CSN Blogfrage der Woche

CSN Blogfrage der Woche

Beitragvon Alex » Montag 17. November 2008, 21:08

Du und eine Soziophobie Clarissa, das ist der Witz der Woche;)
Alex
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CSN Blogfrage der Woche

Beitragvon Maria Magdalena » Montag 17. November 2008, 22:54

Tja, wenn es darum geht, Chemikalien-Opfer um ihre Rechte zu betrügen, sind die besonders erfinderisch und "witzig".

Wenn man sich die ganzen Odysseen von MCS-Erkrankten anschaut und ein bißchen Ahnung von Psychologie und Psychiatrie hat, dann kommt man aus dem Staunen einfach nicht mehr raus.

Es ist wirklich unglaublich, was für perverse Falsch-Diagnosen amtliche Willkür in einer Demokratie doch hervorbringen kann, um die eigenen erkrankten Bürger, die ja eigentlich auch noch Wähler und Zahler von Steuern und Versicherungsbeiträgen sind, zu psychiatrisieren und sie ihrem Schicksal zu überlassen.

Hauptsache die von uns gewählten Interessenvertreter der Bürger haben ihre dicken Diäten und andere traumhafte Posten bei der Lobby. Die sind ja bestens versorgt. Wozu noch unsere Interessen vertreten? Wir haben ihnen vertraut und sie gewählt. Na und? So ist Politik nun mal! Der dumme ist eben der Wähler. Einfach nur höchst peinlich!
Maria Magdalena
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Ist Psychotherapie eine Chance bei MCS

Beitragvon CSN Blogger » Montag 24. November 2008, 13:57

Das Therapieangebot für Patienten, die unter Chemikalien-Sensitivität leiden und auf minimale Konzentrationen von Alltagschemikalien reagieren, ist gering in Deutschland. Kliniken mit kontrollierten Umweltbedingungen, die Erkrankte systematisch entgiften und das Immunsystem aufbauen, gibt es nicht. Stattdessen wird von universitären Umweltmedizinern und deren Verbänden Psychotherapie, Psychoedukation bis hin zu Reexpositionstherapie (man setzt den Patienten Chemikalien aus, damit sie sich daran „gewöhnen“) als Therapie angeführt.

MCS-Blogfrage der Woche:

Sind Psychotherapie, Psychoedukation oder ähnliche Interventionen tatsächlich eine Chance bei Multiple Chemical Sensitivity – MCS?

Heilte Euch eine Psychotherapie, eine Reexposition oder gar eine psychiatrische Interventionen von MCS, so dass Ihr nun auf keine Chemikalien mehr reagiert?

Oder schaffte es eine Psychotherapie oder psychiatrische Therapie zumindest, dass Ihr kaum noch reagiert auf Duftstoffe, Benzin, Abgase, frische Farbe, Klebstoffe, frisch gereinigte Kleidung, …?

Oder blieb jeglicher Behandlungserfolg aus bei Versuchen, Eure MCS durch die genannten Therapien zu heilen oder zu lindern?

Oder hat die Unterlassung einer adäquaten Behandlung (systematische Entgiftung, Expositionsvermeidung, Aufbau des Immunsystems) und das Ersetzen derselben durch Psychotherapien Eure MCS verschlimmert?

Schreibt Eure Erfahrungen, Eure Meinung:

http://www.csn-deutschland.de/blog/2008/11/24/ist-psychotherapie-psychoedukation-eine-chance-bei-multiple-chemical-sensitivity-mcs/
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Gibt es Möglichkeiten trotz MCS Advent zu feiern?

Beitragvon CSN Blogger » Montag 8. Dezember 2008, 12:37

Weihnachtsmärkte locken in jeder Stadt viele Besucher an, doch Chemikaliensensiblen sind sie verwehrt. Zu viele Chemikalien verströmen aus Duftlämpchen, Duftkerzen und den Angeboten der Händler. Dann sind da noch die Parfums und Aftershaves der Besucher, Rauch von Gegrilltem, …

Auch die Geschäfte in den Städten sind in der Weihnachtszeit oft beduftet, um die Kunden in Kauflaune zu bringen.

Es bleibt für Chemikaliensensible nur das eigene Heim, um den Advent zu feiern.

MCS-Blogfrage der Woche:

Habt Ihr spezielle Möglichkeiten gefunden um den Advent zu feiern?

Wie habt Ihr Euer Haus geschmückt?

Welche Kerzen können Ihr als MCS-Kranke verwenden?

Habt Ihr besondere hübsche Ideen, die andere MCS-Kranke nachahmen könnten?

Teilt Eure Gedanken und Ideen allen anderen MCS-Betroffenen im CSN-Blog mit:
http://www.csn-deutschland.de/blog/2008/12/08/mcs-blogfrage-welche-moeglichkeiten-haben-chemikaliensensible-die-adventszeit-zu-feiern/
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CSN Blogfrage der Woche

Beitragvon Energiefox » Montag 8. Dezember 2008, 13:47

Hatte ja im Blog Theo Jansen vorgestellt, mit seinem Projekt Strandbeest. Leider
hat BMW jetzt Werbung daraus gemacht und BMW steht nun nicht gerade positiv da
wenn es um Energieeffizienz ihrer Autos geht. Ich möchte jetzt auf keinen Fall
Reklame für BMW machen. Ich finde nur diese Strandbeester unglaublich faszinierend und habe da ich keinen bessern Link (ohne Werbung) gefunden habe diesen gebracht.

Um zum Thema zurück zu kommen, ich würde Herrn Jansen gerne helfen solche
Projekte am Strand zu testen bzw. solche Geräte am Strand direkt zu sehen würde
schon reichen. Ich liebe es ja an Geräten zu basteln, leider fehlt mir die Geduld und da wird dann schnell ein bisschen gefuscht. Jedenfalls nächstes Jahr werde ich vermutlich wieder Urlaub auf Spiekeroog machen, habe schon mal eine Woche auf Spiekeroog verbracht, allein die gute Luft macht die Insel zum Paradies. Meine Schwester hat ein kleines Häuschen zusammen mit den Schwiegereltern in Norwegen, direkt am Fjord sie fahren zu Weihnachten dort hin, vermutlich liegt da dann auch Schnee, es ist wie bei Pipi Langstrumpf das reinste Paradies die unberührte Landschaft und dann der Blick direkt zum Fjord. Seeadler gibt es auch dort zu sehen.
Gruß Energiefox
- Editiert von Energiefox am 08.12.2008, 14:43 -
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Beitragvon CSN Blogger » Montag 15. Dezember 2008, 19:42

Wer krank ist, setzt in seinem Leben meist andere Prioritäten als ein Gesunder. Auch der weihnachtliche Wunschzettel von chemikaliensensiblen Menschen sieht anders aus.

