Gift in Outdoor-Jacken

Gift in Outdoor-Jacken

Beitragvon Sileah » Montag 29. Oktober 2012, 10:01

Gift in Outdoor-Jacken http://vollekanne.zdf.de/ZDF/zdfportal/web/ZDF.de/Volle-Kanne/2942414/24964434/4cd2bb/Giftige-Outdoor-Jacken.html


Giftige Outdoor-Jacken
Greenpeace entdeckt Chemikalien in Outdoor-Bekleidung

Bunte Wälder laden im Herbst zum Wandern und Spazierengehen ein. Die Kleidung sollte dabei vor allem warm und wasserdicht sein. Doch um diese Eigenschaften zu erfüllen, werden in Outdoor-Bekleidungen Chemikalien verarbeitet, die nicht sehr umweltfreundlich sind.

Mit einem Umsatz von über einer Milliarde Euro ist Deutschland der größte europäische Markt für Outdoor-Kleidung. Für diese Produkte wird oft mit unberührter Natur geworben, doch die Herstellung dieser Kleidung lässt die Natur nicht unberührt. Ganz im Gegenteil: Bei der Verarbeitung werden so genannte per- und polyfluorierte Chemikalien, kurz PFC, eingesetzt. Dabei handelt es sich um Schadstoffe, die umwelt- und gesundheitsschädliche Eigenschaften aufweisen. Greenpeace hat aus diesem Grund 14 Outdoor-Jacken und Hosen für Damen und Kinder getestet.
Chemikalien in Marken-Proukten

Zwei unabhängige Labore haben im Auftrag von Greenpeace auf Chemikalien (PFC) und weitere Schadstoffe geprüft. Alle getesteten Marken wiesen PFC in der Beschichtung und den Membranen ihrer Produkte auf.
In den Produkten von "Jack Wolfskin", "The North Face", "Patagonia", "Kaikkialla" und "Marmot" fanden die Tester die giftige Perfluoroktansäure in auffälligen Konzentrationen. Hohe Werte von gesundheitsschädlichen Fluortelomeralkoholen wurden hingegen in den Jacken von "Mammut" und "Vaude" festgestellt. Besorgniserregend sind auch die Test-Ergebnisse der hormonell wirksamen Nonylphenolethoxylate (NPE) und Weichmacher (Phthalate): Der höchste NPE-Gehalt im Test wurde in einer Kinder-Regenjacke von "Seven Summits" gefunden. Den höchsten Phthalat-Wert entdeckten die Tester in einem Kinder-Poncho von "Northland".

[..]
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Gift in Outdoor-Jacken

Beitragvon Sileah » Montag 29. Oktober 2012, 10:06

[URL]http://taz.de/!104450/[/URL]

OUTDOORKLEIDUNG MIT ZUSÄTZEN
Hormongift-Cocktail für Naturfreaks
Greenpeace hat Kleidung von Outdoor-Firmen wie Jack Wolfskin oder Vaude untersucht – und fand giftige Chemikalien.

BERLIN taz | Ihr Geschäft lebt von der Sehnsucht nach unberührter Natur, auf ihren Plakaten wandern Models unter blauem Himmel über grüne Berge. Grün sind aber nur die Plakate von Outdoorherstellern wie Jack Wolfskin, The North Face oder Vaude. Denn um ihre Kleidung wind- und wetterfest zu machen, behandeln sie diese mit gefährlichen Chemikalien. Das zeigt der neue Kleidertest von Greenpeace, der am Montag offiziell vorgestellt wird.
14 Kleidungsstücke hat die Umweltorganisation in Deutschland, der Schweiz und Österreich von 13 Herstellern gekauft und in zwei Laboren auf verschiedene Substanzen testen lassen. Ergebnis: Fast alle Stoffe waren belastet. So fanden sich etwa in den Jacken von Jack Wolfskin, North Face, Patagonia und Kaikkialla laut Greenpeace „auffällige“ Werte von per- und polyfluorierten Chemikalien wie Perfluoroktansäure (PFOA) und Fluortelomere (FTOH).

