Duftstoffe im öffentlich zugänglichen Raum

Duftstoffe im öffentlich zugänglichen Raum

Beitragvon deggendorferin » Donnerstag 25. Mai 2017, 12:41

Sehr geehrte Frau Berthold,
sehr geehrte Frau Abt,

herzlichen Dank für Ihre Informationen zum Thema "Duftstoffe im öffentlich zugänglichen Raum".

Ich darf Sie darüber informieren, dass wir bisher auf all unseren letzten Sitzungen, sowohl im Bundesfachausschuss Gesundheit als auch auf Bayerischer Ebene im Landesarbeitskreis der FREIEN WÄHLER dieses Thema immer wieder auf unsere Agenda setzten. Wie Sie ja bereits selbst in der Ihnen zugegangenen Vorgangsmappe unserer Landtagsfraktion ersehen können, ist dies leider nicht immer sofort von großem Erfolg gekrönt.

Ich als Vorsitzende des LAK Gesundheit der FREIEN WÄHLER Bayern arbeite noch immer daran, direkt von einer Interessengemeinschaft (Netzwerkvereinigung) weitere Informationen zu diesem wichtigen Thema zu erhalten. Daher darf ich mich ganz herzlich bei Ihnen für Ihre Verbindungsvorschläge bedanken.

Gerade letzten Samstag haben wir die nächste Sitzung am 30.09.2017 mit diesem Schwerpunktthema "Duftstoffe im öffentlich zugänglichen Raum" besetzt. Ich werde hierfür demnächst Kontakt zu Ihren Netzwerkverbindungen aufnehmen um weiteres geeignetes und ausführliches Informationsmaterial und vielleicht auch einen Referenten zu bekommen.
Eine Kennzeichnung verwendeter Duftstoffe in öffentlichen Bereichen ist meine persönliche Mindestanforderung an ein Zielergebnis dieser Aktionen. Zusätzlich müssten sicherlich auch die EU-Richtlinien (REACH) präziser ausgeweitet werden.

Ich hoffe durch stetiges "ins Gespräch bringen" dieses Thema voranzubringen und Betroffenen wenigstens die Möglichkeiten der Meidung zu bieten.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung. Ich halte Sie gerne über unsere weiteren Schritte und Ergebnissse auf dem Laufenden.

Mit freundlichen Grüßen

Annette Walter-Kilian

Vorsitzende AK Gesundheit/Pflege
FREIE WÄHLER Landesverband Bayern
http://www.freie-waehler-bayern.de

stellv. Vorsitzende
FREIE WÄHLER Bundesfachausschuss Gesundheit

Delegierte im FREIE WÄHLER Länderrat,
Beisitzerin Bundesschiedsgericht
FREIE WÄHLER Bundesvereinigung
http://www.freiewaehler.eu

stellv. Vorsitzende
FREIE WÄHLER Stadtverband Landshut e.V.
http://www.fw-landshut.de

Kandidatin Bundestagswahl 2017
http://fw.walter-kilian.de
--
Reichardtstr. 1
D-84028 Landshut
Mobil: +49(0)1739312728
--
Praxis Physikalische Therapie:
Gustl-Waldau-Str. 60
D-84030 Ergolding
Tel.: +49(0)871770464
Fax.: +49(0)871273747
http://www.walter-kilian.de




liebe Frau Annette Walter-Kilian,
ich habe von Frau Abt MCS Kempten erfahren sie sind an dem Thema Duftstoffe dran, da ich schon seit Jahren unter Duftstoffen leide und ich dafür bin, dass man Duftstoffe kennzeichnen muss, wenn wo gesprüht wird
nur so kann man sich davor schützen, wenn man das nicht verträgt
ich weiß nicht, ob sich ein Außenstehender vorstellen kann, wie sich ein schwerer allergischer Schock anfühlt.
aber genau das passiert wenn ich UNGEWOLLT den Stoffen ausgesetzt werde
es wird sogar in Arztpraxen, Kliniken, Kaufhäusern still und heimlich gesprüht.
leider können viele an Veranstaltungen nicht teilnehmen, eben wegen der Duftstoffe und wegen oft schweren Erschöpfungszuständen (ME)
mfg
Berthold Anneliese


Diese email bekam ich von der SHG MCS Kempten
Am 19. Mai 2017 um 17:48 schrieb
Liebe Frau Berthold,
Danke für die Info’s…
Ich hab im März 2017 mindestens 6 Bayerische Politiker angeschrieben, bekam aber nur von den Freien Wählern Antwort.
Einen Anruf von Frau Walser-Peters (christina.walser-peters@fw-landtag.de), Sie würden das Thema weiter verfolgen, und eine Einladung von Frau Walter-Kilian (die ich an eine andere betroffene Frau weitergegeben hab - ich kann nicht dran teilnehmen)
Sie können gern noch bei den beiden Politikern nachhaken!
Herzl. Grüße

