Greenpeace: Was ist dran am Bio-Check?

Greenpeace: Was ist dran am Bio-Check?

Beitragvon Maria » Mittwoch 2. Juni 2010, 22:36

"Greenpeace: Was ist dran am Bio-Check?

* 28.05.2010,
* Artikel veröffentlicht von:
Beate Steffens

Stiftung Warentest hat unter dem Titel Der Bio-Check eine Bilanz seiner seit 2002 durchgeführten Lebensmitteltests gezogen. Ergebnis der Warentester: Bio sei nicht besser als konventionelle Lebensmittel. Aber was ist dran an diesem Ergebnis?

Tatsächlich haben die Testergebnisse der Stiftung Warentest nur eine sehr begrenzte Aussagekraft. Die Bewertungskriterien sind Sensorik (Geruch, Geschmack, Aussehen), Schadstoffrückstände und Hygiene (Keimbelastung). Im Test nicht berücksichtigt wird die Umweltbelastung, die mit der Erzeugung der Lebensmittel verbunden ist. Dies wird aber weder in der Berichterstattung noch in dem Artikel von Warentest ausreichend deutlich.

Warentest behauptet zwar, man habe auch Nachhaltigkeitskriterien in Augenschein genommen, doch in die Bewertung fließt dies nicht ein. Viele Bereiche wie Artenvielfalt oder Schutz von Umweltgütern bleiben völlig unberücksichtigt..."

Quelle:

http://www.greenpeace.de/themen/chemie/nachrichten/artikel/was_ist_dran_am_embio_checkem/
Maria
Forenlegende
 
Beiträge: 1829
Registriert: Freitag 18. August 2006, 11:33

Greenpeace: Was ist dran am Bio-Check?

Beitragvon Energiefox » Donnerstag 3. Juni 2010, 11:07

Maria danke für den aufschlussreichen Bericht.

Am Fernsehen war mal ein Test von Äpfeln. Der Tester sagte es sei wichtig Äpfel zu nehmen die auf der gleiche Höhe des Baumes gewachsen sind. Oben im Apfelbaum bekommen die Äpfel mehr Sonne. Bei dem Geschmackstest schnitten dabei, die nach dem Prinzip ausgesuchten Äpfel, eindeutig die Bioäpfel besser besser ab.

Warum rät der Welternährungsrat wohl, um den Hunger auf der Welt in den Griff zu bekommen, eine Umstellung auf Bionahrung?

Gruß Fox
Energiefox
 

Greenpeace: Was ist dran am Bio-Check?

Beitragvon Eddy » Donnerstag 3. Juni 2010, 20:58

Hallo Fox,

dies wäre sehr zu begrüßen, aber die konventionelle Nahrungsmittelindustrie weiß sehr
wohl anders lautende Meldungen zu streuen.

Gruß Eddy
Eddy
 

Greenpeace: Was ist dran am Bio-Check?

Beitragvon Melville » Donnerstag 3. Juni 2010, 22:11

Na klar, Bio ist nicht besser als Gemüse das mit 40 Pestiziden und mehr belastet ist.

Wer so einem peinlichen Lobby-Schwachsinn Glauben schenkt, der hat vorher irgendwo sein Hirn abgegeben.
Melville
Fingerwundschreiber
 
Beiträge: 620
Registriert: Samstag 12. Januar 2008, 09:08

Greenpeace: Was ist dran am Bio-Check?

Beitragvon Raze » Samstag 5. Juni 2010, 20:42

Nein, überhaupt nicht Mel, Pestizide schaden doch nicht, wie kommt man denn auf solche Gedanken.

Lobbyimus lässt grüssen, doch die Menschheit lässt sich heute nicht mehr jeden Blödsinn andrehen
und glaubt längst nicht alles, was irgendwo geschrieben steht.
So ist es auch Usus, Homöopathie ständig als unwirksam darzustellen.

Pestizide und andere Umweltgifte lassen sich bereits in der Muttermilch oder in Nabelschnurblut
nachweisen, außerdem steigt die Krebsrate, insbesondere bei Kindern ständig an. Irgendwo muss all
das ja herkommen...
Raze
 

Greenpeace: Was ist dran am Bio-Check?

Beitragvon Melville » Samstag 5. Juni 2010, 21:23

@ Raze

der ganze Plunder wird auffliegen und dann hilft kein Heulen und Zähneklappern.

Nee, ich bin kein Fatalist, eher Realist und das Politikergesülze, wer durchschaut es nicht.
Melville
Fingerwundschreiber
 
Beiträge: 620
Registriert: Samstag 12. Januar 2008, 09:08

Greenpeace: Was ist dran am Bio-Check?

Beitragvon Raze » Montag 2. August 2010, 17:18

Ich bin auch Realist, dazu wird man zwangsläufig, wenn man an MCS erkrankt.
Die Zahl der Klardenker wird also weiter ansteigen...
Raze
 


Zurück zu Umweltmedizin / Medizin / Umweltpolitik in Deutschland

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 2 Gäste