Toxikologie in Dtschl. vernachlässigt

Toxikologie in Dtschl. vernachlässigt

Beitragvon ReallyAngry » Sonntag 8. März 2015, 09:10

http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/6 ... chlaessigt

Vermischtes
Toxikologie in Deutschland vernachlässigt
Freitag, 6. März 2015
Berlin/Kiel – „Sträflich vernachlässigt“ sieht sich das Fach Toxikologie von der Hochschulpolitik in Deutschland. Die Gesellschaft für Toxikologie warnt daher vor gefährlichen Lücken im Gesundheits- und Umweltschutz und fordert, den Abbau von Ausbildungsplätzen zu stoppen und neue Institute zu schaffen.

Traditionell ist die Toxikologie an den Universitäten in gemeinsamen Instituten mit der Pharmakologie angesiedelt, also an medizinischen Fakultäten. Dies hatte unter anderem mit der Aufgabe zu tun, die Toxizität von Arzneimitteln zu erforschen. Allerdings verfügt die Mehrzahl der medizinischen Fakultäten heute laut der Fachgesellschaft nicht mehr über ein toxikologisches Institut.

„Inzwischen haben sich die Themenbereiche erweitert und die Schwerpunkte verlagert, so zur chronischen Giftigkeit von Stoffen, zur moderner Analytik sowie zur Verringerung von Tierversuchen“, heißt es aus der Fachgesellschaft. In zahlreichen anderen Ländern, zum Beispiel in den angelsächsischen, seien toxikologische Arbeitsgruppen oder Professuren daher meist an naturwissenschaftlichen Fachbereichen angesiedelt.

Behörden und andere Institutionen sowie auch die Industrie benötigen laut der Fachgesellschaft mehr denn je gut ausgebildete und erfahrene Toxikologen für die nachhaltige Entwicklung und Sicherheitseinschätzung von Medikamenten, Pflanzenschutz- und Nahrungsmitteln sowie zahlreichen Produkten des täglichen Bedarfs.

„Dies ist nur durch den Ausbau der universitären Lehr- und Forschungsstellen zu erreichen“, betont die Fachgesellschaft. Sie verweist dabei auf zwei Denkschriften der Deutschen Forschungsgemeinschaft aus den Jahren 1975 und 2000. Die DFG hatte darin gemahnt, das Fach auszubauen, um Verbraucher und Umwelt besser vor Risiken zu schützen. Insbesondere fehle es an akademisch aus- und weitergebildeten Toxikologen.

„Eine Besserung ist leider nicht eingetreten – im Gegenteil“, bedauert die Fachgesellschaft heute. „Das Potenzial ist in Deutschland noch vorhanden, aber es muss auch gefördert und genutzt werden“, erklärte dessen Vorsitzende, Ursula Gundert-Remy.

Angesichts der Altersstruktur sei es für die Erfüllung der Aufgaben in Zukunft unabdingbar, dafür zu sorgen, dass kompetenter Nachwuchs in den Hochschulen ausgebildet werden könne. Die Gesellschaft für Toxikologie fordert daher, dass jede Universität über eine toxikologische Forschungseinrichtung verfügen sollte. Dabei gehe es bundesweit um 40 bis 60 notwendige Stellen. © hil/aerzteblatt.de


Was die an Universitäten angesiedelten meisten deutsche Toxikologen über "chronische Giftigkeit von Stoffen" halten, wird wohl kaum durch eine erweiterte Ausbildung und "bundesweit 40 bis 60 notwendige Stellen" geändert, solange sie die "alten" Lehrbücher und Lehrmeinungen hören.
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Toxikologen befürchten Gefahr für Umwelt- und Gesundheitssch

Beitragvon Kira » Montag 9. März 2015, 09:57

idw-online.de
01.03.2015

Toxikologen befürchten Gefahr für Umwelt- und Gesundheitsschutz

Dipl.Pol. Justin Westhoff MWM-Vermittlung
Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften

Berlin/Kiel, März 2015 – Das Fach Toxikologie wird von der Hochschulpolitik in Deutschland sträflich vernachlässigt. Dabei haben die Aufgaben der "Giftkunde" zugenommen. Die Gesellschaft für Toxikologie warnt vor gefährlichen Lücken im Gesundheits- und Umweltschutz und fordert, den Abbau von Ausbildungsplätzen zu stoppen und neue Institute zu schaffen.

Bei ihrer Jahrestagung vom 9. bis zum 12. März in Kiel legt die Fachgesellschaft ein Positionspapier zur Lage der Toxikologie in Deutschland vor. ...



...Die Toxikologie untersucht zum Beispiel die gesundheitlichen Auswirkungen von hormon-ähnlichen Stoffen in Lebensmitteln und in der Umwelt sowie von Partikeln in der Luft, oder sie nimmt die Risikoabschätzung bei der Nanotechnologie vor....


... Toxikologische Expertise ist notwendig, um Gefahren für Menschen abzuwenden ...


... Die deutsche Gesellschaft für Toxikologie ist eine der weltweit führenden Fachgesellschaften auf diesem Gebiet, was sich unter anderem an der Arbeit ihrer Mitglieder in internationalen Vereinigungen zeigt. ...


... Die Toxikologie ist eine Wissenschaft an der Schnittstelle zwischen Grundlagen- und angewandter Forschung. Ein hohes Niveau toxikologischer Forschung stellt sicher, dass bei Auftreten neuartiger Probleme bei der Entwicklung von Medikamenten, Chemikalien und Materialien eine wissenschaftlich fundierte Bewertung möglich ist und Anleitungen zum weiteren Vorgehen erstellt werden können. ...



https://idw-online.de/de/news626495

Weitere Informationen:

http://www.toxikologie.de

http://www.mwm-vermittlung.de/ToxGes2015.pdf
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Re: Toxikologie in Dtschl. vernachlässigt

Beitragvon Kira » Montag 6. April 2015, 08:48

Es wäre wünschenswert wenn die Neurotoxizität hier auch einen gewissen Stellenwert bekäme :!:

Siehe
Neurotoxizität viewtopic.php?f=93&t=21288

Hat man das alles so schnell vergessen :!:
oder weshalb praktiziert man hier das Gegenteil, in dem man umweltmedizinische Erkrankungen als Behandlungschwerpunkt in der Psychosomatik und Psychotherapie untergebracht hat :?:


NEUROTOXISCHE VERLETZUNGEN IN DER UMWELTMEDIZIN

Priv.-Doz. Dr. med. Carsten Alsen-Hinrichs und Dr. rer. nat. Anke Bauer Institut für Toxikologie im Klinikum der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

....

V. Zusammenfassung

Zusammenfassend möchte ich folgendes hervorheben:

1. Bei den umweltmedizinisch relevanten Schadstoffen handelt es sich überwiegend um solche mit, neurotoxischen Eigenschaften. Durch viele der aufgeführten Schadstoffe wurde bereits im Einzelfall die Grenze neurotoxischer Effekte erreicht oder überschritten. Die Summe der insgesamt einwirkenden neurotoxischen Schadstoffe ist so hoch, dass relevante neurotoxische Effekte beim Menschen, vor allem bei Säuglingen und Kleinkindern, wahrscheinlich sind.

2. Als empfindlichste Personengruppen sind Feten, Säuglinge und Kleinkinder herauszustellen, da ihr Gehirn aufgrund einer unreifen Blutliquorschranke nur unzureichend gegenüber neurotoxischen Schadstoffen geschätzt ist. Ferner ist zu berücksichtigen, dass durch die noch nicht abgeschlossene Enddifferenzierung des Zentralnervensystems eine besondere Empfindlichkeit gegenüber neurotoxischen Schadstoffen anzunehmen ist.

3. Unsere diagnostischen Möglichkeiten zur Erkennung neurotoxischer Verletzungen sind noch sehr dürftig. Insbesondere funktionelle Störungen werden mit den verfügbaren Messtechniken kaum erfasst.

4. Es wäre wünschenswert, wenn sich Neurologen und Psychiater, Psychosomatiker und Neuropädiater intensiver in die Umweltmedizin einklinken und sich wissenschaftlich mit den Ein- und Auswirkungsmöglichkeiten neurotoxischer Schadstoffe auseinander setzen würden.

