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Beitragvon Tohwanga » Samstag 30. Juli 2011, 11:52

Liebe Tinka,

wenn ich zu deiner Aktivitätenliste etwas kritisieren darf, dann würde ich dir anraten:

- lass diesen Gedanken Neukirchen ganz schnell fallen (dort wird dir nicht geholfen)

- Dr. Fenner oder Dr. Schnakenberg http://www.fennerlabor.de/Fach-Laborbereiche.13.0.html, ich persönlich halte Dr. Schnakenberg für sehr kompetent, ist total egal, hauptsache du hast schon mal ein paar Untersuchungen, hier die Genetik.

- halte dich an die Praxis Dr. Bartram, hier erhälst du fundierte Befundbesprechungen, eindeutige Diagnosen und Gutachten und wirst auch weiterhin betreut (das ist wichtig, denn du darfst nicht nur an dich denken, sondern vielmehr zuküftsträchtig in der Hauptsache für dein Kind)

- mach ERST alle Untersuchungen und dann die Zahnsanierung. Ich weiß nicht, wieviel Geld du hast, aber willst du das wirklich alles aus eigener Tasche zahlen? Die brauchst für die KK Beläge, dass das derzeitige Zahnmaterial dich belastet und krank macht. Du schriebst, dass bei dir schon einige Allergien nachgewiesen sind, gehe aber nicht davon aus, das das der KK ausreicht.

- Wenn du eh deine Zahnsanierung selber zahlen wolltest, dann ist dieser ZA der wohl beste von dem ich gehört habe: http://www.oldenburk.de/index.php?article_id=72

- Entgiften erst wenn Befunde vorliegen, nie ins Blaue hinein. Die beste Entgiftungsmöglichkeit die du jetzt hast, sind Bewegung und Aufenthalt an der frischen Luft. Da hast du den Vorzug am Meer zu wohnen. Nutze diese Chance.
Tohwanga
 

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Beitragvon Galaxie » Samstag 30. Juli 2011, 12:08

Hallo Tinka, ja das ist hier leider so, ich war schon ewig nicht mehr in der Stadt. Seit dem Zahnarzpfusch durch Wurzelbehandlung 2007. - Mein Hausarzt ist in der Stadt. Also ich lies den Effektorzelltypierungstest auf Thioether Mercaptane selber beim Labor Lademannbogen durchführen und forderte diesen bei Dr. von Baehr an. Dr. Schnakenberg verwies mich auf sein Kollegen ZA Lutz Höhne in Hannover. Ich glaube der ist garnicht mehr in Hannover. Ich telefonierte dort mit seiner Frau. Na ja, ich hatte ein Heft von der UMG = umweltmedizin- gesellschaft Ausgabe Nr. 2/2007, wo das alles drin stand, bevor das passierte. Für mich war das Fachchinesisch. Hätte ich doch blos gewusst, das Thioether Mercaptane Leichengifte sind die den Körper zzgl. belasten. eine zzgl. Sensibilisierung hat dadurch stattgefunden die aufrecht geblieben ist. Interferongamma = IG wurde dadurch aktiviert. Ich verlangte von dem ganzheilichen ZA hier (der sich auch dann später auf Umweltzahnmedizin trimmte und weiter pfuscht), das der Zahn sofort raus muß, da es um meine Gesundheit geht. Ich wurde total verpfuscht und mußte klagen, das alles mit MCS und verlor, da es nur um materiele Werte geht, wo die Beweise vernichtet wurden. wie verkehrte Brücke usw. ich
mußte als Sozialfall den ZA dafür das er mich wie im Dritten Reich verpfuscht hat bezahlen. Mein AW der etwas später im TV war bei 45 Min. über Rat- und Rechtlose Patienten hat kräftig mit der Gegenpartei und den falschen Richten gegen mich gearbeitet, wo kein gegenankommen möglich ist, da das gang und gebe ist. Es gibt keine verträglichen Zahnmaterialien und dazu zählen auch die Thermoplasten die letztenlich auch Chemoplasten sind, ebenso Komposite die lichtgehärtet sind. Kleber wie Aqualox = Polyarclsäurehaltig, was zu verätzung der Mundschleimhaut führt, oder Panavia = Epoxidharz aus der Holzschutzmittelindustrie. Harvard oder Hoffmanns Phosphat-Zemend normalhärtend verändern sich chemisch in der Mundschleimhaut während der Härtung innerhalb von ca. 48. Std. und länger von Säuren zu Salzen (Caboxylaten), das kleinere Übel was nicht ohne ist bei MCS. Bei mir immer vorübergend, je nach Menge des Zement. Andere Zemente enthalten Kunstoffe = Glasiomerzemente. Konservierungstoffe sind überall enthalten. Zahnstoffe sind Werkstoffe. Bei mir wurde dadurch Lichen ruber planus ausgelöst. Eine zzgl. Autoimmunkrankheit. Habe ´ne offene Zunge. Chemie haut sofort rauf. Kann jetzt garnicht mehr zum Zahnarzt, obwohl ich dort hin muß, denn mir nützt kein LTT = Lymphozytentransformationstest, da ich kein Allergiker bin und dieser nicht immer aussagekräftig ist. Ich kann keine öffentlichen Verkehrsmittel benutzen, sonst hätte man sich im Grünen treffen können. - Ja, also ich lebe in Isolation.

Übrigens, ich habe mal als Kleinkind vorübergehend bei meiner Großtante die ein schwarzes Taxi besaß und vorne auf dem Amaturenbrett die drei weisen Affen stehen hatte in Bremerhaven gewohnt und konnte aus dem Fenster auf dem Hafen gucken. Wir haben an jeder Ecke Krappen gekauft. Die Leute standen oft draußen auf dem Bürgersteig. und verkauften Krappen, das war 1969 und wir waren viel mit dem Taxi unterwegs. Es waren schöne Erinnerungen.

LG
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Beitragvon Detlef » Samstag 30. Juli 2011, 13:15

[quote]... Selbsthilfegruppe angerufen ...schnellstens in Neukirchen anrufen ...[/quote]
Über Neukirchen habe ich bislang NICHTS positives gelesen, aber viel negatives.

Jeder wird Dir etwas anderes empfehlen, auch hier. MCS ist höchst individuell und nicht pauschal behandelbar, es gibt KEINE Standardtherapie, was einem Patienten hilft, kann einem anderen bleibende Schäden zufügen. Du kannst und darfst Deine Eigenverantwortung nicht delegieren, auch nicht an Ärzte und schon gar nicht an Leute, die an Dir verdienen wollen (Klinik).

DU allein mußt über jede Therapie entscheiden, kannst Wirkung und Reaktionen beurteilen, Du mußt jeder Anwendung zustimmen!

Konsens herrscht hier wohl, daß Besuch bei einem Umweltmediziner mit MCS Erfahrung, wie Dr. Bartram. jetzt sinnvoll wäre.
Ich war 2005 bei Kuklinski, den würde ich nicht weiterempfehlen. Therapieempfehlung trivial, gebracht hat es nichts, seither extreme Verschlechterung.

Fachwissen wäre für Dich erstmal wichtiger, als Aktionismus, treffe keine Entscheidungen, bevor Du nicht die Konsequenzen beurteilen kannst! Nochmal:
[quote]Informiere Dich zunächst möglichst umfassend, z.B. hier im Forum, nur so hast Du eine Basis Entscheidungen treffen...[/quote]

[quote]... nächste Woche ... Zahnarzt in Bremen... [/quote]
Beraten ja!
Behandeln NEIN, jetzt nicht. Es gibt KEIN MCS verträgliches Füllmaterial, wird Dir jetzt etwas unverträgliches eingesetzt, kann das Deinen Zustand so nachhaltig verschlechtern, daß u.U. keine Therapie mehr helfen kann. (Ich vertrage NICHTS mehr)

[quote]Staatl Fachingen...[/quote]
PET Flasche? ...Weichmacher, Glasflasche ist besser.

Informiere Dich über schonende Entgiftung, dazu brauchst Du keine Klinik.
Nur als Beispiel, Chlorella, Schachtelhalm, ..., oder Homöopathie. Letztere wird hier negativ gesehen, ich habe durchaus gute Erfahrungen. Muß man halt individuell testen.
Aber immer vorsichtig in geringer Dosierung anfangen, das richtest zumindest keinen Schaden an und Du kannst Wirkung und ggf. negative Reaktion selbst testen.

