Wir ertrinken in Plastikmüll

Wir ertrinken in Plastikmüll

Beitragvon Thommy the Blogger » Mittwoch 16. September 2009, 08:39

Könnt Ihr Euch einen Haushalt völlig ohne Plastik vorstellen?

Es liest sich wie eine Horrorgeschichte, dass in den Weltmeeren heute sechs Mal mehr Plastikmüll zu finden ist als Plankton. Kunststoffe können bis zu 500 Jahre in Böden und Gewässern über-dauern und mit ihren zahllosen Zusatzstoffen das menschliche Hormonsystem schädigen. “Plastik ist praktisch überall – sogar in unserem Blut”, meint Regisseur Werner Boote. Boote hat zehn Jahre lang Informationen über Kunststoffe gesammelt und tausende Kilometer auf der Welt zurückgelegt. Er hat hunderte Interviews mit Vertretern der Kunststoffindustrie, mit Umwelt-schützern, mit Wissenschaftlern und Medizinern geführt, um den Film “Plastic Planet” fertigzustellen....

Mehr dazu im CSN Blog,
schaut Euch auch den Filmtrailer dazu auf der rechten Seite oben im Blog an


"Plastic Planet" - Die Welt erstickt in Plastikmüll
http://www.csn-deutschland.de/blog/2009/09/16/plastic-planet-die-welt-erstickt-im-plastikmull
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Re: Wir ertrinken in Plastikmüll

Beitragvon shadow » Donnerstag 21. November 2013, 19:56

Plastikmüll

Interessante Links und Informationen zum Thema Plastikmüll http://www.utopia.de/gruppen/plastikmue ... forum/2829
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Galileo: Plastik-Duell

Beitragvon Kira » Sonntag 24. November 2013, 19:41

Alle Informationen zum Video
Galileo: Plastik-Duell
Wie giftig sind eigentlich die Plastikverpackungen, mit denen der Großteil unserer Lebensmittel frisch gehalten wird?
Verursachen Stoffe in den Packungen wirklich Diabetes und machen dick?
Sender: ProSieben
Länge: 10:53
Datum: 21.10.2013
Ablaufdatum: 01.01.2037

http://www.snacktv.de/videos/play/galil ... ll/1155217
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Das Plastik-Problem

Beitragvon Kira » Freitag 26. Dezember 2014, 13:06

br.de
19.12.2014

Das Plastik-Problem
Alles im Fluss? Die Diskussion

Plastik ist ein Fast-Alles-Könner: Es ist "unkaputtbar" und federleicht, unbegrenzt form- und einsetzbar. Es wird in Massen produziert und damit zum gigantischen Entsorgungsproblem. Die Tollwood-Diskussion im Notizbuch Freitagsforum: Gibt es keinen Ausweg aus dem Plastik-Problem? ...


... Ob Obst oder Socken, ob Schrauben oder ein neues Handy, alles wird in Plastik eingeschweißt, eingepackt, eingetütet. Das Problem: Plastik bleibt für immer Plastik, es kann von der Natur kaum abgebaut werden. Außerdem können Kunststoffe eine Vielzahl umwelt- und gesundheitsschädlicher Stoffe enthalten, die nach und nach freigesetzt werden - darunter gefährliche Weichmacher und Flammschutzmittel. Es gibt Meeresregionen, in denen sich mehr Plastik als Plankton befindet. Weit über die Hälfte des Kunststoffmülls landet in den Flüssen und Ozeanen der Welt. Zersetzt zu immer kleineren Teilchen, wird er von Vögeln, Fischen und Meeressäugern gefressen - unzählige verenden daran. Über die Nahrungskette gelangt das Plastik auch zum Menschen. Wissenschaftler schlagen Alarm: Bei fast jedem von uns sind die Plastik-Giftstoffe und ihre Abbauprodukte inzwischen im Blut und im Urin nachweisbar. Gibt es also keinen Ausweg aus dem "Plastic Planet"?

