Wie man in Deutschland Umweltkrankheiten sieht

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Beitragvon Melville » Dienstag 23. März 2010, 20:15

Diese Powerpointpräsentation spiegelt sehr gut die Meinung der deutschen universitären Umweltmedizin und der Behörden BfR, UBA und RKI wieder.

http://www.bfr.bund.de/cm/232/umweltassoziierte_gesundheitsstoerungen.pdf

Geändert hat sich wenig, außer dass deutlicher wurde, dass ein Phantombild von Umweltkrankheiten errichtet wurde
und der wissenschaftliche Sachstand nie Gegenstand der Diskussion war.
Es ist ein dringend korrekturbedürftiges Bild das diese Behörden errichtet haben.
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Wie man in Deutschland Umweltkrankheiten sieht

Beitragvon Maria Magdalena » Dienstag 23. März 2010, 23:47

Viele Politiker und Prominente sind auch umweltkrank (denkt z. B. an unsere First Lady von damals, eines von unzähligen Beispielen). Die Zeit arbeitet für uns.

Auch so mancher Professor dürfte an MCS und anderen Umweltkrankheiten leiden, würde es natürlich nicht öffentlich machen. Ich glaube, diese Haltung wird eines Tages aufgegeben, weil man den Lauf der Dinge niemals ändern kann.

Bezüglich der Umweltkrankheiten sehe ich einen immer rasanter werdenden Anstieg, mit vielen Opfern und einer daraus resultierenden drastischen Änderung der Richtung in den entsprechenden Bereichen.
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Wie man in Deutschland Umweltkrankheiten sieht

Beitragvon Energiefox » Mittwoch 24. März 2010, 08:13

Hast denke ich recht Maria Magdalena,
wie man in Deutschland die Natur sieht, ich denke da kommt auch die Zeit wo ein Fox recht bekommt. Der mahnt solch schöne Bäume nicht erst zu verstümmeln durch brutalen Schnitt und dann im nächsten Jahr ab zu hauen.
Jemand sagte mir was ich dann wolle, ich könne dann doch besser mit dem Fahrrad da her fahren. Aber Parkplätze für den individuellen Mobilitätswahn entstehen.

Es ist jetzt nicht ganz genau das Tehma Umweltkrankheiten, aber auch ich denke wie bei Euch Einsicht bei den Umweltkrankeiten kommen wird, so auch hier.

http://img21.imageshack.us/i/dorfidylle.jpg/

Gruß Fox der zum Glück am Waldrand wohnt.
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Wie man in Deutschland Umweltkrankheiten sieht

Beitragvon Kira » Mittwoch 24. März 2010, 08:38

Auch sie werden eines Tages böse über ihre Fehler stolpern!
Im Gegensatz zu uns, könen die sich kein schlechtes Gedächtnis leisten - das fällt irgendwann auf!!
Viele von ihnen wären Feiglinge, wenn sie ausreichend Mut hätten und deshalb laufen sie bei anderen einfach mit.

Gruß Kira
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Wie man in Deutschland Umweltkrankheiten sieht

Beitragvon Juliane » Sonntag 10. Juli 2011, 06:45

Total auf dem stand der Dinge, das BfR:

Zitat


"Ursachen, Diagnostik und Therapie der vielfachen Chemikalienüberempfindlichkeit (MCS) stellen Wissenschaft und Ärzte vor Probleme

06/1996, 28.02.1996
Gemeinsame Presseerklärung des Umweltbundesamtes und des Bundesinstituts für gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinärmedizin

Fragen zu den Ursachen und zur Diagnostik eines Beschwerdebildes, das bisher mit dem Begriff "Multiple Chemical Sensitivity", kurz MCS, umschrieben wurde, standen im Mittelpunkt eines internationalen Wissenschaftlertreffens, zu dem die Weltgesundheitsorganisation, WHO, auf Initiative des Bundesministeriums für Gesundheit nach Berlin geladen hatte. Beteiligt waren das Umweltbundesamt, UBA, und das Bundesinstitut für gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinärmedizin, BgVV, die bereits 1995 ein erstes orientierendes Fachgespräch zu diesem Thema geführt hatten. Die Klärung der Ursachen als Basis für präventive Maßnahmen, Vorschläge für ein einheitliches diagnostisches Vorgehen und die Entwicklung von Therapieansätzen, die eine effektive und effiziente Behandlung ermöglichen, halten die Wissenschaftler für dringend geboten. Für abschließende Antworten auf diese Fragen - das wurde im Verlauf der Tagung deutlich - reicht der aktuelle Wissensstand nicht aus.