Grüße, Detlef
- Editiert von Detlef am 30.07.2011, 14:15 -
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Beitragvon Mike » Samstag 30. Juli 2011, 13:33

Hallo Tinka,

pass mit dem wurzelbehandelten Zähnen auf, die können einem ganz schön zusetzen. Unbedingt mit dem Umweltmediziner darüber reden!
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Beitragvon Tinka » Samstag 30. Juli 2011, 15:17

Hallo,

ich bin euch alle für die Infos sehr dankbar.
Die Papiere von Neukirchen lasse ich erst mal außen vor und werde nichts wegschicken.
Mir ist klar das ich erst zu Dr. Schnackenberg muss und dann zu Dr. Bartram.
Die Zähne zu sanieren habe ich weder jetzt noch später vor.
Es ist mir inzwischen egal ob ich dann auf der Seite noch kauen kann.
Der oberste hintere Backenzahn ist mit Amalgan gefüllt, den lasse ich auf jeden Fall entfernen, bei dem naneben der tot ist, wurde die Wurzel gekappt, der wird nicht bleiben wenn der hintere weg ist und das Implantat muss raus und der eine untere der auch tot ist, den lasse ich auch entfernen. Das wollte mein damaliger Zahnarzt damals eigentlich machen, das Problem ist nur das die Wurzel direkt auf dem Nerv sitzt und der dadurch mir großer wahrscheinlichkeit geschädigt wird aber das ist mir jetzt wirklich egal, dann spüre ich halt unten nichts mehr.
Der Zahnarzt bei dem ich war hätte mir die alle rausgeholt. Ich war jedoch viel zu schwach und bevor ich nicht weiß was er mir zur Beteubung jetzt noch geben kann und ohne eine Empfehlung wegen der entgiftung werde ich sowieso nichts unternehmen, wollte mir nur schon einen Zahnarzt suchen. Der letzte bei dem ich war hat keine Ahnung, das habe ich gemerkt und von dem lasse ich mich auf keinen Fall weiter behandeln.

Wenn ich Mittwoch bei Dr. Schnackenberg war werde ich berichten wie es weiter geht.
Muss die nächsten Tage gut auf mich achten damit ich da hin komme.
Aber ich schaffe das schon und wenn ich auf Brustwarzen nach Hamburg kriechen muss, ich gebe nicht auf.
Ich weiß das alles was ich jetzt tue sehr gut überlegt sein muss, Fehler kann ich mir nicht mehr leisten und von daher bin ich auch über eure Kritik sehr dankbar.

LG Tinka
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Beitragvon Amazone » Samstag 30. Juli 2011, 19:08

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Beitragvon weazer13 » Samstag 30. Juli 2011, 21:24

Hallo Tinka,

Dr. Bartram kann dir Zahnärzte empfehlen, mit denen er zusammenarbeitet.
Ich wohne im Rheinmaingebiet und mich hat er an eine Praxis vermittelt die ca. 20 Minuten von mir entfernt ist, die sich auch auf MCS - Betroffene spezialisiert hat. Er bespricht auch die Fälle mit denen wenn es nötig ist, um Heilkostenpläne für die Krankenkasse zu erstellen, bzw. es um Kostenzulagen geht.

Wenn du einen Übernachtungsmöglichkeit benötigst kann ich dir einen Tipp geben.

Ich wünsch dir alles gute.

Michael
Nur als Politiker kann man lügen, betrügen und Millionen zum Fenster
rauswerfen, ohne dass man zur Rechenschaft gezogen wird!
Mit MCS benötigt man für jeden Cent eine Quittung und hat keine Rechte!
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Beitragvon Galaxie » Samstag 30. Juli 2011, 22:23

Tinka,

ich bin bei Zahnarzt Dr. Mathias Bahr in Hamburg. Er hat auch die Zusatzbezeichnung Zahnumweltmedizin, was zwar nicht dabei steht in seiner Hompge http://www.drbahr.de/. Er arbeitet mit Volker von Baehr Internist und Laboratoriumsmediziner aus Berlin beim Institut für Medizinische Diagnostik http://www.imd-berlin.de/labor-ansprechpartner.html zusammen. - Ich nehme dort immer meine Rettungsdecke dort mit hin und lege diese auf dem Behandlunstuhl und die Fenster werden weit augerissen. Desinfektion ist leider trotzdem da, wege Desinfektionspflicht. Manchmal macht er zzgl. ein Luftreiniger an. Ich habe mir da schon etliches rausreisen lassen. Ich kreuze dort mit Atemschutz auf und bin seit 2008 dort. Er ist bemüht und entgegenkommend. Die Termine sind so gelegt, das ich meisten gleich ins Behandlungszimmer mit offenen Fenstern hingeschleust werde. Ich sage vorher immer bevor ich losfahre dort bescheid und mache den Termin so, das meistens dort keiner ist. Aber es ist eben noch immer Neuland für die. Einige jungen Leute wissen nicht so bescheid, da muß man aufpassen. Es sind schon ein paar schwere MCS-Fälle gewesen. Auf jedem Fall, wenn man Unterlagen hat da mit hinbringen und man kann sich Proben ausleihen, um auszutesten die man mit nach hause nimmt und oral ausprobiert.

LG
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Beitragvon Leckermäulchen » Sonntag 31. Juli 2011, 09:06

Hallo Galaxie,

wie testet man denn Proben aus, wenn der Mundraum von einzementierten unverträglichen Dentalmaterialien voller Symptome ist wie Pickel, Risse, Entzündungen, kribbelnde Zunge, die außerdem keinen Geschmack mehr wahrnehmen kann usw.? Wie lange halten diese Proben? Ist das egal, genauso wie wenn sie bereits im Mund fest eingebaut wären? Sie werden doch auch, wenn sie verträglich sind, letztendlich einzementiert, und da entstehen ja wieder andere Verbindungen. Es kann ja bei manchem Jahre dauern, bis alles Unverträgliche aus dem Mund entfernt ist.

Ich habe nämlich auch von einem Bio-Dentallabor Proben hier zu Hause, fürchte aber, den wahrscheinlich positiven Effekt zunächst einmal gar nicht wahrnehmen zu können bei all den o.g. Symptomen.

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Beitragvon Galaxie » Sonntag 31. Juli 2011, 18:22

Ja Leckermäulchen,

das ist dann nicht einfach. Entweder geht es oder nicht. Bei mir geht es im Moment nicht mit den Testen, wegen offener Zunge (Lichen Ruber Planus). Ich muß zwar schon längst zum ZA, aber so geht es nicht. Man kann über. Jahre so rumrennen. Wahrwscheinlich geh ich als Notfall dann irgendwann hin, wo noch alles schlimmer werden kann.

- Erst mal muß ich zu einer Laser-OP. Es müssen Krampfadern operiert werden am Fuss, was ich selbst wie es ausssieht finanzieren muß, aber die Klinik, wo ich ambulant hingehe versucht es zu beantragen und ich werde dort mit Overall und Spezialanzug auftauchen, wegen der Desinfektionsmittel im OP. Von dort gehe ich zu Fuss nach Hause und brauche keine Vierzehn Tage im Bett liegen. Betaisodona werde ich mit nehmen und eine Rettungsdecke. Es kommt ein Prof. aus Bad Bevensen immer extra nach Hamburg dafür. Das Agasplesion ist mir zu weit entfernt zu Fuss. Öffentliche Verkehrsmittel kommen nicht in Betracht und die meisten Fahrzeuge vertrage ich nicht. Sonst fahre ich nur Fahrrad über Schleichwege.

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Beitragvon Tinka » Dienstag 2. August 2011, 14:02

Hallo,

Ich habe jetzt einiges herausgefunden und weiß warum ich so krank geworden bin, das ist alles eine riesen Sauerrei.

1994 wurde ich von Frau Dr. Gerfelmeyer auf Allergien getestet.
Ich bekam einen Allergiepass in dem stand:
Nickel, Quecksilber und Alkalische Stoffe.
Sie warnte mich nur vor Schmuck und festem Fett für die Friteuse.
Alkalische Stoffe sagte sie sind ja fast überall drin ich sollte mir halt das passende Duschgell und Schampoo besorgen.
Da ich meinen Allergie Pass verloren habe bin ich ja hin und habe tatsächlich den Zettel den sie mir damals nicht ausgehändigt hat bekommen auf dem steht folgendes:
Thiuram Mix schwach
Kobal (II)-chlorid, 6 H2O stark
Nickel (II)-Sulfat, 6 H2O stark
Quecksilber (II)-amid-chlorid stark
Das ist übrigens auch die Dame die mich zum Psychiater geschickt hat, den Bericht habe ich auch hier.

