Ehe kaputt wegen MCs?

Ehe kaputt wegen MCs?

Beitragvon Mia » Mittwoch 25. Juni 2008, 17:17

Hat jemand Erfahrung mit einer Trennung wegen Unvereinbarkeiten mit der Erkrankung MCS?
Woher nimmt man den Mut, allein sein Leben mit allen Risiken für MCS-Erkrankte zu führen, wenn man bislang noch manchmal auf die Hilfe des Partners zählen konnte?
Wie schafft man es, allein eine passende Wohnung zu finden, ohne einen Fehler zu machen, der sich nach dem Einzug als schwerwiegend erweist?
Wie steckt man die Enttäuschung weg, wenn entgegen aller Absprachen der Partner nach Jahren dann doch anders und mit weniger Einschränkungen leben will?


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Kopf hoch trotz Traurigkeit

Beitragvon Frank-N-Furter » Mittwoch 25. Juni 2008, 18:59

Die MCS Schutzengel fallen mir spontan ein Mia.

Wo seid Ihr MCS Engel??? Könnt Ihr helfen Engel????


Versuch Mut zu behalten und denk an die eigenen Träume und Ziele.
Die Träume, bei denen der Partner immer im Weg war - mit und ohne MCS.

Ach ja,und sich selbst etwas gönnen. Etwas ganz Verrücktes gönnen, das hilft mir immer.
(Muss nicht materiell sein)
Gönn Dir etwas ganz Verrücktes! Fang heute schon an.
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Ehe kaputt wegen MCs?

Beitragvon Maria Magdalena » Mittwoch 25. Juni 2008, 19:07

Hallo Mia!

In einem solchen Fall, wie der von Dir beschriebene, hat man keine andere Wahl als die Tatsachen so zu akzeptieren wie sie sind. Man muss neue Lebenseinstellungen und -strategien entwickeln, wenn man die Sache so unbeschadet wie möglich überstehen will.

Jeder Mensch ist frei zu leben, wie er will. Der eine würde zum Partner stehen, der andere eben nicht, aber es hat keinen Sinn etwas erzwingen zu wollen. Das macht keinen glücklich. Es ist gut darüber nachzudenken, was man an sich, an seinem bisherigen Leben ändern, verbessern kann, was man vielleicht Neues in sich und in der Umwelt entdecken kann, was einem hilft und einen weiter bringt, ja sogar wieder glücklich sein lässt.

Man muss eine immense innere Kraft und Hoffnung entwickeln, die einem helfen wird, alles zu überwinden und die Zeit zu überbrücken, bis man neue Freunde, vielleicht auch einen neuen Partner gefunden hat. Am besten ist es, wenn gute Freunde da sind, die einen ein wenig unterstützen. Aber auch Kontakte zu anderen Betroffenen können hilfreich sein. Die Frage, wie man die eigenen Veranlagungen, Interessen, Vorlieben praktisch umsetzen kann, natürlich den Umständen entsprechend, um das eigene Leben lebenswerter und die Krankheit erträglicher zu machen, ist eine wichtige Frage insbesondere bei Menschen, deren Lebensqualität durch Krankheit so stark beeinträchtigt wird. Man muss nach vorne blicken und voller Zuversicht nach neuen Chancen Ausschau halten.

Was die Wohnung betrifft, es ist in gewisser Weise für jeden von uns Glückssache, die richtige Wohnung zu finden. Aber man kann sicher auch in dieser Angelegenheit einiges tun, um keine große Enttäuschung zu erleben. Vor allen Dingen vorsichtig vorgehen. Vielleicht die wichtigsten Punkte, die man individuell bei der Wohnungssuche beachten muss, aufschreiben. Und viele Fragen stellen.

Der Mut kommt von innen. Wir müssen ihn nur aus dem Schlaf wecken. Wir müssen an unsere innere Kraft glauben und auch an das Glück. Denn das Glück gibt es. Und es ist ein spannendes Spiel, es zu entdecken. Jeder für sich. So war es auch bei mir. Ach und natürlich immer guten Kontakt zum eigenen Schutzengel halten. Ich hoffe, liebe Mia, dass ich Deine Fragen wenigstens ansatzweise beantworten konnte.