Bisher wurde unter dem Begriff "MCS" ein ungeklärtes Beschwerdebild verstanden, bei dem bereits kleinste Mengen verschiedenartiger chemischer Substanzen bei einer kleinen Zahl von Personen vielfache Symptome hervorrufen. Die Experten waren sich jedoch darüber einig, daß auch andere Ursachen für gleichartige oder ähnliche Beschwerdebilder vermutet werden. Als Konsequenz einigten sie sich darauf, künftig als zutreffendere und umfassendere Beschreibung den Begriff der "Idiopathischen, d.h. ohne erkennbare Ursache entstandenen, umweltbezogenen Unverträglichkeiten" (Idiopathic Environmental Intolerances [IEI]) zu verwenden. Dieser Begriff umfaßt über die bisher mit "MCS" beschriebenen hinaus eine ganze Reihe ähnlicher gesundheitlicher Störungen. Die Experten forderten, daß der Begriff "IEI" nur nach sorgfältiger Untersuchung der Patienten und der Prüfung anderer möglicher Erklärungen für die Symptome benutzt werden sollte.

Patienten mit "Idiopathischen umweltbezogenen Unverträglichkeiten" fühlen sich in ihrer Gesundheit so stark beeinträchtigt, daß sie zunehmend weniger in der Lage sind, am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Zu sozialen Defiziten kommen häufig wirtschaftliche Einbußen hinzu, wenn der Beruf nicht mehr oder nur noch eingeschränkt ausgeübt werden kann. In dem Bestreben, giftigen Einflüssen aus dem Wege zu gehen, geraten die Patienten zunehmend in eine Isolation und damit in einen nur schwer zu durchbrechenden Teufelskreis. Behandelnde Ärzte befinden sich in einem Dilemma zwischen der offensichtlichen Not der Patienten und dem aktuellen "Unwissensstand".

Die Ergebnisse der WHO-Tagung lassen sich wie folgt zusammenfassen:

Die Experten waren sich darin einig, daß es Patienten gibt, die über eine Vielzahl unerklärbarer umweltbezogener Unverträglichkeiten berichten. Diese Patienten stehen unter starkem Leidensdruck; sie brauchen Mitgefühl und professionelle, ärztliche Hilfe.
Untersuchungen sollten auf einem ganzheitlichen Verständnis des Patienten beruhen. Sie sollten sein psychosoziales Umfeld ebenso berücksichtigen wie mögliche schädliche Umwelteinflüsse. Alle anderen Krankheiten, die einer spezifischen Therapie bedürfen, müssen bei der Diagnosestellung sorgfältig ausgeschlossen werden.
Viele, heute im Rahmen der Diagnostik herangezogene Verfahren haben sich zum Nachweis der "Idiopathischen umweltbezogenen Unverträglichkeiten" nicht bewährt.
Wirksame Behandlungsmethoden können erst ermittelt werden, wenn die Ursachen geklärt sind. Bis zur endgültigen Klärung der Ursachen und damit der zu empfehlenden therapeutischen Maßnahmen, ist eine verständnisvolle und unterstützende Behandlungsweise angezeigt. Ergänzend hierzu gelten sowohl die Vermeidung schädigender Umwelteinflüsse als auch psychologisch/psychiatrische Therapieansätze als gängige Vorgehensweisen. Hierbei ist allerdings darauf zu achten, daß Methoden der Expositionsvermeidung nicht zu einer gesellschaftlichen und sozialen Isolation der Patienten führen.
Die Fachleute waren sich darin einig, daß von aggressiven Behandlungsmethoden, wie z.B. der Chelat-Therapie oder der Entgiftung durch Sauna, abgesehen werden sollte, da Schäden für den Patienten nicht ausgeschlossen werden können.
Nach Ansicht der Experten sollte sich der Forschungsbedarf auf die Ermittlung der Natur und Ursachen umweltbezogener Unverträglichkeiten konzentrieren. Die Schlüsselfrage ist, ob Personen mit IEI in der Lage sind, im Rahmen von Placebo-kontrollierten Doppelblindversuchen zwischen den von ihnen als ursächlich angesehenen Umwelteinflüssen (z.B. Chemikalien oder elektromagnetische Felder) und Placebos zu unterscheiden. Die Fähigkeit zur Unterscheidung würde auf eine toxikologische Ursache hindeuten, anderenfalls wären eher seelische Ursachen anzunehmen.
Die Wissenschaftler forderten eine sachliche und rationale Auseinandersetzung mit den Problemen und wiesen darauf hin, daß dazu eine Kooperation auf internationaler Ebene von entscheidender Bedeutung ist. Die Information der Öffentlichkeit sollte auf allgemein anerkannten Erkenntnissen und nicht auf Aussagen spekulativen Inhalts beruhen.
Es ist beabsichtigt, als nächsten Schritt auf nationaler Ebene ein Treffen aller im Gesundheitswesen Verantwortlichen, Ärzte, Gesundheitsdienste, Institutionen, Behörden und Versicherungsträger, durchzuführen. Ziel soll es sein, koordinierte Handlungsansätze für den sachgerechten Umgang mit umweltbezogenen Beschwerdebildern zu finden."


http://www.bfr.bund.de/de/presseinformation/1996/06/ursachen__diagnostik_und_therapie_der_vielfachen_chemikalienueberempfindlichkeit__mcs__stellen_wissenschaft_und_aerzte_vor_probleme-785.html


So steht das nun seit 1996.
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Re: Wie man in Deutschland Umweltkrankheiten sieht

Beitragvon Kira » Montag 26. Oktober 2015, 17:52

Man beruft sich beim BfR auch 2015 noch auf den gleichen Inhalt :!: vom Jahre 1996

Ursachen, Diagnostik und Therapie der vielfachen Chemikalienüberempfindlichkeit (MCS) stellen Wissenschaft und Ärzte vor Probleme

06/1996, 28.02.1996

Gemeinsame Presseerklärung des Umweltbundesamtes und des Bundesinstituts für gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinärmedizin

Fragen zu den Ursachen und zur Diagnostik eines Beschwerdebildes, das bisher mit dem Begriff "Multiple Chemical Sensitivity", kurz MCS, umschrieben wurde, standen im Mittelpunkt eines internationalen Wissenschaftlertreffens, zu dem die Weltgesundheitsorganisation, WHO, auf Initiative des Bundesministeriums für Gesundheit nach Berlin geladen hatte. Beteiligt waren das Umweltbundesamt, UBA, und das Bundesinstitut für gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinärmedizin, BgVV, die bereits 1995 ein erstes orientierendes Fachgespräch zu diesem Thema geführt hatten. Die Klärung der Ursachen als Basis für präventive Maßnahmen, Vorschläge für ein einheitliches diagnostisches Vorgehen und die Entwicklung von Therapieansätzen, die eine effektive und effiziente Behandlung ermöglichen, halten die Wissenschaftler für dringend geboten. Für abschließende Antworten auf diese Fragen - das wurde im Verlauf der Tagung deutlich - reicht der aktuelle Wissensstand nicht aus.