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Beitragvon Sileah » Montag 29. Oktober 2012, 10:11

Schadstoffe in Schweizer Outdoor-Kleidung


Bilder von waghalsigen Klettertouren und abenteuerlichen Tiefschneefahrten: Mit solchen Bildern und unberührter Natur bewirbt die Outdoor-Kleidungsbranche ihre Produkte. Doch weit gefehlt: Wetterfeste Marken-Kleidung enthält Schadstoffe, die Umwelt und Gesundheit belasten können. Die Gifte befinden sich nicht nur in der Kleidung selber, sondern weltweit in der Umwelt, in den Flüssen und Seen, sowie im menschlichen Blut. Das belegen neue Kleidertests. Betroffen sind auch die Schweizer Qualitätsmarken Mammut und Kaikkialla (Transa). Und eine eigens für Greenpeace produzierte Jacke von Zimtstern.
Zwei unabhängige Labors haben für Greenpeace Deutschland 14 Outdoor-Artikel für Damen und Kinder auf per- und polyfluorierte Chemikalien (PFC) und weitere Schadstoffe überprüft. Greenpeace hält die Resultate im Bericht «Chemie für jedes Wetter» fest. Die Labors fanden erhöhte Konzentrationen von PFC: In den Produkten von Kaikkialla (Eigenmarke von Transa), The North Face, Patagonia, Jack Wolfskin, und Marmot fanden sie besorgniserregende Konzentrationen von Perfluoroktansäure (PFOA). In den Jacken von Mammut und Vaude stellten sie hohe Konzentrationen von Fluortelomeralkohole (FTOH) fest. Ein eigens für Greenpeace Deutschland produziertes Jackenmodell der Marke Zimtstern enthält ebenfalls geringe Mengen PFC.
Alle untersuchten Marken setzen PFC für Beschichtungen oder Membrane (zum Beispiel Gore-Tex®) ein. Die Fluorverbindungen können in der Umwelt kaum abgebaut werden und gelangen über Nahrung, Luft und Trinkwasser auch in den menschlichen Organismus. Jüngste Studien stellen einen Zusammenhang mit verminderter Fruchtbarkeit, Schilddrüsenerkrankungen und Immunstörungen her.

[..]

http://www.greenpeace.org/switzerland/de/News_Stories/Newsblog/schadstoffe-in-outdoor-kleidung/blog/42745/

_________________________________________________________________

Schadstoffe für jedes Wetter / Greenpeace-Test zu Chemikalien in Outdoor-Kleidung
Hamburg (ots) - Wetterfeste Marken-Kleidung enthält Schadstoffe, die Umwelt und Gesundheit belasten können. Zwei unabhängige Labore prüften im Auftrag von Greenpeace 14 Outdoor-Artikel für Damen und Kinder auf per- und polyfluorierte Chemikalien (PFC) und weitere Schadstoffe. Die wichtigsten Ergebnisse: In den Produkten von The North Face, Patagonia, Jack Wolfskin, Kaikkialla und Marmot wurde die gesundheitsschädliche Perfluoroktansäure (PFOA) in bedenklichen Konzentrationen gemessen. Hohe Konzentrationen von Fluortelomeralkoholen (FTOH) wurden in den Jacken von Mammut und Vaude festgestellt. \"Die Outdoor-Branche wirbt mit unberührter Natur. Doch ihre Schadstoffe finden sich weltweit in der Umwelt und im menschlichen Blut\", sagt Manfred Santen, Chemie-Experte von Greenpeace. Mit der internationalen Kampagne Detox fordert Greenpeace Textilhersteller auf, Risiko-Chemikalien durch umweltfreundliche Alternativen zu ersetzen.

In allen untersuchten Markenprodukten wurden PFC in Beschichtungen oder Membranen (zum Beispiel Gore-Tex®) gefunden. Die Fluorverbindungen können in der Umwelt kaum abgebaut werden und gelangen über Nahrung, Luft und Trinkwasser auch in den menschlichen Organismus. Jüngste Studien stellen einen Zusammenhang mit verminderter Fruchtbarkeit, Schilddrüsenerkrankungen und Immunstörungen her. Besorgniserregend sind auch die Test-Ergebnisse der hormonell wirksamen Weichmacher (Phthalate) und der Nonylphenolethoxylate (NPE): Der höchste NPE-Gehalt wurde in einer Kinder-Regenjacke von Seven Summits gefunden. Der höchste Wert an Phthalaten wurde in einem Kinder-Poncho von Northland festgestellt.

