Wie Saniere ich eine Dachwohnung MCS tauglich?

Re: Wie Saniere ich eine Dachwohnung MCS tauglich?

Beitragvon Twei » Freitag 6. November 2015, 14:55

Oder mit dem Haftgibsputz eine Schlämme anrühren und diesen vom Boden aus mit Hilfe einer Rolle an einem langen "ausfahrbaren" Stil auftragen ;)
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Re: Wie Saniere ich eine Dachwohnung MCS tauglich?

Beitragvon Jeany » Freitag 6. November 2015, 18:15

Das Problem ist: ''Ich will eine glatte Decke und keine mit Struktur'' ...sonst müßte ich wenns blöd läuft eine Alutapete drübertapezieren - da will ich dann die Decke nicht mehr glatt ziehen müßen!
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Re: Wie Saniere ich eine Dachwohnung MCS tauglich?

Beitragvon Jeany » Dienstag 10. November 2015, 17:30

So,nun sind endlich die GP am Freitag da...(dann kanns endlich losgehen)...

- Habe jetzt von der Firma DANO Ausbau-Gipsplatte A (GKB) bestellt und die Holzlattung die verbaut werden müßen.
...man könnte ja theoretisch die Lattungen mit Dampfsperrfolie mit Aluschicht ummanteln - aber noch eine Isolierung zusätzlich....hm

Sollte ich das machen lassen? Oder einfach die GP druafschrauben auf die Lattung und gut ist... :?:

Kann ich den Dreck wo es gibt mit meinem Staubsauger wegsaugen...(Feinstaub gib es ja)

Meine Wände könnte ich ja absaugen...(also die Tapeten sollten schon bleiben) weil ich dieselben habe wie bei meiner Mutter und ich damit noch zurecht komme.

...Wände abhängen geht ja schlecht.....
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Re: Wie Saniere ich eine Dachwohnung MCS tauglich?

Beitragvon Twei » Mittwoch 11. November 2015, 06:47

...Lattungen mit Dampfsperrfolie mit Aluschicht ummanteln ...


Das wäre zu viel des Guten, da sich diese Lattung ja später hinter den Gipsplatten befindet - so wie der Rest der alten Holzdecke....

...Kann ich den Dreck wo es gibt mit meinem Staubsauger wegsaugen.. ...


Ja ... aber besser wäre es meiner Erfahrung nach, wenn man einen "alten" Staubsauger dafür benutzt. Ansonsten ist eine gründliche Reinigung des Staubsaugers nötig ... wie Vorfilter, Nebengänge mit feuchtem Lappen auswischen (Stecker raus :!: ) usw... - und man sollte den Staubsauger anschließend bei der ersten Inbetriebnahme außerhalb der Wohnung starten - denn dann kommt oft noch mal eine "Feinstaubwolke" raus ;)

...Meine Wände könnte ich ja absaugen... ...


Ja - habe ich auch immer gemacht .... heute kann ich glücklicher Weise die Wände immer abwaschen, weil die Mittlerweile ja gefliest sind.....

.....Wände abhängen geht ja schlecht...... ...


Wäre schon möglich - dafür gibt es sehr dünne Plastikfolien, die man oben zur Decke hin mit einem Klebestreifen abklebt sowie unten an den Fußleisten; mittig würde ich noch Reißzwecken gegen "Flattern" verwenden.
Nach Fertigstellung der Decke könnte man durch vorsichtiges "Herunterziehen" die Folie wieder lösen und erst dann die "Fugenränder" der "Gipsplattendecke" verfüllen.

...also die Tapeten sollten schon bleiben ...


Die Tapeten sind aber mit den "Altlasten" behaftet :(
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Re: Wie Saniere ich eine Dachwohnung MCS tauglich?

Beitragvon Jeany » Freitag 13. November 2015, 17:36

Der alte Staubsauger hatte ich in der Wohnung die mit dem Wunderbaum verseucht war,den kann ich nicht nehmen....das traue ich mich nicht,wenn der Geruch da raus kommt,da bleibt nur mein Neuer:-(((

Die Folie zum abhängen stinkt aber sehr dolle - auslüften ging nicht weil der Nachbar gerade sein Haus saniert das ja abgebrannt ist.

