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REACH : EU-Chemikalienverordnung

BeitragVerfasst: Sonntag 17. Februar 2013, 11:36
von Karlheinz
Die Chemikalienverordnung REACH in der praktischen Umsetzung
Von Hellmuth Nordwig
Die EU-Chemikalienverordnung REACH ist ein Mammutwerk. Mehrere Tausend Stoffe in unseren Alltagsprodukten werden derzeit überprüft. Wenn sie bedenklich sind, sollen sie ersetzt oder sogar verboten werden. Die schöne Theorie bedeutet in der Praxis viel Arbeit für die staatlichen Prüfer.

http://www.dradio.de/dlf/sendungen/forschak/2009851/

REACH: Neue Chemikalien auf dem Prüfstand

BeitragVerfasst: Sonntag 10. November 2013, 11:47
von Kira
eu-koordination.de
06. November 2013

REACH: Neue Chemikalien auf dem Prüfstand

Am Montag hat die europäische Chemikalienagentur (ECHA) den fortlaufenden Aktionsplan der Gemeinsacht (CoRAP) für die Periode von 2014 bis 2016 vorgestellt. 56 neue Chemikalien sollen in diesem Zeitraum auf Gesundheits- und Umweltrisiken überprüft werden.

Zu den neu in die CoRAP-Liste aufgenommenen Chemikalien zählen unter anderem Schieferöl Bitumen, zwei Bisphenole, der unter anderem als Weichmacher verwendete Phtalsäureester 2-Propylheptyl oder Hexafluorpropen, das in seiner Struktur stark dem umstrittenen Kältemittel HFO-123yf ähnelt. Die aufgelisteten Substanzen gälten als potenziell persistente, bioakkumulierende und toxische (PBT) Stoffe oder endokrine Disruptoren, erklärten die ECHA.

Der fortlaufende Aktionsplan der Gemeinschaft ist ein ...


http://www.eu-koordination.de/umweltnew ... um=twitter

Giftiger Kunststoff – EU setzt Grenzen

BeitragVerfasst: Samstag 15. März 2014, 19:03
von Kira
Gesundheit

Giftiger Kunststoff – EU setzt Grenzen



Als Umweltchemikalien sind sie allgegenwärtig. Wir nehmen sie über Nahrung und Atemluft auf. Auch in vielen Kunststoffprodukten kommen sogenannte Polycyklische Aromatische Kohlenwasserstoffe – kurz PAK – vor. Die EU wird ihre Verwendung nun einschränken.

Ab Dezember 2015 soll es verbindliche Grenzwerte für PAK in Produkten geben, die in Kontakt mit der Haut oder in den Mund kommen. Produkte, die den jeweils vorgeschriebenen Wert überschreiten, dürfen dann nicht mehr vertrieben werden. Die jetzt festgelegten Werte werden in vier Jahren erneut überprüft.

Die Regelung geht auf einen Vorschlag verschiedener deutscher Behörden zurück, den die EU-Kommission nun umsetzt....


http://www.bundesregierung.de/Content/D ... enzen.html

EU-Parlament will drastisch weniger Plastikmüll

BeitragVerfasst: Mittwoch 16. April 2014, 06:37
von Kira
greenpeace-magazin.de
14. Januar 2014
dpa

EU-Parlament plädiert für drastisch weniger Plastikmüll

Straßburg - Das EU-Parlament will die Plastik- und Kunststoffabfälle in der EU drastisch verringern. Besonders gefährliche und gesundheitsschädliche Kunststoffe, die zum Beispiel Schwermetalle enthalten, sollten spätestens bis 2020 völlig verboten werden, hieß ...

http://www.greenpeace-magazin.de/tagest ... stikmuell/

Schweden: Ist REACH ein Sanierungsfall?

BeitragVerfasst: Samstag 28. Juni 2014, 10:38
von Kira
Start EU-News Alle News Chemie & Nanotechnologie Ist REACH ein Sanierungsfall?


Ist REACH ein Sanierungsfall?

Dienstag, 24. Juni 2014

In einem Ende der vergangenen Woche veröffentlichten Bericht fordert die schwedische Chemiebehörde Kemi eine grundlegende Reform der EU-Chemikalienverordnung REACH. Vor allem gelte es, bestehende Gesetzeslücken zu schließen und das Chemikalienrecht effizienter zu gestalten.

