Umweltkrankheiten im Bundestag

Umweltkrankheiten im Bundestag

Beitragvon Silvia K. Müller » Dienstag 24. April 2007, 21:40

Umweltkrankheiten im Bundestag


Liebe Mitbetroffene und Interessierte,

im Deutschen Bundestag kam das Thema Umweltmedizin am 17.3. 2007 zur Sprache, nachdem die Fraktion der Grünen eine Anfrage gestellt hatte.
In der Antwort der Bundesregierung wird die medizinische Versorgungssituation als bestens dargestellt. Leider stellt sich uns als Organisation, die Umweltkranke betreut, die Realität völlig anders dar. Wir werden täglich damit konfrontiert, dass Umweltkranke weder adäquate Diagnostik und noch viel weniger adäquate medizinische Versorgung erhalten. Weiterhin werden Umweltkranke regelmäßig psychiatrisiert, diskriminiert und in jeglicher Hinsicht im Stich gelassen.
Die Antwort der Bundesregierung ist daher nicht akzeptabel, und wir sollten im Gegenzug die Realität ans Licht bringen.


Mit freundlichen Grüssen


Silvia K. Müller
CSN - Chemical Sensitivity Network



Pressemitteilung Deutscher Bundestag:
Im Bundestag notiert: Umweltmedizin
Berlin: (hib/MPI) In Deutschland gibt es laut Bundesregierung gut 4.000 umweltmedizinisch qualifizierte Ärzte. In ihrer Antwort ( 16/4848) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen ( 16/4657) schreibt die Regierung, bundesweit hätten 212 Ärzte die Fachqualifikation "Hygiene und Umweltmedizin", einer von ihnen sei für die Behandlung gesetzlich versicherter Patienten zugelassen. Zudem gebe es 3.890 Ärzte mit einer umweltmedizinischen Zusatzqualifikation. Von diesen hätten 1.831 eine Kassenzulassung. Der Anteil der umweltmedizinisch ausgebildeten Hausärzte beträgt den Angaben zufolge 1,2 Prozent. Es gebe rund 50 umweltmedizinische Beratungsstellen und Ambulanzen, heißt es weiter.


Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen ( 16/4657) vom 08.03.2007 zu Umweltkrankheiten: http://dip.bundestag.de/btd/16/046/1604657.pdf

Antwort der Bundesregierung zum Thema Umweltmedizin und Versorgung Umweltkranker: http://dip.bundestag.de/btd/16/048/1604848.pdf
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Silvia K. Müller
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Umweltkrankheiten im Bundestag

Beitragvon Amazone » Mittwoch 25. April 2007, 16:36

Hallo Silvia,

du hast Recht. Das sollten wir nicht einfach hinnehmen.

Wie wär's wenn wir ein Schreiben an diese Stelle schicken, das zumindest von allen Umweltkranken hier im Forum unterschrieben wird. Wir können schließlich auch so eine großangelegte Aktion wie die in den USA starten!?

Von wegen notwendige Versorgung:
Ich habe alles selbst herausfinden müssen und Ärzte "bearbeiten" müssen, um mit Hängen und Würgen wenigstens ein Mindestmaß an diagnostischer Abklärung zu erhalten. Wäre evtl. auch bereit, meine Klinik, angefangen von neuromuskulären bis hin zu kardiovaskulären Symptomen, zur Verfügung zu stellen.

LG Amazone
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Umweltkrankheiten im Bundestag

Beitragvon Silvia K. Müller » Freitag 27. April 2007, 21:28

Hallo Amazone,

wir haben intern mit mehreren SHG Leitern beraten.
Erste Schritte sind bereits eingeleitet. Keiner
von uns ist bereit diese Aussagen hinzunehmen und
die tatsächliche Situation weiter verleugnen zu lassen.

Herzliche Grüsse
Silvia
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Beitragvon Amazone » Freitag 18. Mai 2007, 18:33

Hallo Silvia,

was ist aus dieser Sache geworden?

VG Amazone
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Beitragvon Lawya » Freitag 18. Mai 2007, 20:33

Ja, was ist damit?
Ich fand es erst einmal eine gute Idee.
Vielleicht kann ein geschickter Mensch im Umgang mit dem Computer da so eine Internet-Unterschriften-Aktion wie in Amerika starten. Auch diese müsste vielleicht mal in den Bundestag geleitet werden.
Die müssten jeden Tag Berge von Post in den Bundestag (BT) bekommen.
Läuft denn derzeit noch irgendetwas im Petitionsausschuss des BT?
Lawya
 

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Beitragvon Silvia K. Müller » Freitag 18. Mai 2007, 21:20

Hallo Amazone, hallo Lawya,
eine andere sehr versierte SHG Leiterin hat die Aufgabe das Grundkonzept zu schreiben übernommen.
Es wird ein sachlich formuliertes Fakten untermauertes Schreiben, soetwas
dauert um richtig vernünftig zu machen. Nach Fertigstellung wird es den anderen
SHG Leitern vorgelegt, die ihre Inputs dazu geben. Gerne kann auch jeder hier aus
dem Forum seine Vorschläge einbringen.

Eine Protest - Unterschriftenkampagne anlaufen zu lassen ist ein guter Vorschlag, die
nach der Eingabe zu deren Untermauerung laufen könnte. Wir werden mit den anderen SHG
Leitern darüber beraten.

Von unserer Seite läuft aktuell nichts im Petitionsausschuss.

Grüsse,
Silvia
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Beitragvon Silvia K. Müller » Montag 28. Mai 2007, 17:49

Die Rohfassung ist nun fertig und wird von mehreren SHG Leitern
gegengelesen und ergänzt falls erforderlich.

Wir halten Euch auf dem Laufenden,
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Beitragvon Silvia K. Müller » Montag 25. Juni 2007, 17:59

Die SHG Umwelterkrankter e.V. in Bredstedt hat einen Protestbrief erstellt,
den Ihr online unterzeichnen und abschicken könnt.

Die SHG Bredstedt würde sich sehr über Eure Unterstützung freuen.

http://www.umwelterkrankte.de/component/option,com_facileforms/Itemid,74/
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Beitragvon Lawya » Dienstag 26. Juni 2007, 09:02

Supiii. Ich bin dabei und schon erledigt.
Weiter so.
Lawya
 


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