MCS-Blogfrage der Woche

Was wünschen sich Chemikaliensensible von ihrer Familie, ihrem Umfeld, der Gesellschaft, den Ärzten oder von den Vertretern der Politik?

Schreibt Eure persönlichen Wünsche im Blog nieder und denkt dran, Weihnachten ist etwas Besonderes, Wünsche gehen in dieser Zeit leichter in Erfüllung.


Was wünschen sich Menschen mit Chemical Sensitivity / MCS zu Weihnachten von der Familie, der Gesellschaft, den Ärzten und der Politik?
http://www.csn-deutschland.de/blog/2008/12/15/was-wuenschen-sich-menschen-mit-chemical-sensitivity-mcs-zu-weihnachten-von-der-familie-der-gesellschaft-den-aerzten-und-der-politik/
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MCS - Reaktionen auch auf natürliche Düfte?

Beitragvon CSN Blogger » Samstag 3. Januar 2009, 14:11

Internationalen Studien zufolge gelten Duftstoffe und Parfums zu den Hauptauslösern für Reaktionen bei Chemikaliensensiblen. Kopfschmerzen, Atemwegsbeschwerden, Schwindel, Koordinationsstörungen, Übelkeit und viele weitere Beschwerden werden von MCS Kranken als Reaktion aufgeführt.

MCS Blogfrage der Woche

Sind Reaktionen auf Duftstoffe und Parfums bei MCS Kranken nur auf synthetisch zusammengesetzte Kompositionen beschränkt, oder reagieren Chemikaliensensible auch auf Aromaöle rein natürlichen Ursprungs?

Bereitet Euch Orangenöl, Neroli, Lavendelöl, Nelkenöl, Rosenöl, etc., die in Duftlämpchen in so mancher Arzt- oder Therapeutenpraxis angewendet werden, Probleme oder empfindet Ihr diese natürlichen Düfte eher als wohltuend?

Hindern Euch natürliche Aromaöle, natürliche Raumbeduftung daran, manche Räumlichkeiten zu betreten?

Welche Symptome stellen sich bei Euch durch Aromaöle, Naturparfums, Düfte in Naturkosmetik oder durch Raumbeduftung ein?

Schreibt Eure Erfahrungen und Meinung in den Blog:
http://www.csn-deutschland.de/blog/2009/01/03/duftstoffe-loesen-reaktionen-bei-personen-mit-mcs-multiple-chemical-sensitivity-aus-treten-reaktionen-auch-auf-natuerliche-duftstoffe-auf/
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Beitragvon Eddy » Sonntag 4. Januar 2009, 13:43

Bei mir sind die Reaktionen auf natürliche und synthetischen Duftstoffe gleichermaßen heftig, leider. Bei uns im Garten musste vor einigen Jahren sogar ein Baum dran glauben, weil ich den intensiven Geruch seiner Blüten nicht mehr vertragen habe. Das hat mir sehr leid getan, da ich umweltbewusst und naturverbunden eingestellt bin. Nie sonst würde ich einen Baum ausmachen, aber die Duftwolke, die bis in unser Wohnzimmer kam, war für mich unerträglich.

Gruss Eddy
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Wie geht es Euch mit der Eiseskälte

Beitragvon CSN Blogger » Montag 12. Januar 2009, 20:15

MCS Blogfrage der Woche: Wie kommen Chemikaliensensible mit der eisigen Kälte zurecht?

Habt Ihr in der kalten Jahreszeit stärkere MCS Reaktionen als im übrigen Jahr?

Vertragt Ihr die momentan intensiveren Kaminabgase Eurer Nachbarn, die besonders an nebligen Tagen und Nächten nicht abziehen?

Regiert Ihr mit verstärkten Reaktionen auf die trockene Heizungsluft?

Könnt Ihr es Euch leisten, Eure Wohnung auf wohlig warme Temperaturen aufzuheizen oder sprengt es etwa Euren finanziellen begrenzten Spielraum?

Vertragt Ihr überhaupt eine Heizquelle?

Lasst es uns wissen wie es Euch geht im Moment:
http://www.csn-deutschland.de/blog/2009/01/12/mcs-blogfrage-der-woche-wie-kommen-chemikaliensensible-mit-der-eisigen-kaelte-zurecht/
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CSN Blogfrage der Woche

Beitragvon Twei » Dienstag 13. Januar 2009, 16:44

Wenn die Temperaturen unter 0 Grad sinken, kann ich die chemischen Gerüche schlechter wahrnehmen. Nachdem sich die ausgestauschte Luft erwärmt, machen sich die Gerüche alsauch die Beschwerden stärker bemerkbar.

Nachts läd die Nachtspeicherheizung stärker auf, sodaß die Luft beißend trocken wird. Am nächsten Morgen stinken einige Bereiche der Wohnung richtig nach angesenktem Kunststoff.
Unter diesen Umständen schlaf ich kaum noch und stehe morgens mit starken Verspannungen und trockenem Nasen-Hals-Bereich auf. Ich fühle mich richtig verkatert.

Als erstes muß ich morgens versuchen diese Luft rauszubekommen.
Wegen dem Frühnebel, ist die ganze Stadt in eine Kanalisationswolke eingeschlossen.
Ich brauche viel Glück und immer Geschick mit ständiger Aufmerksamkeit, um einen entsprechenden Kompromis hinzukriegen.

Alle Geschmacksnerven sind betäubt, sodaß ich nach fester Gewohnheit frühstücke. Anschließend muß ich mich noch mal mit ca. 40 bis 60 Minuten mit autogenem Training fit machen.

Durch Wohnungsundichtigkeit wird die kühle Luft direkt in die Nachtspeicherheizung gesogen und tritt dann durch Erwärmung direkt in meine Kopfhöhe.
Deshalb kann ich mich kaum vor den permanenten Kanalisations- und Kaminabgasen, durch alleiniges "Fenster geschlossen halten", schützen. Spätestens nach 2 - 3 Stunden machen sich Augenbrennen, Konzentrationsstörungen und Kopfschmerzen bemerkbar.

Ab ca. 18:00 Uhr laufen die Kamine auf Hochbetrieb. Meistens kann ich erst am nächsten Morgen wieder lüften.

Je mehr ich die Wohnung aufheize, um so stärker wird die Luft durch chem. Ausdünstungen verschmutzt.

Im Sommer verändern und tauschen sich nur die Faktoren. Es ist nicht besser, sondern immer nur anders.

mfg Twei
Twei
 

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Beitragvon Kobold » Dienstag 13. Januar 2009, 16:46

Bei uns stinkt es auch nachts nach Kaminrauch. Dann gehen die Feuer scheinbar langsam aus und miefen teilweise noch intensiver. Eigentlich komme ich momentan nicht wirklich zum Lüften, meist hole ich mir Qualmgeruch in die Wohnung.
Kobold
 

Haben Euch Behandlungen auch schon geschadet

Beitragvon CSN Blogger » Montag 19. Januar 2009, 14:50

Expositionsstopp wird bei Chemikaliensensiblen als Therapie Nummer Eins angeführt. Es werden jedoch auch eine Reihe weiterer Möglichkeiten zur Behandlung von Ärzten, Kliniken, Heilpraktikern oder Heilern angeboten.