[...]

http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2012-10/25002658-schadstoffe-fuer-jedes-wetter-greenpeace-test-zu-chemikalien-in-outdoor-kleidung-007.htm
- Editiert von Sileah am 29.10.2012, 10:30 -
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Beitragvon lara » Montag 29. Oktober 2012, 11:01

Wenn man etwas "altmodischer" lebt als heute "in" ist, kann man sich (und der Umwelt) viel Gift ersparen und spart dabei auch noch viel Geld (nicht nur bei der Kleidung, sondern auch bei vielen anderen Sachen).
Bei Regen bleibt man auch mit einer ganz normalen Jacke trocken, wenn man einen Regenschirm (ab ca. 2,95) benutzt, da kann man sich die schädliche und teure "Outdoor"-Bekleidung sparen. Und "waghalsige Klettertouren" (da ginge das mit dem Schirm nicht) o.ä. macht man sowieso nicht bei strömendem Regen.

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Beitragvon Sileah » Montag 29. Oktober 2012, 19:14

Aber Hundemenschen müssen und wollen raus. Viele Sportler auch. Für viele ist es kein Schnick-Schnack.

Ich finde es schon ziemlich doof.
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Beitragvon Kira » Montag 29. Oktober 2012, 19:33

[quote]Aber Hundemenschen müssen und wollen raus. Viele Sportler auch. Für viele ist es kein Schnick-Schnack.

Ich finde es schon ziemlich doof.[/quote]

Was haben die den vorher gemacht als es diese giftigen Dinger noch net gab??
Also ich bin auch jeden Tag und bei Wind und Wetter mit unserem Hund unterwegs ohne diese giftigen Sachen;0)


Tipps für den Verbraucher Seite 14
http://www.greenpeace.org/switzerland/Global/switzerland/publications/Greenpeace/2012/chemie%20und%20wasser/gp_outdoor_report_2012_ch_d.pdf
"Wo der Mut keine Zunge hat, bleibt die Vernunft stumm."
(Jupp Müller, deutscher Schriftsteller)

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Beitragvon Sileah » Montag 29. Oktober 2012, 20:00

Was haben sie gemacht?Imprägniert, Friesennerz oder nass geworden?

2-4/Stunden/Tag bei Regen raus ist schon doof.

Dass ich die Jacken/Giftstoffe nicht akzeptabel finde, ist klar- sonst hätte ich ja den Thread gestartet.
Doof find ich\'s trotzdem :-)

Es wird anscheinend an ungiftigen Alternativen geforscht.

.
- Editiert von Sileah am 31.10.2012, 09:37 -
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Beitragvon lara » Montag 29. Oktober 2012, 22:55

"Was haben sie gemacht?Imprägniert, Friesennerz oder nass geworden?"

Weder noch. Ich bin auch mit Hund (erst ein sehr großer, dann ein mittelgroßer) mit einem Schirm rausgegangen und wurde dadurch nicht naß. Und unterwegs hab ich oft auch andere Leute mit Hund und Schirm gesehen. Für den 2. Hund hätte ich allerdings auch noch einen Hundeschirm brauchen können, der mochte Regen nämlich garnicht.*g*

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Beitragvon Sileah » Dienstag 30. Oktober 2012, 08:28

Mit meinem ersten Hund hätte ich das auch machen können. Mit dem, der letztens hier war, hab ich 2 Hände gebraucht ;-)

Genau wie beim Radfahren, Nordic-Walken uvm. Es geht ja nicht darum, dass ich immer 24h IMMER ALLES machen will. Es gibt RegenTAGE.

Zudem geht es ja nicht nur um Freizeitkleidung. Manche Leute arbeiten ja auch draußen, oder müssen aus anderen Gründen raus. Eine Bekannte von mir hat Pferde. Natürlich können die Pferdeäpfel mal liegen bleiben, aber tagelang? Sie geht auch bei Regen raus und macht die Weiden sauber, hat aber ne Wachsjacke und Gummistiefel an. Und ja, sie MUSS keine Pferde halten ;-)

Es gäbe viele, viele Beispiele- Freizeit oder Beruf.

Gerade deswegen ist es ja so doof.

Dass gerade JW so ein Outdoor-GEFÜHL(!) verkauft (viele finden die Sachen schlecht, aber teuer) ist ein anderes Thema.
Ich habe mal mit einem Extrem-Wanderer(Polarkreis) gesprochen. Die gehen nicht in einen hippes Outdoorladen, das hält bei -50° nicht warm.
Schade, dass ich keinen Kontakt mehr zu ihm habe. Hätte mich interessiert, ob seine Sachen auch mit og Stoffen belastet sind.

