Prof. Andreas Wiesmüller - Gesundheitsamt Köln

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Beitragvon Palau » Sonntag 28. März 2010, 22:10

Berufliche Tätigkeiten von Prof. Dr. med. Gerhard Andreas Wiesmüller seit 2002:

2002 – 2006 Oberarzt und Abwesenheitsvertreter des Institutsdirektors am Inst. für Hygiene und Umweltmedizin,
Med. Fakultät der RWTH Aachen

Anschließend: Leiter der Teilbank Humanproben und Datenbank der Umweltprobenbank des Bundes, Med. Fakultät der Westfälischen
Wilhelms-Universität Münster

Seit März 2010: neuer Leiter der Abteilung "Infektions- und Umwelthygiene" im Gesundheitsamt Köln.

Artikel in der Kölner Rundschau:

http://www.rundschau-online.de/html/art ... 5079.shtml

Auszug:
Bürgern, die sich durch "Umweltbelastungen" gesundheitlich beeinträchtigt "fühlen", möchte der Mediziner eine umweltmedizinische Erstberatung anbieten.
„Köln ist ein Chemiestandort, da brauchen wir jemand mit hoher Kompetenz, der die Auswirkungen von Umwelteinwirkungen auf die Gesundheit der Bevölkerung genau einschätzen kann“, so Dr. Bunte.



Anbei seine bisherige Vita:

http ://airumwelt.de/index.php?id=13

Auszug:
Wissenschaftliche Forschung und Arbeitsgebiete:
2002 – 2005 Projektleiter des START-(Nachwuchs- und Bonusprogramm zur gezielten Forschungsförderung an der Medizinischen
Fakultät der RWTH Aachen)-geförderten interdisziplinären klinischen Forschungsschwerpunktes "Einflüsse
genetischer Prädispositionen und Umweltfaktoren auf Erkrankungen des Menschen"

2003 – 2004 Kooperationspartner im Folgevorhaben "Studie zum Verlauf und zur Prognose des MCS-Syndroms – Erweiterung der
Basisstichprobe und Nachuntersuchung" – UFOPLAN 201 61 218/04

2001 – 2003 Kooperationspartner im UBA-Forschungsvorhaben "Untersuchungen zur Suszeptibilität bei multipler
Chemikalienüberempfindlichkeit (MCS)" – UFOPLAN 200 61 218/02

1999 – 2002 Kooperationspartner im UBA-Forschungsvorhaben "Untersuchungen zur Aufklärung der Ursachen des MCS-
Syndroms (Multiple Chemikalienüberempfindlichkeit) bzw. IEI (idiopathische umweltbezogene
Unverträglichkeiten)unter besonderer Berücksichtigung des Beitrages von Umweltchemikalien" – UFOPLAN 298 62 274

1999 – 2000 Kooperationspartner im DFG-Forschungsprojekt Nr. SE 535/5-1 "Lästigkeitserleben beim Umgang mit
Lösungsmitteln: Irritations- und geruchsvermittelte Wirkungen im Bereich niedriger Expositionen"

1992 – 1994 Mitarbeit bei Planung, Durchführung, Auswertung und Bewertung einer Studie zu Gesundheitseffekten der
Innenraumluft

Mitarbeit in wissenschaftlichen und universitären Gremien:

seit 2003 Koordinator des AK "Umweltmedizinische Einrichtungen an Universitäten"
seit 1999 Mitglied des AK "Umweltmedizinische Einrichtungen an Universitäten"
1999 – 2006 Mit-Koordinator der AG "Umweltmedizin der Region Aachen" (AURA)
1999 – 2006 Umweltmedizinische Bürgerberatung im Gesundheitsamt Kreis Aachen
1999 – 2003 Sprecher der AG 3.1 "Umweltmedizinische Bestandsaufnahme" der kommunalen Gesundheitskonferenz
Kreis Aachen
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Beitragvon Maria Magdalena » Montag 29. März 2010, 11:10

Herr, Caroline; Otterbach, Isabelle; Nowak, Dennis; Hornberg, Claudia; Eikmann, Thomas; Wiesmüller, Gerhard Andreas
Klinische Umweltmedizin
Clinical Environmental Medicine
MEDIZIN: Übersicht, DOI: 10.3238/arztebl.2008.0523

...Ergebnisse: Bei bis zu 15 % der Patienten gelingt es, eine relevante Exposition zu identifizieren. In 40 bis 75 % der Fälle werden andere somatische und/oder psychische Erkrankungen ohne eine nachvollziehbare oder nachweisbare Exposition diagnostiziert.