So ein Mist,jetzt muß das ganze Zeug...(Gipsplatten und das Holz das auch noch harzt) auch noch in meiner Wohnung gelagert werden. Der, der es machen soll ist krank bis Mittwoch.
Ich weiß net ob das so gut ist,aber draußen kann es es ja nicht lagern wegen der Feuchte. Es liegt in dem Raum der gemacht werden soll.
Diese Gerüche verflüchtigen sich aber wieder oder? Ich meine es wird ja auch verbaut usw... Wir wußten nicht wie wirs sonst machen sollten.

Gestern habe ich mein Kleiderschrank gemacht - das war echt schrecklich.... ich gehe als nur in meine Wohnung wegen meiner Katze und hab mich nicht im Wohnzimmer aufgehalten wegen störende Gerüche!

Klar da waren noch die Kleider drin die ich in der anderen Wohnung hatte - und es stinkt danach...ich hab sie in blaune Plastiksäcke gepackt und im Flur aufbewahrt.
Der Kleiderschrank hat mein Vater heute mit Kaiser-Natron ausgewaschen....
Gut,ich weiß jetz nur nicht ob ich ihn vertrage oder nicht. Testen fällt ja jetzt weg wegen dem ganzem Zeug was da jetzt in der Wohnung ist.

Mein Vater hat die paar Sachen im Raum stehen lassen und will sie abhängen bei der Arbeit - meinst Du das es sinvoll? Ich hätte sie weg gemacht aber er macht auch noch das Kinderzimmer gleichzeitig und da bleibt nur die Küche um ein paar Sachen reinzustellen....
...(Matratzen usw....)

Er will nicht zweimal anfangen sagte er. Das kann ich auch verstehen aber nuja....hm...

Stell Dir vor,er will sogar die Wände machen in meinem Hauptraum...(da hab ich Augen gemacht).....aber jetzt erst mal eines nach dem anderen!

Mein Metallbett habe ich jetzt auch endlich bekommen und habe es heiß abgewaschen und auch mit Kaffee probiert.Es riecht immer noch und ich habe es rausgestellt zum Lüften auf dem Balkon...der nicht zum Nachbars Haus liegt...(ich hoffe es rostet nicht wegen der feuchte Nachts)

Die Unterlegstreifen aus Kunstoff für Kopfteil und Fußteil stinken schlimm,die kann ich ja umwickeln mit Alu - oder es mit Natron versuchen...(einweichen).
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Re: Wie Saniere ich eine Dachwohnung MCS tauglich?

Beitragvon Twei » Freitag 13. November 2015, 20:59

...(Gipsplatten und das Holz das auch noch harzt) auch noch in meiner Wohnung gelagert werden. .... Diese Gerüche verflüchtigen sich aber wieder oder? ...


Es ist nicht schön ... aber es ist halt eine Baustelle und im Geschäft wurden die Materialien ja auch zusammen gelagert ;)
Da kann man halt nichts machen und da muß man durch.
Mir stank damals auch der Raum übermäßig durch die Gipsplatten. Ich legte eine Bauplane drüber und anschließend auf die Ränder Metallleisten ... man kann auch was anderes nehmen. Der Geruch an den Gipsplatten war wohl der Gestank von deren Lagerung :evil: roch so nach Parfüm :shock:

Gipsplatten und Holzlatten würde ich aber getrennt jeweils unter Folie lagern oder die Holzlatten am Besten solange im Treppenhaus, Dachspeicher oder Keller etc. lagern. Ist aber vielleicht zu viel Aufwand für Euch :?

...Mein Vater hat die paar Sachen im Raum stehen lassen und will sie abhängen bei der Arbeit - meinst Du das es sinvoll? ...
Wenn Du die Möglichkeit hast, dann wickel die Sachen richtig gut ein und klebe sie zu.