Und klar, niemand muss am Polarkreis wandern. ;-)

Was ist eigentlich mit Wachsen? Gibt es da unbedenkliche Sachen?

Sobald es ungiftige dichte Sachen gibt, würde ich sie mir kaufen.


Ach,was vergessen...

In einem TV-Bericht wurde u.a. darauf hingewiesen, dass Verkäufer in den Outdoor-Läden wohl besonders belastet sind, da die Kleidung besonders am Anfang ausdünstet.



- Editiert von Sileah am 30.10.2012, 09:07 -
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Beitragvon Sileah » Dienstag 30. Oktober 2012, 09:38

[color=darkred]"Zu den wetterfesten Alternativen zählen Textilien mit Membranen aus Polyester (zum Beispiel Sympatex®) und Polyurethan. Auch diese Kleidung ist winddicht, atmungsaktiv und hält einem Wolkenbruch stand."[/color]

http://www.presseportal.de/meldung/2352401

Vielleicht eine Alternative?
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Beitragvon Beobachter » Mittwoch 31. Oktober 2012, 03:33

Meine persönliche Meinung:

"Outdoor"-Bekleidung ist eine Marketing-Masche der Freizeitindustrie.
Normalsterbliche brauchen sowas nicht.
Wer bei Wind und Wetter raus muss, kann auf Regenmantel und Gummistiefel zurückgreifen - oder eben Regenschirm.
Wer beruflich bei jedem Wetter draußen arbeiten muss, bekommt in der Regel entsprechende Arbeitskleidung vom Arbeitgeber gestellt.
Outdoor-Klamotten sind vielleicht etwas für Bergsteiger oder harte Jungs, die sich im Dschungel rumtreiben.

Das kommt mir so vor wie bei den Radlern, die alle paar Wochen ihr Fahrrad aus der Garage holen und damit Kurzstrecken fahren.
Dazu brauchen sie aber Multi-Funktionsunterwäsche, spezielle Radlerkleidung inklusive Hosen-Polster am Po (à la Schnitzel unterm Hintern), Kilometerzähler, Geschwindigkeitsmesser und Pulsmesser -
drunter tun sie`s nicht ... :-)
Das Rad muss natürlich auch vom Feinsten sein: superleichter Rahmen, 21 Gänge (von denen sie die untersten und obersten NIEMALS nutzen), Spezialreifen etc.

Man kann auch ohne das alles selbst ausgedehnte Fahrradtouren unternehmen -
mit "normaler" bequemer Kleidung (Jeans, Oberbekleidung nach dem "Zwiebelprinzip", Turnschuhe oder auch Trainingsanzug) und 5-Gang-Rad; no problem ...
man kommt trotzdem hervorragend vom Fleck ... :-)

Und selbstverständlich sollte JEGLICHE Bekleidung schadstoff-frei sein und nicht im Ausland unter unsäglichen Arbeitsbedingungen und zu Dumping-Löhnen produziert werden ...


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Beitragvon Sileah » Mittwoch 31. Oktober 2012, 09:12

Und Du meinst wirklich Gummistiefel sind unbelastet? http://goo.gl/XPnz8 und http://goo.gl/1hCxv

Seit Jack Wolfskin sich den Fauxpas leistete ( http://goo.gl/gouLy ), wurde nicht nur JW oft boykotiert, sondern auch über die Qualität gechattet. \"Richtige\" Extremsportler kaufen oft warme, wasserdichte Sachen...anderer, kleiner, unbekannter Firmen. Diese sind leider vom Markt gedrängt...

Ich hätte mich fast mal auf den Aufdruck eines Schlafsacks \"bis -18°\" verlassen. Gut, dass die Verkäuferin ehrlich war. Und nein, ich wollte keine Bergtour machen, sondern im März am Strand schlafen, da ich meine Wohnung nicht vertrug.

Ich glaube der Outdoor-Werbung mittlerweile so viel, wie der Marlboro-Werbung ;-)

@Beobachter: Lass doch den Leuten ihren Spaß. Solange es keinem schadet...so what?