"...Andererseits sind in vielen Fällen neben den genannten organischen Störungen zusätzlich Somatisierungsstörungen (ICD F) festzustellen. Die vermeintliche Erkrankung durch die Umwelt ist somit Teil der Störung. Angaben zum Anteil der Patienten mit psychischen Störungen schwanken zwischen 40 und 75 % (4–8). Das bedeutet für den klinischen Alltag: Die beklagten körperlichen Beschwerden lassen sich nicht oder nicht hinreichend durch eine organische Erkrankung erklären und eine Somatisierung ist in vielen Fällen das zentrale Problem. Die Frage nach der Ätiologie von Beschwerden kann mit dieser Diagnose für den Patienten meist nicht befriedigend beantwortet werden. Auf der Basis dieser Diagnose kann man ihm jedoch unter anderem psychotherapeutische Angebote machen (Grafik). Dies wird im Anschluss an eine interdisziplinäre klinische Diagnostik auch von mehr als einem Drittel der Patienten angenommen (4).

...Fazit
Potenzielle gesundheitsrelevante Umweltrisiken, die auf physikalische, chemische und biologische Schadstoffquellen in den verschiedenen Umweltmedien und alltäglichen Lebensumwelten zurückgehen, konfrontieren sowohl den klinisch tätigen Umweltmediziner als auch den niedergelassenen Allgemeinmediziner. Sie sind häufig die erste Anlaufstelle für eine wachsende Zahl von Ratsuchenden mit zumeist unspezifischen physischen, psychischen und/oder psychosozialen Beschwerden und Symptomen, die allerdings nur in den seltensten Fällen unmittelbar mit klar identifizierbaren und benennbaren Umweltfaktoren in Verbindung zu bringen sind. Angesichts der damit verbundenen Unsicherheiten, sind grundsätzlich folgende Aspekte zu berücksichtigen:
- Die Identifizierung einer relevanten Exposition gelingt nur bei maximal 15 % der Patienten mit dem Verdacht auf umweltbezogene Beschwerden.
- Bei 40 % bis 75 % der Patienten mit umweltbezogenen Beschwerden können Somatisierungsstörungen diagnostiziert werden."


http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?src=heft&id=60994
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Beitragvon Maria Magdalena » Montag 29. März 2010, 11:12

Da hat man den Bock zum Gärtner gemacht. Arme Beratungsopfer...
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Beitragvon Maria Magdalena » Montag 29. März 2010, 13:07

Was mag sich wohl hinter einem schmaläugigen Grinsen verstecken:

http://upbhum.klinikum.uni-muenster.de /wiesmueller.html

Was mag wohl auf einen chemo-toxisch geschädigten, vertrauensvollen, verzweifelt Hilfe suchenden Bürger warten, wenn dieser sich in die Beratung eines Umweltmediziners verirrt, der eigentlich auf der Jagd nach psychiatrisierenden Somatisierungsdiagnosen ist?

Wie würde man ein solches Abenteuer überstehen? Ich meine, wenn man dringend seriöse unabhängige medizinische Hilfe braucht und erwartet? Wie hoch ist das Risiko, dass man Opfer eines ärztlichen Kunstfehlers wird? Und was könnte man im Falle eines solchen Schadens juristisch unternehmen?