...Stell Dir vor,er will sogar die Wände machen in meinem Hauptraum... ...
Super :)

...Die Unterlegstreifen aus Kunstoff für Kopfteil und Fußteil stinken schlimm ...
Wenn Dir nach Deinen Maßnahmen später diese Kunststoffteile auf Dauer trotzdem noch den letzten Nerv rauben, dann mach die ab, tausche die gegen was anderes aus oder baue das Bett z.B. etwas um.... :roll:
(Könntest diese Teile dann ja mal hier mit einem Bild reinposten, so dass man sich eine Lösung überlegen könnte.)
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Re: Wie Saniere ich eine Dachwohnung MCS tauglich?

Beitragvon Jeany » Samstag 21. November 2015, 18:16

So,im Wohnzimmer sind die Gipsplatten schon angebracht,nun kommt noch das Kinderzimmer dran! Die Fugendeckstreifen entfallen - da mein Vater Knauf Uniflott Fugenspachtel dafür nehmen will...

Ist das eine gute Idee...? Er sagte man bräuchte bei den Gipsplatten keine Fugendeckstreifen aus Glasfasergewebe mehr...

Das Sicherheitsdatenblatt hab ich mal gelesen,das ist soooo viel da komme ich nicht mit! Soll ich ihm davon abraten das so zu machen..?

welche Feinspachtelmasse hast du benutzt...?
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Re: Wie Saniere ich eine Dachwohnung MCS tauglich?

Beitragvon Twei » Sonntag 22. November 2015, 10:02

Den Uniflott-Fugenspachtel hatte ich für meine Stellwände auch verwendet und nur in die größeren Lücken zur Wand hin habe ich die Spalten mit dem Glasfasergewebeband zusätzlich verfüllt - da sind bis heute noch keine Risse drin ;)

Bei meinem Einzug waren die Decken schon fertig. Was da genau verarbeitet wurde weiß ich nicht. Allerdings ist bei mir der Hauptuntergrund Beton und keine Dachbalken, so wie bei Dir. Da wäre ein genaues Erkundigen erforderlich, hinsichtlich der Ausdehnung bei Temperaturunterschieden, ob da eine zusätzliche Verwendung von Glasfasergewebeband an manchen Stellen Sinn macht :roll:

Im feuchtem Verarbeitungszustand riecht der Uniflott-Fugenspachtel m.M.n. echt übel, aber das verfliegt später ...
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Re: Wie Saniere ich eine Dachwohnung MCS tauglich?

Beitragvon Jeany » Sonntag 6. Dezember 2015, 16:50

@ Twei,

als ich im Forum herumgestöbert habe - habe ich einen Eintrag von Dir gefunden wo Du schreibst das Du Probleme hattest mit Rotband im deinem Hauptzimmer - die Putzgerüche sind durch die Oberschicht gekommen.

Ich hoffe das es bei mir nicht so ist! Wenn ich alles mit Alufolie machen müßte dann hab ich ein Problem...:-( Es wäre ja eine Außendecke,also ich habe gelesen an Außenwänden sollte man keine Alufolie machen wegen der Kältebrücke....

...(nur in innenwänden)... aber mein Dach ist ja jetzt anderst aufgebaut

- auf der Holzdecke sind ja die Gipsplatten
- dann der Rotband

wäre ja gut geschützt vor Kälte da die Holzdecke ja noch drunter ist und nicht direkt auf dem Dachgebälk die Gipsblatten sind.....

Einfach ausprobieren...?

Aber was ist wenn man sich Schimmel züchtet...?

Das dumme ist ja,das es eine verdammt große Fläche ist......

Hm,vieleicht kann mir ja da noch jemand Tipps geben - ob das schon mal jemand gemacht hat oder so....


Mal eine Frage: Hast Du auch reagiert bei den Gipsplatten? Ich kann nicht in meine Wohnung weil dann fängt es sofort an....aber denke das ist normal weil alles neu ist usw....ab wann könnte ich ein TEST starten das es mich nicht umhaut...?

Klar dumme Frage,aber ich rieche es sogar in der Waschküche weil oben meine Wohnung ist...ab wann ging es bei dir..?


Die Fugen sind jetzt schon mal gemacht,der Rotband soll am Freitag auf die Decke gemacht werden....

Wünsch allen nen schönen Nikolaustag

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Re: Wie Saniere ich eine Dachwohnung MCS tauglich?

