Schadstoffmeßgerät

Schadstoffmeßgerät

Beitragvon Leckermäulchen » Freitag 17. März 2017, 17:46

Hallo,

aus aktuellem Anlaß benötige ich zur Messung der Atemluft in meiner Wohnung ein zuverlässiges und alle möglichen Schadstoffe, also neben Tabak auch Emissionen wie Reizgas, Stinkbomben etc, bes. diejenigen, die das Nervensystem angreifen sollen, nachweisendes Meßgerät. Kann man sowas ausleihen? Muss man es kaufen?

Ein Freund hatte mir vor ein paar Tagen geraten, als ich ihm von der hier eskalierenden Belastung erzählte, das bei der Polizei zu beanzeigen, das wäre möglich. Ich weiß ja auch hier aus dem Forum, dass es jetzt ein Gesetz gibt, nach dem man gegen Raucher vorgehen kann, die neben ihrer eigenen auch die Wohnung ungeliebter Nachbarn vollquarzen. Soweit so gut. Das meinte er wahrscheinlich auch.

Aber bei der Polizei ließ man mich eiskalt und süffisant-überheblich abblitzen und gab mir stattdessen mit zynischem Grinsen eine "Nachhilfelektion" in dieser Sache, dass es physikalisch völlig unmöglich sei, dass die massiven Luftverunreinigungen in dieser von mir beschriebenen Weise in meine Wohnung gelangen können. Dabei gab man mir noch den "guten" Rat mit auf den Heimweg, den Hausmeister bzw. den Schornsteinfeger zu konsultieren, um zu erfahren, was für ein Gerät dafür geeignet sei, während man sich intensiv und einfühlsam um eine nach mir gekommene Frau, die auch etwas beanzeigen wollte, gekümmert hat, d. h. alle anwesenden Polizeikräfte (3 bzw. 4 Personen). Zwischen meinem Anliegen und demjenigen der Frau, die nach mir kam, so willkürlich zu entscheiden, fand ich denn doch extrem arrogant von den sog. "Freunden und Helfern" (das Geschehen war schlimmer als die übelste Polizeirevier-Dokusoap im TV!).

Um "meinen" Hausmeister bzw. Schornsteinfeger kontaktieren zu können, muss ich nun zuerst die Zentral-Servicenummer anrufen, seit die Vonovia bzw. Dt. Annington unsere Blocks von der örtlichen Wohnungsbaugesellschaft gekauft hat. Bei der Zentralnummer lief der AB. Ich habe mein Anliegen darauf gesprochen. Das ist nun 3 Tage her! Ich habe keine Antwort bekommen.

Andere dringende Sachen, die sie längst hätten erledigen sollen, die ich bereits vor 2 Jahren gemeldet habe, sind auch immer noch nicht - trotz ständiger telefonischer Erinnerungen mit realen Personen, die auch stets baldige Bearbeitung zusagten - erledigt worden!

Was kann ich jetzt tun?
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Re: Schadstoffmeßgerät

Beitragvon Leckermäulchen » Samstag 18. März 2017, 12:49

Momentan geht hier gerade ein gehöriger Sturm, alles in meiner Wohnung steht sperrangelweit offen: alle Fenster, Balkontür. So kann ich atmen. Aber ich kann mich wohl kaum mehr von zu Hause hier im Forum melden, wenn ich mich nicht schützen kann bzw. der Wind das erledigt. Nun muss ich wohl oder übel doch ausziehen nach über 21 Jahren! Wohin, weiß ich natürlich nicht. Und ob ich "Glück" haben werde, auch nicht; meine Erfahrungen der Vergangenheit, also in den 9 Wohnungen, in denen ich in meinem Leben zuvor gewohnt hatte, wo in JEDER irgendeine für mich heute schwer beeinträchtigende Belastung vorherrschte (falsches Mobiliar, Einrichtung, Bodenbelag, Schimmelbelastung, ... ich hör mal auf mit dem Aufzählen), lassen mich das eher sehr kritisch sehen.

Ich hatte diese Wohnung für mich völlig clean gehabt.

