Der gekaufte Patient? – Wie Pharmakonzerne Verbände benutzen

Der gekaufte Patient? – Wie Pharmakonzerne Verbände benutzen

Beitragvon Kira » Montag 11. Juli 2016, 18:41

Sendetermin
Mo, 09.05.16 | 22:45 Uhr
Das Erste



Der gekaufte Patient? – Wie Pharmakonzerne Verbände benutzen

Die Story im Ersten

2013 bringt der Pharmakonzern Sanofi ein neues Medikament gegen Multiple Sklerose auf den Markt. Das Medikament Lemtrada ist extrem teuer: 12 Milligramm kosten mehr als 10.000 Euro. Gleichzeitig schnellen die Spenden des Konzerns an den Patientenverband Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft in den Jahren 2013 und 2014 in die Höhe. Ein Zusammenhang?


Ja, sagt Klaus Koch vom Institut für Qualitätssicherung und Management im Gesundheitswesen. Spenden gehörten zur Marketingstrategie von Pharmaunternehmen, vor allem vor und während der Einführung von neuen Medikamenten.


Fünf Millionen Euro Spenden für Patientenverbände
...

http://www.daserste.de/information/repo ... t-110.html

http://www.ardmediathek.de/tv/die-story ... d=35729546

https://www.youtube.com/watch?v=DW9E7ZKFQyw


siehe hierzu auch

Kira hat geschrieben:siehe auch

Gesetze und Pharma-Tricks viewtopic.php?f=52&t=15436

Re: Pharmaindustrie soll Leitlinien beeinflusst haben viewtopic.php?f=47&t=19506&p=120955

Auswertung Pharmaspenden: Selbsthilfegruppen erhalten meiste viewtopic.php?f=47&t=20584

viewtopic.php?f=62&t=17134&p=123201

Selbsthilfegruppen und Vermarktungsstrategien viewtopic.php?f=91&t=6458


CSN Blogger hat geschrieben:MCS- Blogfrage der Woche

MCS–Kranke brauchen Hilfe, das ist zweifelsfrei. Ist es eine Chance für sie, wenn Selbsthilfegruppen und Organisationen sich auf Abhängigkeit einlassen?

Die Industrie, Versicherungen und gewisse Institutionen haben großes Interesse daran, Selbsthilfegruppen zu kontrollieren und durch Manipulation zu lenken. Sollten sich Patientenverbände trotzdem auf Unterwanderung einlassen?

Können MCS–Selbsthilfegruppen sogar davon profitieren, z.B. durch großzügige Spenden und Zuwendungen?

Oder ist es ein Spiel mit dem Feuer und bringt nur Verlust der Eigenständigkeit und demzufolge Abhängigkeit, die zum Schaden für die MCS-Erkrankten führen?

Diskutiert diese Frage mit anderen Chemikaliensensiblen im CSN-Blog:

http://www.csn-deutschland.de/blog/2008 ... einlassen/


viewtopic.php?f=73&t=7043&p=34663


MCS-Kranke brauchen Hilfe. Ist es eine Chance für Selbsthilfegruppen und Organisationen wenn sie sich auf Abhängigkeit einlassen

http://www.csn-deutschland.de/blog/2008 ... einlassen/
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(Jupp Müller, deutscher Schriftsteller)

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Re: Der gekaufte Patient? – Wie Pharmakonzerne Verbände benu

Beitragvon lilly » Dienstag 12. Juli 2016, 14:06

Hallo Kira!
Danke für den Link, der Film hat mich sehr interessiert, u.a. geht es ja um die Myasthenie. Ich kann nicht einschätzen, wie
vertrauenswürdig die Deutsche Myasthenie Gesellschaft ist, bin von Natur aus eher skeptisch.

Habe auch schon erfahren, dass man in einem Selbsthilfeforum einen Arzt der Charite enttarnt hat, der Werbung für sich selbst
gemacht hat, indem er sich dort als "Angehöriger eines Betroffenen" ausgab. Wie verkommen muss man sein, um über diesen Weg
Patienten zu rekrutieren?

Als hätte man mit einer schweren Erkrankung nichts besseres zu tun, als ständig auf der Hut zu sein vor vermeintlich
Mit-Betroffenen...
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Re: Der gekaufte Patient? – Wie Pharmakonzerne Verbände benu

Beitragvon Kira » Montag 19. Dezember 2016, 11:58

Freitag, 25.11.16
20:15 - 21:00 Uhr
45 Min.

3sat


Der gekaufte Patient?
Wie Pharmakonzerne Verbände benutzen | 3sat


Pharmakonzerne spenden Milliarden an Patientenverbände, vor allem vor und während der Einführung neuer Medikamente. Welche Ziele verfolgen sie damit? In der Dokumentation sucht Autor Klaus Balzer nach Verbindungen und Einflüssen, spricht mit Patienten, Ärzten und Experten aus dem Gesundheitswesen. Was ist der richtige Weg? Können und sollen Patienten mit Pharmaunternehmen zusammenarbeiten?
...

http://programm.ard.de/TV/Themenschwerp ... 9007701833

http://www.ardmediathek.de/tv/die-story ... d=35729546
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