Tja, lauter interessante Fragen angesichts der einseitigen Interessenlage in unseren Gefilden. Wie sehr darf man die Volksgesundheit, d. h. natürlich auch die Gesundheit des einzelnen Bürgers (siehe Grundgesetz), Personen anvertrauen, die von vornherein prinzipiell mit einer vorgefertigten Diagnose, nämlich Somatisierungsstörung und dergleichen, lauern und herumhantieren, welche eigentlich nur eine Erfindung ist und jeder wissenschaftlichen Grundlage entbehrt, da sie allein auf der Grundlage geschäftlicher Interessen entwickelt wurde?
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Beitragvon Maria Magdalena » Montag 29. März 2010, 13:10

Darf man vielleicht eher diesem Grinsen Vertrauen schenken?

http://lustich.de/bilder/tiere/grinsender-gorilla/

Tiere sind in der Regel natürlicher.
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Beitragvon Kira » Montag 29. März 2010, 18:54

@Maria Magdalena,
hast mal wieder gute Arbeit geleistet.Kannst du das noch auf den Thread von Dr. März rüberbringen, er sucht doch solche Übeltäter.
Mein Kater lacht sich mal wieder ins Fäustchen:
http://lustich.de/bilder/tiere/kicherkatze/

Gruß Kira
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Beitragvon Maria Magdalena » Montag 29. März 2010, 19:22

@ Kira

Der Artikel aus dem Ärzteblatt war schon im Thread von Dr. Merz (von Maria, meiner Namensvetterin, eingestellt- vielen Dank Maria!).

Ich wollte ihn hier als geeignete Möglichkeit zum besseren Kennenlernen der Person des \"umweltmedizinischen\" Beraters in Köln präsentieren. Eigentlich ist \"umweltmedizinischer Berater\" in diesem Fall keine gelungene Bezeichnung, denn Herr W. ist für die psychotherapeutischen Angebote zuständig.

Zitat aus dem Wiesmüller et al.-Artikel (s. o.):

\"Die beklagten körperlichen Beschwerden lassen sich nicht oder nicht hinreichend durch eine organische Erkrankung erklären und eine Somatisierung ist in vielen Fällen das zentrale Problem. Auf der Basis dieser Diagnose kann man psychotherapeutische Angebote machen.\" Zitat Ende

Aus http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?src=heft&id=60994

Also \"Psychiatrisierungsberater\" wäre die passende Bezeichnung. Und damit wären wir im Wunderland der Psychiatrisistischen epidemischen Massenpsychose, in welchem ein neuer Beruf der Zukunft geschaffen sein würde: der Beruf des \"Psychiatrisisten\". Ein Psychiatrisist ist ein Mensch, der darauf geschult wurde, aus jeder Krankheit eine psychische Diagnose herauszuholen, d. h. jede körperliche in eine psychische Krankheit \"umzuwandeln\".

- Editiert von Maria Magdalena am 30.03.2010, 11:13 -
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Beitragvon Kira » Montag 29. März 2010, 19:41

Sollte man solchen netten Menschen nicht mal die Änderung im Bundesgesetzblatt vom 1.03.2010 zum Lesen und Weiterbilden zukommen lassen?
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Beitragvon Maria Magdalena » Montag 29. März 2010, 19:45

Vielleicht sollte man den netten Gorilla als Boten beauftragen. Gleich und gleich gesellt sich gern.
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Beitragvon Palau » Montag 29. März 2010, 22:47

http://www.ecomed-medizin.de/sj/ufp/abstract/ArtikelId/6981


Übersichtsbeiträge

"Genetische Disposition" und Multiple Chemische Sensitivität (MCS): Stand des Wissens und Konsequenz für die molekulargenetische Diagnostik
Gerhard Andreas Wiesmüller; Klaus Zerres; Wibke Weißbach; Wolfgang Dott; Thomas Eggermann
Korrespondenzautor: Priv.-Doz. Dr. med. Gerhard Andreas Wiesmüller, Institut für Hygiene und Umweltmedizin des Universitätsklinikums Aachen, Pauwelsstraße 30, 52074 Aachen; E-Mail: ga.wiesmueller@post.rwth-aachen.de

Zusammenfassung KB Volltext

Bei der Multiplen Chemischen Sensitivität (engl.: Multiple Chemical Sensitivity; MCS) handelt es sich um eine von den Betroffenen mit Chemikalienexpositionen assoziiert "erlebte" Empfindlichkeit, die durch rezidivierende Symptome mehrerer Organsysteme charakterisiert ist.