Dann habe ich bei Comet Pyrotechnik angefangen und mal nachgesehen was im Schwarzpulver ist und hier das Ergebniss:
Kaliumnitrat
Kohle
Schwefel
Oxidationsmittel (Holzmittel o. synthetische Kunststoffe)
Bleioxide
Braunstein
Knallquecksilber
Salze von Erdalkali
Alkalimetallen
Stärke
Harze
Salpetersäure

Als mein kleiner dann 1,5 Jahre alt wurde zog ich um und kurz danach kam dann der Abriss der chemischen Reinigung direkt hinter meiner Wohnung.
Dabei trat Tetrachlorethen aus.
Das Gesundheitsamt informierte schriftlich die Vermieter die uns Mieter natürlich informieren sollten aber das taten sie nicht.
Das Schreiben und die Warnung das es nicht nur im Boden sondern auch durch die Luft ging und was für Folgen das haben kann habe ich hier. Das habe ich aber nicht vom Vermieter sondern vom Gesundheitsamt die aber jegliche Schuld von sich weisen und mit dem Schreiben ja die Vermieter informiert haben, alles andere Interessiert die nicht.

Hier jetzt mal meine Symptome die also bestimmt nicht nur durch eine Schwermetallbelastung entstehen.
Fehlgeburten
Schmerzanfälligkeit
Kopfschmerzen
Tinitus
Nebenhöhlenentzündungen
ständig eitrige Nase
Mehrfach den Geruchssinn verloren
Brennen in und unter den Augen
Rückbildung der Tränenflüssigkeit
Rückbildung der Sehfähigkeit
Schmerzen im Kiefer und Nebenhöhlen
Lähmungen in der Zunge
Pelzigkeitsgefühl auf der Zunge
Bauchschmerzen und festgesetzte Blähungen
Ständig weicher Stuhlgang und Durchfälle
Erschöpfungszustände
Schwindel
Energielosigkeit
Appetitlosigkeit
Nervosität
Gedächtnisstörungen
Schlafstörungen
Depressionen
Gelenkschmerzen
Muskelschwäche
Schmerzen in den Brüsten
Hautausschläge
Vergrößerte Schilddrüse
Geschwollene Lymphknoten
Exceme in den Ohren

Dazu kommt ja noch die Borelliose und die Amalgam Füllung und weitere Allergien wie Wollwachs, Fruchtsäuren und jetzt MCS.

Ich habe mir für morgen alle Symptome aufgeschrieben für den Fall das ich wieder Aussetzer habe und nehme die Unterlagen von den Ärzten und Gesundheitsamt mit.
Jetzt ist es für mich auch kein Wunder mehr das mein Sohn sich auffällig benimmt.
Ich hätte ihn morgen am liebsten mitgenommen aber Dr. Schnackenberg untersucht keine kleinen Kinder.

LG Tinka
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Beitragvon Tohwanga » Dienstag 2. August 2011, 14:11

Liebe Tinka,

für morgen
ganz viel Kraft für die Fahrt
viel Ausdauer und Konzentration bei der Amnamnese
viel Gleichmut und Offenheit, schau auch mal auf der Rückfahrt über Wiesen und Felder und erfreue dich an der Natur

die Genetik wird noch einiges aufdecken und bestätigen.
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Beitragvon Amazone » Dienstag 2. August 2011, 15:27

So wie du den Ablauf und deine Symptome oben geschildert hast, würde ich das auch bei deinen bevorstehenden Arztterminen präsentieren, weil du das sehr schön klar und anschaulich geschrieben hast.

Viel Glück
LG Amazone
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Beitragvon Tohwanga » Freitag 5. August 2011, 14:38

Hallo Tinka,

hast du deine Fahrt gut überstanden? Berichte mal wie es bei Dr. Schnakenberg war.
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Beitragvon Tinka » Sonntag 7. August 2011, 19:33

Hallo,

Ich habe die Fahrt überstanden aber ohne meine Freundin wäre ich nicht angekommen, es ging mir unterwegs doch sehr schlecht und konnte nicht mehr fahren und ich brauchte ein paar Tage um mich zu fangen.

Dr. Schnakenberg war sehr nett und hat sich sehr viel Zeit genommen, ich war ca. 2 Std. bei ihm.
Er hat sich die Berichte angesehen und auch kopiert, mir viele Fragen gestellt und laufend den Kopf geschüttelt wegen den Aussagen der Ärzte hier.
Er sagte mir das ich das was ich von der chemischen Reinigung ab bekommen habe nicht ohne ist. Das war ein toxisches Gift was ich und natürlich auch alle anderen dort fleißig inhalliert habe und bei mir ganz klar der Auslöser war.
Er schaut auch nach einer Quecksilberbelastung die ich selber zahlen muss, die aber ja wichtig ist.
Zudem werden die Gene untersuchst und mein Mineralhaushalt.
Ich muss jetzt ca. 3 Wochen auf das Ergebnis warten und dann geht es weiter.
Er sagte mir das ich auf jeden Fall ganz dringend eine Therapie brauche und das diese in meinem Fall zwischen 3 und 5 Jahre dauert und nicht leicht wird.
Eine Schwermetallbelastung lässt sich gut behandeln aber ja nicht das toxische Gift.
Ich habe Frau Bartram angerufen aber ich soll mich melden sobald die Ergebnisse da sind, vorher bekomme ich keinen Termin.
Eine Ausleitung darf ich auch keinen Fall alleine beginnen sagt Frau Bartram. Erstens wegen der Amalgam Plombe die erst raus muss wozu ich allerdings soweit stabil sein muss und zweitens wegen der offenen Blut Hirn Schranke.
Also heißt es für mich viel ruhe, viel schlafen und Vollkost, mehr kann ich ja jetzt nicht tun.

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Beitragvon Galaxie » Sonntag 7. August 2011, 23:24

hier war ja auch ein sehr schwüles Wetter bei uns. Hatte noch an dich gedacht, ob du das blos gut überstehst. - Vor ca. 1 3/4 Jahr war eine Nachbarin bei Dr. Neuburger der hat da noch über Labor Fenner die Amalgam-Untersuchung kostenlos gemacht, kann sein das er das noch macht. Nachfragen kostet nichts. Wenn man das direkt ohne Überweisung macht kostet es was. Aber es hat sich auch viel geändert.

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Beitragvon Tinka » Montag 8. August 2011, 10:06

Hallo Galaxie,

ich denke nicht das er das Amalgam bei mir untersuchen wird denn er fragte wie lange die da drin ist. Ich habe die Plombe seit meiner Jugendzeit und somit stellt sich gar nicht die Frage wie viel Quecksilber ich im Mund habe denn wie viel da dann drin ist, ist bekannt. Er sagte das je älter die ist desto mehr auch austritt.
Ich denke mal das die Schwermetallbelastung bei mir nicht ohne ist aber viel schlimmer ist das toxische Gift in meinem Gehirn.
Mir geht es auch gar nicht gut, ich bin sehr schwach und wenn das so weiter geht glaube ich nicht das ich noch eine Chance habe weil mich auf den Reisen keiner begleiten wird und ich es alleine nicht schaffe.
Ich weiß nicht was ich jetzt tun kann, wie ich das überstehen soll.

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Beitragvon PappaJo » Montag 8. August 2011, 10:46

@Tinka
Die Sache mit Neukirchen würde ich mir überlegen, bei all den schlechten Erfahrungen der anderen. Warum sollte es bei Dir denn anders laufen? Siehe auch den Blog-Beitrag, bei dem ein junger Mann "ohne" in eine Klinik zu müssen, die Rente bekam! Denn es gibt hier keine die für uns gemacht ist.

Bei der Amalgamgeschichte mach Dir da nicht so einen Kopf. Hast ja nur eine Bombe drin. Ich hatte 10 die alle leider gegen Kunststoff getauscht wurden. Danach ging das mit der MCS erst richtig los. Wenn es bei Dir möglich ist, entweder - bei sehr großer Bombe - Zahn ziehen oder mit Zement füllen. Für die ersten 2 Jahre ohne hin, damit das HG ausdiffundieren kann.

