10% der Bevölkerung haben Autoimmunantikörper

10% der Bevölkerung haben Autoimmunantikörper

Beitragvon Thommy the Blogger » Samstag 14. Januar 2012, 19:46

Es lässt sich drehen und wenden wie man will, unsere Umwelt macht krank.
Industrieabgase, Strassenverkehr und Feinstaub, Chemikalien in Alltagsgegenständen und unserer Nahrung, all das
addiert sich auf und mancher Mensch geht dadurch körperlich in die Knie.

10% aller Amerikaner haben Autoimmunantikörper, das sind 32 Millionen Menschen. In Europa wird es kaum anders sein.
Die erste für die USA repräsentative Erhebung untersuchte das Vorkommen des geläufigsten Antikörper-Typs, den man als antinukleäre Antikörper (ANA) kennt und stellte fest, dass ANA bei Frauen, älteren Personen und Afro-Amerikanern am häufigsten vorkommt

Lest Näheres darüber im CSN Blog:


Über 10 Prozent aller Amerikaner tragen Autoantikörper in sich
32 Millionen Amerikaner weisen Autoantikörper auf, welche ihr eigenes Gewebe angreifen
http://www.csn-deutschland.de/blog/2012/01/14/uber-10-prozent-aller-amerikaner-tragen-autoantikorper-in-sich/
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10% der Bevölkerung haben Autoimmunantikörper

Beitragvon Amazone » Samstag 14. Januar 2012, 20:26

Das gibt es nicht nur bei den Amerikanern.

Mein ANA-Titer steigt seit Jahren trotz Umzug aus Schimmelbelasteter Wohnung und betrug Ende letzten Jahres 1:10.000!

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10% der Bevölkerung haben Autoimmunantikörper

Beitragvon Melville » Samstag 14. Januar 2012, 20:28

Das glaube ich auch Amazone. Bei uns ist es in Ballungsgebieten eher noch schlimmer.

Hast Du immer noch irgendwelche Belastungsquellen oder was sagen Deine Ärzte zu dem weiteren Anstieg?
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Beitragvon Thommy the Blogger » Samstag 14. Januar 2012, 20:55

Amazone, 1:10.000? Lass Deine neue Wohnung untersuchen!
Da stimmt etwas nicht oder es kommt Belastung aus der näheren Umgebung bei Dir rein.
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Beitragvon Kira » Sonntag 15. Januar 2012, 09:21

Wie stellt man den "ANA-Titer" fest, kann das auch der Hausarzt machen? Welche Kosten sind damit verbunden?
"Wo der Mut keine Zunge hat, bleibt die Vernunft stumm."
(Jupp Müller, deutscher Schriftsteller)

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Beitragvon Juliane » Sonntag 15. Januar 2012, 10:22

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10% der Bevölkerung haben Autoimmunantikörper

Beitragvon Juliane » Sonntag 15. Januar 2012, 10:24

Niedergelassene Umweltmediziner lassen (keine Ahnung, ob das noch der Fall ist) in Tübingen untersuchen.


Siehe auch hier:

viewtopic.php?t=9632

Prof. Dr. Reinhild Klein


"Immunpathologisches Labor
Wissenschaftliche Projekte

Immunologische Untersuchungen bei Patienten mit chronischem Müdigkeits- und Fibromyalgie-Syndrom

Es wird davon ausgegangen, dass das CFS/FMS eine neoendokrinologische Erkrankung ist, die möglicherweise bevorzugt das limbische System betrifft. Bei 50-70% dieser Patienten lassen sich Antikörper gegen Serotonin, Ganglioside und Phospholipide nachweisen - ein Befund, der evantuell für eine autoimmune Genese der Erkrankung spricht. Ferner findet man diese Erkrankung häufig in Assotiation mit anderen Autoimmunerkrankungen, und nicht selten besteht bei diesen Patienten eine allergische Disposition. Diese allergische/autoimmune Komponente soll bei den CFS/FMS-Patienten weiter erforscht werden, auch auf dem zellulären Niveau.

