Peter Sawicki ist noch bis Ende August 2010 Leiter des „Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen“. Sein Auftrag: die Vor- und Nachteile medizinischer Leistungen für Patienten objektiv zu überprüfen. Jetzt will man ihn loswerden.
Es geht um ein Milliardengeschäft
siehe Bericht der FAZ vom 13. Nov. 2009
http://www.faz.net/s/Rub8E1390D3396F422B869A49268EE3F15C/Doc~E157180339BBD4B52BF3136FD46EFA22E~ATpl~Ecommon~Scontent.html
Auch den drei Parteien CDU, SPD und FDP war er ein Dorn im Auge, da er die objektive Ueberpruefung der Arzneimittel im Sinne der Effizienz und des Wohls der Patienten vor die Interessen der Pharmindustrie stellte.
Der neue, von der Pharmaindustrie eingesetzte “Medizinprüfer” Windeler, mache da seinen Job >schon besser< ... im Sinne der Pharmaindustrie.
siehe hierzu auch
http://www.gesundheitlicheaufklaerung.de/spd-will-krankenkassen-verbieten-fur-homoopathie-zu-bezahlen
Wird es den Parteifunktionären und Industrielobyisten denn niemals peinlich, wenn sie so offen unsere Demokratie ad absurdum führen. Warum wählen wir eigentlich noch, wenn Richter (siehe Frankfurter Holzschutzmittelprozess), Institutsleiter, Staatsanwälte, so lange ausgetauscht werden, bis die Interessen von Industrie und Parteiführungen nicht mehr gestört werden.
Westerwelle zeigt ganz ungeniert wie es geht. Er drück für seine Klientel, hier die Hotelwirtschaft, die durch nichts begründbare erniedrigte Mehrwertsteuer durch und rechtfertigt sich nicht einmal, wenn er sein Amt dazu mißbraucht.
Sawicki will, nachdem man ihn abgesägt hat, wieder als Arzt arbeiten und ist vielleicht nicht der schlechteste.
Aber warum tut die Politik ein eigentlich dringend nötiges Kontrollorgan wie das „Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen“ ins Leben rufen, wenn es nicht kontrollieren darf. - Werden wir nur noch verschaukelt?