5. Bei den von uns durchgeführten Dokumentations- und Auswertungsarbeiten umweltmedizinischer Daten konnten genügend Anhaltspunkt dafür gewonnen werden, dass neurotoxische Einwirkungen für den Menschen relevant sind und dass die Aufhebung der Exposition oder sogar schon die Expositionsminderung gegenüber diesen Schadstoffen mit neurotoxischem Wirkungsprofil zu erheblichen Besserungen der durch diese Schadstoffe ausgelösten Gesundheitsstörungen führt.

6. Durch eine sorgfältige umweltmedizinische Anamnese, die bei neurologischen Untersuchungen leider keineswegs üblich ist, könnten die Expositionen gegenüber relevanten neurotoxischen Schadstoffen frühzeitig und mit einem geringen Kostenaufwand erfasst und dann auch abgestellt werden. Durch dieses Vorgehen ließen sich erhebliche Leiden für den Patienten und Kosten für das Gesundheitswesen abwenden. Der gegenwärtige Trend, neurotoxische Schadstoffeinwirkungen zu ignorieren und auch belastete Patienten primär der Psychosomatik und Psychiatrie zuzuführen, halten wir grundsätzlich für falsch oder sogar für einen Kunstfehler.




...
© 2005 Webmaster xgmail Letzte Änderung: 06/13/2010 01:47:21

http://www.buergerinitiative-duisburg.d ... zungen.htm



Patienten mit multiplen Chemikalienintoleranzen:
Umweltmedizin oder Psychosomatik
....
Autor: A.Bauer, E. Schwarz, U.Martens

Institut: Fachkrankenhaus Nordfriesland, Bredstedt...

... Schlussfolgerung: Im Vergleich mit Gesunden waren MCS-Patienten gesundheitlich stark beeinträchtigt, MCS-Patienten unterschieden sich hinsichtlich ihrer Symptomatik signifikant von einer psychosomatischen Vergleichsgruppe. Neuropsychologische Symptome allein sind dagegen zur Unterscheidung der Gruppen ungeeignet, dies kann zu Fehldiagnosen führen ....



PDF Patienten mit multiplen Chemikalienintoleranzen ... - ZfA
von A Bauer - ‎2007

https://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q= ... 7451,d.d2s
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Re: Toxikologie in Dtschl. vernachlässigt

Beitragvon Kira » Dienstag 5. Mai 2015, 07:09

Was ist Toxikologie


Die Toxikologie untersucht die gesundheitsschädlichen Auswirkungen von einzelnen chemischen Substanzen oder Substanzgemischen auf Lebewesen, insbesondere auf den Menschen. Ihre Aufgabe ist es, die Art und das Ausmaß von Schadwirkungen zu erfassen, die zugrunde liegenden schädlichen Wechselwirkungen zwischen dem chemischen Stoff und dem Organismus (sog. Wirkmechanismen) aufzuklären, mögliche Gefährdungen vorherzusagen und das Risiko bei einer gegebenen oder angenommenen Exposition (d. h. Aufnahme bzw. Kontakt) gegenüber dem chemischen Stoff abzuschätzen. ...


... steht heute vor allem die Frage nach den möglichen schädlichen Wirkungen von Stoffen bei Aufnahme sehr niedriger Dosen über lange Zeiträume im Vordergrund (chronische Toxizität). Hier sind Belastungen des Körpers mit Fremdstoffen über Nahrungsmittel, Trinkwasser, Atemluft oder aus dem Boden möglich. Insbesondere die krebserzeugende Wirkung von typischen Umweltschadstoffen wie z.B. den polycyclischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK), den Dioxinen oder den PCBs, aber auch von Feinstaub oder Dieselrußpartikeln, steht heute in der Öffentlichkeit im Mittelpunkt des Interesses. Hier ist eine fundierte, wissenschaftlich begründete Stellungnahme des Toxikologen zu möglichen Gesundheitsrisiken erforderlich, ...

http://www.toxikologie.de/toxikologie.html

Toxikologie in Deutschland 2015

http://www.toxikologie.de/fileadmin/use ... chland.pdf
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Re: Toxikologie in Dtschl. vernachlässigt

Beitragvon Kira » Montag 1. Juni 2015, 08:55

Inhaltsverzeichnis
Einleitung
Exposition
Aufgaben der Toxikologie
Arbeitsgebiete
Toxikologie als multidisziplinäre Wissenschaft
Toxikologie und Chemie



Toxikologie - Einführung
Die moderne Toxikologie und die Giftlehre

http://www.chemgapedia.de/vsengine/vlu/ ... g.vlu.html


Toxikologie - Einführung
Arbeitsgebiete in der modernen Toxikologie

http://www.chemgapedia.de/vsengine/vlu/ ... vscml.html
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Re: Toxikologie in Dtschl. vernachlässigt

Beitragvon Kira » Freitag 26. Juni 2015, 09:33

Lexikon der Ernährung

Toxine


Toxine, E toxins, Stoffwechselprodukte von Mikroorganismen, Pflanzen oder Tieren, die eine Gift-Wirkung auf Organismen und speziell den Menschen haben. Im Gegensatz zum chemisch definierten Gift besitzen T. meist eine unterschiedliche Antigenität, d. h. durch ihren Antigen-Charakter wird die Bildung spezifischer Antikörper hervorgerufen. T. zählen zu den verschiedensten chemischen Substanzgruppen (Alkaloide, Steroide, Proteine, Lipopolysaccharide, Terpene, Säuren, Amine u. a.). T. aus Mikroorganismen sind v. a. von Bakterien gebildete Gifte, wobei Exotoxine und Endotoxine unterschieden werden, sowie Mycotoxine. Unter den höheren Pilzen befinden sich zahlreiche Giftpilze, die T. mit Oligopeptid-Struktur oder alkaloidartige Verbindungen enthalten.

Pflanzen-T. (Phyto-T.) sind chemisch sowohl hoch- (Lectine, z. B. Phasin, Ricin) als auch niedermolekulare (Alkaloide, Herzglycoside, Glucosinolate, Saponine) Substanzen. T. aus Tieren (Zootoxine), die dem Beutefang oder der Abschreckung dienen, sind pharmakologisch spezifische und toxikologisch hochwirksame Gifte (z. B. Tetrodotoxin der Kugelfische, cardio- und neurotoxische Peptide und gerinnungshemmende Proteasen der Schlangengifte).

Die Wirkmechanismen der T. sind vielfältig und bei weitem noch nicht alle aufgeklärt. Einige hemmen die Proteinsynthese oder blockieren Ionenkanäle. T.-Moleküle besitzen eine haptomere Gruppe zur spezifischen Bindung an Rezeptoren der Zelle und eine toxophore Gruppe, welche die Giftwirkung entfaltet. Zerstört man die toxophore Gruppe so entsteht ein ungiftiges Toxoid, dessen Antigenwirkung zur aktiven Immunisierung (z. B. gegen Diphtherie und Tetanus) verwendet werden kann. Viele T. finden als Hilfsmittel in der Molekularbiologie und Neurochemie Anwendung (z. B. Tetrodotoxin) oder sind Bestandteil von Arzneimitteln (z. B. Glycoside, Opiate, Alkaloide) oder Genuss- und Rauschmitteln (z. B. Coffein, Nicotin).

Copyright 2001 Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg

http://www.spektrum.de/lexikon/ernaehru ... 5&_druck=1

Pflanzengifte/-toxine und Pflanzengiftstoffe viewtopic.php?f=91&t=20787&p=119039
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Re: Toxikologie in Dtschl. vernachlässigt

Beitragvon Kira » Freitag 20. November 2015, 11:55

das geht die Toxikologen auch an

Vortrag bei der 14. Umweltmedizinische Jahrestagung
13. bis 14. November 2015

Resümee - Die Bedeutung der "Klinischen Umweltmedizin" in der Zukunft
Dr. Peter Ohnsorge


http://www.dbu-online.de/fileadmin/reda ... edizin.pdf
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Re: Toxikologie in Dtschl. vernachlässigt

Beitragvon Kira » Samstag 28. November 2015, 11:21

das sollte man als Pflichtlektüre einführen
Multiple Chemical Sensitivity: Toxikologische Fragen und Mechanismen


Umwelt- und Ökotoxikologie
Martin L. Pall PhD

Published Online: 15 DEC 2009

DOI: 10.1002 / 9780470744307.gat091
Copyright © 2009 John Wiley & Sons, Ltd. All rights reserved.

http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1 ... 1/abstract

Google-Übersetzung

Multiple Chemical Sensitivity: Toxikologische Fragen und Mechanismen


Umwelt- und Ökotoxikologie
Martin L. Pall PhD

Published Online: 15 DEC 2009

DOI: 10.1002 / 9780470744307.gat091

Copyright © 2009 John Wiley & Sons, Ltd. Alle Rechte vorbehalten.