- Editiert von Maria Magdalena am 26.06.2008, 12:43 -
- Editiert von Maria Magdalena am 01.12.2009, 17:23 -
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Ehe kaputt wegen MCs?

Beitragvon Marina » Mittwoch 25. Juni 2008, 19:22

Hallo Mia,

gib nicht auf. Es braucht nur alles seine Zeit. Meine Freundin, die auch MCS hat, wurde auch vor ein paar Jahren wegen der Krankheit und den damit verbundenen Einschränkungen von ihrem Partner verlassen. Jetzt hat sie wieder einen neuen Freund und da ist sogar noch jemand, der gerne mit ihr zusammen wäre. Selbst mit MCS kann es also noch heissen, "wer die Wahl hat, hat die Qual".

Alles Gute und Kopf hoch
viele liebe Grüße

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Ehe kaputt wegen MCs?

Beitragvon Mia » Donnerstag 26. Juni 2008, 01:30

Hallo Frank-N-furter, Maria Magdalena und Marina,

ganz lieben Dank für Eure mutmachenden Antworten! Ich werde sie mir alle noch einmal in Ruhe durchlesen. Es ist so schön, dass es dieses Forum gibt.

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Ehe kaputt wegen MCs?

Beitragvon Yol » Donnerstag 26. Juni 2008, 23:29

Hallo Mia,

MCS oder andere Krankheiten, oder irgendetwas sonst, es gibt sicherlich mannigfaltige Ursachen, warum in einer Partnerschaft irgendwann nicht mehr die nötige Rücksicht genommen wird. Schlimm genug dass Krankheiten der Anlass auch sein können, dass Partner sich trennen. Ob das für beide Seiten die gute Lösung ist? Ist der Dialog noch möglich? Hast Du die Kraft zu einem klärenden Gespräch, was eigentlich anliegt? Gibt es keine Möglichkeit innerhalb der gemeinsamen Wohnung eine Schutzzone zu haben, für jeden Partner? Das heisst, er setzt sich mit seiner Stink TV in einen Raum, der nicht der gemeinsame Lebensraum ist und Du kannst Dich dann im Lebensbereich aufhalten. Wir haben in unserem Hause seit 37 Jahren keinen Fernseher und keiner bei uns würde es wagen, einen Fernseher im Lebensbereich aufzustellen, weil dann der Lebensbereich als solcher nicht mehr funktionnieren kann. TV gehört aus unserer Sicht in einen "schalldichten" Nebenraum, da der Lebensbereich zum leben da ist und nicht durch den Störfaktor TV als solchen unbrauchbar gemacht wird. Aus unsrer Sicht (und das schon immer) gehört die TV nicht in Gemeinschaftsräume, aus Respekt vor allen andern Mitglieder einer Wohngemeinschaft, wozu auch Partnerschaften gehören. Jedem das seine, würde man auch dazu sagen können, jedem sein Fleckchen Erde, jedem sein Recht.
MCS fordert von jedem sehr viel, aber doch am meisten von Dir. Lass Dir keine Komplexe wegen MCS einreden, Dir wurde MCS vom Umfeld, von der Umwelt, die nicht mehr menschenwürdig ist, verpasst. Das hat nichts mit Dir zu tun, dass Du diese extrem unbequeme Krankheit nun mal hast, es unterliegt nicht Deiner Verantwortung. Lass es trotz allem nicht zu, dass Dein Selbstvertrauen zu sehr leidet, denn es wird dringend gebraucht. Es wird auch gebraucht, wenn die Partnerschaft überleben sollte, auch gebraucht falls nicht, dringend gebraucht in allen Fällen.
Übereil bitte nichts, mach die pro und kontra Analyse zu dieser Partnerschaft, aber lass Dich auch nicht schädigen, nicht bypassen bei Entscheidungen, die auch Dich angehen. Schliesslich bist Du die eine Hälfte, Dein Partner die andere, beide gleichberechtigte Partner aus ethischer Sicht.

Hilfe zur Entscheidung kann es naturgemäss von aussen nicht geben. Was möglich ist, wir bleiben an Deiner Seite, so oder so.

LG
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Ehe kaputt wegen MCs?

Beitragvon Butterfly » Samstag 28. Juni 2008, 12:17

Hallo Mia!