Die gesundheitlichen Beschwerden werden auf die Exposition einer Vielzahl chemisch nicht verwandter Stoffe zurückgeführt, deren Konzentrationen weit unterhalb derer liegen, die in der allgemeinen Bevölkerung zu gesundheitlichen Störungen führen.
Die Pathophysiologie von MCS ist nach wie vor ungeklärt.
Erklärungsansätze kommen aus unterschiedlichsten Disziplinen.
In wie weit "genetische" Faktoren von Bedeutung sind, ist derzeit weitgehend unklar und Gegenstand diverser Studien und Diskussionen. Nichts desto trotz werden ungeachtet der unzureichenden Datenlage bereits jetzt den Betroffenen genetische Tests zu Faktoren angeboten, für die eine Beteiligung an der Ausprägung von MCS funktionell vorstellbar ist.
Auch dienen die entsprechenden "Laborergebnisse" als Grundlage für Befunde und Interpretationen, die nach derzeitigem Stand des Wissens nicht haltbar sind und für die Betroffenen – neben dem Kostenaufwand – eine Irreführung in der Suche nach der Ursache ihrer Erkrankung darstellen.
Aufgrund der vorliegenden Datenlage und des aktuellen Wissensstandes zu genetischen Dispositionen von MCS "sind genetische Testungen zur Zeit nicht sinnvoll und deshalb nicht zu empfehlen".
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Beitragvon Gatano » Dienstag 30. März 2010, 21:36

Und was empfiehlt Prof. Wiesmüller statt dessen an Untersuchungen?
Psychiatrie-Fangfragebögen?
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Beitragvon Stier » Donnerstag 15. Juli 2010, 09:49

Dr. WIESMÜLLER wurde wieder als "Experte" im Fall einer Schadstoffproblematik an einer Schule involviert:

viewtopic.php?t=13404

Die TOLUOLBELASTUNGEN der Kinder, die im Schulcontainer unterrichtet wurden, erklärte er wie folgt:

Zitat aus dem Zeitungsartikel:

"Wiesmüllers Erklärung für die hohen Belastungen bei den beiden Kindern:

Sie hätten den Stoff auch durch KAUEN an RADIERGUMMIS oder MALSTIFTEN in den Körper aufnehmen können."
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Beitragvon Palau » Sonntag 18. Juli 2010, 13:54

An diese Stelle gehört auch der nächste Zeitungsartikel, in dem sich der Experte Dr. Wiesmüller wiederum zur Schadstoffproblematik in den Schulcontainern äußert (entnommen dem Strang: verseuchte Schulen - Stier):

Neues von der SCHULCONTAINER Story:

http://www.stadt-koeln.de/1/presseservice/mitteilungen/2010/04731/

Donnerstag, 15. 07. 2010, 17:55 Uhr


Raumluft-Untersuchungen in Klassencontainern in Brück

Infoabend für Eltern und Schulleitung - weitere Untersuchungen in den Ferien

In der Grundschule Olpener Straße 930 in Köln-Brück war es in den letzten Wochen bei einigen Schülerinnen und Schülern zu Klagen vorwiegend über Übelkeit und Kopfschmerzen gekommen.

Daraufhin hat das GESUNDHEITSAMT kurzfristig von einem FACHINSTITUT in allen Räumen Untersuchungen auf flüchtige organische Stoffe (VOC) und Aldehyde in der Raumluft durchführen lassen, um zu überprüfen, ob die Raumluft in den Klassencontainern für diese Beschwerden verantwortlich ist.

Nachdem die Ergebnisse vorlagen, fand gestern, 14. Juli 2010, ein Informationsabend in der Schule statt, um die Raumluftwerte zu erläutern und Fragen der Eltern zu beantworten.

Die VOC-Werte sind in allen Räumen "unauffällig", die Konzentration von Toluol ist mit maximal 8 µg/m³ sehr gering.
Demgegenüber gibt es bei den Aldehyden erhöhte Belastungen der Raumluft.