Verfolgen Sie hier die Diskussion in Auszügen und schreiben Sie uns Ihre Meinung zum Thema!

http://www.br.de/radio/bayern2/gesellsc ... 12.2599787
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Re: Wir ertrinken in Plastikmüll

Beitragvon Kira » Sonntag 11. Oktober 2015, 09:35

eine interessante Seite
PLASTICONTROLL
DER VEREIN GEGEN PLASTIK IM MEER UND MIKROPLASTIK

http://plasticontrol.de


siehe auch

Plastik auf Abwegen viewtopic.php?f=49&t=13674

Der Tod trägt Plastik viewtopic.php?f=35&t=18036

Wie der Plastikmüll ins Meer und dann auf den Teller kommt viewtopic.php?f=32&t=12982&p=116973

Umweltverschmutzung: Zwei Drittel der Seevögel haben Plastik viewtopic.php?f=48&t=21616
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Re: Wir ertrinken in Plastikmüll

Beitragvon Kira » Montag 4. Januar 2016, 18:55

03.01.2016
von Melanie Bergmann im Gespräch mit Maja Ellmenreich

Umweltverschmutzung
"Mikroplastik ist im Meer nicht zu fassen"

Plastiktüten, Spielzeug, Feuerzeuge - Hunderttausende Tonnen Kunststoff-Abfall treiben in und auf den Weltmeeren. Die Meeresbiologin Melanie Bergmann fordert deshalb einen anderen Umgang mit Plastik. Sie sagte im DLF: "Wir müssen unser Verhalten ändern und Plastikvarianten entwickeln, die abbaubar sind."
...

http://www.deutschlandfunk.de/umweltver ... _id=341373
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Re: Wir ertrinken in Plastikmüll

Beitragvon Nachtigall » Freitag 15. Januar 2016, 09:29

13. Januar 2016

Kunststoffe
Für die Ewigkeit

Die Plastik-Produktion steigt weltweit drastisch an. Kunststoffe landen auf Deponien, in den Meeren - und schließlich in der Nahrungskette des Menschen.


Von Helga Einecke, Frankfurt
...

http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/k ... duced=true
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Schockierende Zahlen: das Plastik-Problem in Deutschland, Eu

Beitragvon Nachtigall » Dienstag 5. Juli 2016, 18:11

Schockierende Zahlen: das Plastik-Problem in Deutschland, Europa und im Meer

11. Juni 2016 von Stefanie Jakob Kategorien: Umwelt- & Klimaschutz


Video Plastikmüll im Meer, in Europa und Deutschland


11,7 Millionen Tonnen Plastik im Jahr verbrauchen wir in Deutschland. 6 Millionen Tonnen Müll landen jährlich im Meer. Fünf Plastikmüll-Strudel gibt es dort bereits. Dieses Video liefert erschreckende Zahlen und Fakten zum Plastikmüll-Problem in Deutschland, in Europa und in den Meeren.
...

https://utopia.de/plastikmuell-deutschland-europa-22522
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Re: Wir ertrinken in Plastikmüll

Beitragvon Kira » Dienstag 19. Juli 2016, 19:03

Maschinelle Übersetzung
Veröffentlicht am: 8. Juli 2016
Anthony Ricciardi, Special, Montreal Gazette


Kommentar: Microbeads/Mikroperlen von Kosmetika zu verbieten ist nicht genug

Vor kurzem aufgeführt die Bundesregierung Kunststoff Microbeads als eine giftige Substanz unter der Canadian Environmental Protection Act in Körperpflege Produkten verwendet. Diese Aktion ist Teil eines wachsenden regulatorischen Push zu bewältigen, eine heimtückische Form der Umweltverschmutzung bedroht unsere Wasserstraßen: Mikroplastik – synthetische Partikel bis hin in einen winzigen Bruchteil eines Millimeters bis wenige Millimeter groß.

Diese Partikel können durch den Abbau von größeren Kunststoffabfälle gebildet werden, aber sie werden auch als Perlen, Flocken und Fasern hergestellt. Kunststoff Microbeads und Flocken werden häufig in der Kosmetik und als mildes Schleifmittel in Gesichtspeelings, Duschgels und Zahnpasta verwendet. Hunderte von Tonnen des Kunststoffs sind die Abflüsse der kanadische Haushalte jährlich gespült und Kläranlagen passieren können.

Mikroplastik häufen sich auf Strände an der Küste und Meer Sedimente weltweit. Alarmierende Mengen finden sich auch in Seen und Flüssen auf nahezu allen Kontinenten. Vier Tonnen Microplastic Schwebeteilchen passieren zum Beispiel der Donau täglich. Flüsse sind aber nicht nur die Förderbänder zum Ozean; Sie sind auch ein Waschbecken für diese Verschmutzung. In der St.-Lorenz-Strom hat mein Forschungsteam Konzentrationen von Hunderten bis Tausenden von Polyethylen Microbeads pro Liter Sediment über das Flussbett gemessen
...