Ich glaube, ich befinde mich zur Zeit in der gleichen Situation wie du.
Mein Mann ist seit geraumer Zeit ausgezogen...fährt mich zwar zum Arzt und macht Einkäufe aber ich habe das Gefühl, es ist endgültig vorbei.
Fühle mich wie schlagartig aus dem Leben rausgerissen. Freunde weg, Partner mit den Kinder weg, fühle mich sehr sehr schwach und weiß weder aus noch ein. Bin allein in einem Haus, welches total sanierungsbedürfig ist, damit ich da weiter leben könnte, hab aber keine Ahnung, wie ich die Kosten aufbringen kann. Aus diesem Grund ist es mir auch nicht möglich die Kinder zu mir zu nehmen.

Fühle mich total abhängig. Sobald ich denke es tut sich was gesundheitlich, versuche ich gleich alles mögliche und 2 Tage später geht wieder gar nichts mehr.
Manchmal sag ich mir dann selber: "Ihr werdet sehen, in ein paar Jahren bin ich wieder fitter und dann zeig ich euch, was ich alles leisten kann, wenn ich gesund bin."

Ich denke wir MCSler müssen uns gegenseitig Mut machen. Die nicht Betroffenen haben oft sehr wenig Verständnis. Bin manchmal echt enttäuscht, wenn ich merke, dass sogar die Freunde, mit denen man früher einiges unternommen hat, sich mehr und mehr zurückziehen.

Wünsche Dir, dass Du den für dich richtigen Weg einschlägst.

Liebe Grüße

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Ehe kaputt wegen MCs?

Beitragvon Kobold » Samstag 28. Juni 2008, 12:44

Liebe Mia,

ich möchte Dir Mut machen, Dich nicht unterkriegen zu lassen. Es ist sicher sehr hart für Dich, aber gib Dich jetzt selbst nicht auf. Du musst denken, jetzt erst recht, ich packe es auch alleine.

Vielleicht wäre Eure Partnerschaft auch ohne MCS in die Brüche gegangen, vielleicht war ER nicht der Richtige. Denn man erinnere sich: \"In guten und in schlechten Tagen.\"

Es könnte theoretisch auch eine andere schwierige Phase in Eurem Zusammensein dazu führen, Dich zu verlassen. Denn mit gegenseitigem Verständnis, dem Gesunden Partner Freiräume einräumen und Kreativität lässt sich eine Ehe auch mit MCS führen. Ich denke das es nicht grundsätzlich daran liegt, dass Du diese schwere Krankheit hast, sondern viel mehr daran, dass heute allgemein Partnerschaften zerbrechen, wenn´s brenzlich wird, oder?

Lass den Kopf nicht hängen Mia, schütte Dein Herz fürs erste doch bei einem MCS-Schutzengel aus. Trau Dich bei CSN nachzufragen. Ich weiß, dass schon so manchem über eine schwierige Zeit hinweg geholfen wurde.

Ich wünsche Dir viel Kraft und Mut, nicht aufzugeben, denn das bringt nichts.

Liebe Grüsse von Kobold
- Editiert von Kobold am 28.06.2008, 13:45 -
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Beitragvon Maria » Freitag 8. August 2008, 05:09

Hallo Mia,

wie geht es Dir?

Wenn Du mal mit jemandem reden magst, wie wär´s dann mit einem Schutzengel?
Für solche Situationen sind die MCS-Schutzengel doch da.

Liebe Grüsse
Maria
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Ehe kaputt wegen MCs?

Beitragvon Sina » Dienstag 1. Dezember 2009, 14:00

Hallo Ihr Alle,

Habe gerade Eure aufbauenden Worte an Mia damals gelesen: Wunderschön, wie Ihr helfen wollt.
Hat auch mir gutgetan, das zu lesen.

Ich hoffe, Mia geht es nun wieder besser !!!

Viele Grüße von Sina
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Ehe kaputt wegen MCs?

Beitragvon kf-forum » Dienstag 1. Dezember 2009, 17:04

Vielleicht ist das sogar Deine WIRKLICHE Chance mit MCS zukünftig eine viel bessere Lebensqualität zu erreichen. Ich bin meine Partnerin damals auch "los geworden", was sich im nachhinein als sehr hilfreich herausgestellt hat. Endlich nicht mehr diese ständigen Erklärungen ........

