WICHTIG LESEN - Noch einmal Warnung vor Facebook
Clarissa denkt sich ihren Teil und wehrt sich gegen die Vernetzung mittels Facebook und Co, das waren und sind Pforten die extrem weit offen stehen und eure Rechner sehr angreifbar machen. Ich bin leider gezwungen mich da ab und zu zubewegen aber so sicher wie ich da reingehe, das hat keiner von euch und auch ich bin nicht völlig unangreifbar. [hr]Facebook-Gau: 1,5 Millionen Nutzerkonten gehackt
Die Vergangenheit hat es schon oft gezeigt: Für die Macher des sozialen Netzwerks Facebook spielt Datenschutz nur eine sekundäre Rolle. Der Fokus von Zuckerberg & Co. liegt vielmehr auf der unbegrenzten Aggregation und Bündelung möglichst vieler Nutzerdaten. Mit dem neuen "Open Graph"-Protokoll soll die Durchdringung des Internets zudem noch perfekter werden. Die Kehrseite der schönen neuen Webwelt kommt hingegen immer erst dann zum Vorschein, wenn es Kriminellen gelingt, Profit daraus zu schlagen. Jüngster Fall: Einem Hacker namens Kirllos ist es offenbar gelungen, 1,5 Millionen Nutzerkonten von Facebook zu knacken. Nun verkauft er die Daten des Coups im Internet, so das IT-Magazin "Computerworld" unter Berufung auf das Sicherheitsunternehmen VeriSign.
1.000 Profile für 25 bis 45 US-Dollar
Für einzelne Accounts verlangt der Unbekannte 0,025 US-Cent (rund 0,02 Euro-Cent). Im Paket kosten 1.000 Profile zwischen 25 und 45 US-Dollar (rund 19 bis 34 Euro) - abhängig davon, über wie viele weitere Kontakte die einzelnen Nutzer verfügen. Angeboten werden unter anderem die Facebook-Nutzernamen sowie Zugangspasswörter. Laut "Computerworld" ist allerdings bislang unklar, ob Kirllos wirklich über reale Daten verfügt und welche Profile betroffen sind. Facebook habe auf entsprechende Anfragen nicht reagiert. Im schlimmsten Fall verfüge der Hacker jedoch über die Informationen von jedem 300. Facebook-Mitglied.
Fast die Hälfte der gehackten Facebook-Konten sei mit knapp 700.000 Stück bereits verkauft, so VeriSign-Mitarbeiter Rick Howard gegenüber "Computerworld". Die Käufer kommen möglicherweise aus der kriminellen Spam-Szene. Denkbar sind etwa großangelegte Phishing-Attacken, bei denen ein Link an alle Kontakte eines Profils versendet wird. Wer darauf klickt, landet auf einer präparierten Website - randvoll mit Schadsoftware. "Die Nutzer werden dem Link aber vermutlich folgen, denn sie glauben ja, dass er von einem Freund kommt", so Randy Abrams, Sicherheitsexperte des Antivirenspezialisten Eset.
Ist die Malware dann erst einmal auf den Computer gelangt, stehen den Cyberbetrügern fast alle Tore offen - von Passwort-Diebstahl über Spam-Attacken bis hin zu einer Fernsteuerung über Bot-Netze ist alles möglich. "Es gibt Unmengen von Dingen, die diese Leute tun können, wenn die Nutzer auf ihre Tricks hereinfallen", so Abrams. Vorsicht ist also geboten.
Quelle: http://www.onlinekosten.de/news/artikel/38952
Die Vergangenheit hat es schon oft gezeigt: Für die Macher des sozialen Netzwerks Facebook spielt Datenschutz nur eine sekundäre Rolle. Der Fokus von Zuckerberg & Co. liegt vielmehr auf der unbegrenzten Aggregation und Bündelung möglichst vieler Nutzerdaten. Mit dem neuen "Open Graph"-Protokoll soll die Durchdringung des Internets zudem noch perfekter werden. Die Kehrseite der schönen neuen Webwelt kommt hingegen immer erst dann zum Vorschein, wenn es Kriminellen gelingt, Profit daraus zu schlagen. Jüngster Fall: Einem Hacker namens Kirllos ist es offenbar gelungen, 1,5 Millionen Nutzerkonten von Facebook zu knacken. Nun verkauft er die Daten des Coups im Internet, so das IT-Magazin "Computerworld" unter Berufung auf das Sicherheitsunternehmen VeriSign.
1.000 Profile für 25 bis 45 US-Dollar
Für einzelne Accounts verlangt der Unbekannte 0,025 US-Cent (rund 0,02 Euro-Cent). Im Paket kosten 1.000 Profile zwischen 25 und 45 US-Dollar (rund 19 bis 34 Euro) - abhängig davon, über wie viele weitere Kontakte die einzelnen Nutzer verfügen. Angeboten werden unter anderem die Facebook-Nutzernamen sowie Zugangspasswörter. Laut "Computerworld" ist allerdings bislang unklar, ob Kirllos wirklich über reale Daten verfügt und welche Profile betroffen sind. Facebook habe auf entsprechende Anfragen nicht reagiert. Im schlimmsten Fall verfüge der Hacker jedoch über die Informationen von jedem 300. Facebook-Mitglied.
Fast die Hälfte der gehackten Facebook-Konten sei mit knapp 700.000 Stück bereits verkauft, so VeriSign-Mitarbeiter Rick Howard gegenüber "Computerworld". Die Käufer kommen möglicherweise aus der kriminellen Spam-Szene. Denkbar sind etwa großangelegte Phishing-Attacken, bei denen ein Link an alle Kontakte eines Profils versendet wird. Wer darauf klickt, landet auf einer präparierten Website - randvoll mit Schadsoftware. "Die Nutzer werden dem Link aber vermutlich folgen, denn sie glauben ja, dass er von einem Freund kommt", so Randy Abrams, Sicherheitsexperte des Antivirenspezialisten Eset.
Ist die Malware dann erst einmal auf den Computer gelangt, stehen den Cyberbetrügern fast alle Tore offen - von Passwort-Diebstahl über Spam-Attacken bis hin zu einer Fernsteuerung über Bot-Netze ist alles möglich. "Es gibt Unmengen von Dingen, die diese Leute tun können, wenn die Nutzer auf ihre Tricks hereinfallen", so Abrams. Vorsicht ist also geboten.
Quelle: http://www.onlinekosten.de/news/artikel/38952