Letzte Aktualisierung: 14.12.2001 "

http://www.impala-tuebingen.de/imp_WP5.htm">http://www.impala-tuebingen.de/imp_WP5.htm

http://www.impala-tuebingen.de/

http://www.toxcenter.de/artikel/Fibromyalgie-Diagnostik.php
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10% der Bevölkerung haben Autoimmunantikörper

Beitragvon Juliane » Sonntag 15. Januar 2012, 10:41

Klinische und diagnostische Relevanz von Autoantikörpern
Reinhild Klein

Medizinische Klinik Tübingen, Abt. II

Zusammenfassung

Die Bestimmung von Autoantikörpern erlaubt in vielen Fällen die Frühdiagnose einer be-stimmten Autoimmunerkrankung (z.B. autoimmune Lebererkrankungen, Kollagenerkrankun-gen, Vaskulopathien). Zu ihrem sicheren Nachweis sind gleichzeitig verschiedene Methoden einzusetzen (z.B. IFT, ELISA), um unspezifische Stimulationen auszuschließen und eine bessere Abgrenzung gegenüber natürlichen Autoantikörpern zu ermöglichen. Grundsätzlich darf ein positiver Antikörperbefund nur in Assoziation mit klinischen Befunden und in Kennt-nis der Nachweismethode interpretiert werden; durch die Bestimmung von Antikörper-Profi-len wird die diagnostische Spezifität gesteigert. Wenn die Antikörpertiter mit der klinischen Aktivität korrelieren, sind sie auch sensible Verlaufsparameter. Die Analyse der Spezifität und klinischen Relevanz von Autoantikörpern bei unklaren chronisch entzündlichen Prozes-sen ohne gesicherte autoimmune Ätiologie (z.B. chronische Herzerkrankungen, neuro-psychiatrischer Erkrankungen) läßt künftig die Definition neuer Krankheitsentitäten erwarten.

http://www.impala-tuebingen.de/dateien/autoantikoerper.pdf

Laborbogen
http://www.impala-tuebingen.de/dateien/bogen1.pdf
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10% der Bevölkerung haben Autoimmunantikörper

Beitragvon Amazone » Sonntag 15. Januar 2012, 12:13

Meiner Meinung nach kann das eigentlich nichts mit einer Belastung durch meine Wohnung zu tun haben, weil ich in der Wohnung selber keine Unverträglichkeitsreaktionen habe.

Gibt es irgendwelche Studien, die Zusammenhänge zwischen Chemikalienexposition und erhöhten ANAs belegen? Gibt es möglicherweise Zusammenhänge zwischen erhöhten ANAs und chronischer Entzündung?

Bei mir veranlasst mein Allergologe diese Untersuchung einmal jährlich auf Überweisungsschein beim Labor Tübingen. Solange bei mir keine Autoimmunerkrankung nachgewiesen werden kann, sagen meine Ärzte nichts weiter zu diesen stark erhöhten ANA-Titern.

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Beitragvon Kira » Sonntag 15. Januar 2012, 12:17

@Juliane,
danke für die Info :0)
- Editiert von Kira am 15.01.2012, 11:17 -
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Beitragvon Juliane » Sonntag 15. Januar 2012, 12:26

"Ein erhöhter ANA-Wert spricht meist für eine Krankheit, z. B. Lupus erythematodes, rheumatischen Erkrankungen, Rheumatoide Arthritis (Chronische Polyarthritis) und Lebererkrankungen.


Doch auch eine einfache Entzündung hebt den Wert leicht an, und andere Erkrankungen wie die Borreliose können den Wert erhöhen."


http://de.wikipedia.org/wiki/Antinukle%C3%A4rer_Antik%C3%B6rper
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Beitragvon mirijam » Sonntag 15. Januar 2012, 14:04

@ Amazone

Könnte die Antikörperbildung bei dir eine Reaktion auf im Binde- und Fettgewebe noch vorhandene Schadstoffe und Schwermetalle sein?
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10% der Bevölkerung haben Autoimmunantikörper

Beitragvon Amazone » Sonntag 15. Januar 2012, 17:35

@ Mirijam,

ganz ausschließen kann ich das nicht, weil bei mir alle möglichen Schadstoffe im Blut wie z.B. PCBs, DDT+DDE etc. nachgewiesen wurden, allerdings alle unterhalb der Referenzwerte. Auf Schwermetalle wurde mein Blut nicht untersucht.

Gruß Amazone
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