Am 02.04.2017 um 11:03 schrieb Annette Walter-Kilian <annette_walterkilian@web.de>:

Sehr geehrte …,

von der FREIE WÄHLER Landtagsfraktion, Frau Dr. Walser-Peters habe ich erfahren können, dass Sie sich zu unserem Thema "Duftstoffe" informieren und austauschen möchten.
Auch wir würden uns über einen Austausch mit Ihrer Selbsthilfegruppe sehr freuen.

Der FREIE WÄHLER Arbeitskreis Gesundheit/Pflege des Landesverbandes Bayern beschäftigt sich seit Oktober letzten Jahres mit dem Thema "Duftstoffe - ungesunde Manipulation am Bürger?". Unsere Ergebnisse haben insbesondere zu nichtdeklarierten gefährlichen und allergieauslösenden Zusatzstoffen einige Fragestellungen ergeben. Dadurch wurde dieses Thema dem FREIE WÄHLER Bundesfachausschuss Gesundheit/Pflege vorgetragen; daraus hat sich eine Anfrage zu den europäischen "REACH-Richtlinien" an unsere Europaabgeordnete und Vizepräsidentin der EDP (Europäische Demokratische Partei) im Europaparlament Frau Ulrike Müller ergeben.
Die Ergebnisse aus den Nachforschungen werden derzeit ausgearbeitet.

Gerne lade ich Sie zum Informationsaustausch zu einer unserer AK Sitzungen ein. Da die Tagesordnung für unsere nächste Sitzung am 20.05. in Prien am Chiemsee noch in Bearbeitung ist, würde sich hier ein erstes Treffen für diese Sitzung anbieten und ich würde mich sehr freuen, wenn Sie dies bereits einrichten könnten.
Gerne kann ich Ihnen dann eine Einladung zukommen lassen. Ich darf Sie um baldige Information bitten, ob dies so möglich wäre.

Ich freue mich auf einen guten Informationsaustausch und eine intensive Zusammenarbeit.

Mit freundlichen Grüßen

Annette Walter-Kilian

Vorsitzende AK Gesundheit/Pflege
FREIE WÄHLER Landesverband Bayern
http://www.freie-waehler-bayern.de

stellv. Vorsitzende
FREIE WÄHLER Bundesfachausschuss Gesundheit,
Delegierte im FREIE WÄHLER Länderrat,
Beisitzerin Bundesschiedsgericht
FREIE WÄHLER Bundesvereinigung
http://www.freiewaehler.eu

stellv. Vorsitzende
FREIE WÄHLER Stadtverband Landshut e.V.
http://www.fw-landshut.de

Kandidatin Bundestagswahl 2017

--

Reichardtstr. 1
D-84028 Landshut
Mobil: +49(0)1739312728
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Praxis Physikalische Therapie:
Gustl-Waldau-Str. 60
D-84030 Ergolding
Tel.: +49(0)871770464
Fax.: +49(0)871273747
http://www.walter-kilian.de







2010 sei eindeutig festgestellt worden, dass das Einatmen der Duftstoffe keine Auswirkungen
habe, wenn die das aber so behaupten... im Text sieht man ja die Widersprüche

Guten Morgen Frau Berthold,

vielen Dank für Ihre E-Mail. Bitte entschuldigen Sie die zeitliche Verzögerung unserer Antwort. Wir mussten noch die Freigabe und Bereitstellung des Dokumentes abwarten. In Anlage übersenden wir Ihnen den gesamten Vorgang zur Drs. 17/15261. Leider wurde der Antrag der FREIEN WÄHLER mit den Stimmen der CSU abgelehnt.


Mit freundlichen Grüßen

Claudia Kammer
Abgeordnetenbüro Alexander Muthmann, MdL
Maurerackerweg 12
94078 Freyung

Tel: +49 (0) 8551 / 9 14 22 22
Fax: +49 (0) 8551 / 9 14 22 11
E-Mail: buero.muthmann@t-online.de

Sehr geehrte Frau Berthold,
der Antrag „Bericht über Umfang und Auswirkungen von Duftstoffen in öffentlich zugänglichen Räumen“ wurde am 21. Februar im Ausschuss Gesundheit und Pflege im Bayerischen Landtag behandelt. Die CSU lehnte den Berichtsantrag gegen die Stimmen der SPD, der FREIEN WÄHLER und der GRÜNEN ab.

