Versenktes Gift Wie Chemiewaffen das Meer verseuchen

Versenktes Gift Wie Chemiewaffen das Meer verseuchen

Beitragvon Kira » Donnerstag 27. Februar 2014, 10:33

arte.tv
Dienstag, 25. Februar um 20:15 Uhr (88 Min.)
Wiederholung am Donnerstag, 06.03. um 9:00 Uhr

Versenktes Gift

Wie Chemiewaffen das Meer verseuchen

Unter den Weltmeeren tickt eine Zeitbombe: Die Armeen der Weltmächte versenkten zwischen 1917 und 1970 systematisch über eine Million Tonnen Chemiewaffen aus den beiden Weltkriegen in den Ozeanen, in Seen und im Erdboden. Die Dokumentation untersucht das Risiko einer chemischen Verseuchung mit bisher kaum abschätzbaren gesundheitlichen, ökologischen und wirtschaftlichen Folgen.

Bisher war kaum bekannt, dass unter den Weltmeeren eine gefährliche Zeitbombe tickt: über eine Million Tonnen Chemiewaffen aus den beiden Weltkriegen.

Zwischen 1917 und 1970 versenkten die Armeen der Weltmächte systematisch hochgiftige Sprengladungen in den Ozeanen, in Seen und im Erdboden. Damit entstand ein fast unzerstörbares Arsenal. Jahrzehntelang wurde dieses "Militärgeheimnis" streng unter Verschluss gehalten.

Der Dokumentarfilm spürt die weltweiten Deponien auf und geht dem Risiko einer chemischen Verseuchung mit bisher kaum abschätzbaren gesundheitlichen, ökologischen und wirtschaftlichen Folgen nach. Im Laufe der Zeit treten diese tödlichen Gifte ins Wasser aus, bedrohen Fischer, Badende, Meerestiere und das gesamte Ökosystem. In Italien, Deutschland und Japan gibt es Bestrebungen, die gefährlichen Lagerstätten aufzuspüren und unschädlich zu machen. Doch die Schwierigkeiten reichen von fehlender Archivierung über Staatsgeheimnisse und Finanzaufwand bis hin zur Blockadehaltung der Fischer und zur allgemeinen Angst vor dem Ausbleiben von Touristen. Wie groß sind die Gefahren tatsächlich? Wie kann es gelingen, die tödliche Altlast loszuwerden?

plus Video zum ansehen
http://www.arte.tv/guide/de/048909-000/versenktes-gift
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(Jupp Müller, deutscher Schriftsteller)

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Re: Versenktes Gift Wie Chemiewaffen das Meer verseuchen

Beitragvon shadow » Freitag 21. April 2017, 19:18

13. April 2017

WIE CHEMIEWAFFEN DAS MEER VERSEUCHEN – Kampfstoff, frisch auf den Tisch – Senfgas-Dorsch oder Arsen-Schollen aus Nord- und Ostsee können Menschen gefährlich werden

Sollten Sie noch Fisch verzehren, dann beachten Sie, dass die Gefahr zunimmt, Senfgas-Dorsch oder Arsen-Schollen zu verzehren. In den Weltmeeren tickt eine Zeitbombe: Die Armeen der Weltmächte versenkten zwischen 1917 und 1970 systematisch über eine Million Tonnen Chemiewaffen aus den beiden Weltkriegen in den Ozeanen, in Seen und im Erdboden.

Die in der Nord-und Ostsee versenkte Munition rostet seit Jahren vor sich hin. In der Nord- und Ostsee liegen seit 70 Jahren Bomben aus dem Zweiten Weltkrieg. Jahrzehntelang hat sich niemand darum gekümmert. Die Bomben im Meer zu belassen birgt viele Risiken.

Die Bomben, die auf dem Meeresgrund liegen, bergen nicht nur die Gefahr, dass sie unkontrolliert explodieren könnten. Mit der Zeit werden Giftstoffe aus der versenkten Munition freigesetzt. Da die Bomben durch den ständigen Kontakt mit Wasser korrodieren, sind sie eine wachsende Gefahr ungewissem Ausmaßes.
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https://netzfrauen.org/2017/04/13/chemi ... more-51561
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Toxische Altlasten: Weltkriegsbomben im Meer – die Gefahr wä

Beitragvon shadow » Mittwoch 17. Mai 2017, 19:39

Toxische Altlasten

15. Mai 2017 22:48; Akt: 16.05.2017 09:38 Print
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Weltkriegsbomben im Meer – die Gefahr wächst

In der Nord- und Ostsee liegen noch immer Bomben aus dem Zweiten Weltkrieg. Anders als erhofft, wurden sie mit der Zeit aber nicht unschädlich. Im Gegenteil.

Aus dem Auge, aus dem Sinn. Das erhofften sich diejenigen, die nach Ende des Zweiten Weltkriegs eine Vielzahl Waffen in der Nord- und Ostsee entsorgten: «Die Alliierten hatten Angst, die Deutschen könnten damit eine Art Partisanenkrieg führen, und schütteten einfach alles ins Meer», zitieren deutsche Medien Jens Greinert vom Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung in Kiel.
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http://www.20min.ch/wissen/news/story/22896134
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