Zusammenfassung


Fälle von Multiple Chemical Sensitivity (MCS) durch die Exposition gegenüber organischen Lösungsmitteln und drei Klassen von Pestiziden eingeleitet. Jedes von diesen kann indirekt wirken, erhöhen NMDA-Aktivität und die toxischen Wirkungen von Mitgliedern jeder dieser Klassen können mit NMDA-Antagonisten verringert werden. Andere Chemikalien, Quecksilber, kann H 2 S und CO Exposition auch initiieren Fälle von MCS und toxische Reaktionen durch erhöhte NMDA-Aktivität vermittelt. Somit wird jeder dieser Arten von Chemikalien scheint als ein Giftstoff durch NMDA-Aktivität erhöht handeln. Sechs zusätzliche Arten von Beweismitteln vorschlagen Rollen für erhöhte NMDA-Aktivität bei MCS, was darauf hindeutet, dass diese Reaktion beteiligt ist, nicht nur in der MCS Fall die Einleitung, sondern auch in Reaktion auf Low-Level-Chemikalien in diejenigen, die bereits empfindlich sind. Die Folgerung, die Chemikalien als Giftstoffe wirken in MCS wird von drei genetischen Studien, die zeigen, dass fünf Gene, die Enzyme, die diese Chemikalien metabolisieren kodieren handeln, um MCS Anfälligkeit bestimmen bestätigt.


Die chronische Natur der MCS wird gedacht, um von einem lokalen biochemischen Teufelskreis Mechanismus hergestellt werden, die NO / ONOO - Zyklus, der durch Stickoxid durch seine Oxidationsprodukt Peroxinitrit, die sowohl in MCS als Reaktion auf übermäßige NMDA-Aktivität produziert werden wirkenden initiiert wird . Cycle-Elemente, einschließlich NMDA-Aktivität, intrazellulären Calcium, Stickoxid und Peroxynitrit werden gedacht, um mit anderen Mechanismen, einschließlich der neuralen Sensibilisierung im Gehirn und neurogene Entzündung im peripheren Gewebe, um die chemische Empfindlichkeit auf hoher Ebene, die das Markenzeichen von MCS ist zu produzieren interagieren. Dieser Komplex Modell MCS wird durch die folgenden Arten von Beobachtungen gestützt: MCS korreliert in der chronischen Phase der Krankheit, umfangreiche Tiermodellstudien verwickelt fast alle NO / ONOO - Zyklus-Elemente, Daten aus klinischen Studien in Verbindung stehende Krankheiten chronische Müdigkeit und Fibromyalgie, und eine Vielzahl von objektiv messbare Reaktionen auf Low-Level-Chemikalienexposition bei MCS-Patienten, Antworten, die weiter wie möglich spezifische Biomarker-Tests für MCS untersucht werden sollte. Während plausible Mechanismen für die Erzeugung von beiden gemeinsam genutzt und spezifische Symptome und Zeichen in MCS vorgeschlagen, gibt es nur wenige Daten darüber, ob diese Mechanismen auch tatsächlich in die Erzeugung dieser Symptome und Zeichen in MCS beteiligt. Gehenden Ansprüche, die MCS wird durch irgendeine Art von psychogener Mechanismus hergestellt werden, haben mehrere Mängel und nicht mit den verschiedenen Arten von Beweisen oben diskutiert. Mehrere Bereiche der Forschung werden diskutiert, in dem der Autor argumentiert, dass Forschung werden reich belohnt werden.


Suchwörter:

N-Methyl-d -aspartat (NMDA) -Rezeptoren;
oxidativen Stress;
nitrosativen Stress;
chronische entzündliche Biochemie;
lokale Teufelskreis Mechanismus;
Prävalenz von Multiple Chemical Sensitivity;
Sick Building Syndrom;
Schimmelpilze und Mykotoxine;
Multiple Chemical Sensitivity Falldefinitionen
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Re: Toxikologie in Dtschl. vernachlässigt

Beitragvon Kira » Montag 30. November 2015, 19:14

www.ProHealth.com
4. August 2009

Q & A mit Martin Pall, PhD, der Beweise, dass MCS eine toxikologische Krankheit ist

Martin L. Pall, PhD, emeritierter Professor für Biochemie und medizinische Grundlagenforschung an der Washington State University ist die Wissenschaft der Toxikologie ein neues forschungsbasierte Papier hinzufügen "Mehrfache chemische Empfindlichkeit: toxikologische und Empfindlichkeit Mechanismen." Hier ist er freundlicherweise zusammenfassen und erklären seine Erkenntnisse für ProHealth.com Leser.
___________________

F: Dr. Pall, waren wir sehr erfreut zu erfahren, dass Sie ein neues evidenzbasierte Papier auf mehrfache chemische Empfindlichkeit (MCS) haben, die in einem renommierten Toxikologie-Buch veröffentlicht werden. Wie wichtig dies ist für Patienten?

Martin L Pall: Der Artikel wird in eine wichtige Referenz-Quelle für professionelle Toxikologen - Allgemeine und angewandte Toxikologie, 3rd Edition, Teil eines über mehrere Datenträger veröffentlicht werden.

Dies ist ein sehr wichtiges Papier aus mehreren Gründen.

• Haben die Toxikologen weitgehend Auswirkungen ignorierte MCS, trotz der hohen Prävalenz und großen auf die menschliche Gesundheit. Dies ist eine wichtige Erkenntnis, dass MCS eine toxikologische Phänomen, eine Reaktion auf Chemikalien, die als VOCs ist.
...


...
Die Befürworter einer psychogenen Theorie der MCS und verwandte Krankheiten haben:

1. ignorierte große Mengen gegenteilige Beweise über toxikologischen Handlungen der Chemikalien sonst MCS, auf physiologische Veränderungen bei Patienten mit MCS in Verbindung gebracht und ähnliche Krankheiten, über die Genetik von MCS-Anfälligkeit auf objektiv messbaren Reaktionen auf niedrige chemische Belastung durch MCS Patienten, auf Tiermodellen für MCS und klinische Studie Studien zu MCS Erkrankungen.

2. Made weitreichende Rückschlüsse auf der Grundlage von wenig oder gar keine Daten.

3. auf der Grundlage ihrer Hypothese die Begriffe somatoforme Störungen und Somatisierung [Ausdruck der psychische Belastung in Form von körperlichen Symptomen], Konzepte, haben erhebliche Mängel in Theorie und Praxis und haben zunehmend in Frage gestellt in der wissenschaftlichen Literatur.

4. Grundlage ihre Sicht auf einen angenommenen Dualismus [ein entweder-oder Unterschied] zwischen der psychologische/psychiatrische/psychische Erkrankungen einerseits und die physikalische/physiologische/biologische andererseits. Dieser Dualismus ist durch die moderne Wissenschaft abgelehnt worden.

5. aus wiederholten logisch fehlerhafte Argumente.

(6) ignoriert die lange Geschichte der falschen psychogene Namensnennung in der Medizin, eine Geschichte, die wirft die Frage auf, ob sie die gleichen Fehler machen, die zu falschen psychogene Ansprüche in der Vergangenheit geführt.

7. auf der Grundlage vieler ihrer Publikationen erhebliche Mengen an Emotion beladene Rhetorik, anstatt nach guter wissenschaftlicher Praxis solide theoretische Struktur, solide Beweise und solide Logik ihrer Argumente führen zu lassen.

8. entlassen große Körper konträre Literatur entsprechend wenig oder kein Beweis.

9. in der Regel nicht prüfbar Vorhersagen - Vorhersagen, die verwendet werden können, möglicherweise fälschen ihre Hypothese zu testen. Zwei seltene Ausnahmen zu diesem Muster Vorhersagen, die haben verfälscht worden und führen daher zu Ablehnung ihrer Hypothese.
...



