Oder kommt es von den Umweltbelastungen in Städten?
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Psychosen - Städter erkranken häufiger an Schizophrenie
Machen Städte krank? Wer in größeren Orten lebt, hat ein höheres Risiko, Psychosen zu erleiden, als Dorfbewohner. Britische Mediziner, die mehr als 200.000 Menschen untersuchten, haben auch die Ursache dafür gefunden: Schuld sei der fehlende soziale Zusammenhalt in Städten.
Depressive Verstimmungen, akustische Halluzinationen, Verlust des Realitätsbezugs - mit diesen Symptomen machen sich Psychosen häufig bemerkbar. Ob man derartige psychische Störungen erlebt, hängt offenbar auch davon ab, ob man in der Stadt oder auf dem Land aufwächst.
Schon früher hatten Forscher Hinweise darauf gefunden, dass Schizophrenie und andere psychotische Erkrankungen in Städten weiter verbreitet sind als auf dem Land. Nun erhärteten Forscher um Stanley Zammit vom Institut für Psychologische Medizin und Neurologie der britischen Cardiff University diesen Verdacht in einer umfangreichen Studie. Auch zu den Ursachen dafür, dass das Stadtleben der Psyche offenbar schaden kann, brachte die aktuelle Studie, die nun im Fachmagazin Archives of General Psychiatry erschienen ist, neue Erkenntnisse...
URL: http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,715912,00.html