Und dann kommt noch dazu:
Bezahlt das JC eine deutlich höhere Miete? Jetzt bezahle ich ca. 360 € warm. Aber findet man solch eine Wohnung von 50 qm, die unbelastet ist :?: :?: :?: Und wo ich meine Adressen (Bank, Geschäfte, zusammenarbeitende Apotheke, ....) auch erreichen kann? Ich kann nur laufen oder Fahrrad fahren.

Schließlich kann ich nicht immer auf Orkanstärken hoffen, um essen, trinken, atmen, mich waschen, baden... na ja - einfach: leben zu können, ohne dass mir Reizgas in die Bude eingebracht wird. Und leider tun sie das natürlich am liebsten, wenn ich die Fenster zu habe und die Tage, wo es so kalt war, geheizt hatte, oder auch nicht geheizt, aber eben einfach nur Fenster und Türen gerade zu. Dann bringen sie das mit ihren "speziellen Methoden" in die Wohnung ein, und es kann nicht entweichen.
(Ein Beispiel:
Als ich für länger außerhalb war und alles dichtgemacht hatte, bevor ich die Stadt verließ und dann abends spät zurückkam, betrat ich die Wohnung und wär fast umgekippt :!: :!: :!: Da stank mein Schlafzimmer (8 qm), als wäre es eben gerade von einer Horde Kettenrauchern verlassen worden.
Also - Luft anhalten, in jeden Raum, alles öffnen, wieder raus aus der Wohnung, 3...4x um den Block gehen, wiederkommen, sehen, ob es nun geht, wenn nicht, nochmal vllt. 4 Runden drehen...)

Bislang hatten die Nachbarn es ja "nur" mit Tabakqualm versucht, mich in jedem meiner Räume, wenn ich drin war, meist auch geschafft vollzuquarzen, aber ich habe Maske, Luftreiniger etc., nur hilft das ab jetzt nicht mehr wirklich:

Seit kurzem ist (Änderung, da leider in der Aufregung zu Beginn falsch ausgedrückt, sorry) es sogar so, noch während ich vor wenigen Minuten aus der Badewanne gekommen war und meine gewaschenen Haare fertig gefönt hatte, dass sie sowie mein Gesicht und meine Hände wenige Minuten später nach Nikotin stanken, als wäre ich statt aus der Badewanne just aus einer Kettenraucherkneipe gekommen. Das ist einige Male vorgekommen! Und meine Klamotten haben dann ebenso gestunken. - Ich hatte mich nämlich fertiggemacht für ein Treffen, wo ich dann hinfuhr. Dort saß ich dann und stank fürchterlich. Dazu muss man wissen, dass dort, wo ich hin war, niemand Raucher ist und sich alle vorher frisch machen. Könnt ihr euch vorstellen, wie ich zunächst irritiert war? Und dann, als ich feststellte, dass ich das offenkundig war, die so stank, wütend auf meine Nachbarn und mich geschämt hatte?

Nur hat das durch dieses Reizgas seit ca. 1 1/2 Wochen, bevor der Klempner wegen meines Waschbeckens kam, der übrigens völlig geruchsneutral war, eine neue "Qualität" erreicht. Und - wie oben erwähnt - für den Nachweis, dass es so ist, bräuchte ich ja ein Gerät, welches außerdem bestenfalls noch anzeigt, um welches Gas es sich handelt, damit ich irgendwas bewirken kann, oder? Bräuchte ich da einen Zeugen, der zugegen ist, während ich messe, damit man mich nicht bezichtigt, irgendwo auf einer Sonderdeponie gemessen zu haben? Ich weiß gar nicht, wie man da vorgehen muss, zumal die Polizei sich ja leider total quergestellt und mich wie PikDoof stehen lassen hat.

Ich hatte, als der kerngesunde Klempner mein Waschbecken vor ein paar Tagen mit einem neuen Abfluss und Rohrleitung versah, feststellen müssen, dass er während der Arbeit fürchterlich hustete. Einige Stunden danach haben die widerlichen Nachbarn hier im Haus miteinander darüber diskutiert, da hörte ich, wie sie vom Waschbecken-Monteur sprachen, dass sie da wohl "das falsche Opfer" erwischt hatten.

