CSN Blogfrage der Woche

Wie gehts Euch während der Getreideernte

Beitragvon Thommy the Blogger » Dienstag 18. August 2009, 10:22

Seit ein paar Wochen sind Mähdrescher überall im vollen Einsatz und holen Getreide ein. Die Staubfahnen, die beim Abmähen des Getreides entstehen, steigen hoch und werden mit dem Wind kilometerweit getragen.

Der feine Staub dringt durch jede Ritze, und mancher Allergiker oder Umweltkranke erleidet schwerste Symptome: Erschöpfung, Kopfschmerzen, Fieber, Unruhe, Atemwegsbeschwerden, Schüttelfrost, ständiges Frieren, etc.

Nicht verwunderlich, denn der Getreidestaub, der beim Abmähen freigesetzt wird, besteht aus Pollen, Getreidestaub, Pestizid- und Fungizidrückständen, und manchmal kommen noch Schimmelpilze hinzu.

Thommy’s Blogfrage der Woche: Wie geht es Euch während der Erntesaison?

Reagiert Ihr auf die Mischung von Pollen, Getreidestaub, Pestiziden, Fungiziden und Schimmelpilzen?
Hat sich Euer Gesamtzustand während der Erntesaison verschlechtert?
Habt Ihr schwerere Symptome als sonst? Welche?
Wie schützt Ihr Euch im Haus, im Auto, unterwegs?


Schreibt im CSN Blog wie es Euch ergeht


Pollen, Getreidestaub, Pestizide, Schimmelpilze bei der Getreideernte - Ein Problem für Umweltkranke und Allergiker
http://www.csn-deutschland.de/blog/2009/08/18/pollen-getreidestaub-pestizide-schimmelpilze-bei-der-getreideernte-ein-problem-fuer-umweltkranke-und-allergiker/
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CSN Blogfrage der Woche

Beitragvon Maria » Dienstag 18. August 2009, 13:56

Das ist eine Blogfrage, die aktuell genau auf meine Beschwerden passt.
Im Blog habe ich dazu geantwortet.
Maria
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Wer setzt sich in der Politik für MCS ein?

Beitragvon Thommy the Blogger » Mittwoch 26. August 2009, 11:58

Zum Thema Bundestagswahlen habe ich eine Blogfrage der Woche gestellt:


Bundestagswahl - Parteien und Politiker setzen sich für Umweltkranke ein

Bundestagswahl – Politiker stellen sich Gesprächen mit Wählern in Fußgängerzonen, auf Veranstaltungen, in Sozialen Netzwerken, …
Umweltkranke sind unsicher, sie zählen meist zu der Wählergruppe, die sich fragt, wer kann und will uns überhaupt vertreten.

Auf Twitter fragten wir heute Morgen:

Tausende #Umweltkranke fragen sich welche Partei für sie eintritt. Umweltkranke unsicher, wen wählen, wer bietet etwas für Umweltkranke? #MCS

Jetzt fragen wir Euch und wollen Eure Erfahrung wissen, Euren heißen Tipp, wer unter den Politiker und Parteien sich wirklich für Umweltkranke einsetzt.

Thommy’s Blogfrage der Woche:

Welche Partei bietet etwas für Umweltkranke?

Welcher Politiker zeigt nicht nur im Wahlkampf „Herz“ für Umweltkranke und lässt Taten folgen?

Welche Partei bietet mehr als nur Wahlveranstaltungen und leere Versprechen?

Oder vertretet Ihr die Ansicht, dass die Politik Umweltkranke und Chemikaliensensible überhaupt nicht vertreten kann, weil der Druck der Wirtschaft und Industrie zu groß ist?


Bundestagswahl - Parteien und Politiker setzen sich für Umweltkranke ein
http://www.csn-deutschland.de/blog/2009/08/26/bundestagswahl-parteien-und-politiker-setzen-sich-fuer-umweltkranke-ein/
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Wie kommt man zu Notwohnraum für MCS Kranke

Beitragvon Thommy the Blogger » Samstag 5. September 2009, 10:47

Schadstofffreier Wohnraum für MCS Kranke in Not



Obdachlos trotz eigenem Haus, schöner Wohnung – das gibt es. In Deutschland sind einige Fälle von chemikaliensensiblen Menschen (MCS) bekannt, die verzweifelt nach einer Wohnung oder einem Haus suchen. Das wichtigste Kriterium für sie ist, das sie dort relativ schadstofffrei leben können, denn sie reagieren auf geringste Spuren von Alltagschemikalien und Schadstoffen. Mancher von ihnen hat unzählige Behörden, Institutionen, Politiker, Stiftungen, etc. angeschrieben und um Hilfe gebeten. Oft gab es nicht einmal eine Antwort.



CSN sind mehrere Fälle bekannt, wo sich eine an MCS erkrankte Person das Leben nahm, weil sich eben niemand zuständig fühlte und nirgendwo Wohnraum angeboten wurde, der bewohnbar gewesen wäre für einen MCS Kranken.



Vom Staat werden behindertengerechte Wohnräume geschaffen. MCS ist eine anerkannte körperlich bedingte Behinderung. Chemikalien-Sensitivität ist seit den achtziger Jahren in Deutschland im öffentlichen Gespräch, MCS ist als Krankheit und Behinderung gelistet. Dennoch ist kein MCS gerechter Wohnraum in Deutschland vorhanden.


Thommy’s MCS Blogfrage der Woche:

◦Warum gibt es keine staatlich finanzierten MCS – Wohnprojekte wie in USA, Kanada und anderen Ländern?
◦Wer ist zuständig für MCS-Kranke in allerhöchster Wohnungsnot?
◦Wo können MCS-Kranke im Winter wohnen, wenn es zu kalt ist, um sich nur draußen aufzuhalten?
◦Wie könnte in kürzester Zeit Notwohnraum noch vor dem Winter geschaffen werden?