Bisher wurde unter dem Begriff "MCS" ein ungeklärtes Beschwerdebild verstanden, bei dem bereits kleinste Mengen verschiedenartiger chemischer Substanzen bei einer kleinen Zahl von Personen vielfache Symptome hervorrufen. Die Experten waren sich jedoch darüber einig, daß auch andere Ursachen für gleichartige oder ähnliche Beschwerdebilder vermutet werden. Als Konsequenz einigten sie sich darauf, künftig als zutreffendere und umfassendere Beschreibung den Begriff der "Idiopathischen, d.h. ohne erkennbare Ursache entstandenen, umweltbezogenen Unverträglichkeiten" (Idiopathic Environmental Intolerances [IEI]) zu verwenden. Dieser Begriff umfaßt über die bisher mit "MCS" beschriebenen hinaus eine ganze Reihe ähnlicher gesundheitlicher Störungen. Die Experten forderten, daß der Begriff "IEI" nur nach sorgfältiger Untersuchung der Patienten und der Prüfung anderer möglicher Erklärungen für die Symptome benutzt werden sollte.

Patienten mit "Idiopathischen umweltbezogenen Unverträglichkeiten" fühlen sich in ihrer Gesundheit so stark beeinträchtigt, daß sie zunehmend weniger in der Lage sind, am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Zu sozialen Defiziten kommen häufig wirtschaftliche Einbußen hinzu, wenn der Beruf nicht mehr oder nur noch eingeschränkt ausgeübt werden kann. In dem Bestreben, giftigen Einflüssen aus dem Wege zu gehen, geraten die Patienten zunehmend in eine Isolation und damit in einen nur schwer zu durchbrechenden Teufelskreis. Behandelnde Ärzte befinden sich in einem Dilemma zwischen der offensichtlichen Not der Patienten und dem aktuellen "Unwissensstand".

Die Ergebnisse der WHO-Tagung lassen sich wie folgt zusammenfassen:
•Die Experten waren sich darin einig, daß es Patienten gibt, die über eine Vielzahl unerklärbarer umweltbezogener Unverträglichkeiten berichten. Diese Patienten stehen unter starkem Leidensdruck; sie brauchen Mitgefühl und professionelle, ärztliche Hilfe.
•Untersuchungen sollten auf einem ganzheitlichen Verständnis des Patienten beruhen. Sie sollten sein psychosoziales Umfeld ebenso berücksichtigen wie mögliche schädliche Umwelteinflüsse. Alle anderen Krankheiten, die einer spezifischen Therapie bedürfen, müssen bei der Diagnosestellung sorgfältig ausgeschlossen werden.
•Viele, heute im Rahmen der Diagnostik herangezogene Verfahren haben sich zum Nachweis der "Idiopathischen umweltbezogenen Unverträglichkeiten" nicht bewährt.
•Wirksame Behandlungsmethoden können erst ermittelt werden, wenn die Ursachen geklärt sind. Bis zur endgültigen Klärung der Ursachen und damit der zu empfehlenden therapeutischen Maßnahmen, ist eine verständnisvolle und unterstützende Behandlungsweise angezeigt. Ergänzend hierzu gelten sowohl die Vermeidung schädigender Umwelteinflüsse als auch psychologisch/psychiatrische Therapieansätze als gängige Vorgehensweisen. Hierbei ist allerdings darauf zu achten, daß Methoden der Expositionsvermeidung nicht zu einer gesellschaftlichen und sozialen Isolation der Patienten führen.
•Die Fachleute waren sich darin einig, daß von aggressiven Behandlungsmethoden, wie z.B. der Chelat-Therapie oder der Entgiftung durch Sauna, abgesehen werden sollte, da Schäden für den Patienten nicht ausgeschlossen werden können.
•Nach Ansicht der Experten sollte sich der Forschungsbedarf auf die Ermittlung der Natur und Ursachen umweltbezogener Unverträglichkeiten konzentrieren. Die Schlüsselfrage ist, ob Personen mit IEI in der Lage sind, im Rahmen von Placebo-kontrollierten Doppelblindversuchen zwischen den von ihnen als ursächlich angesehenen Umwelteinflüssen (z.B. Chemikalien oder elektromagnetische Felder) und Placebos zu unterscheiden. Die Fähigkeit zur Unterscheidung würde auf eine toxikologische Ursache hindeuten, anderenfalls wären eher seelische Ursachen anzunehmen.
•Die Wissenschaftler forderten eine sachliche und rationale Auseinandersetzung mit den Problemen und wiesen darauf hin, daß dazu eine Kooperation auf internationaler Ebene von entscheidender Bedeutung ist. Die Information der Öffentlichkeit sollte auf allgemein anerkannten Erkenntnissen und nicht auf Aussagen spekulativen Inhalts beruhen.

