Interessenkonflikte in der Medizin

Interessenkonflikte in der Medizin

Beitragvon Kira » Donnerstag 2. Mai 2013, 17:11

Interessenkonflikte in der Medizin
Hintergrunde Und Losungsmoglichkeiten

von Klaus Lieb,David Klemperer,Wolf-Dieter Ludwig
http://books.google.de/books?id=WGKg3Ez ... te&f=false
Zuletzt geändert von Kira am Donnerstag 2. Mai 2013, 17:17, insgesamt 1-mal geändert.
"Wo der Mut keine Zunge hat, bleibt die Vernunft stumm."
(Jupp Müller, deutscher Schriftsteller)

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Re: Interessenkonflikte in der Medizin

Beitragvon Kira » Donnerstag 2. Mai 2013, 17:17

Probleme mit Interessenkonflikten
Stand der Diskussion um die richtige Lösung

von Klaus Lieb, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie
Universitätsmedizin Mainz
http://www.awmf.org/fileadmin/user_uplo ... 0-Lieb.pdf
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Re: Interessenkonflikte in der Medizin

Beitragvon Kira » Donnerstag 23. Mai 2013, 14:52

13.05.2013
Interessenkonflikte in der Medizinforschung
Mein Essen bezahle ich selbst!
Ein deutscher Mediziner berichtet von seinen persönlichen Erfahrungen im Umgang mit Interessenkonflikten in der medizinischen Forschung sowie in seiner Tätigkeit als Arzt. Bei diesen kommen vertrackte psychologische Mechanismen zum Tragen. Wie lässt sich das Problem am besten angehen?
Klaus Lieb
Der Autor ist ist Direktor der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universität Mainz. 2013 erhielt er vom Deutschen Hochschulverband für seinen Einsatz für integre Wissenschaft die Auszeichnung "Hochschullehrer des Jahres".
Als ich Mitte der 1990er Jahre ein junger Arzt in Freiburg war, lud mich eine Pharmafirma zu einer fünftägigen Reise nach Stockholm ein. Dort stellte sie einige Stunden lang ein neues Medikament vor, das sie gerade auf dem Markt eingeführt hatte. Der Rest der Reise bestand aus Essen, Stadtführungen und Übernachtungen im Fünf-Sterne-Hotel. Im Anschluss an die Tagung erhielten ...

http://www.spektrum.de/alias/interessen ... st/1194085

#Interessenkonflikte #Medizin #Forschung #
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Re: Interessenkonflikte in der Medizin

Beitragvon Melville » Donnerstag 23. Mai 2013, 22:56

Jeder sollte realisieren dass die Medizin ein Geschäft ist, nix sonst.
Die Interessenkonflikte werden sich noch weiter ausweiten. Rein realistisch betrachtet.
Melville
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Wissenschaftler sollten Interessenkonflikte offen legen

Beitragvon Kira » Freitag 25. April 2014, 08:12

Google-Übersetzung
Meinung: Mehr Licht, weniger Wärme über endokrine Disruptoren

Für Umwelt und Gesundheit Nachrichten


21. April 2014


Im vergangenen Jahr haben die Wissenschaftler in einer heftigen Auseinandersetzung über das Potenzial Europas Regelungen für hormonaktiven Chemikalien tätig. Die Debatte begann im letzten Sommer, als 18 Wissenschaftler schrieb einen Leitartikel, die scharfe Kritik an einem durchgesickerten EU-Plan war. Andere Wissenschaftler dagegen, dass der Plan war angemessen und unterstützt durch wissenschaftliche Beweise .

Diese Kontroverse über diese Chemikalien, die in einer breiten Palette von Verbraucherprodukten eingesetzt werden, ist eine wertvolle Gelegenheit, um auf ein wichtiges Thema nachzudenken: Wie können Wissenschaftler informieren Politik ohne Objektivität?

Zwei Schritte sind entscheidend: Wissenschaftler sollten Interessenkonflikte offen zu legen, und sie sollten als "ehrlicher Makler" durch die Klärung der Stärken und Schwächen der mehrere Interpretationen der Wissenschaft zu dienen.