Mach Dir in Ruhe einen Plan, was Du bis wann geschafft haben willst (Wohnung, etc.) und dann plane doppelt so viel Zeit ein, wie Du ursprünglich so im Gefühl hattest (ist ein Erfahrungswert).

Und ja - gönn Dir was!!!!!! Und - wer weiß - vielleicht findest Du später einen passenden MCS-Partner, aber erstmal die Freiheit genießen ;-))
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Beitragvon Seelchen » Dienstag 1. Dezember 2009, 17:05

Liebe Mia!

Eine gute Ehe mit MCS zu führen ist sehr schwer und es erfordert auf beiden Seiten viel Toleranz und Rücksicht..aber vor allem Liebe,denn die Liebe erduldet alles..aber heute auch leider oft nicht..
Mein Mann und ich gehen nicht auseinander,aber wir haben oft Riesenberge und Hürden zu überwinden und ich kann dich gut verstehen.
Du kannst mir gerne eine pm schreiben,damit ich dich stärken und trösten kann.
Bitte trau dich und denke daran,du bist nicht alleine..ich gehe den Weg gerne mit dir,da ich auch als Schutzengel arbeite..

Alles Liebe von Seelchen...
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Beitragvon Mia » Mittwoch 2. Dezember 2009, 08:12

Ganz lieben Dank für Eure netten Worte! Ich werde mich bei Euch melden. Meine Situation ist leider noch immer ungelöst.

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Beitragvon Seelchen » Mittwoch 2. Dezember 2009, 16:50

Liebe Mia!
ich wünsche dir vorneweg nun noch mal ein dickes Kraftpaket mit Trost und trau dich ruhig,all deine Sorgen und Befürchtungen zu beschreiben.
Es ist doch so..welche Partnerschaft oder Ehe hält diese permanent Belastung denn ohne Probleme durch?
K E I N E.....nur die meisten schreiben nichts darüber...
Aber ich betreue auch immer einige,denen es in dieser Hinsicht sehr schlecht geht...entweder ist der Mann intolerant oder er will gar nichts mehr davon wissen.oder er fühlt sich zu eingeschränkt..oder oder oder..
Lass uns nach Lösungen gemeinsam suchen....

Alles Liebe von Seelchen
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Beitragvon kf-forum » Freitag 4. Dezember 2009, 13:26

Nach meiner Erfahrung passt da langfristig nur ein ebenfalls MCS-betroffener (oder zumindest sehr ähnlich betroffener) Partner. Ansonsten - auf Dauer sooooooooo viel Tolleranz ist wohl kaum zu finden (wobei die anderen ja eigentlich froh sein sollten, das sie vor diversen Belastungen durch Schadstoffe rechtzeitig geschützt werden, aber diesen Wert erkennen die nicht).
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Beitragvon Monja » Freitag 4. Dezember 2009, 17:15

Ähnliche Erfahrung, wie Klaus hier schreibt, habe ich vor einigen Jahren
gemacht, mich aus Vernunfts-Gründen und nicht aus Verliebtheit mit einem
CFS- Kranken zusammen getan. Der war so lieb und nett, bis ich bei ihm ein-
zog. Von dem Tag an dachte ich bei einem Irren gelandet zu sein, ich sollte
ihm nur seine ausgezogene Tochter ersetzen und zwar in allem. Er war auf
dem Stand eines Kindes, was TV und Albernheit betraf, dazu neigte er auch
noch zu Gewaltausbrüchen, voll der Geschädigte. Als mal zur Einweihung sein
Freundespaar kommen sollte, fragte ich, ob er ihnen denn gesagt hat, dass
sie duftfrei kommen sollen, sagte er entsetzt: wieso, ich erzähl doch nun
nicht aller Welt von deinem Geruchsproblem. Ich rief meine Freundin an und
die holte mich nebst Mobilar mit einem Transporter ab. Er hat nie verstanden,
wieso. Ich hatte lebenslang nur supertolle Freunde, er war der einzige Dach-
schaden, naja, ist ja gutgegangen, uff... Nie wieder ohne Verliebtheit, auch
nicht mit einem MCS-Mann habe ich mir da geschworen. Da nützt auch die gemein-
same Krankheit nichts. Die Menschen bleiben krank oder gesund halt, wie sie sind.