Es ist beabsichtigt, als nächsten Schritt auf nationaler Ebene ein Treffen aller im Gesundheitswesen Verantwortlichen, Ärzte, Gesundheitsdienste, Institutionen, Behörden und Versicherungsträger, durchzuführen. Ziel soll es sein, koordinierte Handlungsansätze für den sachgerechten Umgang mit umweltbezogenen Beschwerdebildern zu finden.

http://www.bfr.bund.de/de/presseinforma ... e-785.html

vielfache Chemikalien-Überempfindlichkeit



Sonstige

(1 Dokument)

Gesundheitsgefährdung durch Pyrethroide - neue Ansätze zur Lösung des Problems 26.4 KB
PDF-Datei





Presseinformationen

(3 Dokumente)

28.02.1996

06/1996
Ursachen, Diagnostik und Therapie der vielfachen Chemikalienüberempfindlichkeit (MCS) stellen Wissenschaft und Ärzte vor Probleme
16.02.1996

05/1996
Klinische Bestandsaufnahme von Pyrethroid-Vergiftungen gab keinen Hinweis auf irreversible Schäden
03.01.1995

01/1995
Erste Ergebnisse der "Pyrethroid-Studie"

http://www.bfr.bund.de/de/a-z_index/vie ... -4735.html


Umweltmedizin

Präsentationen

(6 Dokumente)



03.04.2008

Präsentation Jan Koschorreck, Umweltbundesamt
Die Umweltprobenbank des Bundes 4.0 MB
PDF-Datei
20.03.2007

Präsentation Dr. Dieter Bake, UBA
Ultrafeine Partikel im Innenraum: Entstehung und Vorkommen 896.5 KB
PDF-Datei
20.03.2007

Präsentation Dr. Wolfgang Straff, UBA
Luftgetragene Kontaktallergene - häufige Ursache von Ekzemen? 83.6 KB
PDF-Datei
17.03.2005

Präsentation Dr. Dieter Eis, RKI
Umweltassoziierte Gesundheitsstörungen 303.8 KB
PDF-Datei
28.03.2003


Axel Hahn, BfR, Präsentation
Was tun im Störfall? Expositionsregister für Amtsärzte 2.0 MB
PDF-Datei
27.03.2003

Wolfgang Babisch, UBA, Präsentation
Lärmwirkungen bei Kindern und Erwachsenen - Qualitätsziele 107.4 KB
PDF-Datei



Sonstige

(1 Dokument)

Gesundheitsgefährdung durch Pyrethroide - neue Ansätze zur Lösung des Problems 26.4 KB
PDF-Datei

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Presseinformationen

(2 Dokumente)

13.02.2002

03/2002
Zehn Jahre Umweltmedizinischer Informationsdienst
18.06.1996

14/1996
Umweltmedizinische Fragestellungen nehmen im BgVV immer breiteren Raum ein

http://www.bfr.bund.de/de/a-z_index/umw ... -5236.html
Wissenschaftlicher Beirat

Der Wissenschaftliche Beirat hat die Aufgabe, das BfR bei seiner Schwerpunktsetzung in der Forschung zu beraten. Zudem unterstützt der Beirat Kontakte und Kooperationen zwischen dem BfR und anderen Forschungseinrichtungen im In- und Ausland und berät das Institut bei der Besetzung der am Institut angesiedelten Kommissionen mit renommierten Wissenschaftlern.

Der Wissenschaftliche Beirat des BfR besteht seit 2005.

...

Mitglieder
....

