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A Superkul house for a client with environmental sensitiviti

BeitragVerfasst: Freitag 20. Mai 2016, 18:35
von howl of wolves
A Superkul house for a client with environmental sensitivities

Lloyd Alter (@lloydalter)
Design / Green Architecture
January 28, 2016

Chemical sensitivities are a sensitive and controversial topic; just read the comments on this post about a chemical free tiny home. Speaking at a Canada Green Building Council Green Homes Summit today, Andre D’Elia of Toronto architectural firm Superkül described the process of designing a stunning house for a client with environmental sensitivities, and looking at the result, it is hard not to imagine that anyone would feel better and healthier in a house like this.
...

http://www.treehugger.com/green-archite ... ities.html

https://superkul.ca/projects/house

Re: A Superkul house for a client with environmental sensiti

BeitragVerfasst: Freitag 20. Mai 2016, 21:37
von Elke
So viel unnötiges Holz. Holzdecken... was ein Unsinn.

Re: A Superkul house for a client with environmental sensiti

BeitragVerfasst: Sonntag 5. Juni 2016, 14:05
von PappaJo
Das planen und bauen Leute die von der Krankheit aber absolut NULL ahnung haben. Und so ein großer Blödsinn kommt dann dabei raus.

Re: A Superkul house for a client with environmental sensiti

BeitragVerfasst: Dienstag 14. Juni 2016, 07:46
von Spritzendorfer
Einige der Aussagen sind in der Tat sehr kritisch zu betrachten:

Alleine die Aussage, alle im Innenraum eingesetzten Produkte (Wände) seien VOC frei stellen eine absolute Unmöglichkeit dar. Holzprodukte emittieren natürlich geringe Mengen Formaldehyd, vor allem aber VOCs (Terpene bei Nadelholz, Essigsäure u.a. bei Buche, Eiche).
http://www.eggbi.eu/forschung-und-lehre ... ffen/#c454

Diese natürlichen Emissionen sind grundsätzlich natürlich nicht "gesundheitsschädlich" - (Holz wird seit Jahrtausenden als "gesunder Baustoff eingesetzt!) zumindest im Zusammenhang mit manchen Allergien, vor allem bei Umwelterkrankungen wie MCS wirken sie aber sehr oft extrem sensibilisierend.
Daher sollten auch General-Aussagen zu einer bestimmten Bauweise oder Produkten als "mcs-geeignet" vermieden werden - zu unterschiedlich und individuell sind die jeweiligen Sensitivitäten.

Das beschriebene Haus verdient vermutlich mit Recht eine Auszeichnung als "nachhaltig" (Leed Auszeichnung) - für den Haushersteller spricht, dass die Materialien vom Bauherrn auf Verträglichkeit geprüft worden sind.
Mit generell "MCS geeignet" zu werben fänden wir aber ebenso irreführend wie so manche Werbungen für "Allergikerhäuser", bei denen Öko- und Naturprodukte immer mit "gesund" und "verträglich" gleichgesetzt werden. http://www.eggbi.eu/beratung/bauen-fuer-allergiker/#c24

Viele Naturbaustoffhersteller, vor allem die meisten (!) sogenannten Ökofarbenhersteller werben immer mit ihren (unkontrollierbaren) "Volldeklarationen",
nur wenige sind überhaupt bereit, auch glaubwürdige Emissionsprüfberichte akkreditierter(!) Prüfinstitute vorzulegen.

Der letzte "Ökotest" zu Öko-Holzlasuren entdeckte bei einem Hersteller unter anderem Butanonoxim (steht im Verdacht, krebserzeugend zu sein), http://www.eggbi.eu/aktuelles-literatur ... onen/#c761
verweigerte uns aber - nunmehr offensichtlich begründet- seit vielen Jahren jene Produktinformationen, die wir für eine gesundheitliche Bewertung benötigen.

Selbst in sogenannten "reinen Kalkputzen" fanden sich auch bereits "Weichmacher" (zur besseren Verarbeitung?, keine Rissbildung?) - eine kurzfristige Verträglichkeitsprüfung (unverzichtbar und auch hier praktiziert) bei MCS Bauherren ersetzt somit keine umfassende Produktprüfung, da gerade Weichmacher, Flammschutzmittel, sogenannte Additive (Hautverhinderer, Trockenstoffe...) oftmals erst über einen längeren Zeitraum gesundheitlich wirksam werden.