Original


Q&A with Martin Pall, PhD, on the Evidence that MCS is a Toxicological Illness

http://www.ProHealth.com • August 4, 2009

Martin L. Pall, PhD, Professor Emeritus of biochemistry and basic medical sciences at Washington State University, is adding to the science of toxicology with a new research-based paper, “Multiple Chemical Sensitivity: Toxicological and Sensitivity Mechanisms.” Here he is kind enough to summarize and explain his findings for ProHealth.com readers.
___________________

Q: Dr. Pall, we were very encouraged to learn that you have a new evidence-based paper on multiple chemical sensitivity (MCS) that will be published in a prestigious toxicology book. How important is this for patients?

Martin L Pall: The article will be published in an important reference source for professional toxicologists - General and Applied Toxicology, 3rd Edition, part of a multivolume set.

This is a very important paper for several reasons.
...


http://www.prohealth.com/ME-CFS/library ... =EM080509A
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Re: Toxikologie in Dtschl. vernachlässigt

Beitragvon Kira » Dienstag 8. Dezember 2015, 09:59

A Small Dose of Toxicology, German Edition

updated by Steven Gilbert (Okt 13, 2015)

Eine kleine Dosis Toxikologie

German Translation of A Small Dose of Toxicology



Dr. Christoph Wilhelm, Ph.D., University of Konstanz, Germany is translating A Small Dose of Toxicology into German.
...

Inhaltsverzeichnis
...

http://www.toxipedia.org/display/dose/A ... an+Edition
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Re: Toxikologie in Dtschl. vernachlässigt

Beitragvon Kira » Mittwoch 6. Januar 2016, 12:23

siehe auch

Toxikologie von Arbeitsstoffen - IfaDo viewtopic.php?f=47&t=21847
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Re: Toxikologie in Dtschl. vernachlässigt

Beitragvon Kira » Samstag 20. Februar 2016, 17:27

Dr. Tino Merz über MCS Teil (1)

Veröffentlicht am 12.09.2014


Dr. Tino Merz klärt in der Sendung 37°plus des ZDF über Multiple Chemical Sensitivity auf (Geschichte, Auslöser, Symptome, Situation Betroffener, WHO-Anerkennung).

https://www.youtube.com/watch?v=1hHYKaKVF3w

Dr. Tino Merz über MCS (Teil 2)

Veröffentlicht am 12.09.2014


Dr. Tino Merz klärt in der Sendung 37°plus des ZDF über Multiple Chemical Sensitivity auf (Geschichte, Auslöser, Symptome, Situation Betroffener, WHO-Anerkennung).

https://www.youtube.com/watch?v=NH5GCuiE6Z0

Dr. Tino Merz über MCS (Teil 3)

Veröffentlicht am 12.09.2014


Dr. Tino Merz klärt in der Sendung 37°plus des ZDF über Multiple Chemical Sensitivity auf (Geschichte, Auslöser, Symptome, Situation Betroffener, WHO-Anerkennung).

https://www.youtube.com/watch?v=uN5oZ5hP-K8

Dr. Tino Merz über MCS (Teil 4)

Veröffentlicht am 12.09.2014


Dr. Tino Merz klärt in der Sendung 37°plus des ZDF über Multiple Chemical Sensitivity auf (Geschichte, Auslöser, Symptome, Situation Betroffener, WHO-Anerkennung).

https://www.youtube.com/watch?v=OnaxXGwMMgU


Dr. Tino Merz über MCS (Teil 5)

Veröffentlicht am 12.09.2014


Dr. Tino Merz klärt in der Sendung 37°plus des ZDF über Multiple Chemical Sensitivity auf (Geschichte, Auslöser, Symptome, Situation Betroffener, WHO-Anerkennung).

https://www.youtube.com/watch?v=MG9uY0L1O_U
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Re: Toxikologie in Dtschl. vernachlässigt

Beitragvon Kira » Mittwoch 27. April 2016, 11:28

Toxikologie in Deutschland 2015


http://www.toxikologie.de/fileadmin/use ... chland.pdf

Institute für Pharmakologie und Toxikologie in Deutschland

http://www.dgpt-online.de/informationen ... hland.html
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Re: Toxikologie in Dtschl. vernachlässigt

Beitragvon Kira » Sonntag 8. Mai 2016, 09:40

Überarbeitet: 06.12.2015

Das giftige Web

Ein Verzeichnis der Toxikologie Websites im internet



Revised: 12/06/2015


The Toxic Webhttp://www.zingiber.karoo.net/Image8.gif TOP

A directory of toxicology sites on the internet

http://www.zingiber.karoo.net
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Re: Toxikologie in Dtschl. vernachlässigt

Beitragvon Kira » Donnerstag 23. Juni 2016, 16:49

Kira hat geschrieben:Außerdem ist nicht zu vergessen

Forschung aktuell

Fatale Kombinationswirkungen erfordern zusätzliche Untersuchungsverfahren

Umweltgifte können in Kombination größere toxische Wirkungen entfalten

Harmlose Konzentrationen von Umweltgiften können in der Kombination mit anderen Stoffen giftig wirken. Das hat die Arbeitsgruppe der Biochemikerin Dr. Irene Witte am Fachbereich Biologie der Universität Oldenburg nachgewiesen. Aufgrund der neuen Erkenntnisse fordert Witte die grundlegende Einbeziehung von Kombinationswirkungen in die toxikologische Bewertung von Schadstoffen. ...

http://www.presse.uni-oldenburg.de/f-ak ... -232pm.htm

viewtopic.php?f=47&t=14985&p=119536

...
Sie zeigte, daß ungiftige Konzentrationen von Einzelstoffen im Gemisch giftig wirken und zwar um so giftiger, je mehr (ungiftige) Einzelstoffe das Gemisch enthält. Dies gilt für alle Chemikalien....

...
Witte erklärte in diesem Zusammenhang, angesichts der derzeitigen Risikoeinschätzung, bei der Kombinationswirkungen keine Rolle spielten, könnten viele von Umweltgiften verursachte Krankheiten nicht erklärt werden. Viele Erkrankte würden von ihren Ärzten und der Gesellschaft nicht ernst genommen, weil behauptet werde, daß die Belastung durch Umweltgifte zu gering sei, um krankmachende Wirkungen auszuüben."Alle Grenzwerte sind nur auf der Grundlage einer toxikologischen Einzelstoffbeurteilung festgesetzt worden. Nicht berücksichtigt wurden die unendliche Vielfalt möglicher Wechselwirkungen der verschiedenen Schadstoffe und ihrer Abbauprodukte im menschlichen Körper", erklärte dazu die Oldenburger Biochemikerin. ...

http://www.presse.uni-oldenburg.de/f-ak ... -232pm.htm
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Re: Toxikologie in Dtschl. vernachlässigt

Beitragvon Kira » Sonntag 18. September 2016, 18:02

Maschinelle Übersetzung
Toxikologie: Die Lernkurve

Forscher sagen, dass einige Chemikalien unerwartete und starke Effekte bei sehr niedrigen Dosen haben — aber Aufsichtsbehörden sind nicht davon überzeugt.

Dan Fagin
Am 24. Oktober 2012

In der Nähe vom Ende eines abenteuerlichen Lebens, das verausgabte Wandern der Festungsstädte Mitteleuropas, sich mit Blutbriefen und anderen traditionsgebundenen Heilern des Tages streitend, hat der jähzornige Arzt des sechzehnten Jahrhunderts Paracelsus eine Verteidigung über seinen unorthodoxen Gebrauch von Quecksilber, Opium und anderen potenziell gefährlichen Arzneimitteln geschrieben. “Alle Dinge sind Gift, und nichts ist ohne Gift: Die Dosis allein lässt ein Ding nicht vergiften”, hat er geschrieben. Einige Jahrhunderte später, nachdem viele seiner einmal radikalen Ideen breite Annahme/ Akzeptanz gefunden haben, würde die Verkündigung von Paracelsus in einen markigen Ausdruck destilliert werden in einem prägnanten Satz, der das grundlegende Dogma für die moderne Wissenschaft der Toxikologie geworden ist: “Die Dosis macht das Gift. ”


Die zeitgenössische/moderne Interpretation der berühmten Behauptung/Erklärung von Paracelsus, wofür er häufig den Vater der Toxikologie genannt wird, ist, dass Dosis und Wirkung auf eine vorherzusehende geradlinige Mode zusammenrücken, und dass niedrigere Aussetzungen von einer gefährlichen Zusammensetzung/gefährliche Verbindung deshalb immer niedrigere Gefahren/Risiken erzeugen werden. Diese Idee ist nicht nur eine philosophische Abstraktion; es ist die Kernannahme, die dem System der Chemikaliensicherheit, welches Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts entstanden ist, zugrunde liegt. Normalerweise suchen Risikobewerter nach nachteiligen Effekten einer Zusammensetzung mehr als eine Reihe von hohen Dosen und extrapolieren von dort abwärts, um Gesundheitsstandards — immer das Annehmen wie Paracelsus zu gründen, dass an hohen Dosen toxische Chemikalien an niedrigeren, wirklichen Niveaus viel weniger unsicher sind.