Professor Dr. Dennis Nowak
Universität München, Direktor des Instituts und Poliklinik für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin
...

http://www.bfr.bund.de/de/wissenschaftl ... 27502.html


siehe hierzu auch

Meldepflicht für Vergiftungen viewtopic.php?f=47&t=2114&p=10487

Industrie zahlt amtliche Giftforschung viewtopic.php?f=48&t=3038&p=14096

MCS in BfR Bericht viewtopic.php?f=93&t=4158&p=18224

UMID - UmweltMedizinische InformationsDienst viewtopic.php?f=64&t=9429

SMS für Anfänger viewtopic.php?f=91&t=8426&p=40923


und wenn man dann solche Sachen vom BfR erfährt ;)
muß man sich fragen wie glaubwürdig ist das alles...oder :?:


Wenn Leserbriefe von Monsanto beim BfR als Studien gelten viewtopic.php?f=63&t=18211#p121963

Glyphosat: Bundesinstitut hat falsch informiert viewtopic.php?f=63&t=18211#p122951

BfR: Fragen und Antworten zu Pflanzenschutzmittel-Rückstände viewtopic.php?f=33&t=21133
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Re: Wie man in Deutschland Umweltkrankheiten sieht

Beitragvon Clarissa » Montag 26. Oktober 2015, 18:06

Das BfR kann man echt vergessen, keine Ahnung wer da das Wissen mit Suppenkellen gefressen hat aber das war wohl nur eine Wassersuppe mit sehr wenig Gehalt.
Und allen Leugnern zum Trotz, im DIMDI
ICD-10-GM Version 2018 - Stand Oktober 2017 ist MCS immer noch im Thesaurus unter
T 78.4 zu finden und wirklich nur dort und an keiner anderen Stelle!
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Re: Wie man in Deutschland Umweltkrankheiten sieht

Beitragvon Kira » Dienstag 1. Dezember 2015, 08:17

an der Glaubwürdigkeit des BFR wird weiter kräftig gerüttelt

30. November 2015


Mangelhafte EU-Analyse

96 Forscher kritisieren Glyphosat-Bewertung

"Wahrscheinlich nicht krebserregend", lautet die EU-Bewertung für Glyphosat. Die Zulassung des auch hierzulande großflächig eingesetzten Pestizids läuft ab und soll erneuert werden. Renommierte Forscher üben offen Kritik. Der Streit spitzt sich zu.

Im Streit um das auch in Deutschland viel verwendete Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat haben 96 Wissenschaftler aus aller Welt den europäischen Behörden gravierende Mängel vorgeworfen. In einem offenen Brief an EU-Gesundheitskommissar Vytenis Andriukaitis kritisieren sie, dass die EU-Behörde für Lebensmittelsicherheit (Efsa) den Stoff kürzlich als "wahrscheinlich nicht krebserregend" eingestuft hat. Auch gegen das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) erhoben die Wissenschaftler schwere Vorwürfe.
...

http://www.n-tv.de/politik/96-Forscher- ... 67371.html
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Re: Wie man in Deutschland Umweltkrankheiten sieht

Beitragvon Kira » Dienstag 17. Januar 2017, 19:16

Inzwischen schreiben wir 2017
und was finden wir , nach wie vor der gleiche Text -
man ignoriert aktuell weiterhin den "internationalen" Stand der Wissenschaft :!:
Ursachen, Diagnostik und Therapie der vielfachen Chemikalienüberempfindlichkeit (MCS) stellen Wissenschaft und Ärzte vor Probleme

06/1996, 28.02.1996

Gemeinsame Presseerklärung des Umweltbundesamtes und des Bundesinstituts für gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinärmedizin

http://www.bfr.bund.de/de/presseinforma ... e-785.html
viewtopic.php?f=47&t=12642&p=126986#p122966

siehe hierzu auch
Re: UBA Update zu MCS viewtopic.php?f=91&t=17946&p=126976#p126976
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Re: Wie man in Deutschland Umweltkrankheiten sieht

Beitragvon Tüpfelponcho » Mittwoch 31. Mai 2017, 13:37

Europäische Akademie für Umweltmedizin e. V. (EUROPAEM)
...Organisationen, mit denen wir zusammenarbeiten und/oder mit denen wir gemeinsame Ziele haben. ...