Herzlichst Monja
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Ehe kaputt wegen MCs?

Beitragvon kf-forum » Samstag 5. Dezember 2009, 09:21

Aber auch die Verliebheit nützt bei einem Dachschaden nichts ... ;-))
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Beitragvon weazer13 » Freitag 14. Mai 2010, 00:01

Hallo,

Zu dem Thema Beziehung kann ich auch etwas beisteuern.

Meine Ex - Freudin, für die ich wirklich alles getan habe, die letzte Aktion 2007:ein kompletter Küchenumbau (kurz zuvor erhielt meine erste offizielle MCS - Diagnose nach 25 Jahren Krankheit, ein Wort des Trostes oder Beistand erhielt ich nicht!) mit Wandrausreißen und neuen Leitungen also eine Komplettrenovierung (ohne ein Danke zu bekommen), hat mir Wortwörtlich gesagt, dass ich nicht mehr regelmäßig arbeiten kann: \" Das gefällt mir garnicht. Naja, mein Ex ist ja bald mit seiner Ausbildung fertig.\", und dass ich eine Nahrungsmittelunverträglichkeit habe und vorher nicht weiß wie ich fremdes Essen vertrage, vor einer Geburtstagsfeier: \"Halte dich mit dem Essen zurück. Ich habe keine Lust wegen dir früher nach Hause zu fahren!\" Drei Wochen später wurde ich per Email(!!!!) vor die Tür gesetzt. Sie ist wieder mit ihrem Ex zusammen, der wieder Arbeit hat!!!

Dass ich noch unter CFS leide, wusste ich da noch nicht. Aber ihr gefiel nicht, dass ich morgens nicht aus dem Bett komme. Was ja logisch ist, wenn man sich für andere noch weit über seine Grenzen abrackert.
Andere Dinge waren ihr wichtiger als meine Gesundheit und die Diagnose.
So betreibt man Toleranz und Beistand und dann noch zu feige sich persönlich bei mir zu enschuldigen. Das lies sie dann von einem Anwalt erledigen, der dann noch sein Mandat freiwillig aufgab!

Weazer13


- Editiert von weazer13 am 17.05.2010, 02:02 -
Nur als Politiker kann man lügen, betrügen und Millionen zum Fenster
rauswerfen, ohne dass man zur Rechenschaft gezogen wird!
Mit MCS benötigt man für jeden Cent eine Quittung und hat keine Rechte!
weazer13
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Ehe kaputt wegen MCs?

Beitragvon Shafira » Dienstag 25. Mai 2010, 12:47

Hallo!

Jep! Ich kenne das auch: TRennung wegen MCS / CFS!!!
MEin, jetzt Ex-Freund, ist da auch total intolerant. Wenn ich am naechsten TAg, wenn wir Abends a bissle aus waren (Gartenparty) lange SChlafe, bzw. ihm ankuendige, dass ich wohl den ganzen Tag in den Seilen haengen werde und nicht fuer neue Aktivitaeten zur Verfuegung stehe, versteht er die Welt nicht mehr.
Also ob er es zum ersten Mal hoeren wuerde, dass ich krank bin?
Ja, wenn DIr der Schlaf wichtiger ist....

Da hat er neulich geschaut ob es noch Konzertkarten gibt fuer ein INDOOR-Konzert. Als ich ihm dann versucht habe klar zu machen, dass ich da sicherlich nicht mit kann, war er total entgeistert!!! Wieder: als ob er es zum ersten Mal hoeren wuerde...

ER kann da ueberhaupt nicht auf mich eingehen, Ruecksicht nehmen. MAnchmal kam er sogar mit der Masche an, ob ich nicht doch zu einem Psychologen gehen moechte... Hallo???
Unmoeglich!
Nun, wir trennen uns jetzt. So eine A...brauche ich nicht. Ist mir zu viel Arbeit ihm taeglich mitzuteilen, dass ich Krank bin. Bloss, damit er mich wieder komisch anguckt, wenn ich nicht mit in einen Laden gehe... :-(((
Shafira
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