Wissenschaftler sollten Interessenkonflikte offen zu legen und als "ehrlicher Makler" von mehreren Interpretationen der Wissenschaft. Historisch viele Wissenschaftler davon ausgegangen, dass der beste Weg, um Objektivität zu fördern war, alle Interessen und Werte aus ihrer Forschung zu beseitigen. Aber es gibt zwei Gründe, dass dies Ansatz dürfte wenig hilfreich sein, wenn es um viel diskutierten Bereichen der Wissenschaft mit großen gesellschaftlichen Auswirkungen.

Erstens, wenn die Forscher ...


Originaltext
http://www.environmentalhealthnews.org/ ... ansparency
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Interessenskonflikte in der Medizin

Beitragvon shadow » Freitag 22. August 2014, 05:54

Interview

Hanna Hohenthal

09.04.2014


Interessenskonflikte in der Medizin

Viele Ärzte pflegen einen engen Kontakt mit der Industrie – daran ist auch nichts verwerflich. Kritisch wird es jedoch, wenn diese Ärzte in der Lehre tätig sind und die Studenten – bewusst oder unbewusst – beeinflussen. Wie groß ist dieses Problem an deutschen Unis? Und sollten Dozenten ihre Interessenskonflikte offenlegen? Hanna Hohenthal sprach mit Pascal Nohl-Deryk, Bundeskoordinator der AG Gesundheitspolitik der Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland e.V. (bvmd). ...

https://www.thieme.de/viamedici/mein-st ... -21956.htm
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Re: Interessenkonflikte in der Medizin

Beitragvon Kira » Samstag 6. September 2014, 08:27

NeurologyFirst 2013

Kongresse

All inclusive dank Sponsoring und Pharmaschinken

Inzwischen veröffentlicht die Arzneimittelindustrie ihre Zahlungen an medizinische Kongressveranstalter. Die neue Transparenz hilft, das zugrundeliegende Geschäftsmodell zu verstehen ...


http://www.neurologyfirst.de/kongresse
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Re: Interessenkonflikte in der Medizin

Beitragvon Kira » Sonntag 21. September 2014, 07:47

aerzteblatt.de

Ärzteschaft

"Kritisches Denken ist gefragt"

Freitag, 19. September 2014

Köln – Interessenkonflikte von Ärztinnen und Ärzten bergen die Gefahr, dass medizinische Entscheidungen sich nicht mehr am Wohl der Patienten ausrichten, sondern am eigenen Vorteil. Dabei spielen nicht nur finanzielle Interessen eine Rolle. Es kann auch um die Karriere oder Forschungsgelder für das eigene Institut gehen. Angesichts knapper öffentlicher Kassen ist jedoch insbesondere die medizinische Forschung zunehmend auf Geld aus der Wirtschaft angewiesen.

Für Wissenschaftler wird es damit immer schwieriger, Interessenkonflikte zu vermeiden. Mit der Frage, wie sich Interessenkonflikte speziell auf die ärztliche Fortbildung auswirken und sich negative Effekte vermeiden lassen, beschäftigte sich am 12. und 13. September die European Cardiology Section Foundation im Rahmen der Cologne Consensus Conference 2014. ...

http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/60169

Cologne Consensus Conference 2014 http://e-cs-f.org/de/news/cologne-conse ... -2014.html
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Re: Interessenkonflikte in der Medizin

Beitragvon Kira » Dienstag 23. September 2014, 09:09

siehe auch

DLF - Medizinethik viewtopic.php?f=64&t=20898#p119411
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Re: Interessenkonflikte in der Medizin

Beitragvon Kira » Donnerstag 2. April 2015, 18:48

von 2012
MEDIZIN: Originalarbeit

Interessenkonflikte bei Autoren medizinischer Leitlinien: Eine Analyse der Leitlinien deutscher Fachgesellschaften 2009-2011

Conflicts of interest among authors of medical guidelines—an analysis of guidelines produced by German specialist societies

Dtsch Arztebl Int 2012; 109(48): 836-42; DOI: 10.3238/arztebl.2012.0836

Langer, Thomas; Conrad, Susann; Fishman, Liat; Gerken, Martin; Schwarz, Sabine; Weikert, Beate; Ollenschläger, Günter; Weinbrenner, Susanne


Hintergrund: Im Kontext der Leitlinienerstellung können Interessenkonflikte zu verzerrten Leitlinienempfehlungen führen. Im Jahr 2010 wurden die Regeln der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF) zum Umgang mit Interessenkonflikten in Leitlinien revidiert.