In Zukunft wird es wohl künstlich erzeugtes aber natürlich gewachsenen Zahnschmelz geben, siehe Link.
http://www.univis.uni-erlangen.de/formbot/dsc_3Danew_2Fresrep_view_26rprojs_3Dnat_2Fdphy_2FIAP_2Fkrista_2Fbioakt_26dir_3Dnat_2Fdphy_2FIAP_2Fkrista_26ref_3Dresrep

Die pdf finde ich jetzt nicht im Netz, habe diese aber am Rechner.

Entgiftung nach Klinghardt mit Chlorella & Co. ist wohl der einzige Weg. DMPS etc. ist bei MCS wohl eher nicht machbar.

Mineralwasser immer aus Glasflaschen und mit wenig Mineralien, wie z.B. Vittel, Volvic und manch andere, die je nach Region angeboten werden. Kannst Dich an der Menge der Inhaltsstoffe an den beiden genannten orintieren. Das Wasser sollte grundsätzlich keinen Eigengeschmack haben, sonst ist da zuviel drin. Filterwasser aus dem Hahn ist zu überdenken, wenn der Wasserversorger zuviel Nitrat liefert. Das geht auf die Nieren und der Filter hält das in keinster Weise ab. Wasserfiltergeräte von Carbonit sind OK. Der Kunststoff ist Hochwertig und neutral, die Patrone "NFP-Clario" mit Nachfilter (hinter dem Monoblock) hält auch die feinen Kohlepartikel zurück. Die einfachen Patronen konnte ich schon damals nicht vertragen, da bekam ich Lähmungserscheinungen im Mund von.
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Beitragvon Galaxie » Montag 8. August 2011, 13:56

Hallo Tinka,

wer hatte vor das Amalgam nicht zu untersuchen, meinst Du Dr.Neuburger, oder Dr. Schnakenberg? Ich kann das nachvollziehen wie Du dich fühlst, auch was die Reisen betrifft, mir geht und ging es auch so und viele hier im Forum kennen das auch-.

PappaJo,

da können wir uns die Hände reichen, was Kunstoff auf Amalgam betrifft, habe ich das gleiche durch wie Du.

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Beitragvon Tinka » Montag 8. August 2011, 20:17

Hallo Galaxie,

Dr. Schnakenberg hat nicht vor das Amalgam zu untersuchen weil die Zusammensetzung die damals verwendet wurde klar ist.
Die Plombe besteht zu 50% aus Quecksilber und er schaut jetzt nach wie viel davon in mir zu finden ist.
Auch wenn ich diesen Test selber zahlen muss sagte er mir das er das für sehr wichtig hält weil ich ja auch eine starke Quecksilberallergie habe.
Ich habe seit Wochen schmerzen und spüre wie mein Körper kämpft als wenn er den Zahn loswerden will.

LG Tinka
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Beitragvon Tinka » Dienstag 9. August 2011, 09:03

Hallo,

mein Zustand wird immer schlimmer, ich kann mich kaum auf den Beinen halten. Die Nacht habe ich kaum schlafen können, die Schmerzen die ich durch die Zähne habe im Kiefer, in den Nebenhöhlen und im Auge sind nicht mehr zu ertragen. Ich habe heute morgen bei Dr. Walter Weber hier in Bremerhaven angerufen und der Sprechstundenhilfe alles erklärt. Ich soll jetzt morgen Mittag herkommen wenn alle Patienten weg sind und es dem Chirurgen erzählen, ich hoffe das er sich an die Zähne wagt. Menschlich gesehen ist er ziemlich fies, er mag keine schwachen weinenden Menschen und ich wollte da nie wieder hin weil ich ein starkes Schmerzempfinden und auch Angst habe aber er ist ein guter Arzt. Das ist der, der mir damals die Wurzel gekappt hat und die Nebenhöhlen und alles abgesaugt hat, er hat das damals schon vernünftig gemacht. Ich hoffe das ich das durchstehe aber ich muss, ich merke selber das ich keine Wahl habe, die Zähne müssen raus, mein Körper will nicht mehr und kann sich kaum noch wehren und weiter weg schaffe ich ohne Hilfe nicht mehr.
Drückt mir bitte die Daumen.

LG Tinka
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Beitragvon Galaxie » Dienstag 9. August 2011, 13:56

Hallo Tinka,

ich habe vorgestern nacht auch so gut wie nicht geschlafen und mußte weit weg mit dem Fahrrad zu einer ehemaligen Umweltmedizinerin und die war genauso schlimm wie ein Psychiater. Es war sehr stürmisch und hat unterwegs viel geregnet. Der Klimaumschwung setzt uns dann auch noch immer zu. Nicht alle haben das, aber viele. Jetzt hat sich bei mir wohl noch ein Eckzahn im OK, da dort der Kiefer zurückgeht durch gezogene Zähne entzündet und darrüber ist eine alte Zirkonkrone. Der Zahn schmerzte die ganze Nacht. Von gestern auf heute ging es und heute wollte ich zu mein ZA, aber ich habe nun schreckliche Migräne und Kreislaufstörungen mit Übelkeit und werde erst Donnerstag mit dem Rad über Schleichwege und Nebenstrassen hinfahren können. Dann bin ich bald ganz zahnlos.

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Beitragvon Tinka » Dienstag 9. August 2011, 15:46

Hallo Galaxie,

das Du bald keine Zähne mehr hast ist echt übel, ich kann dann auf einer Seite auch nicht mehr beißen.
Der erste Zahnarzt bei dem ich vor kurzem war wollte mir aus dem sowieso schon toten Zahn die Amalgam Plombe entfernen. Ich bin mir aber sicher das die toten Zähne raus müssen damit einige meiner Probleme aufhören oder zumindest besser werden. Ich hatte diese Schmerzen vor ein paar Jahren schon mal und da war auf den Röntgenbildern auch nicht viel zu erkennen aber es war in den Nebenhöhlen und im Kiefer alles vereitert. Jetzt gehe ich zu dem selber Arzt von damals und ich hoffe das der mir wieder hilft auch wenn das ein echter Schlachter ist und ich Angst habe.
Ansonsten bleibt jetzt nur noch das Krankenhaus wo es die passenden Ärzte gibt aber die Sprechstundenhilfe war sehr unfreundlich und trotz der starken Schmerzen kann ich da erst nächste Woche Mittwoch hin. Ich gehe also morgen erst zu Dr. Weber und wenn der das nicht behandelt muss ich ambulant ins Krankenhaus. Das wäre nur echt übel für mich denn das ist voller Menschen, die Desinfektionsmittel und dann wird da gerade gebaut und ich habe noch keine Maske.
Wegen dem Wetter kann ich mich hier nicht beschweren. Ist zwar nicht toll das es laufend regnet aber die Luft ist hier an der Küste doch sehr gut.

LG Tinka
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Beitragvon Leckermäulchen » Dienstag 9. August 2011, 15:58

Liebe Tinka,

ja, tote Zähne müssen raus. Das hatte der letzte Zahnarzt bei mir auch gemacht, anfangs, als er sich noch sehr bemüht hatte. Danach ging es mir um Längen besser. Wird sicher auch bei dir so sein...
Der ZA hatte allerdings ein Panorama-Röntgenbild gemacht. Darauf ist viel mehr zu sehen. Kannst du das denn nicht auch machen lassen?

Ich wünsche dir viel Kraft und alles erdenklich Gute jetzt in dieser Situation, damit du da wieder rausfindest.

LG
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Bitte um Hilfe, ich weiß nicht mehr weiter!!!