Aber was ist, wenn die Vermutung von Paracelsus falsch ist? Was wäre, wenn für eine große und mächtige Klasse von Verbindungen, niedrigere Dosen höhere Risiken darstellen? Eine wachsende Zahl von wissenschaftlichen Forschern erhebt gerade solch einen Anspruch auf endokrin wirksame Stoffe/endokrinen Disrupters, eine große Gruppe von synthetischen Chemikalien die fähig sind mit zellulären Hormon-Rezeptoren zu interagieren.Diese Zusammensetzungen, die sich vom allgemeinen Unkrautvertilgungsmittel Atrazin und Weichmacher Bisphenol (BPA) zu den antibakteriellen Wirkstoff Triclosan (verwendet in Reinigungsmitteln) und das Weinbergfungizid Vinclozolin erstrecken, spielen nicht nach den üblichen Regeln der Toxikologie. Auf der Grundlage von der herkömmlichen Hochdosisprüfung haben Gangregler maximale annehmbare Niveaus für jeden von ihnen gesetzt, die annehmen, dass alle Dosen unter diesem Niveau sicher sind. Aber Wissenschaftler, die ein breiteres Spektrum von Dosen, einschließlich sehr gering, die in der alltäglichen Umgebung gefunden studiert haben sagen, dass ihre Experimente in der Regel nicht ordentlich, vertraute "Piste" Dosis-Wirkungs-Diagramme der klassischen Toxikologie generieren. Stattdessen haben die meisten endokrine Disruptoren "nicht monoton" Dosis-Wirkungs-Kurven, was bedeutet, dass ihre Pisten mindestens einmal von negativen zu positiven, oder umgekehrt ändern, bilden 'U' Formen, invertiert "U oder auch fremde Formen, die hügelige chinesische Drachen ähneln (siehe "Neugierig Kurven").

“Wir sehen, dass für jede dieser Zusammensetzungen die wir prüfen, wird es eine nicht monotonische Antwort geben — jeder!” sagt Frederick vom Saal, ein Neurobiologe an der Universität von Missouri-Columbia, das die Warnung über endokrinen Disrupters seit den 1970er Jahren erklingen lassen hat. “Niedrige Dosen von endokrinem Risrupters handeln auf Weisen, die durch die traditionellen Annäherungen der Toxikologie völlig unvorausgesagt werden. ” Vom Saal und seine Kollegen glauben, dass sehr niedrige Dosen dieser Zusammensetzungen in der Umgebung zu einer breiten Reihe von menschlichen Gesundheitsproblemen — einschließlich Beleibtheit, Zuckerkrankheit, Krebses, kardiovaskulärer Krankheit, und Unfruchtbarkeit und anderer mit der sexuellen Entwicklung verbundener Unordnungen beitragen.

"Wir sehen, dass für jeden einzelnen dieser Verbindungen, die wir testen, werden nicht monoton Antwort — jeder!", sagt Frederick Vom Saal, Neurobiologe an der Universität von Missouri-Columbia, wer den Alarm über endokrin wirksame Stoffe hat sich seit den 1970er Jahren angehört. "Niedrige Dosen von Umwelthormonen handeln in einer Weise, die völlig von den traditionellen Ansätzen der Toxikologie unpredicted sind." Vom Saal und seine Kollegen glauben, dass sehr niedrige Dosen von diesen Verbindungen in der Umwelt zu den unterschiedlichsten Gesundheitsprobleme beitragen — einschließlich Adipositas, Diabetes, Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, und Unfruchtbarkeit und anderen Erkrankungen im Zusammenhang mit der sexuellen Entwicklung.
...


Original
Toxicology: The learning curve


Researchers say that some chemicals have unexpected and potent effects at very low doses — but regulators aren't convinced.
Dan Fagin

24 October 2012

Near the end of an adventurous life spent wandering the fortress towns of central Europe, clashing with blood-letters and other tradition-bound healers of the day, the irascible sixteenth-century physician Paracelsus wrote a defence of his unorthodox use of mercury, opium and other potentially dangerous medicines. “All things are poison, and nothing is without poison: the dose alone makes a thing not poison,” he wrote. Centuries later, after many of his once-radical ideas found wide acceptance, Paracelsus's pronouncement would be distilled into a pithy phrase that became foundational dogma for the modern science of toxicology: “the dose makes the poison.”

The contemporary interpretation of Paracelsus's famous declaration, for which he is often called the father of toxicology, is that dose and effect move together in a predictably linear fashion, and that lower exposures to a hazardous compound will therefore always generate lower risks. This idea is not just a philosophical abstraction; it is the core assumption underlying the system of chemical-safety testing that arose in the mid-twentieth century. Risk assessors typically look for adverse effects of a compound over a range of high doses and, from there, extrapolate downwards to establish health standards — always assuming, like Paracelsus, that chemicals toxic at high doses are much less risky at lower, real-world levels.

But what if the Paracelsian presumption is wrong? What if, for a large and potent class of compounds, lower doses pose higher risks? A growing number of academic researchers are making just such a claim for endocrine disrupters, a large group of synthetic chemicals able to interact with cellular hormone receptors. These compounds, which range from the common weed killer atrazine and the plasticizer bisphenol A (BPA) to the antibacterial agent triclosan (used in cleansers) and the vineyard fungicide vinclozolin, don't play by the usual rules of toxicology. On the basis of conventional high-dose testing, regulators have set maximum acceptable levels for each of them that assume all doses below that level are safe. But academic researchers who have studied a wider range of doses, including very low ones found in the everyday environment, say that their experiments usually do not generate the tidy, familiar 'ski-slope' dose-response graphs of classic toxicology. Instead, most endocrine disrupters have 'non-monotonic' dose-response curves, meaning that their slopes change at least once from negative to positive, or vice versa, forming 'U' shapes, inverted 'U's or even stranger shapes that resemble undulating Chinese dragons (see 'Curious curves').

“We're seeing that for every one of these compounds we test, there will be a non-monotonic response — every one!” says Frederick vom Saal, a neurobiologist at the University of Missouri-Columbia, who has been sounding the alarm about endocrine disrupters since the 1970s. “Low doses of endocrine disrupters act in ways that are totally unpredicted by the traditional approaches of toxicology.” Vom Saal and his colleagues believe that very low doses of these compounds in the environment are contributing to a wide range of human health problems — including obesity, diabetes, cancer, cardiovascular disease, and infertility and other disorders related to sexual development.
...

http://www.nature.com/news/toxicology-t ... ve-1.11644
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Re: Toxikologie in Dtschl. vernachlässigt

Beitragvon Kira » Montag 31. Oktober 2016, 19:13

Martin Pall explains "unexplained Illenesses"

Veröffentlicht am 29.10.2014
...
Explaining "Unexplained Illnesses": Disease Paradigm for Chronic Fatigue Syndrome, Multiple Chemical Sensitivity, Fibromyalgia, Posttraumatic Stress Disorder, Gulf War Syndrome and Others
We are excited to present information from the forthcoming book by Martin L. Pall, PhD, who shows that all these conditions - and probably many others - involve the same key biochemical response: elevated levels of nitric oxide (NO) and its oxidant product peroxynitrite (ONOO-), which initiate a biochemical vicious cycle. Although the mechanisms underlying this ongoing NO/ONOO- cycle are well-documented, Dr. Pall presents new information about how this cycle interacts to produce patterns of symptoms. The theory elegantly answers many questions

https://www.youtube.com/watch?v=3kQQyU8NHv8
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Re: Toxikologie in Dtschl. vernachlässigt