https://europaem.eu/de/akademie/kooperationen

Aktuelles:
EMF Leitlinie 2016 Volltext (2016-11-10)
https://europaem.eu/de/bibliothek/blog- ... linie-2016

Hinweis:
Dr. med. Peter Ohnsorge Verbindung zum RKI

...1999 – 2002 war ich als wissenschaftlicher Beirat in der MCS-Studie am Robert-Koch-Institut, Berlin involviert. ...

http://www.enmecon.com/profil/curriculum-vitae/

...Ab 2013 Mitarbeit als externer Sachverständigen in der Arbeitsgruppe „umweltmedizinische Versorgung” der Kommission Umweltmedizin am Robert Koch-Institut. ...

...MCS-Studie des Robert Koch Instituts
Verbundstudie zur Multiplen chemischen Sensitivität (MCS) Erhebungszeitraum 2000
Umweltforschungsplan des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit. Umweltmedizin – Förderzeichen (UFOPLAN) 298 62 274
Im Auftrag des Umweltbundesamtes ...

http://www.enmecon.com/profil/erfahrungen/

Fragen, die sich stellen:
Ist er unbeeinflusst von Dr. Dieter Eis vom RKI oder nicht?
Ist er distanziert zum UBA oder nicht?



Auseinandersetzung mit der RKI Studie:

05.01.2009
MCS-Studie des RKI hatte erhebliche Mängel im Studiendesign, stellten Studienleiter fest
http://www.csn-deutschland.de/blog/2009 ... iter-fest/

11. September 2011 von Dr. Merz
MCS – eine Diskussion, die längst beendet sein sollte
http://www.blog.dr-merz.com/?p=218

31. Dezember 2014 von Dr. Merz
Unterlaufen der Gesetze – ein Fazit
http://www.blog.dr-merz.com/?p=391
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Re: Wie man in Deutschland Umweltkrankheiten sieht

Beitragvon shadow » Montag 2. Oktober 2017, 18:35

24. September 2017, 06:13 Uhr

Glyphosat
Wenn Monsanto die Risiken einfach selbst bewertet

Die Kritik am Glyphosat-Bericht des deutschen Bundesinstituts für Risikobewertung wächst: Ganze Passagen wurden von der Industrie übernommen.

Von Andreas Rummel und Silvia Liebrich

Im Streit um das Pflanzengift Glyphosat gerät die zuständige Behörde, das Bundesinstitut für Risikobewertung, zunehmend unter Druck. Seit einigen Tagen ist bekannt, dass dessen Prüfer wesentliche Teile ihres Risikoberichts wortwörtlich von der Industrie abgeschrieben haben, ohne dies deutlich zu machen. Unter anderem gilt das nach SZ-Recherchen für die besonders kritischen Teile, in denen es um Krebsrisiken des Pestizids geht.
...

http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/g ... -1.3678432
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Re: Wie man in Deutschland Umweltkrankheiten sieht

Beitragvon Kira » Samstag 7. Oktober 2017, 17:51

soviel zum Interessenkonflikt und zur Glaubwürdigkeit des BFR ....
Plagiatsvorwurf gegen Glyphosat-Bericht des BfR durch Gutachten bestätigt


Sachverständiger erkennt "wissenschaftliches Fehlverhalten" und "bewusste Täuschung"

...



Downloads:


PDF
Gutachten Plagiate Glyphosat Report final(1).pdf
https://www.global2000.at/sites/global/ ... 281%29.pdf



michael.lachsteiner
Do, 05.10.2017


https://www.global2000.at/presse/plagia ... %C3%A4tigt



05. Oktober 2017

Gutachter wertet Glyphosat-Bericht von Bundesinstitut als Plagiat



Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat nach Einschätzung eines Plagiatsprüfers für seinen Glyphosat-Bericht wesentliche Angaben von Herstellern des umstrittenen Unkrautgifts wörtlich
...

http://www.stern.de/news/gutachter-wert ... 48888.html
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