--------

All das hat erst angefangen, als die zwei gewissen Nachbarn hier im Haus einzogen. Sie sind schizophren, psychisch voll daneben und gefährlich, sie manipulieren an der Elektrik (Leitungen, Endgeräte usw.) ohne persönlich zugegen zu sein. Sie haben schon Drohungen ausgestoßen, draußen öffentlich Nachbarn des Diebstahls bezichtigt: "Frau Sowieso (bzw. Herr Sowieso), geben Sie mir mein Geld zurück, bei mir ist gestohlen worden!" - Sie lassen sich aber immer was Neues einfallen. Die 4 Jahre zu Beginn war alles normal, auch was die normalen Raucher in der übrigen Nachbarschaft anbelangt, die rauchen, weil sie selbst es wollen (oder aus Suchtgründen müssen). Wenn ich mein Fenster zu hatte, kam nichts davon rein.
Zuletzt geändert von Leckermäulchen am Montag 20. März 2017, 10:02, insgesamt 6-mal geändert.
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Re: Schadstoffmeßgerät

Beitragvon Leckermäulchen » Samstag 18. März 2017, 14:12

Ich muss vollständigkeitshalber noch erwähnen: Mein Bad hat kein Fenster, aber die Tür stand auf und ich hatte auch sämtliche Fenster der Wohnung offen zwecks Durchzug. Als der Klempner unterm vom Rohr befreiten, also offenen Waschbecken lag, kam ihm das Reizgas volle Kanne ins Gesicht. Er hat aber nichts zu der plötzlichen Belastung gesagt, es scheint wohl geruchsloses Gas zu sein, jedenfalls "rieche" ich es ja auch nicht, sondern es reizt nur sehr heftig die Atemwege und die Lunge :!: :!: :!:
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Re: Schadstoffmeßgerät

Beitragvon Leckermäulchen » Samstag 18. März 2017, 16:16

Ich hab im zweiten Posting etwas weiter erklärt bzw. präzisiert.
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Re: Schadstoffmeßgerät

Beitragvon PappaJo » Montag 20. März 2017, 14:15

Geh zu einem Anwalt und berichte ihm alles, auch das mit der Polizei. Man bekommt ja Beratungshilfe vom Amt und wenn es so dringend ist wird der Anwalt wohl nicht auf den Schein warten, sondern direkt was machen.

Wenn der auch nichts machen will bei den Rechstanwalt-Kammer beschweren. Vielleicht sogar wenn garnichts geht direkt bei der Staatsanwaltschaft anrufen und das Problem schildern. Den Klempner auch mal befragen, wie es ihm danach ging!

Kann ja sein das Deine Nachbarn bereits bekannt sind!

Würde aber auch recht schnell eine neue Wohnung suchen, man weis nie ob die Nachbarn deswegen gekündigt werden.

Bei den Meßgeräten kann ich nur den Hinweis geben, es bei einem Baubiologen zu versuchen.

Die Gerüche können wenn die Fenster total dicht schliessen, eigentlich nur über die Versorgungsschächte eindringen! Das sind die wo die Wasserrohre gelegt sind, die Elektrik. Das könnte man aber abdichten. Auch den Luftschacht im Bad abdecken!

Hast Du Betonboden oder Altbau Holz?

Auf Dauer mit den Nachbarn aber eine Gefahr, man weis nie was da sonst noch kommt. Wenn die Brei im Kopf haben ist das unberechenbar.
"Man kann das ganze Volk eine Zeit lang täuschen und man kann einen Teil des Volkes die ganze Zeit täuschen, aber man kann nicht das ganze Volk die ganze Zeit täuschen."
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Re: Schadstoffmeßgerät

Beitragvon Leckermäulchen » Montag 20. März 2017, 16:30

@PappaJo,

lieb, dass du dir dazu Gedanken gemacht hast. Aber ich fürchte, dass es nicht praktikabel ist, denn:

1. Anwalt:
Mit dem Anwalt wird das wohl nichts. Meine eh. RAin ist doch vor einiger Zeit abgehauen nach Bayern und hat mich ja schon mit meinem Problem sitzenlassen. Danach war ich ja bei der Anwaltskammer. Und ich hatte bei der Gelegenheit sämtliche Sozial- und Strafrechtsanwälte hier abgeklappert, deren Adressen ich hier in der Gegend gefunden hatte, über die auf der im Netz veröffentlichten offiziellen Liste (der Anwaltskammer) aller Anwälte hinaus, bin leider aber überall schon abgeblitzt.