MCS Blogfrage der Woche
Haben Euch spezielle Behandlungen, Medikamente oder andere Mittel, die eigentlich dazu dienen sollten, Eure Chemikaliensensitivität oder andere Krankheiten zu lindern, auch schon geschadet?

Hat sich seitdem Euer Gesundheitszustand dadurch nachhaltig verschlechtert?

Berichtet uns über Eure Erfahrungen, lasst uns wissen, wodurch sich Euer Gesundheitszustand verschlechterte oder Schaden nahm. Euer Bericht kann vielleicht sogar andere Chemikaliensensible vor ähnlichen Erfahrungen bewahren.


http://www.csn-deutschland.de/blog/2009/01/19/gibt-es-spezielle-medizinische-behandlungen-oder-medikamente-die-mcs-kranken-schaden-koennen/
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Sind Amalgamfüllungen Teilursache Eurer MCS?

Beitragvon CSN Blogger » Sonntag 25. Januar 2009, 11:49

Amalgam ist in Deutschland noch immer Regelfüllstoff für Kassenpatienten, obwohl die Gesundheitsgefahren durch das im Amalgam enthaltene Quecksilber durch eine große Anzahl internationaler wissenenschaftlicher Studien belegt ist.

Immunschäden, neurologische Schädigungen und Allergien sind als Folge von Amalgam bekannt. Aktuell hat die schwedische Regierung Amalgam verboten.

Blogfrage der Woche:

Sind Amalgamfüllungen Teilursache Eurer MCS?

Wurde Euch von der Krankenkassen wegen Eurer Chemikaliensensitivität ein verträgliches Alternativmaterial bezahlt?

Oder habt Ihr bisher noch keine verträgliche Alternative gefunden?

Könnt Ihr überhaupt trotz MCS zum Zahnarzt, oder ist es unmöglich für Euch wegen der Desinfektionsmittel, Parfum, Duftstoffen, etc.?


Schreibt im Blog über Eure Erfahrungen:

Ist Amalgam eine Teilursache von MCS - Multiple Chemical Sensitivity?
http://www.csn-deutschland.de/blog/2009/01/25/ist-amalgam-eine-teilursache-von-mcs-multiple-chemical-sensitivity/
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CSN Blogfrage der Woche

Beitragvon Energiefox » Montag 26. Januar 2009, 23:21

Monja,
wir hatten einen Physikprof. der sagte Radioaktivität ist das natürlichste der Welt.
Ein Schüler ist aufgestanden und hat den Prof. belehrt wie gefährlich dieses Zeugs ist. Der Prof meinte im Weltall käme diese Radioaktivität vor. Jedenfalls ich war
beeidruckt von dem Schüler und seiner Kritik an dem Prof. der war nämlich recht arrogant.
Er berichtet auch mal, ihm wäre ein Quecksilber Thermometer zerstört und recht viel Quecksilber wäre ausgelaufen, aber das Quecksilber sei ich so schlimm, nur die Dämpfe.
Ich hatte wenig Ahnung von der Materie, solche Professoren sind ja Autoritäten und da wagt man nicht zu widersprechen.
Gruß Energiefox
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Mit Atemschutzmaske - belächelt oder akzeptiert?

Beitragvon CSN Blogger » Montag 2. Februar 2009, 10:50

Zur heutigen Blogfrage hat Monja uns inspiriert.

Chemikaliensensible mit Atemschutzmaske - belächelt oder akzeptiert?

Therapie Nummer Eins bei MCS – Multiple Chemical Sensitivity, ist Expositionsvermeidung. Viele Chemikaliensensible können, ohne sich durch eine Atemschutzmaske zu schützen, überhaupt nicht am öffentlichen Leben teilhaben. Abgase, Duftstoffe und andere Alltagschemikalien verursachen schwere Symptome bei ihnen. Allerdings erfahren MCS Erkrankte mit Atemschutzmaske, durch ihr ungewohntes Äußeres von ihren Mitmenschen nicht unbedingt Akzeptanz, geschweige denn Rücksichtnahme. Vielfach werden Chemikaliensensible bei Tragen ihrer Atemschutzmaske von Passanten gemustert als seien sie Außerirdische, belächelt und einigen MCS Erkrankten wurden auch diskriminierende Verhaltensweisen ihrer Mitmenschen zuteil.

MCS - Blogfrage der Woche
Wie ist es bei Euch, respektieren Eure Mitmenschen Eure Atemschutzmaske oder ist Euch auch schon Abwehrverhalten entgegengebracht worden?

Teilt uns Eure Erfahrungen mit, die Ihr bei Tragen Eurer Atemschutzmaske bisher gemacht habt. Wurdet Ihr fair oder unfair behandelt?

Was waren die absurdesten Sprüche die Ihr Euch anhören musstet?

Chemikaliensensible mit Atemschutzmaske - belächelt oder akzeptiert?
http://www.csn-deutschland.de/blog/2009/02/02/chemikaliensensible-mit-atemschutzmaske-belaechelt-oder-akzeptiert/
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Beitragvon Monja » Montag 2. Februar 2009, 12:20

Ja liebe Leute, schreibt euch von der Seele, womit ihr von
anderen Menschen oder gar Ärzten beleidigt und belächelt werdet,
denn ich erinnere mich, dass in meiner Kindheit vor 50 Jahren
ein sehr ähnliches Verhalten üblich war, was die "Behinderten"
betrifft. Auch sie wurden ausgegrenzt, beleidigt, weggeschlossen
und schlimmeres. Der gravierende Wandel, der sich dort vollzogen
hat, wird auch bei uns eintreten. Es braucht nur Zeit, viel Zeit...

Herzlichst Monja
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Beitragvon Kallewirsch » Montag 2. Februar 2009, 12:45

Die Leute gucken mich eigentlich nur verwundert an, dumme Bemerkungen musste ich mir zum Glück noch nicht anhören. Aber ich merke öfter, dass die Leute über mich tuscheln. Aber das ist mir dann gerade egal, ich muss ja sehen, dass ich zurechtkomme, egal wie ich für manche vielleicht aussehen mag. Nicht der Norm zu entsprechen empfinde ich sogar als für mich richtig, denn wie ein Herdentier jeden Mode-Schnickschnack mitzumachen/nachzueifern (z. B. Männer-Parfum, Pflegeserie usw.), nur weil es jetzt in ist, sich auch als Mann solches Zeugs ins Gesicht zu schmieren und hier mitzumachen - brrrr, war noch nie mein Ding.