Beitragvon Twei » Sonntag 6. Dezember 2015, 18:22

...Rotband im deinem Hauptzimmer - die Putzgerüche sind durch die Oberschicht gekommen. ...
Das bezog sich nicht auf Gipsplatten-Untergrund sondern auf Mauerwerk und Putzresten, die ca. 40 Jahre lang mit Waschmittel, Haarspray, Parfüm etc. verseucht wurden. Da keine Trennschicht vorhanden ist, wirkt alles durch die Luftfeuchtigkeit wie ein Schwamm, sodass nach mehreren Monaten bzw. 1-2 Jahren, sich diese Altlasten wieder nach oben arbeiten. Die Pappschicht der Gipsplatten stellen dem entgegen eine effektive "Trennschicht" dar. - Bei mir wirkt heute die nachträglich glasierte Verfliesung als Trennschicht.

... Hast Du auch reagiert bei den Gipsplatten? ...
Ja - darum mußte da bei mir auch was drauf.
Putzarbeiten brauchen ca. 2-3 Wochen Abbindezeit - dann verliert sich der Geruch...
Sobald im Raum wieder irgendwas gemacht wird, dann hast Du wieder so eine Zeitspanne Geduld mitzubringen :( Drum wäre es besser, alles auf einmal fertigzustellen.

...Aber was ist wenn man sich Schimmel züchtet...? ...
Die Frage hat sich hoffentlich mit meiner ersten Antwort oben erübrigt. Ansonsten kann ich darauf noch bemerken, dass die Verarbeitungs- und Anwendungshinweise zu beachten sind. Die Verantwortung übernimmt jeder selbst. Jeder Meister und Handwerker ist meist gezwungen jedesmal der "Verhältnisse entsprechend" abzuwägen, was wie lange hält oder zu Gewährleisten ist. Für die "Ewigkeit" gibt es nichts. Man sollte halt immer rechtzeitig reagieren, wenn was aus dem Ruder läuft :roll:

Und nicht vergessen: Du bist krank und wolltest aus diesen Gründen etwas verändern, was für gesunde Menschen eigentlich hätte niemals geändert werden müssen. Und dann ist Deine Wohnung für ein MCS-gerechtes Leben äußerst schwer zu sanieren/renovieren. Meine Meinung dazu kennst Du ja. Und eine Garantie, dass man später dort beschwerdearm leben kann, gibt es bei unserer Erkrankung eh nicht. (Das sicherste Material ist nun mal "Glas"...)
Aber um zu "Überleben" muß man was tun und darf die Hoffnung nicht aufgeben und RISIKO-bereit sein.

MCS ist für die meisten Menschen ein unentdecktes Land, und jene, welche an MCS-Erkrankt sind, befinden sich im "Neuland"; hier gelten andere Regeln und Gesetze!

Ich wünsche Euch viel Erfolg zur Fertigstellung und dass sich die Mühen für Dich am Ende auch gelohnt haben werden :)

Immer erst nach einigen Wochen hatte ich die "Besserung" deutlich bemerkt. Solange aber Alles am Abbinden ist und ich selbst auch von den Renovierungsmaßnahmen überreizt war, konnte ich natürlich keine "Besserung" verspüren ;)
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Re: Wie Saniere ich eine Dachwohnung MCS tauglich?

Beitragvon Jeany » Dienstag 15. Dezember 2015, 13:39

Meine Decke ist endlich fertig,den Teil haben wir schon mal gemeistert! Der Gipser hat auch nicht nach Parfüm gestunken nur ein bissel nach Waschmittel :) und er hat die gekauften Werkzeuge benutzt von uns...(der war voll in Ordnung)

...nur der Kumpel von meinem Vater der die Gp drangeschraubt hat,der hat gerochen und ist ein Hohlbrot...(weil Ihm hat er erzählt was ich habe und der nimmt keine Rücksicht)...naja eben echt ein Holbrot.

