von Maria » Freitag 21. September 2007, 23:09
Hallo Lawya,
Du könntest z. B. fragen, warum MCS-Kranke und Allergiker, Naturheilpräparate und viele teuere Untersuchungen zur detaillierten und aussagefähigen Diagnostik (z. B. LTT-Tests beim Umweltmediziner), selbst zahlen müssen und Raucher sämtliche Medikamente, Operationen und Kosten für Folgeerkrankungen bezahlt bekommen. Und dies, obwohl Raucher ihre Erkrankung selbst verursacht haben, im Gegensatz zu MCS-Kranken!?
Ebenfalls könntest Du fragen, was die Krankenkassen z. B. zum Schutz der Duftstoff-Allergiker zu tun gedenken, deren Zahl voraussichtlich die nächsten Jahre noch stark ansteigen wird, z. B. gegen "Duftmarketing" und all solche Sachen. Beispielsweise könnten die Krankenkassen massiven Einfluss nehmen, dass solche Dinge unterbunden werden. Schließlich warnt das UBA schon viele Jahre vor Gesundheitsschäden durch Duftstoffe. Duftstoffe sind sogar als gesundheitsschädlicher eingestuft als Passivrauchen. Die Krankenkassen könnten auch Aufklärungsarbeit in ihren Mitgliederzeitschriften leisten, wie sie es auch gegen das Rauchen tun.
Diese Maßnahmen könnten das Allergierisiko senken, teure Medikamente, wie z. B. Antibiotika, wären oft überflüssig, denn Naturheilmittel sind oft weit aus günstiger, wirkungsvoller und haben weniger Nebenwirkungen usw.. Durch gezielte Untersuchungen beim Umweltmediziner, könnten ebenfalls massive Kosten eingespart werden - jahrelange Leidenswege der Patienten, bis sie endlich herausfinden, an was sie leiden, wären überflüssig.
Wenn dann noch der Einsatz von Duftstoffen stark unterbunden würde, kämen Einsparungen für die gesamte Volkswirtschaft, Krankenkassen und Rententräger in Billionenhöhe zusammen! Wenn das keine Argumente sind.
Viele Grüsse und viel Erfolg!
Maria