Methoden: Jeweils zwei Personen (TL, MG, SC, BW, LF, SS) untersuchten unabhängig voneinander die gültigen S2- und S3-Leitlinien der AWMF-Datenbank aus den Jahren 2009–2011. Angaben zu Interessenkonflikten wurden extrahiert und deskriptiv analysiert. Die Auswirkungen der neuen AWMF-Regeln wurden durch einen Vorher-Nachher-Vergleich untersucht.

Ergebnisse: Von insgesamt 297 untersuchten Leitlinien wurden in 60 Leitlinien (20 %) die Interessenkonflikterklärungen von den Autoren offengelegt. 680 Autoren (49 %) gaben finanzielle Beziehungen an, die einen Interessenkonflikt anzeigten. Neben finanziellen Interessenkonflikten wurden auch Interessenkonflikte aufgrund der Zugehörigkeit zu Fachgesellschaften oder Berufsverbänden in 86 % deklariert. Nach Einführung der neuen AWMF-Regeln wurden Interessenkonflikterklärungen deutlich häufiger abgegeben (8 % von 256 Leitlinien vor Einführung versus 95 % von 41 Leitlinien danach). Der Anteil von Personen mit finanziellen Interessenkonflikten stieg nach Einführung der neuen Regeln, während sich die Dokumentationspraxis der Interessenkonfliktbewertung sowie gegebenenfalls getroffene Gegenmaßnahmen nicht veränderten.

Schlussfolgerung: Seit 2011 werden in den neuen Leitlinien der AWMF-Datenbank die Interessenkonflikterklärungen der Autoren offengelegt. Standards für die Bewertung und das Management von Interessenkonflikten in Leitlinien fehlen und sollten dringend entwickelt werden. ...

http://www.aerzteblatt.de/archiv/132916 ... -2009-2011

das sagt die AWMF
Erklärung von und Umgang mit Interessenkonflikten bei Leitlinienvorhaben

http://www.awmf.org/leitlinien/awmf-reg ... likte.html
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Re: Interessenkonflikte in der Medizin

Beitragvon shadow » Samstag 4. April 2015, 09:34

Sendung Plus Minus vom 21.01.2015 “Medikamente. Teure Arzneimittel nicht ohne Risiko”

Hier sagte Prof. Dr. med. Hans- Jürgen Ludwig Vorsitzender der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft folgendes:

“Ich persönlich denke, dass das Marketing eine ganz entscheidende Rolle spielt. Ich habe selten eine derartige Kampagne gesehen, wie bei diesen neuen Blutverdünnern. Es gibt eine Vielzahl von Artikeln in gekauften Zeitschriften der Industrie. Es gibt Meinungsführer, die ziemlich skrupellos diese neuen Medikamente propagieren, obwohl es dafür keinen klaren Grund derzeit gibt und es gibt Fortbildungsveranstaltungen, in denen so genannte Meinungsführer mit Interessenkonflikten auftreten und durch ihre Aussagen ganz wesentlich ein unkritisches Verordnungsverhalten fördern.”

Hier ist der Beleg für die Richtigkeit dieser Aussage

1. Die Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Neurologie
LL_23_2012_sekundaerprophylaxe_des_ischaemischen_insults
2. Die Angaben der Interessenkonflikte der Leitlinienautoren aus der Internetseite der Deutschen Gesellschaft für Neurologie.
Interessenkonflikte der Leitlinienautoren_markiert

26 von 36 Leitlinienautoren gaben an, dass sie für die Hersteller der neuen oralen Antikoagulanzien tätig waren. Eine im Sinne der Patienten neutrale Leitlinie, kann so wohl kaum entstehen.

http://www.medicalethics.eu/Pradaxa_akt ... likte.html


Sendung:
Medikamente
Teure neue Arzneien nicht ohne Risiko

http://www.daserste.de/information/wirt ... n-100.html

http://www.daserste.de/information/wirt ... o-100.html
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Re: Interessenkonflikte in der Medizin

Beitragvon Kira » Sonntag 5. April 2015, 11:16

Pressemitteilung, 31.03.2015

Interessenkonflikte in medizinischen Fachgesellschaften gefährden Schlaganfallpatienten

31.03.2015
von Christiane Fischer



Wenn fremde Interessen in die Publikation von Fachartikeln, in das Arzt-Patienten-Verhältnis oder auch in die Entwicklung von ärztlichen Behandlungsleitlinien hineinspielen, entstehen Interessenkonflikte.