Die CSU begründete Ihre Ablehnung mit dem Hinweis auf die Beantwortung einer Anfrage der GRÜNEN aus dem Jahre 2010(!) zum Thema Air Design. Die Antwort sei sehr ausführlich gewesen und lt. Auskunft der Staatsregierung gibt es seither keine neuen Erkenntnisse.

Im Anhang zu Ihrer Info zum Thema Duftstoffe die Anfrage der Landtagsgrünen sowie eine Broschüre des Umweltbundesamtes.

Mit freundlichen Grüßen

Ursula Geßner
Persönliche Mitarbeiterin

Rosi Steinberger, MdL
Sprecherin für Verbraucher- und Tierschutzpolitik
Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
im Bayerischen Landtag
Ausschuss für Umwelt und Verbraucherschutz

Maximilianeum
81627 München

Tel. +49 89 41 26 – 27 53
Fax +49 89 41 26 - 17 53
E-Mail: ursula.gessner@gruene-fraktion-bayern.de
Internet: http://www.rosi-steinberger.de

Sehr geehrte Frau Berthold,

sobald uns weitere Informationen vorliegen, werden wir diese an Sie weiter leiten.

Sie könne sich jederzeit einen Überblick über den aktuellen Stand unter folgendem Link verschaffen:

https://www.bayern.landtag.de/webangebo ... rsnr=15261



Mit besten Grüßen

Oliver Stöckl
FREIE WÄHLER LANDTAGSFRAKTION
Bürgerbüro MdL Hubert Aiwanger
Marktstr. 6
84056 Rottenburg / Laaber

Tel.: +49 (0) 8781 / 202 489 - 1
Fax: +49 (0) 8781 / 202 489 - 9

Internet: http://www.hubert-aiwanger.de


Stand: 19.05.2017 11:34:59
Vorgangsmappe für die Drucksache 17/15261
"Bericht über Umfang und Auswirkungen von Duftstoffen in öffentlich zugänglichen Räumen"
Vorgangsverlauf:
Antrag 17/15261 vom 02.02.2017
Beschlussempfehlung mit Bericht 17/16453 des GP vom 30.03.2017
Beschluss des Plenums 17/16566 vom 25.04.2017
Plenarprotokoll Nr. 102 vom 25.04.2017
17. Wahlperiode 02.02.2017 Drucksache 17/15261
Drucksachen, Plenarprotokolle sowie die Tagesordnungen der Vollversammlung und der Ausschüsse sind im Internet unter http://www.bayern.landtag.de - Dokumente abrufbar. Die aktuelle
Sitzungsübersicht steht unter http://www.bayern.landtag.de – Aktuelles/Sitzungen zur Verfügung.
Antrag
der Abgeordneten Hubert Aiwanger, Florian Streibl, Dr. Karl Vetter,
Prof. (Univ. Lima) Dr. Peter Bauer, Dr. Hans Jürgen Fahn, Günther
Felbinger, Thorsten Glauber, Eva Gottstein, Joachim Hanisch,
Johann Häusler, Dr. Leopold Herz, Nikolaus Kraus, Peter Meyer,
Alexander Muthmann, Prof. Dr. Michael Piazolo, Bernhard Pohl,
Gabi Schmidt, Jutta Widmann, Benno Zierer und Fraktion (FREIE
WÄHLER)
Bericht über Umfang und Auswirkungen von Duftstoffen in öffentlich
zugänglichen Räumen
Der Landtag wolle beschließen:
Die Staatsregierung wird aufgefordert, im Ausschuss für Gesundheit
und Pflege zeitnah darüber zu berichten, in welchem Umfang in öffentlich
zugänglichen Gebäuden Bayerns Duftstoffe verwendet werden,
um welche Substanzen es sich handelt und welche gesundheitliche
Auswirkungen diese haben.
Begründung:
Es gibt rund 3.000 verschiedene künstliche Duftstoffe. Über 1 Mio.
Menschen in Deutschland reagieren allergisch auf gewisse Duftstoffe.
Die gesundheitlichen Beschwerden reichen von Kopfschmerzen und
Unwohlsein bis hin zu asthmatischen Reaktionen. Trotzdem werden
derartige Stoffe nicht nur in privaten Räumen, sondern sogar in Schulen,
Arztpraxen und anderen öffentlichen Räumen verwendet. Gerade
den Besuch dieser Orte kann sich der Einzelne häufig nicht freiwillig
aussuchen und ist somit gezwungen, sich den Duftstoffen auszusetzen.
Das Umweltbundesamt spricht sich gegen eine Beduftung von
öffentlichen Räumen aus (Umweltbundesamt, Duftstoffe – chemische
Begleiter des Alltags, S. 5).