Beteiligt Euch an der Diskussion im CSN Blog


Schadstofffreier Wohnraum für MCS Kranke in Not
http://www.csn-deutschland.de/blog/2009/09/05/schadstofffreier-wohnraum-fuer-mcs-kranke/
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Beitragvon Seelchen » Samstag 5. September 2009, 18:01

All die fragen habe ich auch...lasst sie uns gemeinsam !!!!beantworten.
Wohin wenn die Heizungsluft nicht mehr verträglich ist?
Wohin wenn jetzt wieder alles mit Totalherbizid gespritzt wird?
Bei der momentanen Feuchte und auch schon für mich Kälte schier unerträglich den ganzen Tag draussen zu verbringen und das gesamte Essen immer mitzuschleppen und warme Decken und und und...
Also wer sind die Stellen,wohin wir uns wenden können,wo es auch erfolg hat?
Es gibt keine und deswegen sollten wir uns gegenseitig helfen und Projekte in GAng bringen,oder?
Eine Dame hatte letzte Woche folgendeIdee:Wenn jeder MCS-Betroffene in unsrem Land nur 5 Euro gibt für die gemeinsame SAche,so hätte man bei 1.Mill.MCS Betroffenen 5 Mill.Euro zur Verfügung.
Wenn wir weniger sind,da müssen wir halt etwas mehr Geld einsetzen,aber dann haben wir auch alle eine Notunterkunft..eine Oase für MCS...Ich bin dabei...wer noch????
Seelchen
 

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Beitragvon Mia » Samstag 5. September 2009, 20:44

Grundsätzlich ist die Idee nicht schlecht. Finanzen müssen aber nach meiner Meinung gut vorbereitet und gut verwaltet werden, damit es keinen Streit gibt. Ich denke da an ein Treuhandkonto, das z.B. ein Anwalt verwalten könnte. Damit entstehen aber zugleich Verwaltungskosten, die den Gesamtbetrag schmälern.
Ich habe noch immer den Traum, dass es Menschen gibt, die mit ihrem Vermögen eine Stiftung ins Leben rufen, die sich um die notwendigen Belange schwer Umwelterkrankter kümmert. Auf welche Weise wir diese Aufmerksamkeit erreichen können, sollten wir vielleicht gemeinsam überlegen.

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Wählen mit MCS

Beitragvon Thommy the Blogger » Mittwoch 23. September 2009, 13:58

Zur Bundestagswahl werden auch viele Behinderte in Deutschland die Wahllokale aufsuchen. Wahllokale sollten demnach so ausgerichtet sein, dass auch Behinderte sie betreten können. Für Bundesbürger die unter Chemikalien-Sensitivität (MCS), leiden, sind die Modalitäten, ob das Wahllokal betretbar ist oder nicht, noch schwerer zu realisieren, als für Gehbehinderte, Blinde und andere Behinderungen. Geringster Kontakt mit Parfum, Raumsprays, Teppichböden, holzschutzmittelbelastete Sporthallen, etc. sorgt bei Chemikaliensensiblen für schwere körperliche Beschwerden, die Stunden oder Tage anhalten können. Barrierefreiheit in Wahllokalen ist für die Bevölkerungsgruppe mit MCS schwer oder kaum umsetzbar.


Thommy’s MCS Blogfrage der Woche:

Könnt Ihr als Chemikaliensensible ins Wahllokal gehen, um bei der Bundestagswahl Eure Stimme abzugeben?
Ist das Wahllokal an Eurem Wohnort behindertengerecht?
Welche Erfahrungen habt Ihr vormals in Wahllokalen gemacht?
Geht Ihr diesmal mit Aktivkohlemaske zur Wahl?
Oder habt Ihr Euch für eine Briefwahl entschieden?

Schreibt Kommentare über Eure Erfahrungen, Tipps und Gedanken zum Wählen im Blog >>>


http://www.csn-deutschland.de/blog/2009/09/23/barrierefreiheit-fur-behinderte-in-wahllokalen/
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Wo habt Ihr die besten Infos über MCS gefunden?

Beitragvon Thommy the Blogger » Mittwoch 14. Oktober 2009, 12:01

Die Krankheit MCS ist zwar nichts Neues, man kennt sie seit den Fünfziger Jahren, aber trotzdem weiß kaum ein Arzt etwas damit anzufangen. Wenn ein Patient kommt und mitteilt, dass er auf Parfums, die morgendliche Tageszeitung, die Dieselabgase des Stadtbusses auf dem Weg zur Arbeit und den neuen Teppichboden im Büro mit Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit, Sehstörungen, etc. reagiert, bekommt er oft statt Hilfe ein Achselzucken oder die Worte: „So was gibt es nicht“. Die Diagnose MCS, die den Diagnosecode ICD-10 T78.4 trägt, wird selten gestellt. Oft dauert es Jahre, bis ein Erkrankter herausbekommt, was er hat, wie die Krankheit heißt, die ihm den Alltag erschwert. Dann geht die Suche nach guten Informationen los, um mit der Krankheit zurechtzukommen. Wer an die richtigen Infos über MCS gerät, hat die Chance, seinen Gesundheitszustand zu stabilisieren.

Thommy’s MCS Blogfrage der Woche:

Wo habt Ihr die ersten Informationen über MCS erhalten, die Euch klarmachten: „Das habe ich“?

War es beim Arzt, aus dem Fernsehen, dem Internet, aus einem Buch, einem Zeitungsbericht, einer Selbsthilfegruppe oder von Freunden?

Wo habt Ihr die besten Informationen erhalten, die Euch das Leben mit MCS erleichterten oder sogar Euren Gesundheitszustand verbesserten?