In China würde sich niemand über eine Atemschutzmaske aufregen. Ich denke, da würde man eher auffallen, wenn man keine Atemschutzmaske trägt.

Gruss Kalle
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CSN Blogfrage der Woche

Beitragvon Monja » Montag 2. Februar 2009, 13:05

Super Kallewirsch,
Recht hast du mit allem, mit China, mit Herdentier und mit
parfümierten Männern, die finde ich sowieso zu unmännlich. Und
was diesen Mode- Schickimicki betrifft, bisher wurde ja gern
alles nachgeäfft und teuer angeboten, was ein paar Einzelgänger
oder früher die Hippys vorgaben. Masken könnten dann auch irgend-
wann Mode werden, denen ist alles zuzutrauen auf den Laufstegen.
Herzlichst Monja
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Beitragvon Eddy » Montag 2. Februar 2009, 13:16

Ich wurde einmal ganz besonders freundlich bedient, als ich meine Maske trug und mit einem Freund unterwegs war. Wir waren in einem Lebensmittelgeschäft und die Bedienung hatte wohl Mitleid mit mir, weil sie sich ja denken konnte, dass ich krank bin. Jedenfalls war sie äußerst nett und guckte mich auch nicht irgendwie komisch an, nein, sie ging souverän und gekonnt mit der Situation um.

Warum auch nicht, schließlich sind wir ganz normale Menschen, die eben nur empfindlich auf den ganzen Wahnsinn um uns herum reagieren. Oder sollte ich etwa sagen, dass wir angemessen auf die chemischen Düfte & Co. reagieren, denn wie ich finde, ist es doch eigentlich normal, dass sich der Körper vor solchen "Hämmern" mit Alarmsignalen bemerkbar macht.

Glaubt mir Leute, die Zeit ist mit uns - leider, auf der einen Seite, denn wie viele MCS Kranke werden wir wohl in 5 oder 10 Jahren zu verzeichnen haben? Aber die Zahl wird auf alle Fälle weiter ansteigen und die Akzeptanz uns gegenüber wird zwangsläufig wachsen.

Gruß Eddy
Eddy
 

Alltagssituationen regelrecht ausgeliefert?

Beitragvon CSN Blogger » Montag 9. Februar 2009, 11:28

Chemikaliensensible sind bestimmten Alltagssituationen ausgeliefert

Es klingelt an der Tür,…

…der Postbote bringt ein Paket. Er ist in Weichspüler und Aftershave „gebadet“.

…der Schornsteinfeger bittet um Einlass, weil er die Heizung überprüfen muss. Er ist mit Heizungsabgasen kontaminiert und in Aftershave „gebadet“.

…der Heizölmann ist da, er kann nur tagsüber kommen, wenn der Rest der Familie zur Arbeit ist.

…ein Haushaltsgerät wird angeliefert. Der Servicemann hat vorher geraucht und ist beduftet.

MCS Blogfrage der Woche:

Wie geht Ihr mit solchen schwierigen Alltagssituationen um?

Habt Ihr Ideen wie man sich schützen kann?

Habt Ihr Personen im Umfeld die Euch helfen schwierige Alltagssituationen zu meistern?


Schreibt im CSN Blog wie Ihr mit Alltagssituationen umgeht....

Chemikaliensensible sind bestimmten Alltagssituationen regelrecht ausgeliefert
http://www.csn-deutschland.de/blog/2009/02/09/chemikaliensensible-sind-bestimmten-alltagssituationen-regelrecht-ausgeliefert/
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Beitragvon Monja » Montag 9. Februar 2009, 12:16

Ich hatte vor einigen Tagen am 5. Febr. ein Erlebnis der ganz besonderen Arzt.
Die absolute Ausnahme von der Regel. Vielleicht macht das Hoffnung. Die Heizung
sollte abgelesen werden, ich war schon Tage vorher aufgeregt, was da wohl für 2
Beduftete kommen. Dann klingelte es, ein junger, strahlender Mann stand da, ich
fragte: sind Sie parfümiert??? Er ganz entsetzt: Nein ! Sowas benutze ich nie.
Wieso, haben Sie eine Immunschwäche?...

Er kam herein, roch herrlich nach Mensch und nicht nach Chemie.:-) Es machte plumps
von meinem Herzen. Wir hatten ein so super tolles Gespräch, er ließ sich meine Dusch-
u. Heilmittel usw. zeigen, las alles durch und leider war ja die Zeit so knapp, er
will mir eine E-mail schicken mit Mitteln aus den USA, die er seit Jahren nimmt, monat-
lich bis zu 200 Euro sagt er, absolut rein, keinerlei Zusatzstoffe. Er sagte, es nützt
gar nichts, wenn ich hier noch so viel nehme, wenn nicht "das einzig Richtige" dabei ist,
es muss zu 100% organisch sein.

Ich kam aus dem Staunen nicht heraus, sein Argument: er sei 34 und kerngesund, Fußballer,
aber er will nicht "dahin kommen", wie all das Elend, was er um sich herum sieht mit Aller-
gien und anderen Krankheiten. Zu mir sagte er noch: naja, ich sei ja noch nicht gesünder,
also muss ich etwas ändern an der Einnahme. Mein Argument, das was er für Heilmittel monet-
lich ausgibt, habe ich grad mal zum leben, machte ihn sichtlich traurig. Es müsse eine
Lösung gefunden werden.

Die Angst vor jedem Handwerker in der Wohnung usw., die man immer haben muss, hat zum aller
ersten Mal eine posetive Wendung genommen. Als er ging, war ich voll energiegeladen, er
strotzte nur so vor Lebenskraft. Beneidenswert. Mal schauen, ob Mail von ihm kommt. Ich
schreib das hier nur mal nach so vielen schlimmen Erfahrungen, weil es euch vielleicht etwas
Hoffnung machen kann, dass doch nicht jeder so ein unwissender Stinker ist.

Herzlichst Monja
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Beitragvon Maria » Montag 9. Februar 2009, 12:36

Hallo Mona,

toll, dass Du uns über Deine positive Erfahrung berichtest. Sie macht Mut und Hoffnung, dass es doch noch verständnisvolle und vorausschauende Menschen gibt, die nicht der Parfüm-Werbung erlegen sind.#

Liebe Grüsse
Maria
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Beitragvon Galaxie » Montag 9. Februar 2009, 12:58

Bei mir kommt mindestens einmal der Paket u. Pächchendienst die Woche. - Entweder halte ich die Luft an oder setze eine Atemschutzmaske auf, wenn es mir ganz schlecht geht eine Arbeitsschutzmaske (ähnlich wie eine Gasmaske) und sage vorher durch die Spechanlage oder Whgs.-Tür nicht erschrecken, wenn ich die Tür öffne oder ähnlich.