Original
Opinion: Banning microbeads from cosmetics is not enough

Anthony Ricciardi, Special to Montreal Gazette


Published on: July 8, 2016 | Last Updated: July 8, 2016

Recently, the federal government listed plastic microbeads used in personal-care products as a toxic substance under the Canadian Environmental Protection Act. This action is part of a growing regulatory push to deal with an insidious form of pollution threatening our waterways: microplastics — synthetic particles ranging in size from a tiny fraction of a millimetre to a few millimetres.

These particles may be formed by the breakdown of larger plastic waste, but they are also manufactured as beads, flakes and fibres. Plastic microbeads and flakes are commonly used in cosmetics and as mild abrasives in facial scrubs, shower gels and toothpaste. Hundreds of tonnes of this plastic are flushed down the drains of Canadian households every year, and can pass through wastewater treatment plants.

Microplastics are accumulating on coastal beaches and ocean sediments worldwide. Alarming amounts are also found in lakes and rivers on nearly every continent. For example, four tonnes of floating microplastic particles pass through the Danube River every day. But rivers are not merely conveyor belts to the ocean; they are also a sink for this pollution. In the St. Lawrence River, my research team has measured concentrations of hundreds to thousands of polyethylene microbeads per litre of sediment across the river bed.
...

http://montrealgazette.com/news/nationa ... not-enough
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Mikroplastik: Krankheitserreger als blinde Passagiere

Beitragvon Kira » Dienstag 26. Juli 2016, 10:49

26.07.2016

Mikroplastik: Krankheitserreger als blinde Passagiere

Potenziell krankmachende Keime auf Plastikpartikeln in Nord- und Ostsee nachgewiesen

Per Anhalter an deutsche Küsten: Auf Mikroplastik-Partikeln aus Nord- und Ostsee haben Forscher erstmals potenziell krankmachende Bakterien nachgewiesen. Die Keime der Gattung Vibrio können Durchfall und Entzündungen auslösen und profitieren vor allem von sommerlichen Hitzewellen. Auf dem Mikroplastik können sie sich verbreiten und möglicherwiese sogar anreichern, wie die Forscher berichten.
...
(Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung, 22.07.2016 - NPO)

http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-20 ... 07-22.html
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Giftcocktails: Mikroplastik in Gewässern bindet viele Giftst

Beitragvon Kira » Mittwoch 27. Juli 2016, 18:44

welt.de
27.07.2016

Wasser-Untersuchung

Plastik bindet viele Giftstoffe

Hamburg - Mikroplastik in Gewässern im Norden und Osten bindet nach einer Untersuchung von Hamburger Wissenschaftlern deutlich mehr Schadstoffe im Sediment als bisher vermutet. Die kleinen Plastikteile seien um das Drei- bis Vierfache stärker belastet als das ohnehin schon kontaminierte Sediment. So lautete nach Angaben vom Mittwoch das Ergebnis von Expeditionen, die ein Forscherteam von der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW Hamburg) auf dem Forschungsschiff «Aldebaran» unternahm.

«Die neuen Erkenntnisse sind deshalb so brisant, weil diese Giftcocktails in die menschliche Nahrungskette gelangen», sagte Professor Gesine Witt von der HAW.
...

http://www.welt.de/regionales/hamburg/a ... toffe.html


Presseeinladung: Schadstoffbelastung durch Plastik-Giftcocktails im Sediment höher als erwartet

27.07.2016

Pressetermin am 1. August, 11 Uhr in der HafenCity. Zu alarmierenden Ergebnissen kommt die Untersuchung von Mikroplastik im Sediment der Elbe, Weser, Trave, der Boddengewässer und der Nord- und Ostsee: Mikroplastik bindet deutlich mehr Schad- und Giftstoffe im Sediment als bisher vermutet. Die kleinen Plastikteilchen sind um das Drei- bis Vierfache stärker belastet als das ohnehin schon kontaminierte Sediment. Die größte Schadstoffbelastung wurde nahe der Kläranlage Lübeck gemessen.