Berichtet anderen MCS Erkrankten im CSN Blog, wo Ihr die besten Tipps und Infos herbekommen habt:



Umwelterkrankungen - Die besten Informationen und Tipps
http://www.csn-deutschland.de/blog/2009/10/14/umwelterkrankungen-die-besten-informationen-und-tipps
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CSN Blogfrage der Woche

Beitragvon Energiefox » Mittwoch 14. Oktober 2009, 14:57

Ich bin nicht an MCS erkrankt und für mich ist es sehr beeidruckend wenn ich den Bericht lese, besonders auch die Kommentare, es kann einem Angst und Bange werden. Nur leider ich habe heute einem jungen Menschen der nach Parfüm nur so stank vom Forum und von den Gefahren der Duftstoffe erzält, auch die Info, das Kärtchen schon mal vor einiger Zeit gezeigt, er glaubt es nicht oder er will es nicht glauben.
Gruß Energiefox

- Editiert von Energiefox am 14.10.2009, 15:00 -
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Zeigte PET oder SPECT Scan etwas bei Euch?

Beitragvon Thommy the Blogger » Dienstag 24. November 2009, 23:06

Bildgebende Verfahren können helfen Schädigungen durch Chemikalien zu beweisen. PET und SPECT haben sich in vielen Fällen als aussagekräftig erwiesen.

Thommy’s MCS – Blogfrage der Woche

* Habt Ihr ein PET oder SPECT Scan durchführen lassen?
* Hat man Veränderungen bei Eurem Gehirn festgestellt?
* Wie schwerwiegend sind die Schädigungen, die bei Euch festgestellt wurden?
* Korrelieren die Schädigungen mit den Funktionseinschränkungen in Eurem Alltag?
* Habt Ihr einen Provokationstest durchlaufen? Wie war das? Mit welcher Chemikalie wurdet Ihr exponiert?
* Zeigten die radiologischen Aufnahmen einen Unterschied vor und nach der Exposition?


Lasst uns im CSN Blog Eure Erfahrungen wissen und ob diese Untersuchungen bei Euch etwas gezeigt haben:


Die nuklearmedizinischen Verfahren PET und SPECT weisen bei MCS-Patienten Veränderungen im Gehirn nach
http://www.csn-deutschland.de/blog/2009/11/24/die-nuklearmedizinischen-verfahren-pet-und-spect-weisen-bei-mcs-patienten-veranderungen-im-gehirn-nach
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Beitragvon Peri » Mittwoch 25. November 2009, 13:47

Ich überlege ob ich ein PET durchführen lasse und ich bin gespannt
über die Berichte von Betroffenen die ein PET gemacht haben.
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Beitragvon Silvia K. Müller » Mittwoch 25. November 2009, 14:10

Ich habe meine Erfahrung mit PET und SPECT als Kommentar im Blog geschrieben,
auch was dabei rauskam und wie die Ergebnisse in meinen Verfahren und Prozessen halfen.
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CSN Blogfrage der Woche

Beitragvon Thommy the Blogger » Mittwoch 25. November 2009, 23:55

Hallo Leute,
wollt Ihr Eure Antworten nicht im Blog als Kommentar eintragen.
Es würden sich andere Betroffene freuen. Ihr müsst Euch nicht einloggen,
einfach nur Namen aus´suchen, E-Mail (Unsichtbar) und lostippen.

LG
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Reagiert Euer Haustier auf Chemikalien?

Beitragvon Thommy the Blogger » Mittwoch 16. Dezember 2009, 18:25

Thommy’s Blogfrage der Woche:

Habt Ihr ein Haustier, das sensibel auf Alltagschemikalien wie z.B. Parfüm, Weichspüler, Putzmittel, Zigarettenrauch, Abgase, frische Farben und Lacke reagiertund davon krank wird?

Auf welche Chemikalien oder in welchen Situationen reagiert Euer Haustier oder das von Bekannten?

Was passiert mit dem Haustier, wenn es auf Chemikalien reagiert?



Tauscht Euch im CSN Blog mit anderen aus, wie Euer Haustier auf Alltagschemikalien reagiert:
http://www.csn-deutschland.de/blog/2009/12/16/auch-haustiere-leiden-unter-chemikalien-sensitivitat
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WAS ZAHLT EURE KRANKENKASSE?

Beitragvon Thommy the Blogger » Mittwoch 6. Januar 2010, 14:54

Meine Blogfrage der Woche habe ich aus aktuellem Anlass zum Thema Krankenkassen und umweltmedizinische Leistungen formuliert.

Lasst uns im CSN Blog wissen welche Erfahrungen Ihr hinter Euch habt:


http://www.csn-deutschland.de/blog/2010/01/06/umweltmedizinische-leistungen-durch-die-krankenkasse-erstattet


Umweltmedizinische Leistungen durch die Krankenkasse erstattet

Patienten, die an einer Umweltkrankheit leiden, benötigen oft spezifische Diagnostik und ganz spezielle Therapien. Erstattung umweltmedizinischer Diagnostik, fallspezifischer Behandlungen und Hilfsmittel können den Gesundheitszustand des Erkrankten oft stabilisieren und Chronifizierung verhindern.


Thommy’s Blogfrage der Woche

Hat Eure Krankenkasse umweltmedizinische Diagnostik übernommen?
Wie steht es mit umweltmedizinischen Behandlungen beim Umweltarzt oder einer Therapie in einer Umweltklinik, half Euch die Krankenkasse?
Oder bekamt Ihr nur Steine in den Weg gelegt?
Musstet Ihr kämpfen um eine Therapie? Vielleicht sogar vor Gericht gehen?
Mit welcher Begründung wurden Eure Anträge abgelehnt?
Wurden Euch Hilfsmittel wie z.B. Sauerstoffgerät, Luftfilter, Aktivkohlemaske, Spezialbett genehmigt?
Wurden Euch in den letzten 12 Monaten Hilfsmittel, umweltmedizinische Diagnostik oder Therapien zugebilligt?

