Welches Öl ist gesund?

Welches Öl ist gesund?

Beitragvon schlumpf » Sonntag 5. Dezember 2010, 20:47

Welches Öl zum Braten und welches Öl für den Salat ist eigentlich gesund?
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Welches Öl ist gesund?

Beitragvon Blonde Babe » Sonntag 5. Dezember 2010, 22:06

Für Salat kannst Du vielseitig sein und auswählen was Du tolerierst und was Dir schmeckt.
Zum Braten gibt es im Bioladen Bratöle die man entsprechend hoch erhitzen kann.
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Beitragvon Gepaucker » Montag 6. Dezember 2010, 13:59

Wichtig ist auch bei Öl immer rotieren, nie das selbe immer nehmen, am besten zu jedem Essen ein anderes.
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Welches Öl ist gesund?

Beitragvon Juliane » Montag 6. Dezember 2010, 19:09

Ein weites Feld, Schlumpf.
Und immer wieder neue Expertenmeinungen.

Hier kannst Du mal rumklicken:


http://www.oelmuehle-solling.de/index.php


http://www.waswiressen.de/search/default.php?search=Fette++%C3%96le&x=4&y=5
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Beitragvon Juliane » Montag 6. Dezember 2010, 19:10

BfR Zitate:



Analysen von Glycidamid in Lebensmitteln haben gezeigt, dass beim Frittieren von Pommes frites mit Sonnenblumenöl, das viele ungesättigte Fettsäuren enthält, mehr Glycidamid entsteht, als beim Frittieren mit Kokosnussöl, das vor allem gesättigte Fettsäuren enthält. Daher stellt sich die Frage, ob es zur Vermeidung von sehr geringen Mengen Glycidamid sinnvoll ist, wenn Verbraucher Öle und Fette mit vielen gesättigten Fettsäuren zum Braten, Frittieren oder Backen bevorzugen.
Der übermäßige Verzehr von gesättigten Fettsäuren wirkt sich jedoch ungünstig auf das Herzkreislaufsystem aus. Daher ist das BfR der Auffassung, dass es Verbrauchern keinen gesundheitlichen Vorteil bringt, wenn sie zur Vermeidung relativ geringer Mengen Glycidamid vermehrt gesättigte Fettsäuren zur Zubereitung von Lebensmitteln verwenden

http://www.bfr.bund.de/cd/28580



Glycidol-Fettsäureester können prinzipiell in allen Lebensmitteln enthalten sein, die raffinierte pflanzliche Fette und Öle enthalten. Dazu gehört auch Säuglingsanfangs- und Säuglingsfolgenahrung. Die höchsten Gehalte wurden bisher in raffiniertem Palmöl gemessen. Es ist anzunehmen, dass Lebensmittel mit einem hohen Anteil an Palmöl auch die höchsten Gehalte an Glycidol-Fettsäureestern aufweisen. Bisher liegen dem BfR jedoch keine Untersuchungsergebnisse zu Gehalten an Glycidol-Fettsäureestern in Lebensmitteln vor, die unter Verwendung von raffinierten Fetten und Ölen hergestellt wurden. Gegenwärtig wird an einem verlässlichen Bestimmungsverfahren gearbeitet, mit dem die Gehalte an Glycidol-Fettsäureestern genau bestimmt werden können.

http://www.bfr.bund.de/cd/29220


Fettsäureester des 3-Monochlorpropandiol wurden von der amtlichen Lebensmittelüberwachung in allen untersuchten Proben von raffinierten Speiseölen und Speisefetten nachgewiesen, sowie in Lebensmitteln, die damit hergestellt wurden, wie zum Beispiel Säuglingsanfangs- und Folgenahrung. Anfangs- wie Folgemilch enthalten in unterschiedlichen Mengen Trockenpulver und Wasser. Das Trockenpulver wiederum enthält Fett, das die Säuglinge brauchen. Dieses Fett wird im Herstellungsprozess im Zuge der Reinigung und Veredelung hoch erhitzt.

http://www.bfr.bund.de/cd/10538
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Beitragvon Juliane » Montag 6. Dezember 2010, 19:14

Fette nimmt man ja mit vielen Lebenmitteln zu sich.