Beitragvon Kewarra » Dienstag 9. August 2011, 16:37

Hallo Tinka, zu all den guten Tips noch einige Hinweise, die ich wichtig fände, den Umwelterkrankungen sind sehr sehr in ihrer Kompexitaet verschieden, es ist bei jedem anders und man muss seinen eigenen Weg stueckchenweise finden, was dem einen hilft, schadet dem anderen. Ich war auch schon oft am Abgrund und hatte Glück bisher...ein Kampf bleibt es bis zum Ende! Du schreibst du testest positiv auf Nickel...hast du schon daran gedacht, auch in Lebensmittel ist viel Nickel, am Meisten in Leitungswasser und im Fett. UNd in diesem Fall kein Vollkorn und Gemuese ist schwierig, im Sueden in D ist mehr als im Norddeutschland.
Keine Metalltoepfe, am Besten Glastoepfe, keine Siebe o.ä. Aus blauen und rotem Kunststoff wegen Kobalt ! Kein Industriejodsalz,kein Meersalz, wenn deine Schildi zu groß ist, kann das auch an Überjodierung liegen, wenn es dir damit besser geht mit der Zeit, vielleicht in Neukirchen mal ausschlafen ! Vor kurzem habe ich positiv gebloggt von unserem gelungenen Aufenthalt in Roetz, das hat Papa Jo wohl nicht gelesen, aber der Negativblogg ist Seitenlang! Mir als Mutter hat es immer geholfen, mich zwei Wochen in einer. Allergieklinik auszuschlafen, irgendwoher muss die Kraft ja kommmen, das alles hatmeinem Koerper mehr geholfen als tote Zaehne ziehen, denn mein Genick ist sehr instabil und ohne Zaehne wird es das noch mehr. Meine Umwelterkrankung habe ich von meiner Mutter mitbekommen, leider genetisch. UNd ich habe es an meine Kinder weitergegeben, wie sieht es familiär bei Dir aus, Deine Eltern,Verwandschaft...Alle Umweltärzte berücksichtigen nicht genetische Mitrochondropatien und Wirbelsäulenschaeden, da erst hat Dr. Kuklinski mich darüber aufgeklart, erhat auch ein kleines Buch geschrieben darüber, jedenfalls ist deswegen alles anders bei mir als bei den anderen, da kann man nicht vergleichen. Übrigend habe ich es aufgegeben, einem Arzt meine Symptome zu schildern, da am Ende nur der Psychater bemueht wird, die sind alle überfordert mit diesen Krankheitsbildern. Ich beschränke mich da auf eine wenige Sachen, die ein Arzt vielleicht schon mal gehoert hat... Schilddruesenerkrankung, Reizdarm, allergische Schleimhautreizungen...überhaupt bin ich
Der multiple Allergiker überhaupt, Da sind sie wenigsten vorsichtig.
Kewarra
 

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Beitragvon mirijam » Dienstag 9. August 2011, 22:48

Tinka schrieb:

\"Hallo,

mein Zustand wird immer schlimmer, ich kann mich kaum auf den Beinen halten. Die Nacht habe ich kaum schlafen können, die Schmerzen die ich durch die Zähne habe im Kiefer, in den Nebenhöhlen und im Auge sind nicht mehr zu ertragen.

Ich habe heute morgen bei Dr. Walter Weber hier in Bremerhaven angerufen und der Sprechstundenhilfe alles erklärt. Ich soll jetzt morgen Mittag herkommen wenn alle Patienten weg sind und es dem Chirurgen erzählen, ich hoffe das er sich an die Zähne wagt. Menschlich gesehen ist er ziemlich fies, er mag keine schwachen weinenden Menschen und ich wollte da nie wieder hin weil ich ein starkes Schmerzempfinden und auch Angst habe aber er ist ein guter Arzt. Das ist der, der mir damals die Wurzel gekappt hat und die Nebenhöhlen und alles abgesaugt hat, er hat das damals schon vernünftig gemacht.

Ich hoffe das ich das durchstehe aber ich muss, ich merke selber das ich keine Wahl habe, die Zähne müssen raus, mein Körper will nicht mehr und kann sich kaum noch wehren und weiter weg schaffe ich ohne Hilfe nicht mehr.
Drückt mir bitte die Daumen.

LG Tinka\"



Hallo Tinka,

ich kann das gut nachvollziehen. Meine mit unverträglichen Stoffen gefüllten Zähne haben vor einiger Zeit meinen gesundheitlichen Zustand sehr verschlechtert.

Ich habe konsequent gehandelt und alles entfernen lassen. Diese Maßnahme hat mir eine nenneswerte Besserung gebracht. Hätte ich diese wichtige Maßnahme nicht getroffen, wäre ich jetzt sehr schwer krank, denn es ging mir davor immer schlechter.

Wenn man überleben will, muss man konsequent sein. Ich wünsche dir viel Mut, Kraft, Glück und gute Besserung.


- Editiert von mirijam am 09.08.2011, 23:50 -
mirijam
 

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Beitragvon mirijam » Dienstag 9. August 2011, 22:57

"Schwermetalle als Ursache chronischer Erkrankungen
am Beispiel der chronischen Borreliose

Dr. med. Ursula Rusche, Bamberg
dr-rusche.de

Schwermetalle sind Bestandteile der Amalgamfüllungen und Kronen aus Goldlegierungen: Gold,
Kupfer, Zinn, Quecksilber, Palladium usw.
Auch wird Gold zum Befestigen unter Keramikkronen verwendet. Ebenso sind noch häufig
Amalgamreste nach Kronenversorgung unter diesen verblieben. Eine Panoramaaufnahme der
Zähne gibt Aufschluss. Dabei lassen sich auch wurzeltote Zähne erkennen, die chronische
Entzündungsprozesse im Körper, z.B. an Herzklappen und Gelenken, auslösen.
Eine chronische Erkrankung kann sich langsam oder schleichend entwickeln, es kann aber auch
eine akute Erkrankung lange Zeit bestehen bleiben. Sie kann in Schüben verlaufen mit akuten
Phasen und sich auch weiter verschlechtern.

Folgende Symptome werden häufig genannt:
- Erschöpfung, Müdigkeit
- Depressionen
- Infektion der Nebenhöhlen
- Gedächtnisstörungen, Konzentrationsstörungen
- Muskelschmerzen
- Gelenkschmerzen und Entzündungen
- Kopfschmerzen, besonders im Hinterkopf
- Wirbelsäulenschmerzen, Bandscheibenprobleme
- HWS- und Schulterbeschwerden
- Sehstörungen, Dunkelsehanpassungsstörung
- brennende Schmerzen am ganzen Körper
- Herzbeschwerden, Belastungsdyspnoe, Herzrasen
- Krämpfe der unteren Extremitäten, besonders Füße, Zehen, Arme
- Tinnitus, Schwindel
- Zittern mit Lähmungserscheinungen der Extremitäten
- Cholesterinerhöhung
- Schilddrüsenerkrankung, meist Unterfunktion; auch Hashimoto
- Gewichtszu- oder -abnahme
- Übelkeit und Magen-Darmbeschwerden

Diese Symptome
kommen auch bei einer Dysbiose im Darm vor, besonders bei einer Candida
albicans-Überwucherung (Pilze im Darm)

ebenso bei:
systemischen Candidosen, wenn ein Candida-Mycel über die veränderte Darmschleimhaut
in den Körper eindringen kann (Pilze im Blut)

ebenso bei:
chronischen Virusinfektionen, z.B. chronische Herpes-Infektionen wie eine Epstein-Barr-
Infektion bei persistierendem, erhöhtem Early-AK (Pfeiffersches Drüsenfieber)

ebenso bei:
einer zahnärztlichen Versorgung mit Amalgam oder Goldlegierungen (Schwermetallbelastung)
Es kommen nicht bei jedem Patienten alle Symptome vor, oft aber eine große Zahl."


Die ganze PDF-Datei hier:

http://www.borreliose-zentrum-bamberg.de/pdf/schwermetalle-20100714.pdf
mirijam
 

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Beitragvon Tohwanga » Mittwoch 10. August 2011, 08:56

Liebe Tinka,

für dich ist sicherlich das Zahnproblem sehr gravierend, einschränkend und tagesfüllend. Aber, bitte erlaube mir diese Kritik. Du hast durch dein jahrzehnte langes Rauchen erheblich zu deinen schlechten Zähnen und Zahnfleisch beigetragen und trägst jetzt, u.a. auch durch die Amalgamfüllungen, aber nicht nur, die Quintessenz.

Viele schlafen im Moment sehr schlecht, diese Wetterkapriolen machen uns sehr zu schaffen und es muss nicht sein, dass all dein schlechtes Befinden auf die Amalgamfüllung zurück zu führen ist. Von daher finde ich deine Extraktionswünsche unüberlegt und zu spontan. Auch wenn die Mehrheit dir zum Ziehen und Felgenkauen rät, möchte ich Kewarra zustimmen. Der Kiefer kann sich verformen, der Biss wird anders, das Kiefergelenk kann verändert werden, was erhebliche Auswirkungen auf das Genickgelenkt haben kann und somit dann auch die Blut-Hirn-Schranke beeinflußt. All das möchtest du doch nicht mit unüberlegtem Handeln hervorrufen, oder?

Du schriebst ja zu Beginn, dass du grad die letzte Zigarette ausgedrückt hast, du bist also noch im Entzug und noch sehr lange in der Entgiftungsphase. Gib dir doch Zeit und hab ein bißchen mehr Geduld mit deinem Körper.