Berichtet uns über Eure Erfahrungen mit der Erstattung umweltmedizinischer Leistungen durch die Krankenkasse.
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Beitragvon Nautilus » Donnerstag 7. Januar 2010, 13:18

Umweltmedizinische Leistungen habe ich keine erstattet bekommen. Ihr etwa?
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Beitragvon Amazone » Donnerstag 7. Januar 2010, 15:02

Ich habe bisher noch keinen einzigen LTT Test selber zahlen müssen. Hat alles mein Allergologe auf Überweisungsschein veranlaßt. Auch Lymphozytendifferenzierung und Entzündungsparameter wie TNF alpha, IL 6 usw. habe ich bisher nicht selber bezahlt.

Er hat auch Blutuntersuchungen von VOC u.a. auf Überweisungsschein gemacht.

Gruß Amazone
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Beitragvon Maria Magdalena » Donnerstag 7. Januar 2010, 18:45

@ Amazone

Es kommt darauf an, wann die Tests gemacht wurden, früher wurde von der KK mehr zurückerstattet.

Oder gibt es etwa Spezialtricks, wie man das richtig macht? ;-)

- Editiert von Maria Magdalena am 07.01.2010, 19:00 -
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Beitragvon Amazone » Donnerstag 7. Januar 2010, 22:18

@ Maria Magdalena,

die letzte Kontrolluntersuchung zur Lymphozytendifferenzierung (wegen erhöhtem CD4:CD8 Ratio und IL2 Defizit, d.h. sekundäre zelluläre Immundefekte) sowie TNF alpha, IL6 und IL10 wurde letztes Jahr im Dez. gemacht.
Auch im vorigen Jahr LTT auf Flammschutzmittel und andere LTTs.

Einen richtigen Tipp kann ich dir auch nicht geben:
Erstens muss man Glück haben und den richtigen Arzt- in meinem Fall ein Allergologe ohne Zusatzbezeichnung Umweltmedizin - dafür finden (habe lange gesucht, und er war auch der Erste, der vor 5,6 Jahren bei mir Allergien gegen Schimmelpilze diagnostizierte, nachdem drei seiner Vorgänger behaupteten, ich hätte keine Schipi-Allergie), mit dem man "gut kann" und zweitens kann man sich aus meiner Erfahrung heraus einen Arzt auch erziehen, so nach dem Motto: Zuckerbrot und Peitsche ;-). Das funktioniert aber nur, wenn die Basis stimmt. Außerdem glaube ich, dass mein Doc das nur deswegen für mich tut, damit er sich nicht ganz so hilflos fühlt.

LG Amazone
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Beitragvon Maria Magdalena » Freitag 8. Januar 2010, 01:58

@ Amazone

Also wie ich's mir dachte, ein seltener Glücksfall. Aber immerhin auch ein Erfolg Deinerseits. ;-)

Ich schätze, er hat von Dir die Bedeutung der Interleukine und der CD4/CD8-Zellen gelernt bzw. von Dir die Anregung bekommen, was in solchen Fällen zu testen sinnvoll ist, stimmt's?
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Vollständiges Rauchverbot in der Öffentlichkeit

Beitragvon Thommy the Blogger » Donnerstag 18. Februar 2010, 14:55

Mich nervt es unglaublich wenn ich in die Stadt oder zu einer Behörde muss und
ständig muss ich einem Raucher ausweichen. Spricht man einen Raucher darauf an,
dass er einem gerade seinen Mief übergepustet hat, wird der noch stinkig und fühlt sich angemacht.

Blogfragen der Woche:

* Sollte es ein generelles Rauchverbot in der Öffentlichkeit geben?
* Wie schränkt Euch das Rauchen anderer in Innenstädten, vor Geschäften, Behörden etc. ein?
* Wie schützt Ihr Euch vor dem Zigarettenrauch anderer?
* Wurde ein Raucher bereits ausfallend zu Euch, nachdem Ihr ihn darauf hingewiesen habt, dass sein Zigarettenrauch Euch schadet und krank macht?
* Habt Ihr Euch schon einmal bei Restaurantbesitzern, Geschäftsinhabern, Behörden oder Krankenhausbetreibern beschwert wegen der Ascher vor dem Gebäude?



Schreibt im CSN Blog wie Ihr dazu denkt:

Konsequenter Gesundheitsschutz: Ein generelles Rauchverbot in der Öffentlichkeit
http://www.csn-deutschland.de/blog/2010/02/18/konsequenter-gesundheitsschutz-ein-generelles-rauchverbot-in-der-offentlichkeit/
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Raucher

Beitragvon Gundermann » Donnerstag 18. Februar 2010, 15:03

Der blödeste Spruch den Raucher drauf haben ist: "Willst du mich in meiner Freiheit einschränken?"
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Beitragvon Yol » Donnerstag 18. Februar 2010, 20:07

Dem ist abzuhelfen mit einer realistischen Antwort:

Ja, will ich tatsächlich soweit einschränken, dass Du respektierst wo MEINE Freiheit beginnt. Freiheit hat jeder in gleichem Masse zu Gute und somit kannst nur Du dich selbst schädigen oder belästigen, nicht aber mich oder andere. Da hört nämlich Deine Freiheit auf und meine beginnt. Hast Du das verstanden kommen wir beide auch klar.

Was dann allerdins auch klar ist - man sollte schnell laufen können, denn wer alles nur bis zu seiner Nasenspitze analysiert wird wohl kaum zu mehr Denkarbeit fähig sein.
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Beitragvon Desert Rose » Donnerstag 18. Februar 2010, 20:53

Das wäre es doch, ein generelles Rauchverbot in Deutschland, der Traum aller MCS Patienten.
Nur leider wird es in Deutschland beim Träumen bleiben.
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Beitragvon Maria Magdalena » Freitag 19. Februar 2010, 16:32

Nichtraucher haben das Recht auf Schutz vor Passivrauchen.

Wer sich “genüsslich” vergiften will, sollte das dort tun, wo er niemanden stört. Gleiches Recht für alle: der Raucher darf rauchen, der Nichtraucher darf das Passivrauchen ablehnen, d. h. das Rauchen in seiner Gegenwart verbieten.