Beitragvon Kira » Sonntag 20. November 2016, 09:55

Multiple Chemical Sensitivity: Toxikologischen Fragestellungen und Mechanismen

Umwelt- und Ökotoxikologie
Martin L. Pall PhD

Online veröffentlicht: 15. Dezember 2009

DOI: 10.1002/9780470744307.gat091

Abstrakt


Fälle von mehrfache chemische Empfindlichkeit (MCS) werden durch die Einwirkung von organischen Lösungsmitteln und drei Klassen von Pestiziden initiiert. Jede davon kann indirekt fungieren, um die NMDA-Aktivität zu erhöhen und die toxischen Wirkungen von Mitgliedern der einzelnen Klassen mithilfe von NMDA-Antagonisten gesenkt werden können. Andere Chemikalien, Quecksilber, H2S und CO-Exposition kann auch Fälle von MCS initiieren und haben toxische Reaktionen vermittelt durch erhöhte NMDA-Aktivität. So erscheint jede dieser Arten von Chemikalien, als ein Schlüpfzeit durch erhöhte NMDA-Aktivität zu handeln. Sechs zusätzliche Arten von Beweismitteln vorschlagen Rollen für erhöhten NMDA-Aktivität in MCS, was darauf hindeutet, dass diese Reaktion beteiligt ist, nicht nur in MCS Fall Einleitung, sondern auch als Reaktion auf Low-Level-Chemikalien in jenen, die bereits sind empfindlich. Die Folgerung, die Chemikalien als Giftstoffe in MCS handeln wird durch drei genetische Studien zeigen, dass fünf Gene, die Enzyme kodieren, die diese Chemikalien zu verstoffwechseln zu handeln, um festzustellen, MCS Anfälligkeit bestätigt.


Die chronische Natur der MCS wird gedacht, um von einem lokalen biochemischen Teufelskreis Mechanismus, der NO/ONOO hergestellt werden− Zyklus, der durch Stickstoffmonoxid handelnd durch seine Oxidationsmittel Produkt Peroxynitrit, die beide sind eingeleitet wird produziert in MCS als Reaktion auf übermäßige NMDA-Aktivität. Zyklus-Elemente, einschließlich NMDA-Aktivität, intrazellulären Calcium, Stickstoffmonoxid und Peroxynitrit werden gedacht, um Interaktion mit anderen Mechanismen, einschließlich der neuronalen Sensibilisierung im Gehirn und neurogene Entzündung in peripheren Geweben die hochrangigen Chemikalienintoleranz produzieren, das Markenzeichen von MCS. Dieses komplexeste Modell der MCS stützt sich auf folgende Beobachtungen: MCS korreliert in der chronischen Phase der Erkrankung, umfangreiche Tiermodell Studien fast alle NO/ONOO verwickelt− Zyklus der Elemente, Daten aus klinischen Studien Erkrankungen chronic Fatigue Syndrom, Fibromyalgie und eine Vielzahl von objektiv messbaren Reaktionen auf Low-Level-Chemikalienexposition bei MCS Patienten, Reaktionen, die als mögliche spezifische Biomarker-Tests für MCS weiter untersucht werden sollte. Während plausible Mechanismen zur Erzeugung von gemeinsamen und spezifischen Symptome und Zeichen im MCS vorgeschlagen werden, gibt es kaum Daten darüber, ob diese Mechanismen eigentlich beteiligt, erzeugen diese Symptome und Zeichen im MCS sind. Frühere Behauptungen, dass MCS durch irgendeine Art von psychogenen Mechanismus entsteht haben mehrere Mängel und sind unvereinbar mit den verschiedenen Arten von Beweismitteln, die oben diskutiert. Mehrere Bereiche der Forschung werden diskutiert, in dem der Autor argumentiert, dass Forschung wird reich belohnt werden.


Stichwörter:

N- Methyl -d-Aspartat-(NMDA)-Rezeptoren; oxidativer Stress; Nitrosative Stress; chronische entzündliche Biochemie; lokalen Teufelskreis Mechanismus; Prävalenz der mehrfache chemische Empfindlichkeit; sick building Syndrom; Schimmelpilze und Mykotoxine; mehrfache chemische Empfindlichkeit Falldefinitionen




Original
Multiple Chemical Sensitivity: Toxicological Questions and Mechanisms


Environmental and Ecotoxicology
Martin L. Pall PhD

Published Online: 15 DEC 2009

DOI: 10.1002/9780470744307.gat091

Copyright © 2009 John Wiley & Sons, Ltd. All rights reserved.

Abstract


Cases of multiple chemical sensitivity (MCS) are initiated by exposure to organic solvents and three classes of pesticides. Each of these can act indirectly to increase NMDA activity and the toxic effects of members of each of these classes can be lowered by using NMDA antagonists. Other chemicals, mercury, H2S and CO exposure may also initiate cases of MCS and have toxic responses mediated through increased NMDA activity. Thus each of these types of chemicals appears to act as a toxicant through increased NMDA activity. Six additional types of evidence suggest roles for elevated NMDA activity in MCS, suggesting that this response is involved, not only in MCS case initiation, but also in response to low-level chemicals in those who are already sensitive. The inference that chemicals act as toxicants in MCS is confirmed by three genetic studies showing that five genes that encode enzymes that metabolize these chemicals act to determine MCS susceptibility.


The chronic nature of MCS is thought to be produced by a local biochemical vicious cycle mechanism, the NO/ONOO− cycle, which is initiated by nitric oxide acting through its oxidant product peroxynitrite, which are both produced in MCS in response to excessive NMDA activity. Cycle elements, including NMDA activity, intracellular calcium, nitric oxide and peroxynitrite are thought to interact with other mechanisms, including neural sensitization in the brain and neurogenic inflammation in peripheral tissues to produce the high-level chemical sensitivity that is the hallmark of MCS. This complex model of MCS is supported by the following types of observations: MCS correlates in the chronic phase of illness, extensive animal model studies implicating almost all NO/ONOO− cycle elements, clinical trial data in the related illnesses chronic fatigue syndrome and fibromyalgia, and a variety of objectively measurable responses to low-level chemical exposure in MCS patients, responses that should be further studied as possible specific biomarker tests for MCS. While plausible mechanisms are proposed for the generation of both shared and specific symptoms and signs in MCS, there are little data on whether these mechanisms are actually involved in generating these symptoms and signs in MCS. Previous claims that MCS is produced by some sort of psychogenic mechanism have multiple flaws and are inconsistent with the various types of evidence discussed above. Several areas of research are discussed in which the author argues that research will be richly rewarded.


Keywords:

N-methyl-d-aspartate (NMDA) receptors; oxidative stress; nitrosative stress; chronic inflammatory biochemistry; local vicious cycle mechanism;prevalence of multiplechemical sensitivity; sick building syndrome; moulds and mycotoxins; multiple chemical sensitivity case definitions


http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1 ... 1/abstract
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Re: Toxikologie in Dtschl. vernachlässigt

Beitragvon Kira » Samstag 21. Januar 2017, 11:25

dr merz niedrigdosis

Veröffentlicht am 19.01.2015


Dr. Merz erklärt, wie und warum toxische Umweltbelastungen auch wirklich krank machen.

https://www.youtube.com/watch?v=C0KBYDTuTNs
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Re: Toxikologie in Dtschl. vernachlässigt

Beitragvon Kira » Montag 30. Januar 2017, 19:07

The NO/ONOO-Cycle, a New Disease Paradigm, by Martin L. Pall

Veröffentlicht am 26.06.2014


Professor emeritus Martin L. Pall, gives an educational speech about The NO/ONOO-Cycle.

https://www.youtube.com/watch?v=6A7r1gemjto
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Re: Toxikologie in Dtschl. vernachlässigt

Beitragvon Kira » Montag 3. Juli 2017, 17:40

Auch Mykotoxine können eingeatmet werden und sollten als Parameter der Innenraumluftqualität nicht außer acht gelassen werden :!:

Maschinelle Übersetzung

Freitag, den 23. Juni 2017

Pilz-Toxine werden leicht zerstreut, wodurch potenzielle Indoor Health Risk



Geschrieben von ASM Communications
Veröffentlicht in Pressemitteilungen

Washington, DC - 23. Juni 2017 - Toxine, die von drei verschiedenen Arten von Pilzen produziert werden, die drinnen auf Tapeten wachsen, können aerosolisiert werden und leicht eingeatmet werden. Die Ergebnisse , die wahrscheinlich Auswirkungen auf "krankes Gebäude-Syndrom" haben, wurden in Applied and Environmental Microbiology , einer Zeitschrift der American Society for Microbiology, veröffentlicht.