Ich finde Pulsmesser klasse, die machen sogar richtig Sinn.
Auch ich habe ein 21-Gang-Rad. ich nutze alle Gänge. Es ist gebraucht und hat 50€ gekostet. Und ja, ich hätte auch lieber einen leichten Rahmen ;-)

Sonst könnten wir uns ja in jeder Beziehung auf\'s Minimum reduzieren. Wozu Microfaser, wenn\'s doch Wurzelbürsten gibt? Vergesst Spülmaschinen, es gibt ja Spülschwämmchen. Usw usf.

.


- Editiert von Sileah am 31.10.2012, 10:09 -
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Beitragvon Beobachter » Mittwoch 31. Oktober 2012, 21:15

Was hast du gegen Wurzelbürsten ... :-) ?
Die sind aus Naturmaterialien, schier unverwüstlich und universell einsetzbar - und dazu noch billig.
Während Microfasertücher das alles nicht sind und vielleicht sogar mit schrecklichen Nanoteilchen beschichtet ...


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Beitragvon Kira » Donnerstag 22. November 2012, 09:15

nicht nur in Outdoor-Bekleidung:
viewtopic.php?t=18907
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Greenpeace: Outdoor-Jacken dünsten Chemikalien aus

Beitragvon Nachtigall » Donnerstag 12. Dezember 2013, 19:05

ruhrnachrichten.de
12. Dezember 2013
dpa

Greenpeace: Outdoor-Jacken dünsten Chemikalien aus

Hamburg (dpa) Outdoor-Kleidung enthält nach einem Greenpeace-Report Schadstoffe, die Umwelt und Gesundheit schaden können. Sie fordern von den Herstellern, auf die Substanzen komplett zu verzichten. Die Firmen betonen, das Tragen der Kleidung sei nicht gefährlich.

Wetterfeste Kleidung namhafter Hersteller dünstet nach einer Untersuchung der Umweltorganisation Greenpeace noch immer potenziell schädliche Chemikalien aus. Bei der Analyse von 15 Outdoor-Jacken und zwei Handschuhen seien alle Proben mit per- und polyfluorierten Kohlenwasserstoffen (PFC) belastet gewesen, teilte Greenpeace am Donnerstag (12. Dezember) mit. Einige PFC können das Immunsystem und die Fruchtbarkeit beeinträchtigen sowie zu Schilddrüsenerkrankungen führen. Der ...


http://www.ruhrnachrichten.de/leben-und ... 39,2218624

Webseite von Greenpeace http://www.greenpeace.de
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Re: Gift in Outdoor-Jacken

Beitragvon Kira » Freitag 27. Dezember 2013, 13:03

12.12.2013
Machen schlechte Luft: Outdoor-Jacken

Ob China, Arktis oder Südafrika - und vermutlich auch bei Ihnen zu Hause: PFC-Chemikalien lassen sich weltweit nachweisen. Sie gelangen in Hausstaub, Trinkwasser und Blut, weil sie in großen Mengen in der Textilproduktion eingesetzt werden. Greenpeace wollte wissen, wie viel davon in unserer Outdoor-Kleidung steckt und hat Jacken und Handschuhe ins Labor geschickt.

In allen 17 Produkten wiesen zwei unabhängige Labore per- und polyfluorierte Chemikalien (PFC) und andere Schadstoffe nach. An neun der 17 Proben hat Greenpeace erstmals testen lassen, ob die Giftstoffe aus den Textilien auch an die Luft abgegeben werden. Auch das ist der Fall.

"Es kann nicht sein, dass die Outdoor-Branche in Katalogen mit unberührter Natur wirbt, während in den Fabriken gefährliche Chemikalien eingesetzt werden", kritisiert Chemieexperte ...


http://www.greenpeace.de/themen/chemie/ ... or_jacken/
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"Bügelfrei"Schadstoffe in der Kleidung

Beitragvon Nachtigall » Sonntag 2. Februar 2014, 11:04

31.01.2014

"Bügelfrei"Schadstoffe in der Kleidung

Für Verbraucher ist es bislang schwer, im Handel auf den ersten Blick zu erkennen, ob Kleidung mit Chemikalien behandelt wurde. Zum Schutz der Umwelt und der eigenen Gesundheit können Kunden sich aber ...

http://www.abendzeitung-muenchen.de/inh ... 01305.html


waschmaschinenvergleich.com

Schadstoffe in der Kleidung

Neue Sachen riechen mitunter und das nicht gerade frisch. Im Gegenteil, es ist ein richtig chemischer Geruch, der nicht einmal eindeutig zugeordnet werden kann. Chemie ist ein ständiger Begleiter in der Bekleidungsindustrie, das fängt beim Anbau der Fasern für die Materialien an, führt über die Garnherstellung, die Stoffveredlung bis hin zu Verpackung und Transport.