2. Beratung:
Wie sieht denn die Beratungshilfe vom Amt (Jobcenter?) aus, das ja schon die Krankheit MCS nicht anerkennt, wenn ich von schweren Geruchsbelästigungen in meiner Wohnung durch eine nicht übliche und sehr perfide Methode berichten möchte?

Staatsanwaltschaft? Was machen die konkret?
Den Klempner kann ich nicht mehr befragen. Ich müsste die Nummer von Vonovia nachträglich bekommen, aber die sind ja schon so gut wie nicht zu erreichen. Sollte ich die Nummer aber bekommen und ihn anrufen können, wird er sicherlich nichts Weltbewegendes berichten außer dass er gehustet hatte (wenn er sich noch daran erinnert – denn bei einem vollen Arbeitspensum werden ihm sicherlich alle möglichen Gerüche in die Nase gestiegen sein, was vllt. mit Leitungsverunreinigungen zusammenhängt), aber danach war alles wieder i. O., wie es das ja bei mir auch ist, sobald ich aus meiner Wohnung raus bin.

3. Wohnung:
Meine Nachbarn sind mit Sicherheit bekannt, allerdings wohl eher nicht, wie du denkst, PappaJo, sondern sie versuchen andere mit ihren undurchsichtigen (okkulten) Methoden in ihre Gewalt zu bringen. Gelungen ist ihnen das bei einigen schon. Bei mir eben nicht. Sie treffen sich auch mit Gleichgesinnten und halten dann sog. “Sitzungen“ ab. Einmal sogar vor ca. ½ Jahr frecherweise direkt vor meinem Balkon!!! Als ich damals nach Hause kam, sah ich sie durchs Küchenfenster, wie sie, während sie sich über ihre weiteren Angriffsstrategien austauschten, genüsslich ihren Tabakqualm in mein offenes Oberlicht bliesen...

Die Wohnungssuche dürfte für mich das allergrößte Hindernis sein (s. ob.), nicht zuletzt auch, weil ich hier den einzig für mich verträglichen Bodenbelag (Linoleum) überall außer im Bad Fliesen habe und meine Küche (mit nachträglich für mich von einem Bioholzlieferanten plus Möbelbauer umgebauter Spüle, die ich wieder mit dem alten Spülenschrank rückbauen lassen müsste, wenn ich ausziehen müsste) aus Max-Bahr-Metallmöbeln eingerichtet habe, ich somit nichts anderes in einer Küche haben dürfte.

Meine anderen Möbel müssten, da Spezialwerkzeuge nötig sind, von Fachleuten auseinandergenommen werden oder, da andere falsch verleimt wurden, irgendwie durch ein Fenster (Hochbett) bugsiert bzw. bei den Metallmöbeln, die erst im Raum zusammengebaut wurden, die Lötstellen wieder gelöst werden usw. usf.

Ich kenne niemand, der allein bei den Problemen, die ein Umzug mit sich bringen würde in meinem Fall, da auch nur ansatzweise Bescheid weiß und ausgerüstet wäre, geschweige denn dass es überhaupt eine Wohnung gäbe für mich, in die ich ziehen kann.

Die Wände hier sind aus Beton.

Die Nachbarn haben nicht nur Brei im Kopf, die sind eindeutig in dubiosen Kreisen unterwegs und haben schon viel Schaden angerichtet. Aber sie stellen es immer so an, dass es keine Zeugen gibt bzw. dass der Nachweis nicht möglich ist, da sie keine z. B. für die Polizei nachweisbare Spuren hinterlassen, eben okkult :!: :!: :!:
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Re: Schadstoffmeßgerät

Beitragvon Leckermäulchen » Montag 20. März 2017, 19:01

Nun sitz ich hier wieder, seit Tagen meist mit Maske, in meiner eigenen gelüfteten Wohnung, ts..ts..ts

Diese Seite:
http://www.priggen.com/baubiologie-messgeraete
bietet Geräte an, aber da muss man ja vorher wissen, was es ist, das man messen möchte.
Was ich nicht messen möchte, ist E-Smog, Bausubstanzemissionen (die ja auch nicht da sind), Schimmel (den ich ja auch, da bei mir nur früher in der Topfpflanzenerde, eliminiert habe) usw., sondern unbekannte Reizgase und, wenn sie das wieder hier einbringen, Nikotinrauch.
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Re: Schadstoffmeßgerät

Beitragvon Leckermäulchen » Montag 20. März 2017, 20:11

PappaJo hat geschrieben:Bei den Meßgeräten kann ich nur den Hinweis geben, es bei einem Baubiologen zu versuchen.