Abg. Dr. Karl Vetter (FREIE WÄHLER) trägt das Ziel des Antrags vor und weist darauf hin, dass es über 3.000 verschiedene Duftstoffe gebe und dass circa eine Million Menschen allergisch auf Duftstoffe reagierten. Über die Inhaltsstoffe von Raumdüften müsse keine Auskunft gegeben werden, es sei denn sie fielen unter die Gefahrstoffverordnung.
Beispielsweise wären bei Kosmetika Citral oder Farnesol
deklarationspflichtig. Für Wäsche und Reinigungsmittel gelte die EU-Detergenzienverordnung.
Das EU-Chemikalienrecht REACH greife bei den Duftstoffen nicht, da es erst
bei einer Menge ab einer Tonne pro Hersteller und Jahr gelte. Die meisten Duftstoffe kämen in wesentlich geringeren Mengen auf den Markt. Diese Duftstoffe würden an den Schulen, in Arztpraxen und anderen öffentlichen Räumen verwendet.
Das Umweltbundesamt habe sich gegen eine Beduftung von öffentlichen Räumen ausgesprochen.
Deswegen verlangten die FREIEN WÄHLER von der Staatsregierung
einen Bericht über die Verwendung von Duftstoffen in öffentlichen Räumen. Er, Vetter, bitte um Zustimmung zum Antrag seiner Fraktion.

Abg. Dr. Ute EilingHütig
(CSU) erinnert daran, dass die GRÜNEN bereits 2010 eine
schriftliche Anfrage zum Thema Air Design eingereicht hätten, die sehr ausführlich beantwortet worden sei. In der Antwort werde ausgeführt, dass Allergien hauptsächlich durch Hautkontakt und nicht über das Einatmen der Duftstoffe ausgelöst würden. Laut
Auskunft der Staatsregierung lägen über die Beantwortung der damaligen Anfrage hinausgehende Erkenntnisse nicht vor. Lediglich die Erkenntnisse der im Zuge der
Umsetzung der REACH-Verordnung laufenden Forschung seien damals noch abzu-warten gewesen. Sofern über diese Forschungsergebnisse gegebenenfalls auch
mündlich berichtet werden könne, wäre der Berichtsantrag der FREIEN WÄHLER erledigt.
Abg. Ruth Müller (SPD) weist darauf hin, dass bei Nahrungsmitteln sämtliche Inhaltsstoffe angegeben werden müssten. Gleiches müsse auch für Duftstoffe gelten, und deswegen stimme die SPD dem Antrag der FREIEN WÄHLER zu.
Abg. Dr. Karl Vetter (FREIE WÄHLER) gibt zu bedenken, dass die Antwort auf die Anfrage der GRÜNEN mittlerweile sieben Jahre alt sei. In der Stellungnahme des
Umweltministeriums, welche noch keine sieben Jahre alt sei, werde erneut darauf hingewiesen, dass in öffentlich zugänglichen Räumen keine Duftstoffe verwendet werden sollten. Wenn das Gesundheitsministerium die Ergebnisse der sogenannten REACHForschung nachliefere, wäre dem Anliegen der FREIEN WÄHLER zunächst einmal Rechnung getragen.

RR Dr. Johann Kiesel (Gesundheitsministerium) macht darauf aufmerksam, dass für einen Bericht über die REACH-Forschung das Umweltministerium zuständig sei. In der Beantwortung der schriftlichen Anfrage der GRÜNEN aus dem Jahr 2010 habe das Umweltministerium berichtet, dass über den Einsatz von Duftstoffen in öffentlichen Räumen keine Erkenntnisse vorliegen. Jetzt werde nach dem Einsatz von Duftstoffen in öffentlich zugänglichen Räumen gefragt. Dazu zählten Bahnhöfe, Gaststätten, Hotels, Schulen oder Einzelhandelsgeschäfte. Dort Informationen einzuholen, sei eine Mammutaufgabe. Duftstoffe müssten nicht immer bewusst ausgebracht werden, sondern könnten beispielsweise in Reinigungsmitteln enthalten sein. Deshalb müssten dazu auch Reinigungsdienste befragt werden.
Zur REACH-Forschung habe das Umweltministerium mitgeteilt, dass es sich in seiner Antwort auf die Anfrage aus dem Jahr 2010 auf weitere Zulassungsprozesse im Rahmen der Umsetzung der REACH-Verordnung bezogen habe. Seit Mai 2014 sei Dichlorbenzol als Duftstoff verboten. Mehr sei dem Umweltministerium jedoch über die Umsetzung der REACH-Verordnung nicht bekannt.