Manchmal geht es so schnell, das ich das vergesse; ein jüngerer Mann ist öfter an kommen der evtl. ähnliche Probleme hat, denn der richt nicht nach Persil und anderem und dann freu ich mich immer und wir reden auch kurz.

Monja, merke dir die Firmen aus d. USA die dir der Heizungsableser nennt. - es ist so eine Sache, da er keine MCS hat. - Ich bestelle u.a. von All Around Vitamins Inc. (http://www.ALLROUNDVITAMINS.DE) USA die sind zum Teil günstiger als z.B. Zink hier bei uns und höher dosiert, hypoallergen f. MCS-Erkrankte. - Eine längliche Tablette enthält 50 mg Zink, 250 Tabletten kosten 12,85 Euro und 100 Tabletten 6,85 Euro in d. Katalog 2006, da ich gerde diesen zur Hand habe. - Du kannst mit ein Euro mehr rechnen und Frachtkosten von 7,- Euro. Man kann die Zinktablette ganz einfach drei mal mit den Händen durchbrechen.

Ich vertrage aber die Aminosaüren nicht und alle Aminosäuren belasten auch die Leber, was man ausgleichen oder abwägen muß.

Grüsse v. Galaxie!
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Können Chemikaliensensible Tageszeitung lesen

Beitragvon CSN Blogger » Montag 16. Februar 2009, 10:38

Morgens ein gemütliches Frühstück und die Tageszeitung zum Informieren über das Weltgeschehen. Ein Ritual das Millionen von Menschen lieben und jeden Morgen pflegen. Tageszeitungen riechen jedoch stark nach Druckfarbe, Lösungsmitteln und dem Papier auf dem sie gedruckt sind. Wie ergeht es Menschen mit Chemikaliensensitivität (MCS)? Ist die Tageszeitung für Chemikaliensensible überhaupt lesbar?

MCS-Blogfrage der Woche:

Könnt Ihr eine Tageszeitung lesen? Oder bekommt Ihr Symptome durch die Druckfarbe und das Papier?

Müsst Ihr zum Lesen eine Aktivkohlemaske aufsetzen?

Müsst Ihr die Zeitung vor dem Lesen auslüften?

Oder könnt Ihr eine Tageszeitung nur in einer speziellen MCS-Lesebox lesen?

Oder ist das Lesen einer Tageszeitung wegen Eurer MCS überhaupt nicht möglich für Euch?


Schreibt im CSN Blog wie Euer Zeitungsritual am Frühstückstisch aussieht:

Tageszeitung lesen, für Chemikaliensensible kein einfaches Morgenritual
http://www.csn-deutschland.de/blog/2009/02/16/tageszeitung-lesen-fuer-chemikaliensensible-kein-einfaches-beschwerdefreies-morgenritual/
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CSN Blogfrage der Woche

Beitragvon Eddy » Montag 16. Februar 2009, 11:20

Ich kann nur mit meiner Atemschutzmaske einen Blick in die Zeitung werfen.
Aber ehrlich gesagt, gemütlich ist das nicht gerade, daher mache ich es nur selten.

Gruß Eddy
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Tageszeitung lesen geht nicht mehr

Beitragvon Sonora » Montag 16. Februar 2009, 13:14

Zeitung lese ich seit Jahren nur noch online.
Gedruckte Zeitung haut mich voll um: Kopfschmerzen, Druck in den Augen, Schwindel, Koordinationsstörungen.
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Welche Therapie, Behandlung wünscht Ihr Euch?

Beitragvon CSN Blogger » Dienstag 24. Februar 2009, 13:56

Patienten die unter MCS – Multiple Chemical Sensitivity (ICD-10 / T 78.4), Chemikaliensensitivität, leiden, bekommen neben Hinweisen auf Vermeidungsstrategien relativ wenig an Therapien und Behandlungen angeboten.

Viele der Erkrankten können herkömmliche Medikamente nicht einnehmen, weil sie unter schweren Medikamentenunverträglichkeiten und -intoleranzen leiden, bzw. sie genetisch bedingt viele Medikamente überhaupt nicht verstoffwechseln können. Es gäbe Alternativen, aber diese werden von den Krankenkassen in der Regel nicht übernommen.

MCS- Blogfrage der Woche:

Wenn Ihr freie Therapiewahl von Eurer Krankenkasse offeriert bekämt, welche Therapie, Behandlung oder Alternativmedizin würdet Ihr wählen?

Welche Therapien, Behandlungen, Alternativen sollten Krankenkassen in ihr Leistungsprogramm für chemikaliensensible Patienten aufnehmen?

Was wünscht Ihr Euch? Lasst es uns im CSN Blog wissen.


Freie Therapiewahl für MCS Kranke
http://www.csn-deutschland.de/blog/2009/02/24/freie-therapiewahl-fuer-mcs-kranke/
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Beitragvon Lady in Black » Dienstag 24. Februar 2009, 19:33

Eine Entgiftungstherapie mit Infusionen, Entgiftungssauna und Stabilisierung, das wünsche ich mir.
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Beitragvon Maria » Dienstag 24. Februar 2009, 20:03

Wenn MCS Kranke freie Therapiewahl hätten, würde ich mir wünschen, dass die Sauerstoff-Therapie komplett von den Kassen übernommen würde. Denn Sauerstoff wäre für alle MCS Patienten von Vorteil bzw. dringend erforderlich.
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Beitragvon Energiefox » Mittwoch 25. Februar 2009, 10:58

Maria,
hier und wohl bundesweit haut man gerne die Sauerstoffspender die an Ackerrändern sind ab. Jetzt habe ich gesehen wieder wurde am Ackerrand die fast letzten Büsche aber jetzt von einem Bauern abgehauen. Hatte ja mehrfach geschrieben bei mir an einem großen Acker und auch sonst mäht die Stadt die Büsche gleich mit ab . Soll angeblich der Verkehrssicherheit dienen. Doch die Leute ballern jetzt auf diesen gut einsichtbaren Straßen , Tempo 50 ist für viele ein Fremdwort. Ich habe mit der Stadt Lingen (Ems) mehrfach darüber gesprochen, es besteht aber nur Einsicht bei der unteren Naturschutzbehörde und die hat es nicht zu bestimmen. So sieht es nämlich aus, Naturschutz so jedenfalls mein Eindruck steht in Niedersachsen an letzter Stelle. Man schaue sich mal bei Youtube ein Video von der Stadt Lingen (Ems) an, da wird die Industrie mit vollen Tönen gelobt. Jetzt wird die Umgehungsstraße natürlich durch ein Waldgebiet ausgebaut.
Ich beklage ja immer so ein Energiefox kann da weinig ausrichten, wenn selbst Umweltschutzverbände zum Thema Schutz des Straßenbegleitgrüns schweigen, ja wie soll da jemals eine Bewusstseinsänderung in den Köpfen der Menschen kommen. Das Fernsehen und die Zeitungen bringen ja auch so gut wie nichts zum Thema unnötige
Zerstörung der Natur vor der eigenen Haustür. Wir sollten endlich handeln und die Sauerstoffprozenten schützen und pflanzen. Liebe Leute es ist so einfach, die Natur braucht uns nicht wie Monja immer sagt, aber wir brauchen sie. Deshalb hört auf die Natur zu bemeistern, wir sollten einfach mehr Mut haben es einfach wachsen zu lassen. Ich höre fast täglich Motorsägen, ich bin froh wenn sie endlich wieder schweigen.
http://www.youtube.com/watch?v=gblh9o-SJI8