Die Gerüche können wenn die Fenster total dicht schliessen, eigentlich nur über die Versorgungsschächte eindringen! Das sind die wo die Wasserrohre gelegt sind, die Elektrik. Das könnte man aber abdichten. Auch den Luftschacht im Bad abdecken!


Die Gerüche dringen NICHT über Versorgungsschächte in die Wohnung ein, sie kommen ja nicht von irgendwelchen immer selben Ecken der Wohnung zu mir hingeblasen, auch im Bad nicht durch den Luftschacht. Sie dringen, egal wo im Haus ich bin, Treppenhaus, Keller, selbst hinter dem Haus im Garten an der Wäscheleine unter freiem Himmel (!!!), DIREKT IN MEINE NASE. So passierte es, wo es mir erstmalig vor ca. 3 Jahren eben auch außerhalb meiner Wohnung auffiel, bereits immer wieder mal in der näheren Umgebung, wenn ich irgendwo länger am selben Fleck bin! Gehe ich nämlich einige Meter woanders hin, ist es 1...2 Atemzüge lang normal, dann sind diese Emissionen wieder genau in meiner Nase!

(Ich weiß, dass diese zwei Verrückten, vier Jahre nach mir hier Eingezogenen sich mit Okkultismus, Satanismus beschäftigen.) Darum schrieb ich ja, dass zuvor alles ganz normal war. Die Emissionen der anderen Raucher im Block sind nicht in meine Wohnung gezielt worden, sie kamen entweder gar nicht rein, weil ich die Fenster zu hatte, oder, wenn nicht, dann zog es kurz rein und auch gleich wieder raus.

Aber messen kann ich es ja nur in meiner Wohnung da, wo ich mich gerade befinde.
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Re: Schadstoffmeßgerät

Beitragvon Nachtigall » Montag 20. März 2017, 20:54

Vielleicht kann dieser Mensch dir beratend helfen ;)

Sektenberatung Bremen e.V.

28015 Bremen
Postfach 10 15 43
spezialisiert auf PSYCHOKULTE
Vorsitzender: Bernhard Brünjes
Tel. u. Fax 04205-1609
E-Mail: Bernhard.Bruenjes@googlemail.com
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Re: Schadstoffmeßgerät

Beitragvon Leckermäulchen » Montag 20. März 2017, 21:14

@ Nachtigall, ich möchte ein passendes Schadstoffmessgerät ausleihen. Und dafür müsste ich wohl Kontakt zu einem Baubiologen bekommen, der mich darüber aufklären kann, welches Gerät am besten geeignet ist.

Mein geistig-spiritueller Zustand ist eigentlich gut durchtrainiert. Da bin ich permanent auf dem laufenden und kann mich nicht beklagen.
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Re: Schadstoffmeßgerät

Beitragvon Leckermäulchen » Donnerstag 30. März 2017, 12:22

Es muss doch Geräte geben, die spontan vorgenommene Einträge offenkundiger, unbekannter Schadstoff-Immissionen in die im Umfeld einer Person befindliche Innenraumluft einer Wohnung identifizieren oder feststellen können, aus welchen Chemikalien sie bestehen. Außer mir wurden sie von 2 weiteren Personen wahrgenommen, indem sie genauso gehustet haben (und das war kein Husten, der durch Erkältung, Allergie oder Verschlucken verursacht wurde!).

Welche Baubiologen soll man fragen? Kennt ihr jemand?
Gerhard Holzmann jedenfalls kann mir nicht helfen. Gibt es jemand, der das weiß?
Wo werden solche Geräte verkauft? Kennt ihr solche Firmen?
CONRAD jedenfalls kann mir nicht helfen.