Den Eltern wurde erläutert, dass, obwohl die Belastung mit Aldehyden nicht für die bisher bekannten Beschwerden verantwortlich sein kann, deren Quelle identifiziert und die Belastung verringert wird.

Hierzu wurde vereinbart:

kurzfristig Nachmessungen zu beauftragen,Räume ohne Möblierung zu messenzu überprüfen, ob die Bodenbeläge Schadstoffe an die Raumluft abgeben, unddie verwendeten Reinigungsmittel auf ihre Inhaltsstoffe untersuchen zu lassen.
Darüber hinaus wird geprüft, ob eine Untersuchung auf "pflanzliche Allergene" durchgeführt werden kann, um auszuschließen, dass die Begrünung im Bereich der Klassencontainer für Beschwerden der Kinder verantwortlich sein kann.

Alle mit der Schule am Elternabend abgestimmten Maßnahmen werden in der ersten Hälfte der Ferien umgesetzt.
Das Gesundheitsamt wird der Schulleitung die Ergebnisse der Untersuchungen noch in den Ferien schriftlich mitteilen. Unmittelbar nach den Sommerferien ist ein weiterer Informationsabend geplant, bei dem die Untersuchungsergebnisse vorgestellt und erläutert werden.

Stadt Köln - Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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Beitragvon Stier » Sonntag 19. September 2010, 14:20

Der angekündigte Informationsabend mit Dr. WIESMÜLLER hat mittlerweile stattgefunden.

Dr. Wiesmüller soll wieder seine "Beruhigungs- und Verharmlosungstaktik" angewendet haben.

Er soll zwar zugegeben haben, dass in den Schulcontainern die Werte der "Aldehyde" in erhöhten Konzentrationen ermittelt worden seien, soll jedoch dann behautptet haben, dass durch "regelmäßiges LÜFTEN" keine gesundheitlichen Probleme durch Aufenthalt in den Schulcontainern zu erwarten seien.
Durch Lüften sei weder im Winter noch im Sommer zu erwarten, dass Probleme auftreten.

Weiterhin soll er erwähnt haben, dass die "Quelle" der Aldehyde bisher nicht ermittelt werden konnte.
Der Hersteller würde nun eine Materialprobe aus der Wand eines Containers analysieren.
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Beitragvon Sonora » Sonntag 19. September 2010, 15:56

Hat H. Wiesmüller Kinder?
In was für eine Schule gehen sie? In eine Schadstoffschule oder in eine schadstofffreie Privatschule?
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Beitragvon Kira » Sonntag 30. Dezember 2012, 10:13

7. Jahrestagung der GHUP e.V.
viewtopic.php?t=19080
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Beitragvon Kira » Sonntag 10. März 2013, 08:32

Angemeldetes Leitlinienvorhaben
Medizinisch klinische Diagnostik bei Schimmelexposition in Innenräumen
Anmeldedatum: 30.06.2011
Geplante Fertigstellung: 31.12.2013
Anmelder bei der AWMF (Person): Prof. Dr. med. Thomas Eikmann, Prof. Dr. med. Gerhard A. Wiesmüller

http://www.awmf.org/leitlinien/detail/anmeldung/1/ll/161-001.html
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Beitragvon Palau » Sonntag 10. März 2013, 16:08

http://www.ukaachen.de /go/show?ID=2942026&ALTNAVID=1371547&DV=0&COMP=page&ALTNAVDV

Arbeitsgemeinschaft Umweltmedizin der Region Aachen (AURA)

Zusammen mit Frau Dr. med. C. Konteye vom Gesundheitsamt Kreis Aachen und Herrn Dr. med. B. Ziemer vom Gesundheitsamt Kreis Heinsberg
koordiniert Herr PD Dr. med. G. A. WIESMÜLLER vom Institut für Hygiene und Umweltmedizin des Universitätsklinikums Aachen
das Kristallisationszentrum Arbeitsgemeinschaft Umweltmedizin der Region Aachen (AURA) im Auftrag des Ausschusses Umweltmedizin der Ärztekammer Nordrhein zur Etablierung umweltmedizinischer Strukturen im Kammergebiet Nordrhein.
Die erste konstitutionierende Sitzung der AURA fand am 27.01.1999 statt.
Seitdem wird einmal im Quartal eine AURA-Sitzung ausgerichtet.