Leckermäulchen sprach das Panorama-Bild an. Ich weiß nicht, ob bei dir dieses gemacht wurde. Es sollte auf jeden Fall gemacht werden, um zur Diagnosestellung behilflich zu sein. Wichtig finde ich auch eine kompetende zweite Meinung (und die kommt nach meiner Erfahrung nicht von Krankenhausambulanzen). Lass dich von einem ganzheitlichen Zahnarzt, der vielleicht sogar auch in der Umweltmedizin gut bewandert ist, beraten. Dazu wurden ja schon ein paar Namen hier im Thread und im Forum genannt.

Dann finde ich, dass du deinen Focus weg von den Zähnen und deinen Problemen lenken und dich auf die Einschulung deines Sohnes konzentrieren solltest. Du hast noch genau eine Woche und bei euch fängt die Schule an. Es ist der wichtigste Tag im Leben deines Sohnes und ich finde es steht ihm zu diesen gebührend zu erleben und auch dabei ganz seine Mutter an der Seite zu haben. Verzeih, wenn ich das so krass schreibe: dein Sohn ist jetzt die Hauptperson nicht du.
Tohwanga
 

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Beitragvon Tinka » Mittwoch 10. August 2011, 09:58

Hallo Tohwange,

das mein Sohn die Hauptperson ist stimmt und ich versuche alles damit er es gut hat aber dafür muss es mir besser gehen.
Wenn ich mich allerdings nicht auf den Beinen halten kann was soll ich dann bitte tun.
Diesen wahnsinnigen Druck über den Zähnen habe ich schon lange und nun sind die Schmerzen leider nicht mehr zum Aushalten.
Meine Kiefergelenke sind schon kaputt weil ich damals eine Zahnspange tragen musste und die Ärzte damals mist gebaut haben.
Ich gehe heute nicht hin um mir jetzt sofort alles rausreißen zu lassen, ich werde mich von dem Kieferchirugen der mich damals ja auch schon Operiert hat informieren lassen und werde naturlich auf eine vernünftige Aufnahme der Zähne und des Kiefers bestehen. Das Amalgam muss jedoch raus, ich reagiere ja Allergisch, das sagte mir Dr. Schnakenberg auch und was ich da für ein Implantat habe kann er mir heute sagen weil er mir das eingesetzt hat.
Ich gehe da heute auf jeden Fall hin und werde mit ihm sprechen.
Es ist ja heute sowieso erst einmal nur eine Beratung und dann sehe ich weiter.
Ich schaffe es in meinem Zustand leider jetzt nicht nach Hamburg und es bringt mich auch keiner hin.

LG Tinka
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Beitragvon Amazone » Mittwoch 10. August 2011, 11:09

Hallo Tinka,

ich weiß nicht, ob du dich mit rein biologisch angebauten Lebensmitteln ernährst. Falls nicht, möchte ich dir den Hinweis geben, dass auch Pestizidrückstände solche Zahnprobleme/Schmerzen im Kiefer- und Zahnbereich auslösen können.

Das weiß ich aus eigener Erfahrung. Ich kaue mit meinen restlichen 7 Zähnen im Unterkiefer auch nur noch auf den Felgen, weil ich über 10 Jahre lang eine Prothese aus Zahnersatzmaterial hatte, gegen das ich hochgradig allergisch war. Bei mir waren die Symptome durch Pestizidrückstände im Kiefer-/Zahnbereich so schlimm, dass mir eine Neurologin eine Trigeminusneuralgie attestierte, obwohl sie diese durch eine neurophysiologische Untersuchung nicht nachweisen konnte. Im Februar d.J. gipfelten meine Reaktionen auf die Pestizidrückstände (leider waren es "Bio-"Äpfel aus einem Supermarkt) in einem toxischen Lungenödem.

Gruß Amazone
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Beitragvon Galaxie » Mittwoch 10. August 2011, 18:05

Tinka,

mache nur das, was Du z.Zt. schaffen kannst und nicht zuviel höre auf dein Bauchgefühl und wiege alles ab und mach das, was Dir gut tut. Das ist das beste

LG
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Beitragvon Tinka » Donnerstag 11. August 2011, 09:53

Hallo Tohwanga,

Das viele irgendwas aufs Rauchen schieben das kenne ich ja schon.
Da stellt sich mir allerdings die Frage warum so viele ein Raucherbein oder sonstiges bekommen obwohl sie in ihrem ganzen Leben nicht geraucht haben?

Ich habe als Kind am Daumen genuckelt, später musste ich zur Kieferorthopädin die dann für eine Zahnspange das ziehen gesunder Zähne anordnete. Leider hat die damals mist gebaut und mir mit der Spange und ihrer Therapie nicht nur Zähne beschädigt sondern auch durch die dauerhafte Fehlstellung meine Kiefergelenke. Eine Allergie auf Metalle hatte ich damals schon nur wusste das keiner und trotz der Entzündungen ist auch keiner drauf gekommen und ich war noch klein. Dazu kam dann noch ein Sturz auf die Zähne die nur noch am Faden hingen und durch die Zahnspange gehalten wurden.
Für das was passiert ist habe ich sehr gute Zähne bis auf die drei auf der einen Seite.

Ich war gestern ja bei Dr. Weber.
Er war sehr nett, ich konnte sehr gut mit ihm reden.
Er fragte auch nach Medikamenten und bereits vorausgegangenen Untersuchungen und ich übergab ihm auch die gesamten Unterlagen von meinem damaligem Zahnarzt und die Unterlagen über meine Allergien.
Ich erzählte ihm nur das wichtigste und dabei kam raus das er Dr. Fenner kennt und ich hatte auch nicht das Gefühl das Dr. Weber mich für verrückt einschätzt denn er weiß was eine offene Blut-Hirn Schranke bedeutet.
Er hat von sich aus auch ein Panorama Bild gemacht ohne das ich was sagen musste und die Aufnahmen von damals mit der gestrigen verglichen und sich auch die Berichte vom Zahnarzt angesehen. Er erklärte und zeigte mir genau was bei mir los ist und kam ohne das ich was vom ziehen gesagt habe zu dem Ergebnis das die toten Zähne mit den bereits chronischen Entzündungen an den Wurzeln die auch den Kiefer betreffen raus müssen.
Er sagte mir auch das er selber nicht viel vom ziehen hält, das er mir auch gerne was anderes empfehlen würde das es in meinem Fall aber leider keinen Sinn macht und das meine Probleme wegen den toten Zähnen und dem Material was in den Zähnen ist durch eine Sanierung nicht besser werden kann.
Somit steht der Termin fürs ziehen und das ist bestimmt nicht unüberlegt sondern so wie ich es eigentlich schon seit Jahren weiß und vor mir hergeschoben habe, einfach notwendig.


Das ich mit Pestiziden Probleme habe ist eher unwahrscheinlich bei meiner vorangegangenen Ernährung. Da ich seit Jugendzeit bereits wusste was mir an Nahrung nicht gut tut habe ich auch nicht viel von gesunder Ernährung mit frischen Gemüse und schon gar kein Obst gehalten.
Ich war schon immer ein Fleischesser, ich esse eher wie die Männer und das schon immer. Gemüse gibt es bei mir fast ausschließlich gedünstet oder gekocht.
Zudem bin ich gelernte Lebensmittelverkäuferin und habe während meiner Lehre mitbekommen wie sich alles veränderte. Das Obst und Gemüse sah immer schöner aus und hielt auch immer länger. Mir war damals schon klar das was nicht stimmt weil sich auch der Geschmack veränderte.
Seitdem bin ich sehr vorsichtig geworden.

LG Tinka
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Beitragvon mirijam » Samstag 13. August 2011, 20:52

Tinka schrieb oben:

"Er sagte mir auch das er selber nicht viel vom ziehen hält, das er mir auch gerne was anderes empfehlen würde das es in meinem Fall aber leider keinen Sinn macht und das meine Probleme wegen den toten Zähnen und dem Material was in den Zähnen ist durch eine Sanierung nicht besser werden kann."


Also aus juristischer Sicht wäre es mindestens grob fahrlässig, wenn nicht sogar vorsätzlich, wenn der Arzt bei bekannter/nachgewiesener Allergie und offensichtlichen starken gesundheitlichen Beeinträchtigungen dem Patienten trotzdem raten würde, sich dem Allergen weiterhin auszusetzen, in diesem Fall- die dentalen Allergene in den Zähnen nicht entfernen zu lassen. Er müsste vermutlich mit strafrechtlichen Konsequenzen rechnen.
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Beitragvon mirijam » Mittwoch 17. August 2011, 14:41

Hallo Tinka,

wie geht es dir?