Es wird letztlich drauf ankommen, welches Verhältnis die einzelnen Bestandteile der Ernährung zueinander haben.

Je weniger verarbeitet, desto sicherer.
Wenn schon erhitzen, dann möglicht auf niedrige Temperaturen achten.

Und nicht vergessen: Fetten Fisch, wenn man es verträgt. Der liefert Omega3.
Das spart die Kapsel. Ersatzweise Leinöl. Aber nur beste Qualität.
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Beitragvon Juliane » Montag 6. Dezember 2010, 19:16

Ach ja, die Schokolade:

Zitat.was-wir-essen.de


Cholesterin ist ausschließlich in tierischen Lebensmitteln enthalten, pflanzliche Lebensmittel sind grundsätzlich cholesterinfrei. Schokolade enthält je nach Sorte nur geringe Mengen an Cholesterin (z.B. Milchschokolade oder bei Verwendung von Butterreinfett). Schokolade ist aber ein sehr fettreiches Lebensmittel (je nach Sorte ca. 30g Fett/100g). Der Fettanteil besteht hauptsächlich aus Kakaobutter, einem pflanzlichen Fett, welches vorwiegend aus der gesättigten Fettsäure Stearinsäure aufgebaut ist. Gesättigte Fettsäuren können – je nach Höhe der Aufnahmemenge – den Cholesterinspiegel erhöhen.

Ob der Cholesterinspiegel günstig oder ungünstig beeinflusst wird, ist abhängig von der gesamten Ernährungsweise und besonders von der Fettsäurezusammensetzung der übrigen Lebensmittel. Im Rahmen einer vollwertigen Ernährung sollten nicht mehr als 70-90 g Fett am Tag aufgenommen werden, wobei Fette und Öle mit einem hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren bevorzugt werden sollten. Im Rahmen einer vollwertigen Ernährung werden etwa 200 kcal in Form von Süßigkeiten empfohlen, das entspricht 2 Riegeln Schokolade.

Wenn Sie sich also abwechslungsreich ernähren und vorwiegend pflanzliche Öle und Fette verwenden, werden etwa 2 Riegel Schokolade am Tag ihren Cholesterinspiegel nicht erhöhen.

http://www.was-wir-essen.de/forum/index.php/forum/showExpMessage/id/17539/page1/63/searchstring/+/forumId/3
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Beitragvon Juliane » Montag 6. Dezember 2010, 19:20

Auch zu beachten:


BfR zu Risikopotenzialen von DHA und EPA

viewtopic.php?t=13622
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Beitragvon kf-forum » Montag 6. Dezember 2010, 19:47

Da kann ich eine interessante Beobachtung beitragen: Ein Kunde verträgt sein Olivenöl roh bestens. Seine Kartoffeln mit Wasser in einem Emailletopf gekocht, verträgt er auch bestens. Kocht er aber das Olivenöl im Topf mit (= Erhitzung des Öls!!!) bekommt er Probleme mit der Prostata. Logisch, denn bekannter Maßen ist das Prostata-Gewebe besonders schadstoffaufnehmend und im erhitzten Olivenöl bilden sich für den Körper schädliche Stoffe.