Hier mal ein Foto wie Lingen (Ems) jetzt wieder bei mir in der Nähe Grün absäbelt , das zeigt wie Straßenbegleitgrün (Büsche und kleine Bäume) einfach abgesägt werden. Lingen (Ems) baut in diesen Zeiten auch noch die Umgehungsstraße natürlich durch ein Waldgebiet aus.
Habe leider den Link zum Foto ausversehen gelöscht und mir die Adresse nicht notiert.

Gruß Energiefox
- Editiert von Energiefox am 25.02.2009, 16:32 -
Energiefox
 

CSN Blogfrage der Woche

Beitragvon Twei » Mittwoch 25. Februar 2009, 19:01

Was genau alles zur Bezeichnung Therapie und Behandlung gehört, weiß ich nicht. Meiner Meinung nach müßte auch dieses zu den Therapie-/Behandlungs-Krankenkassenleistungen zählen:

- Eine zur Verfügung gestellte umweltfreundlich ausgestattete und entgiftete Wohnung als Erholungsort mit mindestens 60 qm Größe, plus 15 qm Zimmer mit Absauganlage als separater Besuchsraum mit extra Gäste-WC. Dieses Zimmer könnte als Gästezimmer genutzt werden sowie für Hausbesuche des Arztes (kein Aufsuchen von belasteten Arzträumen mehr).

- Zu dieser Wohnung müßten ebenfalls MCS-gerechte Möbel, Kleidung, spezielle Hochleistungswaschmaschinen (eine für Innen- u. eine für Außenkleidung) im separaten Raum u.v.m. gehören, als neue Erstausstattung.

- Diese Wohnung müßte im sozialen Umfeld und der gewohnten Umgebung der betroffenen Person sein und mit den modernsten technischen Hilfsmitteln für Frischluft-Ansaugung und Luftaufbereitung ausgestattet sein.

Ich meine, daß Therapie auch ein Lufterholungsort ist, den ich jederzeit und mehrmals aufsuchen kann, so wie eine Kur; das bezeichne ich ebenfalls als Entgiftungstherapie.
Twei
 

Wird MCS als Behinderung akzeptiert?

Beitragvon Thommy the Blogger » Donnerstag 5. März 2009, 13:19

MCS ist als Behinderung anerkannt – Wird die Behinderung auch akzeptiert?

Die Erkrankung MCS – Multiple Chemical Sensitivity (ICD-10, T78.4) kann in Deutschland in Einzelfallverfahren als körperliche Behinderung anerkannt werden (Ziffer 26.18). MCS-Kranken stehen rechtlich gesehen wie jedem anderen Behinderten auch, spezielle Rechte, Schutz und besondere Hilfe zu.

Doch wie ist es im MCS-Alltag, wird die Behinderung akzeptiert?

Werden Chemikaliensensible aufgrund ihrer Behinderung von Behörden wie andere Behinderte behandelt, oder gibt es Unterschiede?

MCS-Blogfrage der Woche:

Hat Euch die Anerkennung Eurer MCS als Behinderung oder Schwerbehinderung im Alltag geholfen?

Haben Euch Behörden aufgrund Eurer Behinderung besonders unterstützt?

Hat man für Euch als behinderter Mensch mit MCS „Barrieren“ abgebaut?

Hat man dafür gesorgt, dass Ihr trotz MCS am öffentlichen Leben teilhaben könnt?

Oder wurdet Ihr mit Eurer Behinderung MCS, als Behinderte „zweiter Klasse“ behandelt?

http://www.csn-deutschland.de/blog/2009/03/05/mcs-ist-als-koerperliche-behinderung-anerkannt-wird-die-behinderung-auch-akzeptiert/
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CSN Blogfrage der Woche

Beitragvon Raze » Donnerstag 5. März 2009, 15:36

Bisher hatte ich durch die Anerkennung von MCS als Behinderung keinerlei Vorteile.
Aber wenigstens habe ich schon einmal die formelle Anerkennung, für weiter Verbesserungen kämpfen wir ja hier gemeinsam.

Grüsse
Raze
 

Hat MCS finanziell zu einem Desaster geführt?

Beitragvon Thommy the Blogger » Montag 9. März 2009, 14:02

Chemikaliensensible sollten sich rein biologisch ernähren. Ebenfalls sind zur Beschwerdelinderung Vitamine und Mineralstoffe eine hilfreiche Therapie. Doch leider werden die Diagnosemethoden zur Erkennung von MCS sowie notwendige Therapien nicht von den Krankenkassen übernommen. Wer schwere MCS hat, kann nicht mehr arbeiten. Finanziell kann es dadurch schnell eng werden, wenn die eisernen Reserven verbraucht sind.

MCS- Blogfrage der Woche:

Reichen Eure finanziellen Mittel aus, um MCS-gerecht zu leben?

Unterstützen Euch Eure Eltern, Verwandte und Freunde?

Müsst Ihr auf Bionahrung verzichten, weil Ihr es Euch nicht leisten könnt?

Bekommt Ihr aufgrund Eurer Behinderung MCS, Zuschuss für Bionahrung vom Amt?

Müsst Ihr, weil es hinten und vorne nicht reicht, zur Tafel essen gehen?


Teilt Eure Erfahrungen, Eure Situation im CSN-Blog mit:

MCS kann finanziell zu einem Desaster führen
http://www.csn-deutschland.de/blog/2009/03/09/mcs-kann-finanziell-zu-einem-desaster-fuehren/
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Wie findet Ihr den gelockerten NIchtraucherschutz

Beitragvon Thommy the Blogger » Montag 16. März 2009, 22:43

Hey Leute,

ich hab nen neuen Job. Nicht erschrecken, ich verlasse Euch nicht.
Ab heute bin ich für die Blogfrage der Woche zuständig und mache mir gleich über etwas Luft, was mich katastrophal abnervt.
Die elende Raucherei, die uns den letzten Fitzel Freiheit kostet.

Was haltet Ihr von der Verwässerung des Nichtraucherschutzes?