LG Mirijam
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Beitragvon Tohwanga » Samstag 20. August 2011, 10:04

Hallo Tinka,

jetzt ist dein Kleiner ein Schulkind!

Zum Schulanfang: Welche ein Trubel, welche Freunde, denn der große Tag war am Donnerstag, weil die Schule, liebes Kind, endlich auch für dich beginnt. Herzlichen Glückwunsch zur Einschulung an deinen Sohn.

Hast du alles gut überstanden?
Tohwanga
 

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Beitragvon mirijam » Montag 29. August 2011, 12:05

Weiß vielleicht jemand, wie es Tinka geht?

Ihr letzter Bericht war besorgniserregend (s. o.).
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Beitragvon Leckermäulchen » Montag 29. August 2011, 13:35

Nicht gut, die Schwierigkeiten stapeln sich aktuell... ich denke, sie wird sich dazu sicherlich hoffentlich hier demnächst wieder melden.
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Beitragvon mirijam » Montag 29. August 2011, 18:20

Falls möglich: richte ihr viele Grüße aus. Wir drücken die Daumen.
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Beitragvon Tohwanga » Montag 29. August 2011, 18:45

@ Leckermäulchen

auch von mir ganz liebe Grüße und viel Kraft.

Ich weiß wie schwer und anstrengend der neue Lebensabschnitt Schulpflicht ist und dann hat Tinka ja noch einiges mehr an den Hacken, was sie bewältigen muss. Ich wünsche Ihr, dass sie alles gut über die Bühne bringt und den Weg zu dr. Bartram übersteht.
Tohwanga
 

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Beitragvon Leckermäulchen » Montag 29. August 2011, 19:41

Ihr Lieben,

ich telefonier gerade mit ihr. Sie kann zur Zeit nicht ins Internet. Sie ist okay, wartet noch auf die Bescheide aus Hamburg.

LG
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Beitragvon mirijam » Montag 29. August 2011, 19:44

Das beruhigt ein wenig, wir haben uns schon Sorgen gemacht.

Danke für die Nachricht!

LG mirijam
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Beitragvon Tinka » Montag 12. September 2011, 12:25

Hallo an alle,

ich wollte mich mal eben kurz melden und schreiben was hier los ist.

Zuerst ist vor Wochen mein Hauptrechner von einem Virus befallen.
Da ich aber ein Notebook habe blieb der Hauptrechner erst mal so stehen.
Dann hat es aber mein Notebook erwischt und nichts ging mehr.
Den Hauptrechner habe ich seit einer Woche fertig aber ich komme kaum zum schreiben.

Mein Sohn wurde eingeschult und es ging alles ganz gut, meine Toleranzgrenze ist gestiegen und ich brauchte trotz der Düfte keine Maske.
Leider hielt die Freude über die Einschulung nicht lange an.
Ich musste nach einer Woche zum Gespräch in die Schule und dort wurde mir mitgeteilt dass die meinen Sohn nicht beschulen können.
Er darf nur 1,5 Std. am Unterricht teilnehmen und Hilfe gibt es keine.
Mein Familienhelfer hat keine Zeit obwohl er 8 Std. Die Woche für uns da sein sollte.
Jetzt kommen morgen die Zähne raus und Mittwoch muss ich dann mit meinem Sohn zum Strohhalm hier in Bremerhaven.
Da kommen die ganzen Problemkinder und jugendlichen Schwerverbrecher hin.
Es gibt keine andere Möglichkeit um ihn unterzubringen.
In die Tagesklinik darf er nicht zurück, die Diagnostik ist für die abgeschlossen obwohl es ja gar keine Ergebnisse gibt und die nicht wissen was los ist.
Ich weiß nicht mehr wohin mit ihm, keiner Untersucht in wirklich, jeder sagt er ist zu jung um ADHS zu diagnostizieren.
Ich weiß aber dass er ADHS hat und wir dringend Hilfe brauchen.

Leider habe ich die Ergebnisse aus Hamburg die ja mit Sicherheit nicht nur mich treffen sondern auch meinen Sohn denn er hat meine Gene.

Das ich immer so müde bin liegt schon mal an den Genen und wird durch die Erkrankung noch verstärkt.
Dazu kommt das mein Körper folgende Medikamente nicht abbauen kann:
Psychopharmaka
Peniccilin
Paracetamol
Cortison

Eine Quecksilberbelastung habe ich nicht aber das heißt ja nicht dass die Zähne nicht raus müssen da die Wurzelenden alle Entzündet sind und zwar chronisch.
Zudem waren meine B& und B12 Werte total im Keller wogegen ich jetzt was nehme.
Muss jetzt noch auf den schriftlichen Bericht warten bevor ich weiter kann.

Die Situation macht mich echt fertig.
Jetzt muss ich zum Kinderarzt um eine Überweisung nach Bremen zu bekommen.
Mein Sohn muss ja auch wegen den Medikamenten untersucht werden.
Ich hoffe das es später eine Möglichkeit gibt um ihn mit Medikamenten zu helfen denn wenn er auch kein Psychopharmaka verträgt bleibt nur noch eine Behindertenschule obwohl er das ja gar nicht ist.
Zudem muss ich so damit rechnen dass mein kleiner nicht mehr lange bei mir sein wird.

Gruß Tinka
Tinka
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Beitragvon Moriko » Montag 12. September 2011, 12:31

Hallo Tinka,

suche Dr. Runow mit Deinem Sohn auf.
Er kennt sich mit ADHS aus und behandelt ohne Psychopharmaka und Ritalin.

Was isst Dein Sohn am Liebsten?
Moriko
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Beitragvon Mister Giersch » Montag 12. September 2011, 13:37

habe bei meinem Patenkind beobachtet, dass wenn es irgendwas mit Zucker ist, abgeht wie ne Rakete. d.h. er wird total überdreht und hyperaktiv. dies wird schon von sehr kleinen Mengen ausgelöst. wenn er wieder ruhiger wird, verlangt er sofort was Süßes etc.
weiterhin habe ich dies bei Milchprodukten beobachtet. weiß aber nicht ob dies an dem zugesetzten Zucker lag.

dies bestätigt den Bericht einer Frau deren Kind extrem hyperaktiv war und sie ihm keine Medis geben wollte. erst ein Heilpraktiker der den Verzicht von Zucker (Süßigkeiten) und Zusatzstoffen anordnete lies die Symptome verschwinden und das Kind wurde wieder ganz ruhig.

habe auch schon öfters gelesen, das dies durch Impfungen mit verursacht wird.

euch alles Liebe und viel Glück
Mister Giersch
 

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Beitragvon Tinka » Montag 12. September 2011, 13:51

Hallo,

mein Sohn muss unbedingt vernünftig untersucht werden.
Ich kann ihm ja nicht alle Lebensmittel streichen und ich habe schon experimentiert aber ohne großen Erfolg.
Hier zu Hause benimmt er sich relativ normal.
Die Probleme sind immer dann da wenn er mit mehreren Kindern zusammen kommt. Mein kleiner dreht dann völlig durch und ist total Reißüberflutet und agressiv.
Ich möchte ihn mit zu Dr. Bartram nehmen und der Rest muss schon hier in der Nähe passieren, kann nicht jeden Tag um die Welt.
Das ist zur Zeit alles zu viel, ich weiß nicht wo ich anfangen soll.
Eigentlich halte ich nichts von Medikamenten aber ich verliere nach Jahren doch die Hoffnung das es ohne geht. So kann er niemals zu einer normalen Schule.

Gruß Tinka
Tinka
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Beitragvon Sonora » Montag 12. September 2011, 14:13

Und wenn Du ihn in Eurer Freizeit mit Kindern in Kontakt bringst?
Ganz langsam angewöhnen?
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Beitragvon Tohwanga » Montag 12. September 2011, 14:33

Liebe Tinka,

ich freu mich wieder mal von dir zu lesen und bin gleichzeitig geschockt, wie schlimm es um deine kleine Familie bestellt ist. Es ist alles was ich nur zu gut kenne.