:? Mir ist echt schleierhaft, wo man sich darüber informieren kann. Und ich dachte wirklich, dass hier es im Forum Menschen gibt, die darüber wenigstens ein klein wenig Bescheid wissen.
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Re: Schadstoffmeßgerät

Beitragvon Clarissa » Donnerstag 30. März 2017, 19:01

Was du suchst oder gerne hättest wäre evtl. ein Gaschromatograf und ein Massenspektrometer. So etwas findest du nur in entsprechenden Laboren.

Evtl. wäre das hier auch eine Möglichkeit aber das ist leider nicht so billig. http://www.luftanalyse-zentrum.de/raumluft-test
Und allen Leugnern zum Trotz, im ICD-10-GM 2016 ist MCS immer noch im Thesaurus unter T 78.4 zu finden und wirklich nur dort und an keiner anderen Stelle!
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Re: Schadstoffmeßgerät

Beitragvon Leckermäulchen » Donnerstag 30. März 2017, 19:09

Oh super, danke Clarissa :!: :D

Als Laie kennt man ja die Fachbezeichnungen gar nicht. Die Seite lese ich mir durch, mal gucken, ob ich was in der Richtung bewegen kann hier... :)
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Re: Schadstoffmeßgerät

Beitragvon Hannibal64 » Mittwoch 3. Mai 2017, 00:55

wie sind denn die Überlegungen ausgegangen?


bzgl. Raumluftanalyse kann ich aus eigener Erfahrung berichten, das ist kompelx. Multifunktionale Geräte scheint es nicht zu geben. schon gar nicht für Privatleute. idR läuft das über eine Probenentnahme und einsenden. das hat wiederum den entscheidenden Nachteil, ist nur eine aktuelle Messung, die in 24h schon ganz anders aussehen könnte.

ansonsten bringe ich diese Firma noch mal ins Spiel. die haben anderweitig zumindest gute Produkte.

https://www.draeger.com/de_de/Chemical- ... lichkeiten


https://www.draeger.com/Products/Conten ... 13_fin.pdf
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Re: Schadstoffmeßgerät

Beitragvon Leckermäulchen » Mittwoch 3. Mai 2017, 14:36

Moin Hannibal,

konkret machen konnte ich bisher leider noch nichts, der Link von Clarissa liest sich vielversprechend, leider scheitert es bei mir aber eindeutig am Geld.

Deine Links lese ich mir bei passender Gelegenheit auch unbedingt durch. Ich hoffe nur, dass es dafür eine praktikable Lösung gibt. Gaschromatographen sind wohl eher nicht erhältlich wie gewöhnliche Artikel. Es ist auch so, dass ich ja nicht weiß, wann genau sie wieder mit dem Verpesten anfangen, aber auch nicht, welches "MHD" solch eine verunreinigte Luftprobe hätte, wenn ich sie einschicken würde.

Derzeit bin ich sogar schon soweit, dass ich Briefe auf einer öfftl. Sitzbank irgendwo in der Nähe draußen schreibe, weil es zu Hause nicht geht. Dafür muss dann das Wetter natürlich stimmen. Aber ich bin schon meist lieber draußen als in der Wohnung, wenn es nicht unbedingt sein muss. Das ist eigentlich ja auch nicht im Sinne des Erfinders :(
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Re: Schadstoffmeßgerät

Beitragvon Leckermäulchen » Freitag 5. Mai 2017, 08:25

Der eindeutigste Beweis dafür, dass mit den gewissen Nachbarn was nicht stimmt, die sich ja auch jeden Tag, sobald ich morgens aus dem Bett komme und dann in meiner Wohnung wie üblich aktiv bin, darüber besprechen und andauernd an der Stelle, wo ich gerade bin, an der Wand oder Decke (je nachdem, ob sie in der Wohnung neben oder über mir agieren) irgendwelche Poltergeräusche oder vom Umfallen von einem Gegenstand verursachen, ist, dass ich vor allem einige Tage nach der permanenten Einbringung dieser dubiosen Gase in meine Wohnung einen gereizten Hals und nun eine gereizte Nasenschleimhaut habe, die immer wieder blutet. Kann man die Popel von einem HNO-Arzt untersuchen lassen, der vielleicht feststellen kann, um welches Reizgas es sich handelt? Und dann den "Freunden und Helfern" damit auf die Sprünge helfen?
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Re: Schadstoffmeßgerät

