Schwere Altlast: Trinkwasserleitungen aus Blei jetzt vollständig
austauschen
Umweltbundesamt
Dessau-Roßlau, 06.02.2008
Bleihaltiges Wasser vor allem für
Säuglinge, Kleinkinder und Schwangere nicht geeignet. Seit
Jahrzehnten ist bekannt: Blei ist gesundheitsschädlich. Dennoch sind
Wasserleitungen aus Blei in vielen Altbauten noch weit verbreitet.
Die Folge können erhöhte Bleikonzentrationen im Trinkwasser sein,
teilweise sogar über dem ab 2013 in Kraft tretenden Grenzwert von 10
Mikrogramm Blei/Liter Trinkwasser (µg/L).
Es gibt deutliche Hinweise, dass knapp 3 Prozent der Haushalte mit 3-
bis 14-jährigen Kindern diesen künftigen Grenzwert nicht einhalten.
Dies zeigt jüngst der Kinder-Umwelt-Survey des Umweltbundesamtes
(UBA). Säuglinge und Kleinkinder sind besonders empfindlich gegenüber
Blei wird zur Herstellung von Akkumulatoren, Batterien,
Kabelummantelungen, Rohren, Legierungen und Farben eingesetzt. Blei
ist chemisches Element der IV. Hauptgruppe, Symbol Pb (lat.: plumbum)
und zeigt an frischen Schnittstellen bläulich glänzendes, weiches
(mit dem Fingernagel ritzbares) Schwermetall. Blei. T. ist weltweit
gesehen eine Mangelware und die Lage wird sich in den nächsten
Jahrzehnten weiter verschärfen.Trinkwasser aus Bleileitungen ist
daher für die Zubereitung ihrer Nahrung nicht geeignet; Schwangere
sollten es auch nicht konsumieren. Dies gilt für Wasser ist eine
Verbindung von zwei Wasserstoff- und einem Sauerstoffatom. Die
Bezeichnung Wasser wird v.a. für den flüssigen Aggregatzustand
verwendet, im festen, also gefrorenen Zustand wird es Eis genannt, im
gasförmigen Zustand Wasserdampf Wasser bedeckt rund 2/3 der
Erdoberfläche und befindet sich in einem ständigen Kreislauf.Wasser,
das längere Zeit in den Leitungen stand, und für frisch abgelaufenes
Wasser.
Wer alte Bleileitungen im Gebäude hat, kann die Gesundheitsbelastung
jedoch zuverlässig vermeiden, indem er oder sie die alten Rohre durch
neue Leitungen aus zertifizierten Materialien ersetzt: Geeignete
Leitungsmaterialien sind In Europa werden K. mehrheitlich auf
Erdölbasis (Naphtha, Erdöl) hergestellt, während in den USA
hauptsächlich Erdgas als Rohstoff eingesetzt wird. Kunststoffe,
Edelstahl oder Chemisches Element der I. Nebengruppe, Symbol Cu,
Ordnungszahl 29, Schmelzpunkt 1.083 Grad C, Siedepunkt 2.395 Grad C,
ist ein Schwermetall und Halbedelmetall. Kupfer, falls sie ein
Zertifizierungszeichen der DVGW (Deutsche Vereinigung des Gase sind
Substanzen, bei denen die einzelnen Moleküle so weit voneinander
entfernt sind, daß sie praktisch keine Anziehungskraft mehr
aufeinander ausüben und daher nicht mehr wie bei Flüssigkeiten oder
Feststoffen aneinander haften. Gas- und Wasserfachs e.V.) aufweisen.
UBA-Präsident Prof. Dr. Andreas Troge: "Die anstehenden Sanierungen
zur besseren Wärmeisolierung sind eine gute Gelegenheit, um das Blei
endlich aus den Altbauten zu verbannen". Was dabei zu beachten ist,
erläutert der kostenlose UBA-Ratgeber: "Trink was - Trinkwasser aus
dem Hahn".
Hauseigentümer sollten sich an fachkundige Installationsfirmen
wenden, die dann die allgemein anerkannten siehe Stand der
Technik.Regeln der Technik befolgen und die richtigen Materialien
auswählen. Erfahrungen des UBA zeigen: Was billig ist, muss nicht
preiswert sein, denn falsch installierte oder nicht zertifizierte
Materialien können andere Stoffe, die durch ihre chemische oder
physikalische Wirkung in der Lage sind, Mensch und Umwelt zu
schädigen.Schadstoffe an das Trinkwasser abgeben oder das
Bakterienwachstum fördern.
Trinkwasserleitungen müssen auch zur Wasserzusammensetzung vor Ort
passen. Trinkwasser ist ein Naturprodukt und seine chemischen oder
korrosiven Eigenschaften sind regional unterschiedlich. Vor dem
Einbau von Kupferrohren sind die Einsatzbeschränkungen zu beachten.
So können bei saurem oder hartem Trinkwasser erhöhte
Kupferkonzentrationen im Trinkwasser auftreten. Die örtlichen
Wasserversorger führen Listen kompetenter Installationsfirmen. Diese
Firmen erhalten neben Fortbildungen und Schulungen auch regelmäßig
Informationen über die Wasserzusammensetzung vor Ort. So können Haus-
und Wohnungseigentümer die Auswahl des Materials genau auf ihr
Trinkwasser abstimmen.
In manchen Regionen Deutschlands - vor allem in Nord- und
Ostdeutschland - kamen Bleileitungen noch bis Anfang der 1970er Jahre
zum Einsatz. Dort lässt sich weder der - noch bis 30. November 2013
gültige - Trinkwassergrenzwert für Blei wird zur Herstellung von
Akkumulatoren, Batterien, Kabelummantelungen, Rohren, Legierungen und
Farben eingesetzt. Blei ist chemisches Element der IV. Hauptgruppe,
Symbol Pb (lat.: plumbum) und zeigt an frischen Schnittstellen
bläulich glänzendes, weiches (mit dem Fingernagel ritzbares)
Schwermetall. Blei in Höhe von 25 µg/L noch der ab 01. Dezember 2013
gültige in Höhe von 10 µg/L überall einhalten. Da Bleileitungen sehr
haltbar sind und eine komplette Erneuerung zu kostspielig erscheint,
zögerten viele Hauseigentümer die vollständige Erneuerung der
Trinkwasserleitungen immer wieder hinaus. Die alten Das Problem B.
ergibt sich in Altbauten. B. wurden in den alten Bundesländern bis
1960 verlegt.Bleirohre müssen jedoch ganz raus, damit die
Bleibelastung wirklich sinkt - von Teilsanierungen rät das UBA
dringend ab: "Die Mischung verschiedener (griechisch: metallon =
Bergwerk) Lichtundurchlässige, stark glänzende, elektrischen Strom
gut leitende chemische Elemente. Metalle kann besonders hohe
Belastungen an gelösten Metallen im Trinkwasser verursachen", so UBA-
Präsident Troge.
Der UBA-Ratgeber: "Trink was - T. ist weltweit gesehen eine
Mangelware und die Lage wird sich in den nächsten Jahrzehnten weiter
verschärfen.Trinkwasser aus dem Hahn" informiert Mieter und
Hauseigentümer darüber, woran sie Mängel der Bauausführung und
ungeeignete Installationsmaterialien erkennen können. Der Ratgeber
kann unter http://www.umweltdaten.de/publikationen/fpdf-l/3058.pdf
heruntergeladen werden.
Autor: Umweltbundesamt
http://www.umweltbundesamt.de/