Der Verbraucher will das eigentlich gar nicht wissen, dass ein Shirt aus Baumwolle fast die vierfache Menge an Chemie enthalten kann, wie es selbst auf die Waage bringt. Bedenklich kann man da nur sagen, aber auf Kleidung können und wollen wir alle nicht verzichten. ...

... Allergische Reaktionen auf Schadstoffe in Textilien
Allergien, die scheinbar aus dem Nichts auftauchen, können auch von Chemikalien in Textilien herrühren. Rötungen, schuppige Haut, juckende Ausschläge können die Folge sein. Besonders die Dispersionsfarbstoffe, die zum Färben verwendet werden, sind als Allergieauslöser bereits bekannt. Das Problem an der ganzen Geschichte ist die Tatsache, dass die Folgen, die Chemikalien in Textilien auslösen können, weitestgehend unbekannt sind und auch die Untersuchungen dahingehend noch nicht ausgereift genug sind. Chemische Substanzen, wie Glyoxal, Organozinnverbindungen, Fomaldehyd, Stilbenen oder perfluorierte Polymere konnten in der Vergangenheit in Textilien nachgewiesen werden. Da es jedoch keine Zulassungspflicht für Textilchemikalien innerhalb der Europäischen Union gibt, sind die Hersteller in der Verantwortung, ihre Textilien als unbedenklich zu kennzeichnen. Doch hier finden sich so gut wie keine Hinweise an den Produkten. Meistens müssen erst konkrete Anhaltspunkte von Betroffenen vorliegen, bevor Textilien genauer analysiert werden. ...

http://waschmaschinenvergleich.com/scha ... r-kleidung
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Re: Gift in Outdoor-Jacken

Beitragvon Kira » Montag 7. September 2015, 06:56

spiegel.de
04.09.2015
dpa

Greenpeace weist weltweit chemische Rückstände von Outdoor-Kleidung nach

Die Umweltorganisation Greenpeace hat nach Informationen des Nachrichten-Magazins DER SPIEGEL weltweit Spuren von umwelt- und gesundheitsgefährdenden per- und polyfluorierten Chemikalien gefunden, kurz PFC genannt. Die Greenpeace-Mitarbeiter nahmen Schnee- und Wasserproben in entlegenen Gebirgsregionen, etwa im ...

http://www.spiegel.de/spiegel/vorab/gre ... 51478.html

22.06.2015
Ein Artikel von Manfred Santen


Greenpeace nimmt Schnee- und Wasserproben in entlegenen Gebirgsregionen

Chemie im Gletscher?


Paradox: Ausgerechnet die angeblich so naturverbundene Outdoor-Industrie hinterlässt Chemiespuren in unberührter Natur. Greenpeace ist ihnen gefolgt. Unser Chemiker Manfred Santen berichtet.
...

http://www.greenpeace.de/themen/endlage ... -gletscher
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Re: Gift in Outdoor-Jacken

Beitragvon Kira » Sonntag 13. September 2015, 09:36

Chemie in deiner Jacke - und am Ende der Welt!

GreenpeaceDE

Veröffentlicht am 07.09.2015


Per- und polyfluorierte Chemikalien, kurz PFC, werden in Outdoor-Kleidung eingesetzt, um diese knitterfrei, schmutzabweisend oder wasserfest zu machen. Doch für Mensch und Umwelt sind PFC hochgefährlich. Sie können den Hormonhaushalt des Menschen stören, stehen im Verdacht, krebserregend zu sein und halten sich – einmal freigesetzt – jahrzehntelang in der Umwelt.
Greenpeace ist an die entlegensten Winkel dieser Welt gereist, um in Schnee und Wasser nach PFC zu suchen. Was sie fanden, seht ihr in diesem Video.