Ich habe früher auch geraucht und kenne diese Sucht, die einen schwer krank macht, nur zu gut. Seit inzwischen vielen Jahren bin ich Nichtraucherin und bedanke mich jeden Tag dafür, denn ich fühle mich ohne die Nikotinsucht viel gesünder, freier, glücklicher und lebendiger.

Alle Raucher tun mir leid, denn ich kenne viele Raucher, die vorzeitig an Krebs gestorben sind. Und ich habe zusehen müssen, wie mein Großvater, ein sehr starker Raucher, an seinem Lungenkrebs langsam und qualvoll erstickte. Er konnte nur noch schwer röcheln: “Luft! Luft! Ich brauche Luft! Ich ersticke!” Diese seine Worte werde ich niemals vergessen, denn ich habe meinen Opa geliebt.

Er hat mir auf diese schreckliche Weise gezeigt, was mit einem Raucher passieren kann, und mir geholfen, wenn auch unbeabsichtigt, mit dem Rauchen aufzuhören.
Maria Magdalena
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Beitragvon Energiefox » Freitag 19. Februar 2010, 17:23

Hatte es im Forum schon erwähnt, mein Vater starb 1975 an Lungenkrebs. Er war Kettenraucher, der Lungenfacharzt sagte kurz vor seinem Tod, er könne ruhig weiter rauchen. Er spuckte schon Blut, lebte dann dann nicht mehr lange, obwohl er tatsächlich vor Angst noch aufgehört hatte zu rauchen. Meine 2 Schwester beide gelernte Krankenschwestern rauchen, aber nicht im Haus wie es früher üblich war.

Ich bin Müllpate und sammle täglich Kippen von Rauchern, übrigens heute nachdem der Schnee weg war, fand ich 4 Zigarettenschachteln auf meine Weg. 2 sahen recht neu aus. Also das Mindeste ist, dass die Raucher ihren Dreck, sprich Kipppen, Asche und Schachteln fachgerecht entsorgen und nicht einfach überall so hinwerfen.

Ein Gesetzt muss her das bundesweit solch unwürdiges Benehmen streng bestraft. Natürlich auch immer in Eingängen stehen die Raucher, so das man nicht vorbeikommt ohne geschädigt zu werden. Ich bin dafür das Nichtraucher falls sie Qualm und Dreck abbekommen Schmerzensgeld verlangen können. Denn Rauche nehmen oft Null Rücksicht auf Mitmenschen.

Beim Thema (Lärm) besonders Freizeitlärm, laute miese Musik im Einheitstakt das gleich Spielchen, der Geschädigte steht dumm da, es gibt anscheinend kein vernünftiges Gesetzt das die Verursacher und die Geschädigten schützt.
Gruß Energiefox
Energiefox
 

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Beitragvon Yol » Freitag 19. Februar 2010, 17:57

@ Energiefox

Lärmbelästigung: doch es gibt Gesetze, aber wie soviele unsrer Gesetze - wer wagt es sie auch umzusetzen?

In unserem Lärmschutzgesetz steht:
DER SCHALL DARF DAS ZIMMER NICHT VERLASSEN - d.h. Du kannst Dich soviel und solange und so laut bedudeln wie Du willst, wenn der Schall nur in Deinen 4 Wänden bleibt. Wenn Du also keinen schalldichten Raum hast, darst Du nur so laut dudeln dass es der Nachbar nicht hören kann, bezw. es ihn nicht stört.

Und dieses Gesetz weigern sich auch bei uns die Gemeinden an jeden einzelnen abzugeben, es ist sehr streng - ich hatte drum gebeten, damit alle Leute informiert wären. Von meiner Seite gut gedacht, doch die Gemeinde hatte auch ein plausibles Argument warum nicht. Je nach Interpretation würde dann noch mehr Nachbarstreit möglich sein, denn theoretisch darf man dann bei offenem Fenster nicht mal den Mixer betätigen.

Ich musste mir den Auszug aus dem Lärmgesetz kaufen, was die meisten nicht tun und die Gemeinden/Behörden haben Ruhe. Und ich allerdings mit dem Lärmschutzgesetz in der Hand den Nachbarstreit....
Yol
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Beitragvon Energiefox » Samstag 20. Februar 2010, 08:55

Yol, zum Glück habe ich nur einen Nachbar der ganz bei mir in der Nähe wohnt.
Dort kam auch reichlich Krach, als die Jungs in einem Alter waren in dem es heute so scheint normal ist, dass die sich mit miesem Krach verwirklichen müssen. Ich habe mich konsequent beschwert. Selbst mein Schwager meinte so könne ich keine Freunde in der Nachbarschaft haben. Das sind dann auch nicht meine Freunde die so rücksichtslos sind. Das Problem ist aber so gut wie aus der Welt.
Mir geht es hauptsächlich um Verkehrslärm, Leute die hunderte mit wirklich lautem Gedröhne und miesen Einheitstakt aus gewaltigen Lautsprecherboxen krank machen.

Yol das Gesetzt das Du vorgestellt hast, ist das ein Europagesetz oder besser gesagt gilt das auch für Deutschland? Jedenfalls unter

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\"Lärm erlaubt\"
hier im Forum hatte ich den Bericht gebracht, ein Musiker hat sich zu recht bei einer Stadt beschwert, doch die Behörden handeln nicht, obwohl sie es nach der Gesetzeslage müssten. Ist wohl in ganz Deutschland so. Bei Verkehrskontrollen wird Lärm nicht mal gemessen, jedenfalls ist es mir nicht bekannt. Ich hatte mal junge Polizisten angesprochen und das Lärmproblem erörtert, war denen völlig unbekannt ob die es messen sollen oder ob es bestraft werden kann. Das es aber diese Raudis gibt kannten sie. Es herrscht hier eine falsche Toleranz und Null Unterstützung erfährt man von Politik und Behörden beim Lärmproblem.