Das Thema ist in der Medizin hoch aktuell: Eine neue Behandlungsleitlinie für Ärztinnen und Ärzte wurde durch 17 Fachgesellschaften unter Federführung der Deutschen Gesellschaft für Neurologie mit dem Ziel veröffentlicht, das Risiko eines wiederholten Schlaganfalls zu reduzieren. MEZIS kritisiert relevante Interessenkonflikte beteiligter AutorInnen. Die Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin (DEGAM) stellte aufgrund nicht zu überbrückender Differenzen die Mitarbeit an der Leitlinie ein. ...

http://www.mezis.de/nachricht/items/pre ... enten.html
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Re: Interessenkonflikte in der Medizin

Beitragvon Kira » Mittwoch 18. November 2015, 19:51

29.05.15

Ärztliche Autoren medizinischer Leitlinien

Appell an die Medizinischen Fachgesellschaften: Interessenkonflikte von Leitlinien-Autoren müssen nicht nur erklärt, sondern reguliert werden
Mindestens 50 Prozent der Leitlinien-Autoren dürfen keine (oder allenfalls geringfügige) Interessenkonflikte haben – langfristig soll dies für alle Autoren gelten



(29.05.15) - Klinische Leitlinien sollen Ärzten und Patienten helfen, die bestmögliche Behandlung für eine Krankheit zu finden. Sie sollen sich ausschließlich auf die verfügbare wissenschaftliche Evidenz stützen und dürfen nicht vom Gewinnstreben der Hersteller von Arzneimitteln und Medizinprodukten beeinflusst werden. Die ärztlichen Autoren medizinischer Leitlinien sind jedoch häufig mit der Industrie verflochten, beispielsweise durch Beraterverträge, Vortragshonorare und Industrie-finanzierte Studien. Daraus ergeben sich Interessenkonflikte, also das Risiko einer verzerrten Bewertung aus sachfremden Beweggründen.

MEZIS, Transparency Deutschland und NeurologyFirst engagieren sich für eine Industrie-unabhängige Medizin. Gemeinsam starten sie nun eine Kampagne, um die Unabhängigkeit von Leitlinienempfehlungen zu sichern. Adressat sind die medizinischen Fachgesellschaften in Deutschland und ihre Dachorganisation, die Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF).

Die Kernforderungen lauten:
>> Mindestens 50 Prozent der Leitlinienautoren dürfen keine (oder allenfalls geringfügige) Interessenkonflikte haben – langfristig soll dies für alle Autoren gelten.
>> Der federführende Autor darf keine Interessenkonflikte haben.
>> Zur Bewertung der Schwere von Interessenkonflikten werden Regeln erarbeitet.
>> Autoren müssen sich bei Abstimmungen enthalten, wenn ein Interessenkonflikt besteht.
>> Entwürfe von Leitlinien müssen in der Fachgesellschaft breit diskutiert werden.

Inzwischen werden Interessenkonflikte von Leitlinien-Autoren zwar weitgehend offengelegt, aber kaum reguliert. ...

http://www.compliancemagazin.de/markt/u ... 90515.html
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Manipulationen und Interessenkonflikte: Forscher warnen vor

Beitragvon Kira » Freitag 8. Januar 2016, 11:18

spiegel.de
04.01.2016
dpa

Manipulationen und Interessenkonflikte: Forscher warnen vor zweifelhaften Medizinstudien

Die Versuchsmäuse verschütt, die Fallzahlen falsch, die Protokolle lückenhaft: Eine Analyse zeigt, wie schlampig medizinische Studien mit Tieren oftmals laufen. Schuld sind lasche Standards und das Wunschdenken der Forscher.

Viele medizinischen Grundlagenstudien sind mangelhaft und können kaum überprüft werden. Zu diesem Urteil kommen zwei Untersuchungen aus Deutschland und den USA, die im Fachblatt "Plos Biology" veröffentlicht wurden.