Jetzt protestieren: http://www.detox-outdoor.org/de-DE/manifesto

https://www.youtube.com/watch?t=34&v=C_YJEEBC_Hk

scinexx.de
08.09.2015
Greenpeace,AKR

Unsere Schadstoffe sind überall

Polyfluorierte Chemikalien aus Outdoor-Kleidung kommen in Gebirgsregionen der ganzen Erde vor

Chemikalien in unberührter Natur: Auch die schneebedeckten Gipfel entlegener Gebirgszüge sind mittlerweile mit fluorierten Kohlenwasserstoffen belastet. Die Umweltschutzorganisation Greenpeace hat die aus Outdoor-Kleidung stammenden Schadstoffe bei mehreren Expeditionen in die vermeintlich unberührte Natur aufgespürt. Dies belegt erneut die globale Verbreitung solcher Umweltgifte. In ihrem Bericht fordern die Umweltschützer darum die Verwendung unschädlicher Alternativen....

http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-19 ... 09-08.html
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Outdoor-Report: Greenpeace untersucht Gebirgsregionen auf Sc

Beitragvon Kira » Montag 9. November 2015, 19:39

8. 9. 2015

Outdoor-Report: Greenpeace untersucht Gebirgsregionen auf Schadstoffe

Chemie in unberührter Natur


Hamburg, 8. 9. 2015 – Die globale Verbreitung von gesundheitsschädlichen per- und polyfluorierten Chemikalien (PFC) belegt eine aktuelle Studie der Umweltschutzorganisation Greenpeace.

In Schnee- und Wasserproben aus acht entlegenen Gebirgsregionen hat Greenpeace PFC festgestellt. Diese stammen auch aus der Outdoor-Branche. „Mit Sorge sehen wir, wie sich diese gefährlichen Stoffe global verteilen“, sagt Manfred Santen, Chemieexperte von Greenpeace. „In Naturparadiesen von China über die Schweiz bis Patagonien hinterlassen unter anderem Outdoor-Marken ihren chemischen Fußabdruck.“ In der Textilindustrie werden PFC für wetterfeste Funktionskleidung verwendet. Mit der Kampagne Detox will Greenpeace Textilhersteller überzeugen, auf derartige Risiko-Chemikalien zu verzichten.

Für den Report „Chemie in unberührter Natur“ haben ...

https://www.greenpeace.de/presse/presse ... rter-natur
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Re: Gift in Outdoor-Jacken

Beitragvon Kira » Dienstag 26. Januar 2016, 18:22

25.01.2016
Greenpeace, NPO

Erneut Schadstoffe in Outdoor-Ausrüstung nachgewiesen

Jacken, Hosen und Co sind mit teilweise hohen Werten perfluorierter Chemikalien belastet

Noch immer kontaminiert: Erneut hat ein Test von Greenpeace Schadstoffe in Outdoor-Kleidung bekannter Marken nachgewiesen. Nur in vier von 40 getesteten Jacken, Hosen, Schlafsäcken und Co wurden keine perfluorierten Kohlenwasserstoffe festgestellt. In mehreren Outdoor-Produkten wurden hohe Konzentrationen der besonders gefährlichen Perfluoroktansäure gefunden, wie die Umweltorganisation berichtet.
...

http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-19 ... 01-25.html




25.01.2016

Outdoor-Report 2016


Ein Großteil der Outdoor-Kleidung, die wir tragen, enthält gefährliche Chemikalien - zu diesem Ergebnis kommt der aktuelle Produkt-Test von Greenpeace.

Der Outdoor-Report 2016 von Greenpeace zeigt: Ein Großteil der Produzenten für Outdoor-Ausrüstung nutzt PFC, um Kleidung, Schlafsäcke und Zelte wasserabweisend herzustellen. Doch PFCs sind oft umwelt- oder gesundheitsschädlich. Die englischsprachige Studie stellt anschaulich dar, welche Mengen PFC in den getesteten Produkten gefunden wurden und erläutert, warum diese Substanzen gefährlich für Mensch, Tier und Natur sein können.

https://www.greenpeace.de/presse/publik ... eport-2016

Outdoor-Report (engl.) https://www.greenpeace.de/sites/www.gre ... 016_21.pdf
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Outdoorkleidung ist oft mit per- und polyfluorierten Chemika

Beitragvon Kira » Sonntag 10. September 2017, 18:53

BR24‏
@BR24

Outdoorkleidung ist oft mit per- und polyfluorierten Chemikalien belastet. Selbst hochwertige. https://br24.de/nachrichten/outdoorklei ... ng,QUoDPrU



04:59 - 10. Sep. 2017

https://twitter.com/BR24/status/906849556469633025
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