Leider so meine Erfahrung muss ich mich immer rechtfertigen, obwohl ich der Geschädigte bin.
Yol, danke für die Info.
- Editiert von Energiefox am 20.02.2010, 08:30 -
Energiefox
 

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Beitragvon Kira » Samstag 20. Februar 2010, 10:10

@Energiefox,
vielleicht kannst du ja einmal einen Müllwegtag organisieren(z.B.mit Schule, Vereine, Jugendgruppen) um das Problem der Umweltverschmutzung zu verdeutlichen.

Gruß Kira
"Wo der Mut keine Zunge hat, bleibt die Vernunft stumm."
(Jupp Müller, deutscher Schriftsteller)

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CSN Blogfrage der Woche

Beitragvon Groppo » Samstag 20. Februar 2010, 10:38

Energiefox,

Kiras Vorschlag schließe ich mich an. Solche Aktionen bringen oft mehr, als die Leute unterwegs nur anzusprechen. Die Aktion könnte man vorab mit Flyer unterstützen. Vielleicht hast Du Hilfe bei Dir und ihr könntet zusammen etwas organisieren. Spreche doch mal mit ein paar Schulen, vielleicht erfährst Du auch dort Unterstützung. Kinder früh an Umweltthemen heranzuführen ist wichtig.

Grüsse
Groppo
 

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Beitragvon Energiefox » Samstag 20. Februar 2010, 16:05

Ihr habt vollkommen recht und wirklich alle diese Sachen habe ich schon probiert.
Fast jeder dem ich vom vielen Müll am Wegesrand erzähle sagt mir, ich kenne da und da eine Stelle da ist es noch viel schlimmer. Schlimm ist es aber aber, man kann fast sagen keiner unterstüzt mich. Ich bin aber noch am Ball, der kleine Verein für soziale Belange im Dorf, ich traf vor kurzem noch eine Frau die dort arbeitet und die will mich unterstützen. Aber das wollten die schon lange auch der Heimatverein beim Thema Schutz des Straßenbegleitgrün. Ich stehe hier wirklich allein da und ich bin recht skeptisch ob ich wirklich mal PRAKTISCHE Hilfe bekomme.
Heute habe ich im Kirchenchor zu einer Beerdigung gesungen und ich bin immer noch gut gelaunt, weil ich gerne singe.
Hier die Aufgabe die ich heute an einem von meinem Müllpatenweg erledigt habe. Vor kurzem habe ich aber da schon aufgeräumt, nur jetzt ist noch mehr Schnee geschmolzen.

Es liegt auch noch mehr Müll dort, der ist bereits auf die Ackerflächen geweht oder geschmissen worden ist, dort gehe ich nicht hin, ist mir zu matschig nur am Rand der Ackerflächen suche ich.

http://img11.imageshack.us/img11/6664/tglamweg.jpg

ca. 6 Zigarettenkippen sind auch dabei, sieht man auf dem Foto aber nicht.

Fast vergessen der 2. Müllpatenweg am Speichersee Lingen (Ems) bzw. dort im Restwald.
Gestern habe ich 2 größere Haufen mit Silvesterkracherüberresten gesehen. Hatte keine Tüte dabei, die muss ich auch noch bergen. Vor Silvester höre ich immer Krach aus dem Wald, ich nehme an Kinder machen diesen Dreck

Gruß Müllfox
- Editiert von Energiefox am 20.02.2010, 22:31 -
Energiefox
 

Wurde Euch die Diagnose MCS verweigert?

Beitragvon Thommy the Blogger » Dienstag 23. März 2010, 15:23

Obwohl es für die vorhandene Symptomatik auf Alltagschemikalien im Niedrigdosisbereich keine andere Erklärung gibt und Ausschlussdiagnostik ohne konkreten anderweitigen Befund blieb, schreiben manche Ärzte, bzw. Umweltärzte MCS nicht in den Befund oder auf die Überweisung.

Liegt MCS in einem Schwergrad vor, der erfordert, dass auf den Erkrankten besondere Rücksicht genommen nehmen muss, weil die Person sonst nicht richtig funktionieren kann oder Schmerzen erleidet, dann ist es nachteilig, wenn die bezeichnende Diagnose unterschlagen wird.

Thommy’s MCS Blogfrage der Woche:

- Wurde Euch die Diagnose MCS verweigert, obwohl es keine andere Erklärung für Eure Beschwerden gibt?
- Mit welcher Begründung wurde gerechtfertigt, dass MCS nicht im Befund oder Attest stehen wird?
- Was wurde Euch anstatt MCS attestiert?
- Welche Unterstützung wurde Euch stattdessen entgegengebracht, um Eure Ansprüche durchzusetzen oder notwendige Hilfe zu erhalten?
- Hattet Ihr Nachteile, weil Euch MCS durch keinen Arzt bestätigt wurde?
Z.B. beim Antrag auf Anerkennung der MCS als Schwerbehinderung beim Versorgungsamt, beim Rentenverfahren, bei der Beantragung einer behindertengerechten Wohnung, beim Antrag auf höhere Zuwendung für spezielle Ernährung, Medikamente oder beim Antrag auf Behandlung der MCS in einer Umweltklinik, etc.?

Schreibt Eure Erfahrungen in den Blog:

Diagnose MCS verweigert, der Patient trägt den Nachteil
http://www.csn-deutschland.de/blog/2010/03/23/diagnose-mcs-verweigert-der-patient-tragt-den-nachteil
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Könnt Ihr den Frühling genießen?

Beitragvon Thommy the Blogger » Sonntag 18. April 2010, 13:04

Thommy’s Blogfrage der Woche:

* Wie geht es Euch in der schönen Frühlingszeit?
* Könnt Ihr den Frühling in vollen Zügen genießen?
* Habt Ihr ein Plätzchen, wo Ihr die Natur genießen könnt?
* Habt Ihr Blütenpracht im Garten? Gibt es bei Euch Schmetterlinge?