Nun ja, der Mensch ist und bleibt eben das einzige Lebewesen (zumindest Säugetier) auf der Welt, dass seine Nahrung vor dem Essen durch Erhitzung zerstört bzw. verändert - selbst schuld...
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Beitragvon schlumpf » Montag 6. Dezember 2010, 21:00

Zu den Ölen erzählt jeder etwas anderes. Dieser Autor schwört auf Kokos-Öl. Auch Bio-Magarine soll nichts taugen.
http://www.bartmaes.tk/de/veroeffentlichungen/kokos-und-rotes-palmenoel/gesunde-fette.html
- Editiert von schlumpf am 06.12.2010, 20:02 -
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Beitragvon Gepaucker » Dienstag 7. Dezember 2010, 00:01

Gemäß der Lehre von Dr. Rea vom EH8-Dallas sollten MCS-Betroffene zumindest in den ersten Jahren eine Rotationsdiät durchführen, die die Öle und Fette mit einschließt. Stehen nur sehr wenige Lebensmittel zur Verfügung, ist das entscheidende, dass für die Energieversorgung überhaupt einige Öle und Fette vertragen werden.

Konnte das Sprektum an verträglichen Lebensmitteln erweitert werden, kann man den "gesunden" Aspekten mehr Aufmerksamkeit schenken.

Nun sind sich Ernährungsexperten oft selbst nicht einig und ändern auch ihre Ansichten. Derzeit wird Kokosöl sehr favorisiert. Vor relativ kurzer Zeit mussten es mehrfach ungesättigte Fettsäuren sein, dann wieder einfach ungesättigte Fettsäuren.

Es ist wahr: Tiere kümmern sich nicht darum und bleiben - wenn der Mensch sich nicht einmischt - in der Regel gesund. Gorillas sind fast auschließlich Veganer. Und das machen sich die Rohköstler um Franz Konz zum Vorbild, mit sehr erstaunlichen Ergebnissen.

Da der Darm der meisten MCS-Betroffenen nicht im besten Zustand ist, ist eine schnelle Umstellung auf vegane Rohkost sicher nicht machbar. Aber es wäre langfristig sicher wünschenswert. Unter Veganer habe ich zumindest noch von keinem MCS-Fall gehört. Veganische Ernährung heißt bei Konz allerdings auch gänzlich naturbelassene Nahrung, nichts erhitzt, gemahlen usw, Rohkost, möglichst viele Wildpflanzen und keine Säfte oder Öle, dann lieber Nüsse pur. Ich habe das mal über drei Monate gemacht und es ging mir super. Bei seinen Nachfolgern reichte allerdings eine bis zu dreiwöchige Heilerde-Fastenkur zur Entgiftung. Bei MCS muss man sicher abwandeln, anpassen und vorübergehend doch kochen usw., weil es sonst der Darm nicht packt. Aber langfristig...

Gruss Gerhard
Gepaucker
 

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Beitragvon Juliane » Dienstag 7. Dezember 2010, 10:37

@ Schlumpf

Kokosölprodukte werden mit hohem Werbeaufwand seit einiger Zeit vermarktet.


Ich halte es da mit Pandalis.

Lieber essen was hier in Europa wächst. Und Kokosnüsse wachsen nun mal nicht in Europa.

Schließlich wissen wir ja, dass Bevölkerungsgruppen eben auch über die Jahrtausende auch an ihre jeweiligen Lebenräume angepasst sind.

Deshalb vertragen die Skaninavier Laktose und Chinesen nicht....
Juliane
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Beitragvon Gepaucker » Dienstag 7. Dezember 2010, 11:55

Das ist bei MCS so einfach nict, Juliane, wenn eine Rotationsdiät eingehalten werden muss. Da sind die Betroffenen auf jedes Lebensmittel angewiesen, was sie vertragen, egal wo es wächst. Ausserdem, weiss kaum noch jemand, was ursprünglich in Europa wuchs und was erst eingebürgert wurde: Kartoffeln, Mais, Gurken, Kohl, Tomaten, viele Obstsorten, Kürbis usw. das alles wuchs ursprünglich nicht in Europa.

Gruss Gerhard
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Beitragvon Maria » Dienstag 7. Dezember 2010, 23:31

Ich denke, dass Leinöl sehr gesund ist für Salate,
Rapsöl zum Braten. Wobei konventionell erzeugtes Rapsöl sicher nicht empfehlenswert ist,
da Raps als die am meisten gespritzte Nutzpflanze gilt.

Viele Grüsse
Maria
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