Wie kommt Ihr damit klar, dass jetzt überall vor den Eingängen von Restaurants, Behörden und Krankenhäusern geraucht wird?


Zur Blogfrage der Woche:
Weitere Lockerung des Nichtraucherschutzes in Hessen - voll daneben
http://www.csn-deutschland.de/blog/2009/03/16/weitere-lockerung-des-nichtraucherschutzes-in-hessen-voll-daneben/
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Wie kann man Chemikaliensensible trösten?

Beitragvon Thommy the Blogger » Montag 23. März 2009, 10:43

Chemikaliensensitivität (MCS) verursacht Schmerzen, Einsamkeit und Verluste
Das Leben kann, wenn man unter Chemikaliensensitivität leidet, verdammt hart sein. Reaktionen auf Chemikalien lassen sich in unserem Alltag nicht ganz vermeiden, ganz gleich wie zurückgezogen man lebt. Tagelange Schmerzen durch Unachtsamkeit von Mitmenschen, das haben schon fast alle Chemikaliensensible erleiden müssen.

Die Liste der Verluste, die Chemikaliensensible hinnehmen müssen, ist bei jedem einzelnen der Betroffenen lang. Verlust der Arbeit, des Wohnraums, der Freunde, der finanziellen Ressourcen, der Lebensqualität, und, und, und.

MCS-Blogfrage der Woche
Wie kann man Chemikaliensensible trösten?

Was können Freunde, Verwandte oder Nachbarn unternehmen, um einen chemikaliensensiblen Mitmenschen zu trösten?

Womit tröstet Ihr als Chemikaliensensible Euch selbst ein wenig?

Was hilft Euch ein wenig den Frust, der durch die Krankheit bedingt ist, zu vergessen?


Chemikaliensensitivität (MCS) verursacht Schmerzen, Einsamkeit und Verluste
http://www.csn-deutschland.de/blog/2009/03/23/chemikaliensensitivitaet-mcs-verursacht-schmerzen-einsamkeit-und-verluste/
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Geht"s Euch durch Pollenallergie schlechter?

Beitragvon Thommy the Blogger » Montag 30. März 2009, 10:36

Frühlingszeit, Pollenzeit – Allergien

Langsam zieht der Frühling ein und mit ihm die Pollenzeit. Allergien stressen das Immunsystem und den Körper. Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Erschöpfung, laufende Nase, juckende Augen, Schmerzen sind oft die Folge. Bei Menschen mit Chemikaliensensitivität kann eine zusätzliche Allergie auf Pollen, schnell den Körper überlasten und zu Verschlechterung ihres Zustandes führen.

Thommy’s MCS-Blogfrage der Woche
Wie geht es Euch als Chemikaliensensible in der Frühlingszeit, machen Euch die Pollen zu schaffen?

Verschlechtert sich Euer Zustand durch die zusätzliche körperliche Belastung?

Wie helft Ihr Euch?
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Beitragvon Clarissa » Montag 30. März 2009, 10:53

Und allen Leugnern zum Trotz, im DIMDI
ICD-10-GM Version 2018 - Stand Oktober 2017 ist MCS immer noch im Thesaurus unter
T 78.4 zu finden und wirklich nur dort und an keiner anderen Stelle!
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Beitragvon Betty Zett » Montag 30. März 2009, 11:10

Mich machen die Pollen richtig fertig.
Mein Körper rebelliert und nichts was ich nehmen kann hilft.
Durch Akupessur kriegt ich Linderung mit den Symptomen der Nase und Augen,
aber die systemische Reaktionen, dagegen ist für mich nichts da.
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Beitragvon Monja » Montag 30. März 2009, 11:17

Ich hab eine Idee:
könnte man nicht so einen Pollenfilter fürs Fenster umkonstruieren
als Maske? Wäre das nicht überhaupt eine Marktlücke? Kreis ausschneiden,
zur Hälfte einschneiden und die Teile etwas übereinander legen, so dass
eine Wölbung entsteht, mit Nadel und Faden fixieren und dann rechts und
links für die Ohren Bändchen dran. Wie unsere MCS- Masken, nur eben luft-
durchlässig aber Pollen- abweisend...
Herzlichst Monja
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Barrierefreiheit - Wo zuerst ansetzen?

Beitragvon Thommy the Blogger » Dienstag 7. April 2009, 11:28

Wann kommt Barrierefreiheit für MCS-Kranke?

Die geltende UN-Behindertenkonvention legt fest, dass alle Menschen- und Bürgerrechte auch für Menschen mit Behinderungen uneingeschränkt gelten. Dies ist seit vergangenem Monat auch für Deutschland völkerrechtlich verbindlich. Als Vertragsstaat verpflichtet sich die Bundesrepublik, allen Behinderten eine gleichberechtigte Teilhabe an Arbeit, Beruf und Gesellschaft zu ermöglichen. MCS - Multiple Chemical Sensitivity (ICD-10, T78.4) ist in Deutschland als körperliche Behinderung (Ziffer 26.18) anerkannt, somit muss auch diese Behindertengruppe zukünftig integriert werden.

Thommy’s MCS-Blogfrage der Woche:
Wo müsste von Seiten der Behörden zuerst angesetzt werden, um Barrierefreiheit für Menschen mit der Behinderung MCS - Multiple Chemical Sensitivity umzusetzen und dieser Behindertengruppe, die sehr spezielle Bedürfnisse hat, wenigstens ein wenig Teilhabe im Alltag, Beruf und in der Gesellschaft zu ermöglichen?

Lasst im Blog Euren Gedanken freien Lauf.

Erste Ansatzpunkte für Barrierefreiheit für MCS-Kranke
http://www.csn-deutschland.de/blog/2009/04/07/erste-ansatzpunkte-fuer-barrierefreiheit-fuer-mcs-kranke/
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Beitragvon Maria » Dienstag 7. April 2009, 12:17

Das ist eine hervorragende Blogfrage Thommy!

Seitens der Behörden wäre die Schaffung von duftstofffreien Zonen in öffentlichen Gebäuden, wie Krankenhäusern, Arztpraxen etc., aber auch in öffentlichen WC’s, sowie ebenfalls das Unterbinden von Duftdesign in Kaufhäusern usw., äußerst wichtig, damit wir MCS Kranke wenigstens die notwendigsten Dinge und Grundbedürfnisse in unserem Leben selbst erledigen, und wenigstens einen Arzt oder Krankenhaus aufsuchen können.

Barrierrefreiheit für MCS Patienten zu schaffen, Voraussetzungen für die Erledigung von Grundbedürfnissen, zur Teilhabe am öffentlichen Leben zu schaffen, sehe ich als ein MUSS für die Behörden an. Denn wir Chemikaliensensible sind nun mal behindert, wie andere auch, so sollten auch unsere Belange Berücksichtigung im öffentlichen Leben finden.