Jetzt der Boden.... :shock: ich weiß das Thema hatten wir kurz...! Ich konnte mein Vater noch nicht überzeugen wegen Estrichplatten - Er meint das es auch so gehen müßte weil in meiner Küche auch kein Betonboden ist...(da ist nichts gerissen,ist aber keine große Fläche)

Ein Teil Beton das andere sind Beton Ständerwerke mit Holzplatten...(Spanplatten) oder so irgendwie...*grübel* Flexkleber scheidet aus und er meinte macht nix dann reißt es eben ein bissel :shock:

Die Dämmung die drin ist bleibt,denke das wird wohl nicht schlimm sein wenn die Fliesen drauf sind...(dann kommt ja nichts mehr durch)! Oder sehe ich das Falsch...? Habe da kein Bauschaum oder sowas drin.....Glaswolle *überleg*


Fliesenkleber auf Zementbasis und Fugenmasse hast Du genommen und die beste Erfahrung damit gemacht wie ich lesen konnte......

Ist es egal welchen...?

4 Acrylproben habe ich getestet,aber die riechen immer noch und die Proben sind 3 Wochen alt...! Hm :( Die Farbe vom Acryl sind weiß und dann grau....hat es damit was zu tun...?
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Re: Wie Saniere ich eine Dachwohnung MCS tauglich?

Beitragvon Twei » Mittwoch 16. Dezember 2015, 09:12

...Ein Teil Beton das andere sind Beton Ständerwerke mit Holzplatten...(Spanplatten) oder so irgendwie...*grübel* Flexkleber scheidet aus und er meinte macht nix dann reißt es eben ein bissel ...


In meinem Bad, Diele und Küche wurden bei mir vom Eigentümer mit größter Wahrscheinlichkeit auch "Flexkleber" verwendet. Ich bin ja dann da erst ca. 3 Monate später eingezogen. Weil diese Bereiche am Boden (im Erdgeschoss) kühl bleiben ... und kein Wohnzimmer oder Cleanroom sind .... merke ich da heute nichts.

Vermutlich ist Deinem Vater der Bodenausgleich wichtig ... und er müßte auf der Betonfläche ebenfalls Estrichplatten drüberlegen ... sowas kann man doch machen :roll:

Und was passiert, wenn Wasser durch entstandene Risse auf die Holzplatten sickern :?: - quell und platz :o und stink :roll:

...wenn die Fliesen drauf sind...(dann kommt ja nichts mehr durch)! ...
so denke ich auch....


...Fliesenkleber auf Zementbasis und Fugenmasse hast Du genommen und die beste Erfahrung damit gemacht wie ich lesen konnte...... ...
Ja - damit habe ich gute Erfahrungen gesammelt. Ich nahm den preisgünstigsten für den Fußboden (Horizontale) und den 2.günstigen für die Wände..... letzteres deshalb, weil ich "Glaube, aber nicht Weiß!", dass da eventuell etwas mehr Zement drin ist und mehr Haftung an der Senkrechten geben könnte :?

- Wichtig ist es, den Untergrund gut zu schlämmen, das gibt dann eine gute Haftung.

Aber hier findest Du weitere Hinweise zu dem Thema:

Fliesen - welche Materialien könnt ihr empfehlen? - viewtopic.php?f=37&t=19892


...4 Acrylproben habe ich getestet,aber die riechen immer noch und die Proben sind 3 Wochen alt...! Hm :( Die Farbe vom Acryl sind weiß und dann grau....hat es damit was zu tun...? ...
Nein - mit der Farbe hat das m.E. nichts zu tun sondern mit anderen Beigaben. Entscheidend wäre, welche Probe hat denn an Geruchsintensität verloren? Entweder würde ich dann diese nehmen oder, wenn es die Zeit erlaubt, in einen anderen Baumarkt fahren und andere preisgünstige Varianten ausprobieren....

Oder suche über eine Internetsuchmaschine einen Anbieter, der ökomäßige Sachen verkauft und frage an, ob er Dir eventuell eine Probe nach "Deinen Wünschen" senden könnte. :)
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Re: Wie Saniere ich eine Dachwohnung MCS tauglich?

Beitragvon Jeany » Donnerstag 7. Januar 2016, 17:09

Es gab Verzögerung.