Wie habe ich meinem Kind (bald 8, 2. Klasse) geholfen:
Vitalstoffe: Omega-3, Afa-Klamath Algen, Vit. B12, Zink, Selen, D3 (die drei letzten in kontrollierter Gabe), 1mal jährlich Darmsanierung von etwa 3 Monaten mit BactoFlor Kinder
Progressive Muskelanspannung, nach der Schule eine Sequenz Powersport (Trampolin, Fahrradfahren, Rollschuhlaufen)
Essen: , feste Zeit einhalten, in Rotation, Zucker, Weizen, Kakaohaltige Lebensmittel meiden, nur gefiltertes Wasser, Omega-3
Ruhen: nach dem Essen wird geruht, geschlafen oder im Hängesessel gedöst
Progressive Muskelanspannung, nach dem Ruhen wieder eine kurze Sequenz Auspowern 10-15 min
Hausaufgaben
Ruhen, leise Musik oder Spiel (Brett- Kartenspiel ...)
Progressive Muskelanspannung, vor dem Abendritual noch mal eine kleine Powerrunde (Kletterwand, Trampolin, Fahrradfahren)
Abendbrot (feste Zeit einhalten, mit 6Jahren 18.00Uhr) in schlimmen Zeiten bekommt mein Sohn auch abends nochmal Omega-3, Vit. B12
Fernsehen
Zähneputzen
Baden (wenn vertragen Solebäder mit Atlantik Meersalz, Bäder entspannen)
Bettritual: Vorlesen, Geschichten erzählen
Ruhe: spätestens 19.30/20.00 Uhr sollte das Kind in völliger Ruhe sein und zum Schlafen kommen

Morgenritual: solange schlafen lassen wie es geht, Waschen, anziehen macht Mama,
Essen: in Rotation, ausreichendes Frühstück und Frühstücksbrot für die Schule mitgeben, in Ruhe essen lassen, lieber zu spät kommen, als das hier gehetzt wird, mein Sohn putzt sich nach dem Essen die Zähne.
In der Schule: Kind sitzt einzeln, ganz hinten, hinter seinen Schulkameraden, viel Lüften oder Fenster wenns geht immer auf. Jetzt verwenden wir sogar Ohropax (die Geräuschüberempfindlichkeit hat extrem zugenommen). Mein Sohn kann jederzeit raus und Aufgaben auf dem Schulhof machen. Hat er Ruhe, kann er sich konzentrieren.

Bei unseren kranken Kindern geht es um einen festen Tagesrhythmus, feste Regelen, geregelte Essenzeiten in Ruhe, Anspannung und Entspannung, körperliche und geistige Arbeit im Wechsel und viel Ruhe. So ist meine Erfahrung. Kurze Anweisungen geben, nicht viel mit vielen Sätzen erklären, das überfordert auch. Und im Kinder-/Spielzimmer muss Ordnung herrschen.

Vielleicht kannst du Tinka davon was übernehmen und findest so zusammen mit deinem Sohn einen Weg. Lass nicht zu und spiel auch nicht mit dem Gedanken, dass deinem Sohn Chemie / Ritalin eingegeben wird.
Tohwanga
 

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Beitragvon Mia » Dienstag 13. September 2011, 08:22

Vielleicht gibt es in deinem Wohnort einen pensionierten Lehrer, der bereit wäre, ihn bis zur Schulentscheidung privat zu unterrichten, damit er den Lernstoff nicht versäumt und er nicht vom Lernen ausgeschlossen wird. In dem Alter lernen Kinder gern. Ich dachte an eine ehrenamtliche Unterrrichtung, die vielleicht von einem Seniorenrat der Stadt oder einer Kirchengemeinde vermittelt werden könnte. Bei uns gibt es eine Tauschbörse für Aktivitäten z.B.
Wenn nötig, sollte dieser ohne Duftstoffe in Kleidung und am Körper kommen, rauchfrei sowieso, um keine unnötigen Reize mitzubringen für das Kind.
Wie schwer mußte es für Deinen Sohn sein, die Schule wieder verlassen zu müssen.

Mia
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Beitragvon Mister Giersch » Dienstag 13. September 2011, 11:53

[quote]Vielleicht gibt es in deinem Wohnort einen pensionierten Lehrer, der bereit wäre, ihn bis zur Schulentscheidung privat zu unterrichten,...[/quote]

super Idee Mia.
Mister Giersch
 

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Beitragvon Juliane » Dienstag 13. September 2011, 13:13

Ansichten von Dr. Strunz zum Thema ADHS


"Wissenschaftler messen. Messen bei 300 Schulkindern den
Magnesiumgehalt in den roten Blutkörperchen (viel genauer als im
Blutserum). Und finden Werte zwischen 1,6 bis 3,6 mmol/l.

Sortieren dann die hyperaktiven Kinder (3-10% aller Schulkinder) aus
und finden bei denen einen Magnesiumgehalt von 1,5-2,2 mmol/l. Also
die tiefen Werte.

Jedes einzelne hyperaktive Kind lag unter dem Schwellenwert von 2,2
mmol/l Magnesium im roten Blutkörperchen. Nachzulesen in J Am Coll
Nutr. 2004; 23(5).."

http://www.drstrunz.de/news/2008/03/061016_kinder.php


http://www.strunz.com/news.php?newsid=967


"Focus 41/2009 schon wieder so dramatisch und wenig hilfreich über
"Volkskrankheit ADHS" mit der Überschrift "Generation Nervensäge"
berichtet wird ...

erlauben Sie mir bitte, einen ungewöhnlich klaren, praktischen Bericht
aus dem Forum abzudrucken, den Sie auch mit Evolutionsmedizin
überschreiben dürften:

"Ich glaube, dass ich mit 10 Jahren auch ein Kandidat für ADHS gewesen
wäre (Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätssyndrom, grässlich ...).
Man hatte (Lehrer, Mutter ...) den Eindruck, dass ich nervös und
zappelig bin. Den Eindruck hatte ich von mir nicht. Dachte ich bin
ganz normal. Trotzdem hat mir dann irgendein Arzt Baldriantabletten
verschrieben (heute wäre es vermutlich Ritalin). Kleine rote
Kügelchen, die furchtbar gestunken haben. Ich habe die natürlich nicht
genommen, sondern dosiert (so wie es auf der Packung stand)
weggeworfen.
Dafür habe ich aber jeden Tag einige Stunden Fußball und Völkerball
gespielt, bin Rad gefahren und jede freie Minute im Schwimmbad
gewesen. Hab mich halt schon immer gerne und viel bewegt. Mit 14 habe
ich zum ersten mal längere Strecken zu laufen begonnen. 5 Kilometer.
Fast jeden Tag. Seitdem laufe ich mit nur wenigen Unterbrechungen
täglich. Seit über 30 Jahren.
Drei oder vier Tage ohne Laufen und ich bräuchte wieder Baldrian,
Ritalin oder noch Schlimmeres. Meine Lust an Bewegung ist nicht
weniger geworden und rückblickend bin ich wahrscheinlich so mancher
"Krise" davongelaufen. Von wegen ADHS oder solch ein Krampf ..."

Wunderschön. Die letzte Zeile isses......"

http://www.strunz.com/news.php?newsid=943


"Habe ganz ähnliche Erfahrungen gemacht und halte deshalb oft meinen
Mund ... Ich bin Lehrer und überzeugt, die meistens unkonzentrierten
Schüler (es werden jedes Jahr immer mehr) könnten durch
Ernährungsumstellung und mehr Bewegung geheilt werden...."

http://www.strunz.com/news.php?newsid=1400




"Ketogene Diät heilte innerhalb eines Jahres 50% aller an Epilepsie erkrankten Kinder schon 2001 im John's Hopkins Hospital. Hochinteressante Erklärung: Diese Ketonkörper drosseln die Hyperaktivität von Gehirnzellen (bei Epilepsie), schwächen die spontane Aktivität von schnell feuernden Nervenzellen.

Denke ich an ADHS. Meines Wissens bei Kindern so noch nicht erforscht.

Ketonkörper machen noch mehr: Sie steigern die Zellatmung im Gehirn (bei jungen Ratten). Etwas höchst Erwünschtes. Zellatmung im Gehirn möchte auch ich steigern.

Da wurde man aufmerksam. Also hat man weiter geforscht. Heute weiß man, dass Ketonkörper (also Verzicht auf Kohlenhydrate) auch bei anderen Erkrankungen mit einem Defekt im Hirn-Energiestoffwechsel wirken....."

http://www.strunz.com/news.php?newsid=1214
Juliane
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