In dem Bericht kritisiert Kemi fehlende Regelungen für Nanotechnologie sowie für Chemikalien mit geringen Jahresmengen in Herstellung und Verbrauch. Derzeit sieht REACH nur für Chemikalien ab einer Jahresmenge von einer Tonne eine Registrierungspflicht vor. Aus Sicht der schwedischen Behörde geht REACH außerdem nur unzureichend auf die ökotoxische Wirkung von Chemikalienmischungen ein.

Neben fehlenden Regelungen innerhalb des europäischen Chemikalienrechts, weist der Bericht auch auf die Ineffizienz von REACH hin: Die Regulierung gefährlicher Substanzen unter REACH sei deutlich komplizierter und teurer als unter früheren Verordnungen, so das Fazit der Kemi. Diese Schwachstellen müssten dringend ausgebessert werden.

Bei einer Überarbeitung von REACH müsse die EU darüber hinaus konkrete Regelungen für Ersatzstoffe treffen, damit schädliche Stoffe nicht einfach nur durch ähnliche Chemikalien ersetzt würden. Hierfür empfiehlt die Chemiebehörde, ein europäisches Exzellenzzentrum zu schaffen, das Hersteller und Verarbeiter bei der Suche nach geeigneten und unbedenklichen Ersatzstoffen berät. Um zu vermeiden, dass Chemikalien durch ähnliche Stoffe ersetzt werden, schlägt Kemi außerdem vor, Sicherheitsbewertungen nicht mehr nur für einzelne Stoffe, sondern für ganze Stoffgruppen vorzunehmen. [dh]

http://www.eu-koordination.de/umweltnew ... erungsfall

Kemi-Bericht (PDF, schwedisch) http://www.kemi.se/Documents/Publikatio ... anguage=sv

Re: REACH : EU-Chemikalienverordnung

BeitragVerfasst: Montag 15. September 2014, 07:45
von Kira
Konsultation zu REACH ausgewertet: EU-Länder sind sich uneinig
Donnerstag, 11. September 2014

Die EU-Kommission hat ExpertInnen der EU-Mitgliedsstaaten zur Schaffung eines Nanoregisters im Rahmen der Chemikalienverordnung REACH befragt. Das Ergebnis: Unterstützung für ein Register, aber Uneinigkeit darüber, welche Informationen darin enthalten sein sollen.

Einige Länder fordern, mehr Sorgfalt bei der Öffentlichung von Informationen an den Tag zu legen. Denn deren Veröffentlichung würde Nanoprodukte stigmatisieren und Verbraucher verwirren, argumentiert etwa das italienische Wirtschaftministerium. Belgiens Umweltausschuss mahnt an, dass Produktkennzeichnungen ebenso verwirrend seien und teilweise falsche Angaben machten. Der Ausschuss fordert zudem, dass auch Stoffe in das Register aufgenommen werden, die eigentlich keine Nanomaterialien sind, aber welche freisetzen, sobald sie zu Abfall werden. Schwedens Chemikalienagentur dagegen reicht es, wenn nur Nanomaterialien in REACH auftauchen, die auf dem Markt sind. Dazu würden jedoch auch Produkte aus anderen Kategorien gehören – nicht nur Lebensmittel und Kosmetik. Das deutsche Umweltbundesamt schlägt vor, eine generelle nanospezifische Informationspflicht einzuführen.

http://www.eu-koordination.de/umweltnew ... ch-uneinig

Re: REACH : EU-Chemikalienverordnung

BeitragVerfasst: Samstag 20. Dezember 2014, 10:06
von Kira
01.12.2014
Presseinformationen

Acht Jahre REACH – positive Bilanz, aber es bleibt viel zu tun

Fachleute aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung diskutieren auf REACH-Kongress

Bundesumweltministerium (BMUB) und Umweltbundesamt (UBA) ziehen nach acht Jahren REACH eine positive Bilanz: „Die EU-Chemikalienverordnung REACH ist ein wichtiger Fortschritt hin zu einem besseren und nachhaltigen Umgang mit Chemikalien – in Europa und global. Gleichzeitig zeigt die Praxis, dass die Verordnung alle Akteure täglich aufs Neue fordert“, sagte UBA-Präsidentin Maria Krautzberger anlässlich der Eröffnung des deutschen REACH-Kongresses in Dessau-Roßlau mit 200 Fachleuten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung.

