Hundeflöhe Wer kann Mittel empfehlen?

Hundeflöhe Wer kann Mittel empfehlen?

Beitragvon cora* » Montag 6. Dezember 2010, 23:05

Nachdem gerade alles verschwunden ist, nur noch die Kurzfassung.
Ganz dringend Mittel gesucht. Reagiere auf das Permethrin Spot On (4 Wochen her), Hund scheint von dem Zeug auch krank zu werden. Flöhen geht es wieder gut.
Wer kann ein Mittel empfehlen?
bin für jeden Rat dankbar
cora
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Hundeflöhe Wer kann Mittel empfehlen?

Beitragvon Schnaufti » Dienstag 7. Dezember 2010, 07:50

Hallo Cora,
ganz sicher ist auskämmen und jeden ausgekämmten
Floh gleich "knacken" (die sind erst tot, wenn der
Panzer zerknackt ist, man hört das). Oder Du kannst
es mit Capstar versuchen, das sind Tabletten, die
der Hund bekommt und die Flöhe tötet, die bekommst
Du beim Tierarzt. Das Hauptproblem ist aber die
Umgebung, denn da befinden sich die meisten Flöhe
und auch die Eier aus denen neue Flöhe schlüpfen.
Alles waschbare sollte bei 60°C gewaschen werden und
die restliche Umgebung gut Putzen. Saugen reicht bei
Teppichen nicht, da sollte ein feines Pulver eingearbeitet
werden, dass dann wieder ausgesaugt wird (ich glaube, das
ist ein Silikatpulver, bin mir aber nicht ganz sicher).
Man kann die Umgebungsbehandlung auch über den Hund machen
und zwar mit Program, das sind Tabletten, die einmal im Monat
verabreicht werden und bewirken, dass die Flöhe, die den
Hund beissen unfruchtbar werden und sich so nicht vermehren
können. Hat halt den Nachteil, dass der und diese Chemie ein-
nimmt.

Viel Erfolg

LG
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Beitragvon Clarissa » Dienstag 7. Dezember 2010, 09:09

Ja, Silikatpulver das ist so fein das es in die panzerung der flöhe dringt und den darunter liegenden körper zerstört.
Und allen Leugnern zum Trotz, im ICD-10-GM 2016 ist MCS immer noch im Thesaurus unter T 78.4 zu finden und wirklich nur dort und an keiner anderen Stelle!
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Beitragvon Schnaufti » Dienstag 7. Dezember 2010, 10:22

Aber bitte nicht den Hund mit Silikatpulver
behandeln, nur die Umgebung

LG
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Beitragvon cora* » Mittwoch 8. Dezember 2010, 09:10

@schnaufi Warum den Hund nicht mit Silikat? Habe auch schon davon gehört, aber bisher dieses Pulver in hundetauglicher Form noch nicht gefunden.

danke für eure Rückmeldungen. In meinem verschwundenen Beitrag hatte ich schon das Prob genauer beschrieben.
Ich habe MCS, vertrage vieles auch über den Geruch nicht. Habe mich mit einem SpotOn selber ausgetrickst, das Permethrin enthält und jetzt über die Hautschuppen verteilt wird.
Ich lebe hier seit 5 Wochen im Dauerputz- und Waschzustand. Fast alles hochgestellt. Adventsdeko überflüssig.

Das Problem ist tatsächlich nicht der Hund sondern die Umgebung. Hatte seit Anfang der Woche das Zeug von PureNature eingesetzt, aber danach haben die Biester sich rasant vermehrt. groll. Kann ich absolut nicht empfehlen.

Habe mich gestern im Tierhandel beraten lassen und mein Problem (MCS) geschildert. Die haben mir etwas von Canina empfohlen, pflanzlich. Shampoo und Umbegungsspray. Es scheint zu helfen, bleibt aber noch abzuwarten, ob Larven und Co. wirklich vernichtet werden.
Riecht etwas "chemisch", für mich aber auszuhalten.

Drückt mal die Daumen.
Liebe Grüße
cora
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Beitragvon Juliane » Mittwoch 8. Dezember 2010, 12:18

Von Flöhen habe ich keine Ahnung.