"Wir haben gezeigt, dass Mykotoxine von einem schimmeligen Material in die Luft übertragen werden können, unter Bedingungen, die in Gebäuden angetroffen werden können", sagte der entsprechende Autor Jean-Denis Bailly, DVM, PhD, Professor für Lebensmittelhygiene, National Veterinary School of Toulouse, Frankreich. "So können Mykotoxine eingeatmet werden und sollten als Parameter der Raumluftqualität, insbesondere in Häusern mit sichtbarer Pilzkontamination, untersucht werden."

Der Impuls für die Studie war der Mangel an Daten über das Gesundheitsrisiko von Mykotoxinen, die von Pilzen produziert werden, die drinnen wachsen. (Bild: mikroskopische Ansicht eines sporulierenden Aspergillus , mit zahlreichen Lichtsporen, die leicht mit Aerosolen und Inhalation zusammen mit Mykotoxinen belastet werden können: Sylviane Bailly.)
...


Original
Friday, 23 June 2017 11:09
Fungal Toxins Easily Become Airborne, Creating Potential Indoor Health Risk

Written by ASM Communications

Published in Press Releases




Washington, DC – June 23, 2017 – Toxins produced by three different species of fungus growing indoors on wallpaper may become aerosolized, and easily inhaled. The findings, which likely have implications for “sick building syndrome,” were published in Applied and Environmental Microbiology, a journal of the American Society for Microbiology.

“We demonstrated that mycotoxins could be transferred from a moldy material to air, under conditions that may be encountered in buildings,” said corresponding author Jean-Denis Bailly, DVM, PhD, Professor of Food Hygiene, National Veterinary School of Toulouse, France. “Thus, mycotoxins can be inhaled and should be investigated as parameters of indoor air quality, especially in homes with visible fungal contamination.”

The impetus for the study was the dearth of data on the health risk from mycotoxins produced by fungi growing indoors. (image: microscopic view of a sporulating Aspergillus, showing numerous light spores that can be easily aerosolized and inhaled together with mycotoxins. credit: Sylviane Bailly.)
...

https://www.asm.org/index.php/newsroom/ ... ealth-risk
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Re: Toxikologie in Dtschl. vernachlässigt

Beitragvon Kira » Donnerstag 20. Juli 2017, 18:43

Maschinelle Übersetzung

Mehrfachchemische Sensitivität: Toxikologische Fragen und Mechanismen


Umwelt- und Ökotoxikologie
Martin L. Pall PhD

Veröffentlicht online: 15 DEC 2009

DOI: 10.1002 / 9780470744307.gat091

Copyright © 2009 John Wiley & Sons, Ltd. Alle Rechte vorbehalten.

Abstrakt


Fälle von mehrfacher chemischer Empfindlichkeit (MCS) werden durch die Exposition gegenüber organischen Lösungsmitteln und drei Klassen von Pestiziden initiiert. Jeder von diesen kann indirekt handeln, um die NMDA-Aktivität zu erhöhen, und die toxischen Wirkungen von Mitgliedern jeder dieser Klassen können durch Verwendung von NMDA-Antagonisten verringert werden. Andere Chemikalien, Quecksilber, H 2 S und CO-Exposition können auch Fälle von MCS initiieren und toxische Reaktionen durch erhöhte NMDA-Aktivität vermitteln. So scheint jede dieser Arten von Chemikalien als eine toxische durch erhöhte NMDA-Aktivität zu wirken. Sechs weitere Arten von Beweisen deuten auf Rollen für erhöhte NMDA-Aktivität in MCS hin, was darauf hindeutet, dass diese Antwort nicht nur in der MCS-Fallinitiierung, sondern auch in Reaktion auf niederwertige Chemikalien bei denen, die bereits empfindlich sind, beteiligt ist. Die Schlussfolgerung, dass Chemikalien als Toxizide in MCS wirken, wird durch drei genetische Studien bestätigt, die zeigen, dass fünf Gene, die Enzyme kodieren, die diese Chemikalien metabolisieren, die MCS-Anfälligkeit bestimmen.


Die chronische Natur von MCS wird von einem lokalen biochemischen Teufelskreis-Mechanismus, dem NO / ONOO-Zyklus, der durch Stickoxid eingeführt wird, das durch sein Oxidationsmittelprodukt Peroxynitrit wirkt, die beide in MCS als Reaktion auf exzessive NMDA-Aktivität produziert werden, hergestellt . Zykluselemente, einschließlich der NMDA-Aktivität, intrazellulärem Calcium, Stickstoffmonoxid und Peroxynitrit werden vermutlich mit anderen Mechanismen interagieren, einschließlich der neuronalen Sensibilisierung im Gehirn und der neurogenen Entzündung in peripheren Geweben, um die hochgradige chemische Empfindlichkeit zu erzeugen, die das Markenzeichen von MCS ist. Dieses komplexe Modell von MCS wird durch die folgenden Arten von Beobachtungen unterstützt: MCS korreliert in der chronischen Krankheitsphase, umfangreiche Tiermodellstudien, die fast alle NO / ONOO - Zyklus - Elemente, klinische Versuchsdaten in den verwandten Erkrankungen chronisches Müdigkeitssyndrom und Fibromyalgie, Und eine Vielzahl von objektiv messbaren Reaktionen auf die chemische Exposition bei MCS-Patienten auf niedrigem Niveau, Antworten, die als mögliche spezifische Biomarkertests für MCS weiter untersucht werden sollten. Während plausible Mechanismen für die Erzeugung von gemeinsamen und spezifischen Symptomen und Zeichen in MCS vorgeschlagen werden, gibt es wenig Daten darüber, ob diese Mechanismen tatsächlich bei der Erzeugung dieser Symptome und Zeichen in MCS beteiligt sind. Vorherige Behauptungen, dass MCS durch irgendeine Art von psychogenem Mechanismus produziert wird, haben mehrere Fehler und sind unvereinbar mit den verschiedenen Arten von Beweisen, die oben diskutiert wurden. Es werden mehrere Forschungsgebiete diskutiert, in denen der Autor argumentiert, dass die Forschung reich belohnt wird.


Schlüsselwörter:

N- Methyl- d- ampartat (NMDA) -Rezeptoren;
oxidativen Stress;
Nitrosativer Stress;
Chronisch entzündliche Biochemie;
Lokaler Teufelskreis-Mechanismus;
Prävalenz der mehrfachen chemischen Empfindlichkeit;
Krankes Gebäude-Syndrom;
Schimmelpilze und Mykotoxine;
Mehrere chemische Empfindlichkeit Falldefinitionen


Original
Multiple Chemical Sensitivity: Toxicological Questions and Mechanisms


Environmental and Ecotoxicology
Martin L. Pall PhD

Published Online: 15 DEC 2009

DOI: 10.1002/9780470744307.gat091

Copyright © 2009 John Wiley & Sons, Ltd. All rights reserved.

Abstract
...

http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1 ... 1/abstract
"Wo der Mut keine Zunge hat, bleibt die Vernunft stumm."
(Jupp Müller, deutscher Schriftsteller)

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Re: Toxikologie in Dtschl. vernachlässigt

Beitragvon Kira » Sonntag 13. August 2017, 18:40

[PDF]Multiple Chemical Sensitivity (MCS): Chemical action, etiologic ...
Pall M. L. 2009
Mehrfache chemische Empfindlichkeit: Toxikologische Fragen und Mechanismen. Im Allgemeinen und angewandte Toxikologie, 3. Auflage, John. Wiley & Sons, pp.

Multiple chemical sensitivity: Toxicological questions and mechanisms. In General and Applied Toxicology, 3rd Edition, John. Wiley & Sons, pp.

https://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q= ... XmIHyryqRQ
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Re: Toxikologie in Dtschl. vernachlässigt

Beitragvon Kira » Samstag 19. August 2017, 17:42

Maschinelle Übersetzung


Mechanismen der Toxizität

Sonntag, den 16. Januar 2011 um 16:18 Uhr
Einleitung und Konzepte



Geschrieben von ILO Content Manager



Mechanistische Toxikologie ist die Studie, wie chemische oder physikalische Mittel mit lebenden Organismen interagieren, um Toxizität zu verursachen. Die Kenntnis des Mechanismus der Toxizität eines Stoffes erhöht die Fähigkeit, Toxizität zu verhindern und mehr wünschenswerte Chemikalien zu entwerfen; Sie bildet die Grundlage für die Therapie bei Überbelichtung und ermöglicht häufig ein weiteres Verständnis grundlegender biologischer Prozesse. Für die Zwecke dieser Enzyklopädie wird der Schwerpunkt auf Tiere gelegt, um die menschliche Toxizität vorherzusagen. Verschiedene Bereiche der Toxikologie umfassen mechanistische, deskriptive, regulatorische, forensische und umwelttechnische Toxikologie (Klaassen, Amdur und Doull 1991). Alle diese profitieren vom Verständnis der grundlegenden Mechanismen der Toxizität.