Abg. Ulrich Leiner (GRÜNE) meint, dass in öffentlichen Räumen zunehmend der Einsatz von Duftstoffen festgestellt werden könne. Im zweiten Satz des Antrags der
FREIEN WÄHLER werde explizit nach den Substanzen gefragt, die dabei eingesetzt
würden. Dieser Frage solle schon nachgegangen werden. Beispielsweise könne an
bayerischen Schulen gefragt werden, wie viele und welche Duftstoffe dort eingesetzt
würden und welche gesundheitlichen Folgen daraus resultierten. Die Beantwortung solcher Fragen erscheine durchaus interessant, und deshalb stimmten auch die GRÜNEN dem Antrag zu.

Vorsitzende Kathrin Sonnenholzner (SPD) meint, dass ein solcher Bericht auch dazu beitragen könne, dass über das in der Öffentlichkeit kaum bekannte Thema endlich öffentlich diskutiert werde. Im Bericht des Landesamtes für Gesundheit und
Lebensmittelsicherheit von 2015 seien in einem von vielen belächelten Passus Erzieherinnen an Kindertagesstätten aufgefordert worden, auf eine zu starke Parfümierung zu verzichten.

Abg. Dr. Ute EilingHütig
(CSU) hält den Antrag für zu allgemein gefasst. Beispielsweise
werde nicht nach bestimmten öffentlichen Räumen differenziert, und auch nicht
danach, ob Duftstoffe in Reinigungsmitteln vorhanden seien oder ob Duftstoffe in Toiletten an Schulen oder in anderen öffentlich zugänglichen Räumen eingesetzt würden.
2010 sei eindeutig festgestellt worden, dass das Einatmen der Duftstoffe keine Auswirkungen
habe. Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit habe nach
wie vor keine neuen Erkenntnisse über Beschwerden. Die Fragen zur Umsetzung der
REACH-Verordnung seien eben vom Vertreter der Staatsregierung beantwortet worden.
Deshalb sehe sie, Frau Eiling-Hütig, den Antrag als erledigt.
Vorsitzende Kathrin Sonnenholzner (SPD) regt an, den Antrag zurückzustellen und ihn mit spezielleren Fragen zu ergänzen.
Abg. Dr. Karl Vetter (FREIE WÄHLER) bittet darum, den Antrag zur Abstimmung zu
stellen. Seiner Fraktion bleibe es unbenommen, einen erneuten präziser gefassten Antrag
zu stellen.
deggendorferin
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Re: Duftstoffe im öffentlich zugänglichen Raum

Beitragvon Kira » Sonntag 28. Mai 2017, 18:36

Ob man das hier in Deutschland wirklich umsetzt :?:
Noch immer haben wir keine Barrierefreiheit und Inklusion für MCS- Erkrankte, obwohl Politiker wie auch weitere Institutionen des Öfteren über die Lage der Menschen mit MCS informiert wurden. Aber leider hat es bisher nichts gebracht.
Durch Ignoranz, Weggucken und Leugnen hat man noch nie ein Problem gelöst, denn es werden immer mehr Betroffene auch wenn die Öffentlichkeit die Augen davor verschließt.

Dr. Steinemann sagt: "Ein sofortiger Schritt wäre, eine duftfreie Politik umzusetzen."

Dr. Steinemann says, “An immediate step would be to implement a fragrance-free policy.”

http://www.abc2news.com/news/health/can ... -dangerous

zum weiteren Vertiefen für die Politiker wie auch weitere Institutionen :

Neue Studie über Gefahren von Duftstoffen viewtopic.php?f=74&t=14175

Ihr Duft macht Menschen krank viewtopic.php?f=32&t=22190

Warum sollten Sie zum Duft sagen: Nein viewtopic.php?f=32&t=20823

Mehr Akzeptanz für Multiple Chemical Sensitivity: 2016 viewtopic.php?f=92&t=22240

Mehr Akzeptanz für Multiple Chemical Sensitivity: 2017 viewtopic.php?f=92&t=22240#p126895

Worldwide 12. May Awareness 2017- 25. Jahrestag MCS viewtopic.php?f=92&t=22699
"Wo der Mut keine Zunge hat, bleibt die Vernunft stumm."
(Jupp Müller, deutscher Schriftsteller)

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