* Oder plagen Euch Allergien, Bauern, die Spritzmittel ausbringen, Nachbarn, die grillen oder Autos reparieren?


Antwortet bitte im CSN-Blog und genießt das wunderschöne Frühlingsbild:
http://www.csn-deutschland.de/blog/2010/04/18/den-fruhling-in-vollen-zugen-geniesen

Als Video zum Thema im CSN Blog: Prof. Rapp zu Reaktionen auf Gräserpollen
- Editiert von Thommy the Blogger am 18.04.2010, 17:43 -
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CSN Blogfrage der Woche

Beitragvon Maria » Sonntag 18. April 2010, 21:47

Leider sind die Bauern wieder eifrig am Spritzen. Die Tage roch es hier ganz merkwürdig. Entweder wurde in der Nachbarschaft mit Kunstdünger gedüngt oder die Bauern haben gespritzt. Das bekam ich wieder mit extremen Kopfschmerzen zu spüren.

Schmetterlinge sind glücklicherweise wieder zahlreich im Garten anzutreffen. Sie erfreuen mich und lenken mich vom Kopfweh ab.

Liebe Grüsse
Maria
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CSN Blogfrage der Woche

Beitragvon Raze » Donnerstag 29. April 2010, 18:10

Bei dem schönen Wetter blüht der Flieder, das ist einer meiner schlimmsten Symptomauslöser. Dementsprechend übel geht es mir auch heute. Lüften geht auch nicht, weil der intensive Fliedergeruch aus Nachbars Garten dann in meine Wohnung zieht. Wie andere draußen die Sonne auf dem Balkon genießen, das geht bei mir leider im Moment überhaupt nicht.
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Helfen Politiker, oder nicht?

Beitragvon Thommy the Blogger » Montag 14. Juni 2010, 06:58

Seit rund zwei Jahrzehnten gibt es Politiker die sich Umweltkrankheiten zum Thema machen.
Was erreichten sie unter dem Strich für uns?
Setzen sie Rechte für uns um?
Wie erging es Euch mit Politiker?

Lest die MCS-Blogfrage der Woche und berichtet im CSN-Blog:


Politiker treten seit zwei Jahrzehnten für Umweltkranke ein
http://www.csn-deutschland.de/blog/2010/06/14/politiker-treten-seit-zwei-jahrzehnten-fur-umweltkranke-ein/
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Beitragvon Alex » Montag 14. Juni 2010, 16:52

Unter dem Strich kam für uns in den zwei Jahrzehnten nichts raus außer Enttäuschungen und Bauchlandungen.
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Urlaub trotz MCS

Beitragvon Thommy the Blogger » Montag 28. Juni 2010, 08:59

Die Urlaubszeit bricht an und es drängt einen in die Ferne zu schweifen.

Urlaub trotz MCS ist das möglich?

Antwortet auf meine MCS-Blogfrage der Woche im CSN Blog


Urlaubsziele für Allergiker und Chemikaliensensible
http://www.csn-deutschland.de/blog/2010/06/28/urlaubziele-fur-allergiker-und-chemikaliensensible/


Thommy’s MCS-Frage der Woche:

- Habt Ihr ein Urlaubsziel mit Hotel, Pension oder Ferienwohnung gefunden, das für Menschen mit MCS geeignet ist?
- Wie geht/ging man in Eurer Unterkunft auf die Chemikalien-Sensitivität ein? Ist sie speziell für Chemikaliensensible ausgerichtet?
- Wie seid Ihr angereist (Auto, Bahn, Flugzeug)? Welche speziellen Vorkehrungen musstet Ihr für die Reise treffen?
- Was müsst Ihr alles mitnehmen, um im Urlaub trotz MCS klarzukommen?
- Habt Ihr schon schöne Urlaube trotz MCS verbracht?
- Kennt Ihr Geheimziele für Allergiker und Chemikaliensensible?
- Oder seid Ihr zu krank und müsst schon seit Jahren auf Urlaub verzichten?
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Beitragvon Groppo » Montag 28. Juni 2010, 09:35

Urlaub, mal was anderes sehen - das wäre mein Traum, aber ich weiß nicht wohin und wie
ich es bewerkstelligen soll.

Grüsse
Groppo
 

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Beitragvon Kira » Montag 28. Juni 2010, 11:57

Urlaub....? für uns seit circa 7 Jahren echt ein absolutes Fremdwort!!!!!

Nicht transportfähig und gewisse Hilfsmittel werden nicht von der Krankenkasse übernommen!! Hinzu kommt, dass mein Mann nicht mehr arbeiten gehen kann und mein Sohn keine Schul- bzw. Ausbildungsmöglichkeiten bekommt. Ich selbst bin schon seit 3 Jahren erwerbsunfähig und erhalte nur eine kleine Rente. Im Klartext diese Krankheit macht arm im wahrsten Sinne des Wortes, aber nicht nur finanziell sondern in allen Lebensbereichen.
- Editiert von Kira am 28.06.2010, 12:05 -
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(Jupp Müller, deutscher Schriftsteller)

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Idee

Beitragvon Lucca » Montag 28. Juni 2010, 12:21

Wie wäre denn ein für Chemikaliensensible?