Seit 2015 untersucht ein Forscher-Team um Prof. Dr. Gesine Witt von der HAW Hamburg im Rahmen eines vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Forschungsprojektes die Plastik-Vermüllung im Sediment. Auf zwei Expeditionen wurden mithilfe von Mikroplastik-Schadstoffsammlern und Spezialnetzen sowie auf Basis von Satellitenaufnahmen Proben genommen, die anschließend im Labor der HAW-Fakultät Life Sciences ausgewertet wurden. Insgesamt umfassten die Touren 1025 Seemeilen (etwa 2.000 km).
...


Prof. Dr. habil. Gesine Witt von der HAW Hamburg: „Jetzt gibt es endlich zuverlässige Informationen, wie hoch die Konzentration von Schadstoffen im Mikroplastik im Sediment tatsächlich ist. Zusätzlich wissen wir nun besser, wo sich die unterschiedlich großen Teile nach ihrem Gebrauch im Gewässer oder im Sediment aufhalten.“

Bekannt ist, dass sich die winzigen Plastikteile wie ein Magnet für Schadstoffe verhalten, je länger sie im Wasser herumtreiben. Auf ihrer Reise ins Meer binden sie deshalb einen wahren Giftcocktail an sich. Mit 50 Probensammlern konnte das Forscher-Team um Prof. Witt nun nachweisen, wie stark Mikroplastikteile in Sedimenten tatsächlich belastet sind. Die neuen Erkenntnisse sind deshalb besonders brisant, weil diese Giftcocktails in die menschliche Nahrungskette gelangen.
...

https://www.haw-hamburg.de/news-online- ... artet.html

Weitere Informationen und Hintergründe zum Forschungsprojekt https://www.haw-hamburg.de/aktuell/pres ... 2-uhr.html
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Re: Wir ertrinken in Plastikmüll

Beitragvon howl of wolves » Mittwoch 24. August 2016, 19:25

Das Problem mit dem Wegwerfen von Plastikmüll ist nicht aus Kunststoff, es ist Teilnahmslosigkeit /Apathie




The Problem With Litter Isn’t Plastic, It’s Apathy

By Lewis Pugh, UN Environment Patron of the Oceans

https://medium.com/@UNEP/the-problem-wi ... .nob6u28ro
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richtiger od.falscher Plastikmüll? Nach d.Müllabfuhr?

Beitragvon Leckermäulchen » Donnerstag 25. August 2016, 21:43

Mittlerweile dürfte sich bis in die hintersten Winkel des Landes herumgesprochen haben, welcher Schaden durch Plastikmüll bereits angerichtet worden ist. Das Problem indes lösen lässt sich nicht durch bloßes individuelles Meiden von Plastikeinkaufstüten oder gewissenhafte vorschriftsmäpige Mülltrennung. Auch radikales Entsorgen jeglichen Plastiks aus dem eigenen Haushalt, das einige Familien praktizieren, macht unsere Meere nicht mikroplastikfrei.

Gelber Sack:
Ein leerer Halbliter-Plastikbecher Joghurt mit Henkel muss in den Gelben Sack.
Ein Halbliter-Plastiksandeimerchen als Spielzeug für die Sandkiste darf nicht in den Gelben Sack, weil es kein Verpackungsmaterial eines Milchproduktes ist. Soll der dann in den Restmüll? Und wird dann nach der Müllabfuhr nochmals das Plastik vom Restmüll getrennt? ha ha ha...

Und:
Soll man eine Plastiktube, die irgendeine mit Mikroplastik versetzte Creme enthält, samt Inhalt in den Gelben Sack werfen (wenn man sie nicht umtauschen kann)?
Was aber, wenn das Mikroplastik im Inhalt nicht deklariert zu werden braucht und man davon demnach gar nichts weiß?

Keiner soll mir erzählen, wir Verbraucher müssten kritischer sein. Das Kind ist längst in den Brunnen gefallen. Schuldig sind die Hersteller. Wiederum: Boykott von Plastikprodukten dreht das Rad auch nicht zurück...
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Plastikmüll: Die Tiefsee ist ein Endlager

Beitragvon Nachtigall » Mittwoch 19. Juli 2017, 12:00

Plastikmüll:
"Die Tiefsee ist ein Endlager"


Niemand weiß, wie viel Plastik sich in den Weltmeeren befindet. Der Kunststoffmüll ist überall und kaum noch zu entfernen, sagt die Tiefseeforscherin Melanie Bergmann.

Interview: Alexandra Endres

18. Juli 2017
...


http://www.zeit.de/wirtschaft/2017-07/p ... ettansicht
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