Zitat:
\"Wir freuen uns, dass Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr den Hauptstadtkongress eröffnen und im Rahmen eines hochrangig besetzten Gesundheitswirtschaftsgipfels die Bedeutung dieses wichtigen Wirtschaftssektors herausheben wird. \"
http://www.hauptstadtkongress.de/2012/kongress-2012/?no_cache=1
Na wenigstens nennt man die Dinge beim Namen: Gesundheit und Medizin sind ein wichtiger Wirtschaftssektor, also profitgesteuert und umsatzabhängig. Ohne Krankheit kein Profit, denn für Gesundheit gibt es kein Geld. Logische Schlussfolgerung: je mehr Krankheiten und Kranke, desto mehr Umsätze, desto mehr Profit.
Damit wären wir beim Ziel: viele Kranke sind nötig, um viel Geld zu machen, denn Präventionsmaßnahmen werden nicht honoriert. Natürlich kann man mit so genannten Vorsorgeuntersuchungen Geld vedienen, aber das sind nur zusätzliche Einnahme-Quellen, die ohne die behandlungsbedürftigen Krankheiten zu wenig Ertrag brächten. Vorsorgeuntersuchungen beseitigen ja nicht die Ursachen der Krankheit. Echte gesundheitserhaltende Maßnahmen wären logischer Weise profit-senkend, z. B. Reduzierung der allgegenwärtigen und immer weiter steigenden Schadstoffbelastungen.
- Editiert von mirijam am 08.06.2012, 21:23 -