Nun aber geht es weiter...!

Das Problem ist: ,,die Estrichplatten sind einfach zu schwer''... Die Konstruktion würde das nicht aushalten...! Jetzt hat der Fliesenleger gemeint,man könnte ja Entkopplungsmatten nehmen :roll:
damit soll verhindert werden das die Fliesen Risse bekommen...!

Er will sich informieren was da drin ist - aber sicher nichts gutes denke ich mal.

Kennt das jemand...?

Kurzer Bericht zu meiner Decke:

Ich war kurz in meiner Wohnung und mußte schnell wieder raus weil ich gleich gemerkt habe wie mein Halz sich zuzieht.....hm :shock:
Aber ist ja noch NEU,damit beruhige ich mich.

Ach ja,ich habe mir von PureNature Rauhfaser Tapete mit Alu-Dampfsperre bestellt - So vertrage ich sie nicht,versuche mal ob es mit der Rügener Kreidewandfarbe oder der Kasein Marmormehlfarbe klappt.
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Re: Wie Saniere ich eine Dachwohnung MCS tauglich?

Beitragvon Clarissa » Freitag 8. Januar 2016, 08:40

Polyethylenbahn, ich glaube nicht, dass dir das bekommt.
Und allen Leugnern zum Trotz, im DIMDI
ICD-10-GM Version 2018 - Stand Oktober 2017 ist MCS immer noch im Thesaurus unter
T 78.4 zu finden und wirklich nur dort und an keiner anderen Stelle!
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Re: Wie Saniere ich eine Dachwohnung MCS tauglich?

Beitragvon Jeany » Samstag 9. Januar 2016, 17:27

Tja,wie es aussieht hast Du RECHT Clarissa :-(....nun wie solls nur weitergehn....? Mein Vater meinte, es käme doch nix mehr durch die Fliesen durch - (weil ich es ihm erklärt habe das die DICHT sind)...!

Er sagte auch,wenn der Untergrund mit Estrichplatten versehen wird kommt da auch Alles durch wie bei den Matten...! Ich weiß nicht wie ich Ihm das erklären soll...!

Ich bin gerade sehr überfordert...!

Ich weiß nicht,der will mir weiß machen das es nicht gehen würde mit den Estrichplatten - aber wenn man die im ganzem Raum auslegt ist der Boden auf einer Ebene nur eben höher als jetzt...(untendrunter sind ja die Holzplatten - dadrauf die Estrichplatten und auf den anderen Teil der aus Beton besteht ebenfalls die Estrichplatten und gut ist es doch)...das kann nicht zu schwer sein vom Gewicht...!
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Re: Wie Saniere ich eine Dachwohnung MCS tauglich?

Beitragvon Clarissa » Samstag 9. Januar 2016, 18:06

Ich kann für nichts garantieren, aber mein Nachbar hat die Fliesenfugen beim Kellerabgang mit Wasserglas versiegelt, damit keine Feuchtigkeit mehr in das Mauerwerk darunter eindringen kann. Er hat 3x die Fugen gestrichen und dann waren sie vollkommen dicht. http://www.bauen.de/ratgeber/ausbau-ren ... egeln.html Es riecht natürlich beim verarbeiten und bis es trocken ist aber danach nicht mehr. Vielleicht besorgst du dir in der Apotheke oder ... eine kleine Flasche und testest es mal an einer Stelle. Wenn das nicht geht, fällt mir nur noch ein, die Fugen mit Aluklebeband http://www.tesa.de/consumer/renovieren_ ... ape,c.html ab zukleben wobei sich die Frage stellt ob du den Kleber verträgst. Könnte man ja auch irgendwie probieren.
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Re: Wie Saniere ich eine Dachwohnung MCS tauglich?

Beitragvon Jeany » Dienstag 26. Januar 2016, 09:39

@ Clarissa,

danke für die Tipps :P

Es war schon echt schwer Keramikfliesen zu bekommen - heutzutage bekommt man fast nur noch Feinsteinzeug,das hat den Nachteil das es mit zementären Fliesenkleber nicht hält.
Nuja,ich hab ja schöne gefunden und hoffe das es hält.


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