Ein wichtiger Schwerpunkt der Arbeit des UBA zu REACH ist, besonders besorgniserregende Substanzen zu identifizieren: „Das ist wissenschaftlich wie organisatorisch außerordentlich komplex. Manchen geht es hier zu langsam, und doch: Die Liste besonders besorgniserregender Substanzen umfasst inzwischen 155, ab Mitte Dezember vermutlich 161 Stoffe. 18 Vorschläge davon gehen auf Arbeiten des Umweltbundesamtes zurück“, sagte Krautzberger. Für die ersten der besonders besorgniserregenden Stoffe ist schon die Zulassungspflicht nach REACH wirksam, unter anderem für vier Phthalate, die wegen ihrer fruchtschädigenden Wirkung gelistet wurden. ...

http://www.umweltbundesamt.de/presse/pr ... -es-bleibt

EU soll für 100.000 arbeitsbedingte Krebsfälle verantwortlic

BeitragVerfasst: Mittwoch 22. Juli 2015, 06:04
von Kira
euractiv.de
09 Jul 2015
von Frédéric Simon übersetzt von Alexander Bölle

EU soll für 100.000 arbeitsbedingte Krebsfälle verantwortlich sein

Die Agenda der "besseren Regulierung" der Kommission – eine Vereinfachung der Gesetzgebung für Unternehmen - zieht die Kritik der Gewerkschaften auf sich. Sie werfen der Kommission vor, EU-Gesetze zu blockieren, die jedes Jahr über 100.000 Leben retten könnten. EurActiv Brüssel berichtet.

Die Politik der EU-Kommission zur "besseren Regulierung" torpediert den Schutz von Arbeitnehmern, die täglich toxischen Chemikalien ausgesetzt sind, sagte Laurent Vogel vom Europäischen Gewerkschaftsinstitut (ETUI). Ihm zufolge sterben jährlich mehr als 100.000 Arbeiter an Krebs bedingt durch ihre tägliche Arbeit. Vogel wirft der EU-Kommission Fahrlässigkeit vor. ...

http://www.euractiv.de/sections/gesundh ... rebsfaelle



16 Jul 2015

REACH: Testfall für bessere Regulierung?

Das Europaparlament und der Rat werden die Agenda zur besseren Rechtssetzung in den kommenden Wochen wahrscheinlich ausgiebig diskutieren. Vor allem das Parlament befürchtet, eine bessere Regulierung könnte für die Beseitigung von Umweltgesetzen zweckentfremdet werden....

http://www.euractiv.de/video/reach-test ... ung-316294

Re: REACH : EU-Chemikalienverordnung

BeitragVerfasst: Mittwoch 11. Mai 2016, 09:27
von Nachtigall
Chemische Industrie warnt REACH "Monster" wird EU Innovation verschlingen


REACH ‘monster’ will devour EU innovation, chemical industry warns

Home | Science & Policymaking | News


By Frédéric Simon | EurActiv.com

 ‎29‎. ‎Apr‎. ‎2016 (updated: ‎2‎. ‎Mai‎. ‎2016)

Chemical industry lobbyists have stepped up their criticism of Europe’s REACH chemical safety regulation, branding the law “a monster” that “will devour” the industry’s ability to innovate.
...

http://www.euractiv.com/section/science ... stry-warns

Die Transparenz der chemischen Risiken unter REACH muss verb

BeitragVerfasst: Dienstag 6. Dezember 2016, 19:52
von Kira
Maschinelle Übersetzung
Kommentar: Die Transparenz der chemischen Risiken unter REACH muss verbessert werden

Transparenz in der Risikobewertung ist entscheidend für die Regulierung von Chemikalien und die Sicherheit der Menschen. 28. November 2016

Von Ellen Ingre-Khans
Umweltgesundheit Nachrichten

Informationen über die Sicherheit von Chemikalien, die der Europäischen Chemikalienagentur nach der europäischen Chemikaliengesetzgebung unterbreitet werden, müssen transparenter sein, um die Wissenschaft zu überprüfen.

Es ist wichtig zu wissen, wie die Industrie zu ihren Schlussfolgerungen hinsichtlich der Gefährdung und des Risikos ihrer Substanzen gelangt, zumal Risikobewertungen dafür bekannt sind, dass sie auf sachverständigen Urteilen beruhen und voreingenommen sein können. Transparenz ist besonders wichtig unter REACH (Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung chemischer Stoffe) , da die Information , dass die Industrie - Register mit der Europäischen Agentur für chemische Stoffe zur Identifizierung von potenziell gefährlichen Substanzen verwendet wird , die weiter geregelt werden müssen.