Aber gegen Läuse gibt es was ungefährliches:

Jacutin® Pedicul Fluid

Was ist in Jacutin Pedicul Fluid enthalten? Es besteht aus 100 % reinem Dimeticon (Silikonöl) und enthält keine Farb-, Parfümund

Konservierungsstoffe.





Almirall Hermal GmbH

Scholtzstraße 3, 21465 Reinbek

Telefon: (040) 727 04-0, Telefax: (040) 722 92 96

info@almirall.de almirall.de


http://www.laeuse.de/la/download/deutsch_BPZ_Jacutin.pdf

http://www.laeuse.de/la/service.php
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Beitragvon Schnaufti » Mittwoch 8. Dezember 2010, 13:44

@ Juliane: Jacutin hilft bei Flöhen nicht!

@ cora: das Silikatpulver ist sehr fein und kann
somit die Poren der Hundehaut verstopfen und
die Haut reizen. Zumal bekommt man es nicht so gut vom
Hund wieder runter, durch Baden/Waschen geht es nicht
ganz ab und man kann den armen Hund nicht mit soviel
Sog absaugen wie die Teppiche, dass würde höllisch weh
tun.
Das die Flöhe sich nach dem Mittel von PN vermehrt
haben liegt vermutlich daran, dass es nicht 100%ig
gewirkt hat. Die Flöhe hätten sich auch ohne das Mittel
so rassant vermehrt, vermutlich sogar noch mehr.
Das selbe Problem wird aber auch das Mittel aus dem
Tierhandel haben, denn mir ist kein freiverkäufliches
Anti-Flohmittel bekannt, welches die Flöhe wirklich
zuverlässig abtötet. Die Mittel, die wirklich die
Flöhe töten, die sind in Deutschland verschreibungs-
pflichtig und somit normalerweise nur bein Tierarzt
erhältlich. Und bei einigen Mitteln, die gut wirken, da
ist sogar ein Hinweis drauf, dass Menschen mit MCS sie nicht
anwenden sollen.(die von virbac)
Auch die "natürlichen" Flohmittel können uns MCS-Kranke
stark reizen, denn die Stoffe, die enthalten sind, sind
auch Gifte, wenn auch natürlich.
Diese natürlichen Mittel wirken nicht gegen die Larven
und Eier und daher kommt es immer wieder zu "Floh-Ausbrüchen".
Bei günstiger Umgebung kann ein Flohei bis über ein Jahr
überdauern, bis die Larve schlüpft. Die Larve ernährt sich von
Flohkot und da wo die Eier liegen ist immer auch Flohkot. Somit
kann es auch nach einem Jahr noch zu neuen Flöhen aus der Wohnung
kommen.
Man muss bedenken, dass nur 5-10% der Flohpopulation auf den Tier
lebt, die restlichen 90-95 % leben in der Umgebung!

Je nach dem was Du für einen Hund hast, kannst Du ihn auch
scheren (lassen) und somit die Flöhe besser auf dem Hund sehen
und entfernen. Wäre auch noch eine Lösung für den Hund.

LG
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Beitragvon Schnaufti » Mittwoch 8. Dezember 2010, 13:55

Auf die Permethrin-haltigen Spot-on reagieren
auch viele Hunde, ganz häufig Pudel und Yorkis.

Für Katzen ist das Zeug giftig und führt zu Leber-
schäden, falls die Katze die Behandlung überhaupt
überlebt. Das Problem kam vor ein paar Jahren auf,
als die Permethrin-haltigen Spot-on nicht mehr ver-
schreibungspflichtig waren, sondern nur noch apotheken-
pflichtig. Damals haben sehr viele "schlaue" Apotheker
die Spot-on für Katzen verkauft und somit die armen Tiere
vergiftet und auch getötet.

LG
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Beitragvon Mister Giersch » Mittwoch 22. Juni 2011, 18:04

würde es erst mal mit was natürlichem versuchen.
hierzu kannst du mal Teebaumöl ausprobieren.

