Eben klingelte es an der Tür

Eben klingelte es an der Tür

Beitragvon Marion » Montag 26. Oktober 2009, 21:34

Vor der tür stand dieses alte mitmieterin, die mich ja auf der strasse angemacht hat, ich würde ihre steuergelder kosten.

mein mann hat mit ihr gesprochen.

1.) unsere waschmaschine ist zu laut, grenzt an ihre schlafzimmerwand, die waschmaschine lief nachmittags

2.) neuerdings werden bei uns immer im flur die werbeblätter verteilt und zerrissen, sie meinte das mache ich, da ich ja krank bin

3..) hier ist ein aushang von kabel, den haben wir gemacht, weil in den anderenhausaufgängen hängt nichts

4.) ich habe ja den briefschlitz abgedichtet und einen beutel für post ant der tür hängen, darüber regte sie sich auf und nun kommt es, der erste beutel ist verschwunden, sie meinte da hätte sich jemand einen scherz gemacht und den beutel verschwinden lassen, woher konnte sie das wissen? nur die hauswartin wusste bescheid das der erste beutel verschwunden war.

das ist die sogenannte rentnergeneration, die "dame" ist 75, soviel missgunst wie ich von dieser generation bisher erfahren habe, kann man garnicht beschreiben.

ich habe die hausverwaltung oer mail über dieses weib informiert, den diese steht im treppenhaus und klascht über jden mieter und verbreitet anschuldigungen.


grüsse marion
Marion
 

Eben klingelte es an der Tür

Beitragvon Yol » Montag 26. Oktober 2009, 22:43

Gehässigkeit scheint ein Garant für Langlebigkeit zu sein, so jedenfalls meine Erfahrung.
Dennoch solltest Du dich nicht ducken. Setz der alten Schreckschraube Grenzen. Sie ist Mieterin in dem gleichen Hause wie Du und Dein Mann, mit den gleichen Rechten und PFLICHTEN wie ihr beide. Man sollte sie höflichst bitten sich um ihren gemieteten Teil der Wohneinheit zu kümmern, bezw. um den Mist vor ihrer eigenen Haustür. Und mit den Teilen die andere gemietet haben, hätte sie rein gar nichts zu tun und solle gefälligst Abstand halten.
Kranke Menschen demütigen wollen zeugt auch nicht von viel Geist aber von sehr schlechten Manieren, das könnte ich mir in eurer Lage nicht verkneifen zu bemerken. Verschafft euch den Respekt, den jeder Mensch verdient, auch/insbesondere Kranke.

Wie kann man ihr vergraulen vor eurer Haustür zu spionieren? Vielleicht sie mit ihrer eigenen Gehässigkeit konfrontieren? Oder feingemahlenes Pfeffer streuen, dann muss sie dauernd niesen und sie verliert die Lust euch zu belästigen. Gegen Gehässigkeit anzukommen, dazu gibt es kaum ein faires Mittel. Sicherlich hat Gehässigkeit auch einen Hintergrund, doch darum könnt ihr euch nicht kümmern - ihr seid mit den Auswirkungen der Gehässigkeit konfrontiert und müsst einen Weg finden, dass es nicht überhand nimmt.
Yol
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Eben klingelte es an der Tür

Beitragvon Monja » Dienstag 27. Oktober 2009, 10:36

Ach liebe Marion,
Ja Yols erster Satz scheint wirklich zu stimmen.
Ich habe noch nie im Leben, trotz aller jungen Chaoten damals,
ein so schlechtes Benehmen und so viel Dummheit erlebt, wie
mit älteren Leuten. Erst die ganz ur-alten werden wieder lieb,
also so ab 85 aufwärts. Ich kenne auch solch widerliche Haus-
tyrannen und sie regen mich ebenso schlimm auf, wie die arme
Marion. Je nach Situation versuche ich zu agieren. Sei schlauer,
als die Doofen, ist da eine Devise, die funktioniert, man muss
die ins Leere laufen lassen und sie mit ihren eigenen Waffen
schlagen und die, die Wichtigtuer sind, ignorieren und zu ihnen
herabblicken, sie fangen dann irgendwann an, sich um einen zu
bemühen, weil sie das nicht ertragen. Ich bin hier zu Nachbarn immer
ganz genau so, wie sie zu mir: lieb oder ignorant. Ich bemühe mich
schon lange um keinen mehr, der nicht lieb zu mir ist. Man muss
nicht everybodys darling sein. Was auch noch gut hilft, wenn man
ganz viele wichtige Aufgaben hat, wenn man dringend irgendwo gebraucht
wird, dann kann einen dieser fiese Piepiefax gehässiger Nachbarn kaum
noch aufregen, weil sichdie Werte verschieben. Darum mache ich, wann
immer ich kann, wo immer es Not tut, ehrenamtliche soziale Aufgaben,
denn nur so kommt man aus seinem eigenen im-Kreis-drehen-und-verzweifelt
sein heraus. Eine andere Möglichkeit, die eine frühere junge Freundin von
mir angewendet hat: Sie ist diesen Stinkstiefeln mit extremer Freundlich-
keit begegnet, immer sehr zuvorkommend und liebevoll, so dass diese Leute
sich ziemlich schnell geschämt haben, gemein zu ihr gewesen zu sein.

Peace: http://einestages.spiegel.de/hund-images/2008/04/04/62/029c09f41586dd440615a8dd56a42b72_image_document_large_featured_borderless.jpg

Herzlichst Monja
- Editiert von Monja am 27.10.2009, 10:38 -
Monja
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Eben klingelte es an der Tür

Beitragvon Marion » Mittwoch 28. Oktober 2009, 12:54

gestern abend um 20.30 h war ich noch mit hund draussen, im hausflur alles in ordnung.

um oo.30 noch letzte gassitour mit hund machen und ich bin bald umgefallen, der ganze flur stank nach verdünnung, ich hatte mich schon gefreut, eine woche ohne anfälle zu erleben.

natürlich wars dann vorbei, die ganze nacht nervenschmerzen, kopfschmerzen, übelkeit.

heute morgen stank es immer noch, ich will ja keine vermutungen in den raum stellen, aber die alte hat damls so einen wirbel gemacht, wegen dem rauchverbot im treppenhaus und mich auch deswegen angegriffen, solle in den harz ziehen, etc., das man versucht mir zu schaden.

leider merkt bei ihrem bösartigen klatsch niemand, das die frau neben der spur läuft.


grüsse marion
Marion
 


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