Arbeitsgemeinschaft der Weiterbildungsinstitutionen in der Umweltmedizin (AWU)
Auf Anregung von Herrn Univ.-Prof. Dr. med. Thomas EIKMANN (Direktor des Institutes für Hygiene und Umweltmedizin der Justus-Liebig-Universität Giessen) haben am 07. Juli 1999 Vertreter von Akademien der ärztlichen Fortbildung, Vertreter von anderen Ausbildern, Vertreter von Landesärztekammern sowie bisher in der Weiterbildung Erfahrene sowohl aus dem universitären als auch aus dem nicht-universitären Bereich für den praktischen Ausbildungsteil zur Erlangung der Bereichsbezeichnung Umweltmedizin die AG der Weiterbildungsinstitutionen in der Umweltmedizin konstitutioniert.
Koordinator dieser AG ist Herr Jens Mach, Arzt im Institut für Hygiene und Umweltmedizin (Direktor: Univ.-Prof. Dr. med. Thomas Eikmann) der Justus-Liebig-Universität Giessen und Schriftführer dieser AG ist Herr PD Dr. med. Gerhard Andreas Wiesmüller, Leiter der Umweltmedizinischen Ambulanz des Institutes für Hygiene und Umweltmedizin des Universitätsklinikums Aachen.

Ziel der AG Weiterbildung Umweltmedizin ist die Erarbeitung von Empfehlungen zur und die Koordination der Weiterbildung Umweltmedizin mit "einheitlichen Kriterien in Deutschland".
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Re: Prof. Andreas Wiesmüller - Gesundheitsamt Köln

Beitragvon Kira » Montag 17. Juni 2013, 18:40

The German Multicentre Study on Multiple Chemical Sensitivity (MCS)
Dieter Eis, Dieter Helma, Tilman Mühlinghaus, Norbert Birkner, Anne Dietel, Thomas Eikmann, Uwe Gieler, Caroline Herr, Michael Lacour, Dennis Nowak, Francisco Pedrosa Gil, Klaus Podoll, Bertold Renner, Gerhard Andreas Wiesmüller, Margitta Worm,


http://www.sciencedirect.com/science/ar ... 3908000230
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Re: Prof. Andreas Wiesmüller - Gesundheitsamt Köln

Beitragvon Kira » Donnerstag 11. Juli 2013, 17:52

hier ist man ebenfalls präsent:



5. - 7. 9. 2013 Bochum:
8. Deutscher Allergiekongress
Veranstalter: Deutsche Gesellschaft für Allergologie und Klinische Immunologie (DGAKI), Ärzteverband Deutscher Allergologen (AeDA), Gesellschaft Pädiatrische Allergologie (GPA),
http://www.allergiekongress.de

http://www.umg-verlag.de/umwelt-medizin-gesellschaft



Donnerstag, 5. September 201312.30 - 14.00 Uhr
Allergo Forum
Das Spektrum der Umweltfaktoren
Vorsitz: Monika Raulf-Heimsoth (Bochum), Caroline Herr (Oberschleißheim)
1. Gerhard Andreas Wiesmüller (Köln): Mythos "Schimmelpilze" - realistische Einschätzung ihres Gefahrenpotentials
2. Caroline Herr (Oberschleißheim): Medizinische Bewertung der Bio-Aerosole - Was macht uns davon krank?
3. Monika Kasper-Sonnenberg (Bochum): Metallstäube in der Umwelt - Vorkommen und Wirkung





Freitag, 06. September 2013
14.30 - 16.00 Uhr
Allergo Forum
Berufliche Expositionen und ihre Wirkungen
3. Dennis Nowak (München): Macht drucken allergisch? Was ist dran an der "Toner-Allergie"?


http://www.allergiekongress.de/media/Pr ... 072013.pdf
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Re: Prof. Andreas Wiesmüller - Gesundheitsamt Köln

Beitragvon Kira » Dienstag 30. September 2014, 08:38

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