Die REACH-Verordnung verpflichtet die Industrie dazu, Informationen über die Sicherheit von Stoffen, die sie produzieren oder in die EU importieren, bei oder über einer Tonne pro Jahr zu erfassen und zu bewerten. Stoffe, die unter REACH fallen, müssen bei der Europäischen Chemikalienagentur registriert werden, damit sie auf dem europäischen Markt zugelassen werden können, und die Agentur ist verpflichtet, die übermittelten Informationen der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Unsere kürzlich veröffentlichte Studie zeigt , dass die Regeln für die Vertraulichkeit ein wesentlicher Faktor ist die Transparenz des Systems zu beeinträchtigen. Im Rahmen der REACH-Verordnung werden bestimmte Informationen immer vertraulich behandelt und zusätzliche Informationen können von den Registranten vertraulich behandelt werden, um ihre geschäftlichen Informationen zu schützen.
...


Original
Commentary: Transparency on chemical risks under REACH needs to be improved

Transparency in risk assessments is vital for regulating chemicals and keeping people safe.

November 28, 2016

By Ellen Ingre-Khans
Environmental Health News


Information on the safety of chemicals submitted to the European Chemicals Agency by industry under the European chemicals legislation REACH needs to be more transparent to allow scrutiny of the science.

It is important to know how industry arrives at their conclusions regarding hazard and risk of their substances, especially since risk assessments are known to be dependent on expert judgement and may be biased. Transparency is particularly important under REACH (registration, evaluation, authorisation and restriction of chemicals) since the information that industry registers with the European Chemicals Agency is used for identifying potentially hazardous substances that need to be regulated further.

The REACH regulation requires industry to provide information on and assess the safety of substances they produce or import into the EU at or above one metric ton per year. Substances that fall under REACH must be registered with the European Chemicals Agency to be allowed on the European market and the agency is obliged to make the submitted information accessible to the public.

Our recently published study shows that rules for confidentiality is one major factor affecting the transparency of the system. Under the REACH regulation certain information is always considered confidential and additional information can be claimed confidential by the registrants to protect their business information.
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http://www.environmentalhealthnews.org/ ... e-improved

Re: REACH : EU-Chemikalienverordnung

BeitragVerfasst: Sonntag 9. Juli 2017, 09:46
von Kira
Maschinelle Übersetzung
REACH-Verordnung ohne Anwendung

Montag 12. Juni 2017

Die wichtigsten europäischen Chemikaliengesetzgebung REACH, hat ein hohes Potenzial Gesundheit und die Umwelt zu schützen, erfordert aber eine wirksame Umsetzung und Entwicklung. 10 Jahre nach dem Inkrafttreten von REACH, das Europäische Umweltbüro (EEB, in englischer Sprache), die Umweltschützer in Aktion beteiligt, sagte, dass viel Arbeit, um sicherzustellen, bleibt, dass die Regeln richtig angewendet werden. Das EEB ist Europas größte Netzwerk von Umweltorganisationen mit 141 Mitgliedern in über 30 Ländern. Wir geben den Text von Ökologen in Aktion.
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Original
REACH Reglamento sin aplicación


Lunes 12 de Junio de 2017



La principal legislación europea sobre sustancias químicas, el Reglamento REACH, tiene un elevado potencial para proteger la salud y el medio ambiente, pero requiere una aplicación y desarrollo efectivos. 10 años después de la entrada en vigor del REACH, la Oficina Europea de Medio Ambiente (EEB, en inglés), en la que participa Ecologistas en Acción, declara que todavía queda mucho trabajo para conseguir que la normativa se aplique adecuadamente. El EEB es la mayor red europea de organizaciones medioambientales, con 141 miembros en más de 30 países. Reproducimos el texto de Ecologistas en Acción.
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http://vidasana.org/noticias/reach-regl ... aplicacion


Maschinelle Übersetzung
07.06.2017

Der Mangel an wirksamer Umsetzung der REACH-Verordnung giftig


Am 10. Jahrestag des Inkrafttretens der Welt ‚s führende Chemikaliengesetzgebung REACH Europäische Verordnung noch nicht effektiv innovative Grundsätze für den Schutz der Gesundheit und die Umwelt umgesetzt.
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Original
07.06.2017

Falta de aplicación efectiva del Reglamento de tóxicos REACH


En el 10º aniversario de la entrada en vigor de la principal normativa mundial sobre sustancias químicas, el Reglamento Europeo REACH, aún no se han aplicado de forma efectiva sus innovadores principios para la protección de la salud y el medio ambiente.
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https://www.libresdecontaminanteshormon ... cion-reach