Anweisungen aus dem Buch die \"Die Teebaumöl Hausapotheke\"

<< Bei Hunden einfach ein paar Tropfen ins Fell einreiben.
Falls möglich, Tier mit Teebaumöl Shampoo baden. Fell regelmäßig bürsten.>>

habe schon sehr gute Erfahrungen mit dem Teebaumöl gemacht. kannst ja mal berichten wie es euch erging.
!!!Aufpassen!!! darf nicht in oder in die Nähe der Augen gelangen.
- Editiert von Mister Giersch am 22.06.2011, 19:05 -
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Beitragvon Christina » Mittwoch 22. Juni 2011, 19:02

Hilft das auch prophylaktisch?
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Beitragvon Mister Giersch » Mittwoch 22. Juni 2011, 19:30

bin ich mir fast sicher das es hilft.

habe mit dem Zeug meinen viele Jahre begleitenden Fußpilz den gar ausgemacht und leichter Nagelpilz an 3 Zehen ist auch auf dem Rückzug.
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Beitragvon Tohwanga » Mittwoch 22. Juni 2011, 21:02

Wie wäre es mit Zeckweg von Luposan?

Futterergänzendes Mittel mit biologischerm Wirkstoffkomplex
http://www.zooplus.de/shop/hunde/hundefutter_ergaenzung/haut_haare/luposan/7091
Inhaltsstoffe:
Sauermolke, Hefe, Hopfen, Bockshornkleesamen, Knoblauch, Methionin, Lysin

und/oder Knoblauch
ich habe meinem Hund alle 3 Tage eine halbe Zehe unter das Essen gemischt. Unser Toby hatte noch nie Flöhe.
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Beitragvon Mister Giersch » Donnerstag 23. Juni 2011, 11:39

zum Teebaumöl habe ich gerade zufällig einen Bericht gefunden, dass es für Hunde und Katzen giftig sein soll.

http://www.talkteria.de/forum/topic-87520.html

in meinem Buch steht davon allerdings nichts. muss man selbst entscheiden.

nur so viel. haben unserer Katze früher beim Tierarzt eine Entwurmungsspritze geben lassen. sie hinkte davon den ganzen Tag und es lief ihr Speichel aus dem Mund. Chemie und auch Impfungen kommen mir und meinen Tieren nicht mehr an den Leib.
Mister Giersch
 

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Beitragvon Tohwanga » Donnerstag 23. Juni 2011, 12:43

ich rate vom Teebaumöl ab:
- es ist auch ein ätherisches Öl und für MCS-Erkrankte wohl eher nicht verträglich (Nachtrag: Hauptwirkstoff des Öls ist Terpinen-4-ol)
- mir reicht es schon, wenn man mir die ungeöffnete Flasche hinhält und ich flüchte
- wie muss sich dann ein Hund, mit seiner Super-Schnüffel-Nase, fühlen, wenn ihm dieses ätzende Zeug aufs Fell geschmiert wird?
Nachtrag: bei Wiki steht: Durch den Gehalt an Terpenen und Phenolen ist das Teebaumöl genau wie andere ätherischen Öle zum Beispiel für Haustiere toxisch. Die Anwendung endet nicht selten tödlich für das Tier. Typische Symptome der „Teebaumöl-Vergiftungen” sind Zittern, Taumeln, Unruhe und allgemeine Schwäche.
Oh Gott tut das euren Hunden nicht an. Was müssen die leiden!

Vor vielen Jahren habe ich mit der Knoblauchgabe aufgehört, da ich meinen Hund nicht mehr riechen konnte. Und das in solchem Niedrigdosisbeich, das meine Freunde vom Knoblauchgeruch nichts wahrnahmen. Aber auch danach hatte mein Hund nie Flöhe, es kommt wohl auch sehr viel auf Pflege und Wartung an.



- Editiert von Tohwanga am 23.06.2011, 13:45 -
- Editiert von Tohwanga am 23.06.2011, 13:50 -
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Beitragvon Tohwanga » Donnerstag 23. Juni 2011, 12:47

http://de.wikipedia.org/wiki/Australisches_Teebaum%C3%B6l

Teebaumöl ist nicht als Arzneimittel zugelassen und wird als Risikosubstanz für das Auftreten von Kontakt-Dermatitiden gewertet. Unverdünntes Teebaumöl ist daher als gesundheitsschädliche Substanz eingestuft.

