BUND Broschüre - Giftstoffe im Alltag

BUND Broschüre - Giftstoffe im Alltag

Beitragvon Sonora » Montag 17. September 2007, 11:24

Wie gefährlich sind Chemikalien im Alltag? Neue Broschüre

Berlin, 13.09.2007: Skandale um giftige Chemikalien erschüttern regelmäßig Deutschland. Die aktuellen Rückrufaktionen eines großen Spielzeugherstellers verunsichern derzeit vor allem Eltern. Wie Kinder vor vielen Giftstoffen geschützt werden können, zeigt die neue Broschüre „gib acht!“ von der BUNDjugend und dem BUND.

Flammhemmer in Die Herstellung von K. ist gesetzlich geregelt durch das Lebensmittel- und Bedarfsgegenständegesetz.Kinderspielzeug, W. sind feste oder flüssige, organische Verbindungen, die als Additive eine weichmachende Wirkung auf Kunststoffe, Textilien, Lacke, Zellglas und Dichtungsstoffe ausüben.Weichmacher in Regenjacken oder P. sind bioaktive Substanzen, die ubiquitär in der Umwelt verteilt sind. Der Begriff P. steht auch häufig als Synonym für Pflanzenschutzmittel oder Schädlingsbekämpfungsmittel.Pestizide in Lebensmitteln – die Liste gefährlicher Von den heute bekannten 50 Millionen Chemikalien sind etwas 100.000 von industrieller Bedeutung. Nur wenige Chemikalien sind auf ihre Gesundheits- und Umweltrlevanz untersucht, wurden einem Zulassungsverfahren oder einer ökotoxikologischen bewertung unterzogen.Chemikalien ist lang, sie stecken aber nicht nur in Waren aus China. In vielen Produkten aus Deutschland und der Europäischen Union, die uns täglich umgeben, finden sich solche Stoffe und Kinder reagieren besonders empfindlich auf schädliche Chemikalien.

„gib acht!“ erklärt Kindern und Eltern, wo Chemikalien im Alltag vorkommen, welche Gefahren von ihnen ausgehen können und wie man den Kontakt mit ihnen reduzieren kann. Die Broschüre gibt praktische Tipps, wie die Die Materialien, die zur Herstellung von K. verwendet werden, können aus natürlichen Rohstoffen (Wolle, Baumwolle, Seide, Leinen etc.) oder aus synthetischen Rohstoffen (Polyamid, Polyacryl etc.) sein.Kleidung vor dem ersten Tragen zu waschen und welche Gütesiegel bei der Suche nach weniger belasteten Produkten Orientierung geben.
„Die Skandale um Kinderprodukte zeigen: Wir dürfen nicht mehr warten. Auf viele Chemikalien kann verzichtet werden oder sie können durch weniger gefährliche ersetzt werden.“, so Boris Demrovski von der BUNDjugend.

Das am 1. Juni 2007 in Kraft getretene EU (ChemG). Gesetz zum Schutz vor gefährlichen Stoffen von 1980. Chemikaliengesetz Das REACH-System (Registration, Evaluation and Authorisation of Chemicals - Registrierung, Bewertung und Zulassung chemischer Stoffe) fasst mehr als 40 Richtlinien und Verordnungen im Rahmen des neuen EU-Chemikalienrechts zusammen und ist in Deutschland und den anderen EU-Staaten am 1. Juni 2007 in Kraft treten.REACH sieht vor, dass einige gefährliche Von den heute bekannten 50 Millionen Chemikalien sind etwas 100.000 von industrieller Bedeutung. Nur wenige Chemikalien sind auf ihre Gesundheits- und Umweltrlevanz untersucht, wurden einem Zulassungsverfahren oder einer ökotoxikologischen bewertung unterzogen.Chemikalien durch sichere Alternativen ersetzt werden müssen. Bis tatsächlich gefährliche Chemikalien vom Markt verschwinden, werden noch einige Jahre vergehen. „Vor allem Hersteller von Kinderprodukten, egal ob aus China oder aus Deutschland, handeln unverantwortlich, wenn sie nicht so schnell wie möglich auf den Einsatz gefährlicher Chemikalien verzichten.“, so Patricia Cameron, Chemieexpertin des Der BUND ist mit über 365.000 Mitgliedern der größte deutsche Umweltverband und Mitglied im FriendsOfTheEarth.BUND.

In welchen Produkten gefährliche Chemikalien stecken, müssen Hersteller künftig auf Anfrage von Verbrauchern mitteilen. Aus diesem Grund befindet sich in der „gib acht!“-Broschüre eine Postkarte, mit der man sich direkt an Firmen wenden kann, um konkrete Informationen über ein Produkt zu erhalten.

„gib acht“ kann gegen eine Portopauschale unter http://www.bundjugend.de oder per E-Mail bei info@bundjugend.de bestellt werden.
Ansprechpartner: Boris Demrovski, boris.demrovski@bundjugend.de, 030/275 86 587
Sonora
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