Wie das funktioniert? Du darfst 1 oder 2 Wochen bei jemand wohnen und er dafür bei Dir.
Lucca
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Beitragvon Moriko » Montag 28. Juni 2010, 15:30

Wir haben es ein paarmal gewagt mit unserem alten Van.
Den mussten wir leider im letzten Jahr abgeben (Alterschwäche).
Ohne das Ausweich-Nachtquartier Van, trauen wir uns nicht so richtig.
Lust auf Urlaub hätten wir schon, irgendwann fällt einem nämlich ganz schön die Decke auf den Kopf.
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Beitragvon karen.S » Montag 28. Juni 2010, 18:41

Urlaub ist fuer mich kaun vorstellbar.
Mir ist seit 5 Jahren kein Innenraum mehr begegnet den ich tolerieren konnte. Ich koennte ja keine Unterkunft buchen um dann bei Ankunft fest zu stellen, dass ich die Raeume nicht vertage.....und was dann?
Einen Ort aussuchen von dem ich weiss, dass ich draussen schlafen kann ist ohne es vorher gesehen zu haben auch ein Risiko. Und wer schleppt meine ganzen Sachen (Schlafsack, isomatte, usw..)? ich kann ja die Bettwaesche in den Feriendomizilen gar nicht benutzen.
Fuer mich kaeme auch nur ein vertraegliches( !!!) Wohnmobil in Frage sammt einer netten Person die es fahren will, denn dazu bin ich leider inzwischen auch zu krank.
Ich habe aber weder das Geld fuer solch ein Fahrzeug noch den passenden Chauffeur/Partner.
Also nein, Urlaub ist ausgeschlossen.

Kleiner Trost...Ich habe Meer und Strand quasi vor der Tuer und bei gutem Wetter, so wie jetzt, habe ich jeden Tag ein bisschen Urlaub im Strandcafe und beim Spaziergang durch die Brandung.

Karen
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Beitragvon Yol » Montag 28. Juni 2010, 23:10

Wie soll das denn gehen bei MCS? Es gibt doch schon im Alltag jede Menge Fallen die das Leben schwer bis unerträglich machen. Was essen, was trinken, wo schlafen, wie reisen? Was tun bei Reaktionen, die wohl nicht ausbleiben wenn man seine Glasglocke verlässt?
Bei leicht bis mittelschwere MCS mag das noch möglich sein, darüber hinaus scheint mir das Risiko pur zu sein.
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Beitragvon Clarissa » Dienstag 29. Juni 2010, 05:14

[quote]Wie soll das denn gehen bei MCS? Es gibt doch schon im Alltag jede Menge Fallen die das Leben schwer bis unerträglich machen. Was essen, was trinken, wo schlafen, wie reisen? Was tun bei Reaktionen, die wohl nicht ausbleiben wenn man seine Glasglocke verlässt?
Bei leicht bis mittelschwere MCS mag das noch möglich sein, darüber hinaus scheint mir das Risiko pur zu sein.[/quote]Danke liebe Freundin, das war genau die passende Antwort. Schon ein Verlassen der heimatlichen "Blase" ist für viele kaum noch ohne Beschwerden möglich, wie sollte es denn dann möglich sein in eine andere Umgebung zu wechseln?
Und allen Leugnern zum Trotz, im DIMDI
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Beitragvon Limette » Dienstag 29. Juni 2010, 08:25

Der Schweregrad der MCS ist der ausschlaggebende Grund ob ein Urlaub in einer speziell gestalteten UNterkunft geht oder nicht. Pauschal zu sagen es geht nicht, kann nicht richtig sein, denn sonst gäbe es keine MCS-Ferienapartments, etc.
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Beitragvon Maria » Dienstag 29. Juni 2010, 08:54

Trotz meiner MCS-Erkrankung konnte ich Ferien bei Therese Pfister in der Schweiz machen. Ihre Ferienwohnung ist bestens MCS-geeignet. Wenn ich alleinstehend wäre, könnte ich jedoch die weite Distanz bis dorthin nicht überwinden.

http://www.csn-deutschland.de/blog/2009/02/01/mcs-refugium-traumhaftes-ferienziel-in-der-schweiz-fuer-chemikaliensensible/

Das Refugium von Therese kann ich jedem nur empfehlen. Ich wünsche mir selbst, dass ich irgendwann einmal wieder die Möglichkeit habe, bei Therese Ferien zu machen und dass wir uns endlich einmal wiedersehen! :)

Bettwäsche braucht man nicht mitzunehmen, da bei Therese alles absolut parfümfrei ist.

Andere vergleichbare Ferienwohnungen für MCS Betroffene kenne ich nicht.

Liebe Grüsse
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Beitragvon Clarissa » Dienstag 29. Juni 2010, 08:54

[quote]Der Schweregrad der MCS ist der ausschlaggebende Grund ob ein Urlaub in einer speziell gestalteten UNterkunft geht oder nicht. Pauschal zu sagen es geht nicht, kann nicht richtig sein, denn sonst gäbe es keine MCS-Ferienapartments, etc.[/quote]Wie bitte, so etwas gibt es wirklich, wo denn?
Wie komme ich dahin, wie ernähre ich mich? Fragen über Fragen.
Und allen Leugnern zum Trotz, im DIMDI
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Beitragvon Maria » Dienstag 29. Juni 2010, 09:01

Bei Therese haben wir uns selbst verpflegt, Bio-Lebensmittel gibt es dort z. B. bei Coop. Ansonsten haben wir auch vieles von zu Hause mitgenommen.

Wo es MCS-Ferienunterkünfte in Deutschland gibt, würde mich ebenfalls interessieren.
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Beitragvon Leckermäulchen » Dienstag 29. Juni 2010, 10:06

Wenn es diese Unterkünfte gibt, wüßte auch ich gerne, wo.
Wenn nur der Schweregrad der MCS ausschlaggebend wäre, würde ich sofort losfahren. Nach 21 Jahren wäre ein Urlaub sicher mal wieder fällig.

Die Frage, gibt es das zum Nulltarif einschließlich Fahrt dorthin und aller Sicherheitsvorkehrungen, die nötig sind, denke ich aber, hat sich auch erledigt.

Spannend wäre in diesem Zusammenhang vielleicht noch mal für Härtefälle unter den Hartz-IV-Emfängern der MCS-Kranken zu sehen, wie ihre ihnen zugunsten der Griechenlandhilfe nicht zuerkannten immensen regelmäßigen Gesundheitsauslagen bei einzelnen Griechen zu deren Wohl verwendet werden. Das auf Eis gelegte Verfassungsgerichtsurteil vom 9.2.2010 läßt grüßen.

Da würde ich sogar noch mal nach Griechenland wollen ...
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