dass der Schüler das farbige Wort längere Zeit wahrnimmt\"
http://209.85.129.104/search?q=cache:aXt8Bd4yU_oJ:http://www.vep-landau.de/bzf/2006_44/03_Lawrenz_003-009.pdf+diddl+riecht+nach+erdbeere&hl=de&ct=clnk&cd=2&gl=de
-
- Editiert von Juliane am 22.05.2008, 11:47 -