Als Gründe für die zum Teil erschreckend dürftige Qualität sehen ...

http://www.spiegel.de/wissenschaft/medi ... 70419.html

siehe hierzu auch

Medizinische Studien viewtopic.php?f=35&t=4961

Falsche wissenschaftliche Studien viewtopic.php?f=47&t=19036

Gefälschte Studien: Pfusch in der medizinischen Forschung viewtopic.php?f=47&t=21428&p=122434

Wissenschaft im Dienst von wirtschaftlichen Interessen viewtopic.php?f=77&t=21396&p=122433
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Re: Interessenkonflikte in der Medizin

Beitragvon Kira » Dienstag 13. Dezember 2016, 08:58

Zur Neutralität von medizinischen Leitlinien


https://twitter.com/GG_Portal/status/806850529653559296
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Re: Interessenkonflikte in der Medizin

Beitragvon Kira » Donnerstag 22. Dezember 2016, 19:32

Dr. Shari Langemak

Interessenkonflikte | 04. Oktober 2016

Meinung

Leitlinien auf dem Prüfstand: „Noch immer zu starke Querverbindungen zwischen Industrie und führenden Fachvertretern“

Industrielle Interessen haben in Leitlinien eigentlich nichts zu suchen – und doch sollen sie in fast jeder zweiten präsent sein. 45% der von Leitlinien Watch untersuchten Leitlinen erhielten das Prädikat „rot“ und bräuchten nach Meinung des Transparenzportals eine Überarbeitung. Querverbindungen zwischen Industrie und Fachgesellschaften seien rege und historisch gewachsen, berichtet Prof. Dr. Thomas Lempert, Chefarzt an der Schlossparkklinik in Berlin und Unterstützer der Initiative. Im Interview berichtet der Neurologe, was eine gute von einer schlecht regulierten Leitlinie unterscheidet und wie Ärzte mit der Bewertung umgehen sollen.

Medscape: Was läuft bei unseren deutschen Leitlinien schief?
...

http://deutsch.medscape.com/artikelansi ... c_tw_share
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Re: Interessenkonflikte in der Medizin

Beitragvon Kira » Samstag 21. Januar 2017, 11:12

Medizin

Interessenkonflikte: Finanzielle Verbindungen führen zu positiveren Ergebnissen

Mittwoch, 18. Januar 2017
© rme/aerzteblatt.de


San Francisco – Die Ergebnisse randomisierter klinischer Medikamentenstudien, die wichtigste Grundlage für eine evidenzbasierte Therapie, fallen dreimal häufiger positiv aus, wenn der Hauptautor einen Interessenkonflikt mit dem Hersteller angegeben hat. Dies ist das Ergebnis einer Studie im Britischen Ärzteblatt (BMJ 2017; 356: i6770). Eine Artikelserie in JAMA Internal Medicine untersucht Interessenkonflikte in Leitlinien, bei Selbsthilfegruppen und bei Twitter.

Viele klinische Forscher, die Medikamentenstudien durchführen, haben finanzielle Beziehungen zu den Herstellern. Sie erhalten Reisekosten zu Kongressen erstattet, Honorare für ihre Vorträge oder für Beratungsleistungen. Auch der Besitz eines Aktienpaketes oder ein Patent für die Entwicklung des Wirkstoffs können dazu führen, dass die Forscher mehr als nur ein wissenschaftliches Interesse am Ausgang einer Studie haben.

Einfluss der Pharmahersteller zeigt Wirkung
...

http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/7 ... rgebnissen
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Re: Interessenkonflikte in der Medizin

Beitragvon Kira » Freitag 4. August 2017, 17:55

Über Interessenkonflikte in der Medizin



27:24 min | 25.7.2016 | 8.30 Uhr | SWR2

Audio herunterladen (25,21 MB | mp3) http://avdlswr-a.akamaihd.net/swr/swr2/ ... 12844s.mp3
.

Sponsoring in Millionenhöhe ist bei Ärztekongressen keine Seltenheit. Auch Journalisten sind Ziele des Pharmamarketings. Wie können sie der Gefahr der Beeinflussung entgehen? (Produktion 2015)

Martina Keller

Stand: 22.7.2016, 11.20 Uhr


https://www.swr.de/swr2/programm/sendun ... index.html
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