Beitragvon Leckermäulchen » Freitag 5. Mai 2017, 10:36

@ Hannibal64
Danke - ich habe an Drägerwerke geschrieben und bin auf deren Antwort gespannt.
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Re: Schadstoffmeßgerät

Beitragvon Leckermäulchen » Samstag 6. Mai 2017, 14:36

Drägerwerke hat geantwortet. Privat machen sie es nicht und verweisen mich an Baubiologen, die vor Ort sind und in meiner Wohnung eine Messung vornehmen müssten.

Da beißt sich insofern die Katze ja wieder in den Schwanz, als dass, wenn außer mir noch jemand in meiner Wohnung ist, diese bösen Nachbarn sich ja deutlich mehr zurückhalten mit den Immissionen und eher damit zu rechnen ist, dass es dann nicht passiert, als dass es passiert.

Die ersten Jahre hatten sie es ja nur getan, wenn ich allein war. Als dann der Waschbeckenmonteur da war, hatten sie "aus Versehen" ihn erwischt statt mich, wie aus deren Gespräch danach deutlich wurde (das ich durch die offene Balkontür mitbekam). Und bei einer Freundin, die mich seit Jahren einmal die Woche besucht, ist es auch bisher nur zwei Male zeitnah passiert, jetzt die letzten Wochen auch wieder überhaupt nicht mehr.

Da steh ich nun mit meinem angenähten Hals... :roll:
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Re: Schadstoffmeßgerät

Beitragvon Galaxie » Freitag 22. September 2017, 04:14

:)

Hallo Leckermäulchen,

ich habe das auch mal vorgehabt und auch andere die ich kenne. Also hier, es wird nur nach Grenzwerte gemessen, was uns ja nicht immer was nützt. Gift bleibt auch Gift selbst in Niedrigdosenbereich.... Also hier ein VOC Messgerät von MB Systemtechnik. http://www.mb-systemtechnik.de/images/c ... geraet.pdf als Beispiel. Ja, ich habe auch immer mal vor Jahren gefragt, das wollte keiner so recht, damals auch nur Baubiologen, die sich nach Grenzwerte richten. Ich höre auch immer von anderen wenn die danach fragen, das dann behauptet wird, das sei nicht anerkannt. Hier kann man das beziehen... https://www.mb-systemtechnik.de/de/VOC- ... eraet.html und https://www.mb-systemtechnik.de/images/ ... _A_100.pdf und hier noch Downloads... https://www.mb-systemtechnik.de/de/info/downloads.html und hier eine für Feinstaubmessung... https://www.mb-systemtechnik.de/de/Staubmessung/

Ja, evtl. kann man auch unter den Grenzwert messen. Die Messampeln werden häufig in Klassenräumen genutzt. Und es werden dann Empfehlungen des Lüftungsverhalten, für bessere Raumluft gegeben. Ich würde mich immer mit medizinischen Unterlagen direkt mit Messbelegen, wenn du Eigentümerin bist an die Staatsanwaltschaft (Strafantrag) direkt wenden, mit §§ und um Unterlassung bitten, wenn du bei Mitbewohnern und Eigentümern nicht weiter kommst. Wichtig sind Zeugen und ein Protokoll, wie ein Lärmprotokoll zu führen, was es z.B. von der früheren Annington ja als PDF Datei im Internet gibt... https://www.yumpu.com/de/document/view/ ... nnington/2 -. Als Mieterin, würde ich erst den Vermieter anschreiben und um Unterlassung bitten und die Messprotokolle gleich mit dem Ergebnissen dazu und freundlichen Hinweisen. Dann würde ich mich auch Dr. Tino Merz Veröffentlichungen berufen... http://www.blog.dr-merz.com/?p=876 -. Das als Erfahrungsaustausch und Tipps, nicht als Rechtsberatung. Ja, man sollte handfeste Belege und Beweise haben. Ja, wer nicht wagt, der nicht gewinnt... sagt man ja immer und sonst hat man das wenigstens versucht.

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