Warum versteht man Mechanismen der Toxizität?

Das Verständnis des Mechanismus, durch den ein Stoff verursacht Toxizität erhöht verschiedene Bereiche der Toxikologie auf unterschiedliche Weise. Das mechanistische Verständnis hilft dem Regierungsbehörden, rechtsverbindliche Sicherheitsgrenzen für die menschliche Exposition festzulegen. Es hilft Toxikologen bei der Empfehlung von Maßnahmen zur Sanierung oder Sanierung von kontaminierten Standorten und kann zusammen mit den physikalischen und chemischen Eigenschaften des Stoffes oder der Mischung verwendet werden, um den Grad der erforderlichen Schutzausrüstung zu wählen. Mechanistisches Wissen ist auch nützlich, um die Grundlage für die Therapie und die Gestaltung neuer Medikamente zur Behandlung von menschlichen Erkrankungen zu bilden. Für den forensischen Toxikologen gibt der Mechanismus der Toxizität oft einen Einblick darüber, wie ein chemischer oder physikalischer Wirkstoff Tod oder Erwerbsunfähigkeit verursachen kann.

Wenn der Mechanismus der Toxizität verstanden wird, wird die deskriptive Toxikologie bei der Vorhersage der toxischen Wirkungen von verwandten Chemikalien nützlich. Es ist jedoch wichtig zu verstehen, dass ein Mangel an mechanistischen Informationen die Gesundheitsexperten nicht davon abhält, die menschliche Gesundheit zu schützen. Umsichtige Entscheidungen auf der Grundlage von Tierversuchen und menschlichen Erfahrungen werden verwendet, um eine sichere Exposition zu etablieren. Traditionell wurde ein Sicherheitsspielraum unter Verwendung des "no adverse effect level" oder eines "niedrigsten nachteiligen Effektniveaus" aus Tierversuchen (mit wiederholten Expositionsmustern) und der Aufteilung dieses Niveaus um den Faktor 100 für die berufsbedingte Exposition oder 1.000 für Andere menschliche Umweltbelastung. Der Erfolg dieses Prozesses ergibt sich aus den wenigen Vorfällen von gesundheitlichen Beeinträchtigungen, die der Chemikalienbelastung bei Arbeitnehmern zuzurechnen sind, wo in der Vergangenheit entsprechende Expositionsgrenzwerte festgelegt und eingehalten wurden. Darüber hinaus nimmt die menschliche Lebensspanne weiter zu, ebenso wie die Lebensqualität. Insgesamt hat die Verwendung von Toxizitätsdaten zu einer wirksamen regulatorischen und freiwilligen Kontrolle geführt. Detaillierte Kenntnisse über toxische Mechanismen werden die Vorhersagbarkeit von neueren Risikomodellen, die derzeit entwickelt werden, verbessern und zu einer kontinuierlichen Verbesserung führen.

Das Verständnis von Umweltmechanismen ist komplex und setzt ein Wissen über Ökosystemstörungen und Homöostase (Gleichgewicht) voraus. Während in diesem Artikel nicht diskutiert wird, würde ein verstärktes Verständnis von toxischen Mechanismen und deren letztendlichen Konsequenzen in einem Ökosystem den Wissenschaftlern helfen, umsichtige Entscheidungen über den Umgang mit kommunalen und industriellen Abfällen zu treffen. Die Abfallwirtschaft ist ein wachsendes Forschungsgebiet und wird auch in Zukunft sehr wichtig sein.
...


Original


Mechanisms of Toxicity


Sunday, 16 January 2011 16:18
Introduction and Concepts

Written by ILO Content Manager



Mechanistic toxicology is the study of how chemical or physical agents interact with living organisms to cause toxicity. Knowledge of the mechanism of toxicity of a substance enhances the ability to prevent toxicity and design more desirable chemicals; it constitutes the basis for therapy upon overexposure, and frequently enables a further understanding of fundamental biological processes. For purposes of this Encyclopaedia the emphasis will be placed on animals to predict human toxicity. Different areas of toxicology include mechanistic, descriptive, regulatory, forensic and environmental toxicology (Klaassen, Amdur and Doull 1991). All of these benefit from understanding the fundamental mechanisms of toxicity.

Why Understand Mechanisms of Toxicity?

Understanding the mechanism by which a substance causes toxicity enhances different areas of toxicology in different ways. Mechanistic understanding helps the governmental regulator to establish legally binding safe limits for human exposure. It helps toxicologists in recommending courses of action regarding clean-up or remediation of contaminated sites and, along with physical and chemical properties of the substance or mixture, can be used to select the degree of protective equipment required. Mechanistic knowledge is also useful in forming the basis for therapy and the design of new drugs for treatment of human disease. For the forensic toxicologist the mechanism of toxicity often provides insight as to how a chemical or physical agent can cause death or incapacitation.

If the mechanism of toxicity is understood, descriptive toxicology becomes useful in predicting the toxic effects of related chemicals. It is important to understand, however, that a lack of mechanistic information does not deter health professionals from protecting human health. Prudent decisions based on animal studies and human experience are used to establish safe exposure levels. Traditionally, a margin of safety was established by using the “no adverse effect level” or a “lowest adverse effect level” from animal studies (using repeated-exposure designs) and dividing that level by a factor of 100 for occupational exposure or 1,000 for other human environmental exposure. The success of this process is evident from the few incidents of adverse health effects attributed to chemical exposure in workers where appropriate exposure limits had been set and adhered to in the past. In addition, the human lifespan continues to increase, as does the quality of life. Overall the use of toxicity data has led to effective regulatory and voluntary control. Detailed knowledge of toxic mechanisms will enhance the predictability of newer risk models currently being developed and will result in continuous improvement.

Understanding environmental mechanisms is complex and presumes a knowledge of ecosystem disruption and homeostasis (balance). While not discussed in this article, an enhanced understanding of toxic mechanisms and their ultimate consequences in an ecosystem would help scientists to make prudent decisions regarding the handling of municipal and industrial waste material. Waste management is a growing area of research and will continue to be very important in the future.
...

http://www.iloencyclopaedia.org/content ... f-toxicity
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Re: Toxikologie in Dtschl. vernachlässigt

Beitragvon Kira » Dienstag 22. August 2017, 18:19

Toxikologie - Immunotoxikologie - Teratologie


Toxine können eine Vielzahl von gesundheitlichen Auswirkungen im Zusammenhang mit akuten oder chronischen Expositionen verursachen. Die Toxine kommen aus vielen Quellen, einschließlich (aber nicht beschränkt auf) Formaldehyd, Pestizide, genetisch veränderte Lebensmittel, Phthlaten, Duftstoffe, Tabak und mikrobielle Verunreinigungen (Schimmel, Bakterien und andere Biokontaminanten), die in wasserbeschädigten Häusern und Gebäuden wachsen.

Die Exposition gegenüber diesen Verunreinigungen kann die Gesundheit durch Allergien, Infektionen, Schleimhaut und sensorische Reizung und Toxizität - allein oder in Kombination - beeinträchtigen. Oft sind Personen, die krank sind von toxischen Expositionen, komplexe Symptome, die chronische Entzündungen, neurologische Probleme, vaskuläre oder respiratorische Probleme, chronische Müdigkeit, reproduktive Probleme, chronische Sinusitis, Immunsystem Dysfunktion, Gelenkschmerzen und Schmerzen, dermatologische Effekte, Magen-Darm-Trakt Störungen, Und periphere und zentrale Neuropathie. Das Gehirn ist auch oft mit einer Bedingung, die als "Hirnnebel" bezeichnet wird, betroffen.

Persönliches Motto: Eine saubere Umwelt und eine gute Gesundheit sind die wertvollsten Ressourcen, um unsere Kinder zu verlassen.
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Kira
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