„Konzentriertes Teebaumöl ist nach Selbsteinstufung durch die International Fragrance Association (IFRA) als gesundheitsschädlich eingestuft und mit den R-Sätzen R 22 (Gesundheitsschädlich beim Verschlucken), R 38 (Reizt die Haut) und R 65 (Kann beim Verschlucken Lungenschäden verursachen) sowie dem Symbol Xn (Gesundheitsschädlich) versehen (IFRA Labelling Manual 1, 2001). Diese Gefahrenhinweise finden sich auch auf Sicherheitsdatenblättern der Rohstoffanbieter..“
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Beitragvon Sileah » Donnerstag 23. Juni 2011, 14:36

Versuch`s hiermit
http://www.amazon.de/Bonito-Exner-Petguard-500-ml/dp/B001M0U2QY/ref=cm_cr-mr-title

Der ganze Hund muss nass, ganz nass sein- bis auf die Haut. Mein Hund brauchte pro Behandlung 500ml. Er war mittelgroß (wie ein belgischer SH, ca 27 Kilo). 3-5 Behandlungen dürften ausreichen. Zudem saugen, Kieselgur (Silikat) und viel waschen.
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Beitragvon darkat » Sonntag 24. Juli 2011, 07:33

Ich hatte vor vielen Jahren auch einen Hund.
Beim Spazierengehen unterhielt ich mich mal mit einer anderen Hundebesitzerin über Hundeflöhe.
Es stellte sich heraus, dass sie sich sehr gut mit homöopathischen Mitteln auskennt. Ihre Empfehlung habe ich ausprobiert und mein Hund hatte nie wieder Flöhe:

Also, es geht um den Säureschutzmantel der Haut. Dieser muss so sein, das Flöhe sich dort nicht wohl fühlen.
Das Mittel hieß Sulfur, und man gibt es schon vorbeugend. Leider erinnere ich mich nicht an die Potenz, weil es so lange her ist, aber eine Hundeheilpraktikerin müsste das wissen.

Wenn man im Internet mit den Begriffen "Hundeflöhe" und "Säureschutzmantel" sucht, findet man noch Staphisagria C 30, Neemöl, Knoblauch, Rosmarin. Außerdem Vitamin B1 (in Bierhefe).
Aber zu der Wirkung kann ich nichts sagen.
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Beitragvon Mister Giersch » Mittwoch 22. Februar 2012, 10:56

Mister Giersch
 

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Beitragvon Miss Excel » Freitag 8. Februar 2013, 22:50

Ich habe jetzt gehört, dass der Wirkstoff Spinosad für MCS-Hundebesitzer verträglich sein soll... der Hund bekommt das Mittel in Tablettenform.

http://www.pharmawiki.ch/wiki/index.php?wiki=Spinosad

Die Beschreibung klingt ... hm naja.... wenn das Zeug die Nerven vom Floh angreift, greift es doch bestimmt auch die Nerven vom Hund an?
Miss Excel
 

Re: Hundeflöhe Wer kann Mittel empfehlen?

Beitragvon Tüpfelponcho » Samstag 14. Februar 2015, 18:42

Möglicherweise Schwarzkümmelöl, das ins Futter gegeben wird: Das hilft gegen Zecken und vermutlich gegen andere Blutsaugende Insekten, siehe

Beim Spazierengehen mit seinem Hund Filou fiel Alexander Betz im letzten Frühjahr auf, dass dieser nicht mehr von Zecken gebissen wurde.
-mehr siehe im Link-
http://www.2014.jugend-forscht-bayern.d ... hp?id=1252


Ich habe übrigens keine Erfahrungen mit Schwarzkümmel, bin aber darauf aufmerksam geworden durch diesen nun folgenden Kommentar zu den Forschungen von xxxxxxxxx
Zuletzt geändert von Captain K am Samstag 14. Februar 2015, 20:55, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: ge-x-t: Werbung
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