Liebe Grüsse
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Beitragvon Mia » Dienstag 7. April 2009, 13:52

@Pollenzeit:

Dieser schnelle Wechsel von Kälte zu fast 20 Grad Wärme nervt total. Die Blüten explodieren richtig und auf einmal sind ganze Straßen voll mit blühenden Bäumen. Einerseits wunderschön anzusehen, andererseits schlimm für Pollen- und Duftgeplagte.
Mir hilft dann nach einer Radtour, die ich frühmorgens unbedingt brauche, nur der Rückzug in die 4Wände, eine Kanne mit meinem Lieblingstee und hier das Forum oder ein gutes Buch.
Inhalieren mit einer Intal-Inhalationslösung 1%, Wirkstoff: Natriumcromoglicat
Ampullen zu je 2ml Lösung.
Diese hat mir mein Hausarzt vor Jahren verschrieben und bei starkem Pollenflug wird vor dem Hinausgehen inhaliert. Letztes Jahr habe ich es kaum benutzt; dieses Frühling sieht es wohl anders aus.

Mia
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Motivationen MCS als psychisch bedingt zu erklären

Beitragvon Thommy the Blogger » Montag 20. April 2009, 14:03

Motivationen, Menschen mit Chemical Sensitivity /MCS als psychisch krank zu erklären

Menschen, die auf geringe Spuren von Alltagschemikalien reagieren und an Chemical Sensitivity /MCS erkrankt sind, berichten häufig, dass sie von Ärzten, Sachbearbeitern bei Behörden oder Krankenkassen, von Mitmenschen und sogar bei Gericht, ohne dass irgendein ein medizinischer Nachweis vorliegt, als psychisch krank abgestempelt werden. Erkrankte berichten auch, dass ihnen gegenüber oder sogar in Berichten und Befunden behauptet wird, die Krankheit MCS sei eine psychische Krankheit.

Dies geschieht, obwohl die Arbeitsgruppe Medizinische Klassifikation im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit DIMDI, Deutsches Institut für Medizinische Dokumentation und Information, die Krankheit Multiple Chemical Sensitivity (MCS) im ICD-10 folgendermaßen codiert hat:

MCS – Multiple Chemical SensitivityT78.4
…Allergie, nicht näher bezeichnet;
Kapitel 19 (Verletzungen, Vergiftungen und bestimmte andere Folgen äußerer Ursachen), Abschnitt T66-T78 (Sonstige und nicht näher bezeichnete Schäden durch äußere Ursachen).

Das DIMDI, Deutsches Institut für Medizinische Dokumentation und Information, teilt explizit mit:

"Eine Zuordnung der o. g. Erkrankungen zum Kapitel 5 (Psychische und Verhaltensstörungen) ist seitens der ICD-10-GM nicht vorgesehen."

Dies geschieht, obwohl Multiple Chemical Sensitivity / MCS in Deutschland als körperliche Behinderung (Ziffer 26.18) anerkannt ist.

Dies geschieht, obwohl seit 1945 über 400 Studien bzgl. Chemikaliensensitivität veröffentlicht wurden, die von einer körperlichen Ursache der Erkrankung MCS ausgehen.

Thommy’s Blogfrage der Woche:
Was glaubt Ihr, welche Motivation und Gründe stecken dahinter, wenn MCS Kranke von Medizinern ohne eingehende Fachkenntnisse in Psychologie und über Chemikalien-Sensitivität pauschal ohne gezielte Untersuchung als psychisch krank abgestempelt werden?

Was steckt dahinter, wenn Sachbearbeiter bei Behörden und Krankenkassen in Berichten schreiben, der an MCS Erkrankte leide nur unter einer psychischen oder psychiatrischen Krankheit?

Was motiviert diese Menschen ohne profundes Fachwissen, MCS Kranke als psychisch krank abzustempeln?

Antwortet bitte auch im Blog:

http://www.csn-deutschland.de/blog/2009/04/20/motivationen-menschen-mit-multiple-chemical-sensitivity-mcs-als-psychisch-krank-zu-erklaeren/
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Allergien, Gesundheitsbeschwerden durch Pestizide

Beitragvon Thommy the Blogger » Dienstag 28. April 2009, 12:45

Hallo Leute,

hängt Ihr im Moment auch durch wegen der Pollenbelastung und den Pestiziden mit denen uns die Landwirte verwöhnen?

Dann berichtet uns im Blog.

Die Frühlingszeit ist für viele Allergiker und Menschen mit Chemikalien Sensitivität / MCS eine besonders schwierige Zeit. Überall sind Pollen in der Luft und hinzu kommen Pestizide, die von Bauern und Winzern ausgebracht werden und den Organismus schwächen. Mancher an schweren Allergien oder an Chemikalien-Sensitivität Erkrankte, kann das Haus kaum noch verlassen, ohne schwere gesundheitliche Beschwerden zu erleiden. An Pollen kleben Schadstoffe und Pestizide besonders gut, was bei Betroffenen oft zu erheblicher Symptomverschlimmerung führt. Wer schwer betroffen ist, hat im Frühling eine schwere Zeit zu durchlaufen.

Thommy’s Blogfrage der Woche:
Seid Ihr durch Pollen oder Pestizide während der Frühlingszeit eingeschränkt?

Habt Ihr zusätzliche Symptome oder Symptomverschlechterung zu verzeichnen?

Wie schützt Ihr Euch?

Könnt Ihr rausgehen oder müsst Ihr die schönste Zeit des Jahres drinnen mit Luftfilter verbringen?


http://www.csn-deutschland.de/blog/2009/04/28/fruehlingszeit-allergien-beschwerden-durch-pestizide/
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CSN Blogfrage der Woche

Beitragvon Franz » Dienstag 28. April 2009, 16:17

Letztes Jahr verteilte Greenpeace vor Supermärkten eine kleine Broschüre “Essen ohne Pestizide. Einkaufsratgeber und Supermarktvergleich für Obst und Gemüse.”
greenpeace.de/pestizide

Ein wirklich nützlicher Ratgeber, der über die Pestizidbelastung, die verwässerten Grenzwerte und die Möglichkeiten der Schadensbegrenzung durch Auswahl weniger belasteter Produkte informiert.

Auf Seite 7 der Broschüre sieht man ein Foto eines Obstbauern im Spritzeinsatz.

Bildunterschrift:

“Im konventionellen Anbau werden Äpfel zwischen Blüte und Ernte durchschnittlich 28-mal gespritzt.”

Das kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen. Denn die Luftfracht dieser Spritzeinsätze landet bei entsprechender Windrichtung immer in unserem Wohngebiet.

Seit Wochen kann man hier kein Fenster öffnen, ohne Gefahr zu laufen,
eingenebelt zu werden. An manchen Tagen riecht es blumenartig an anderen Tagen knoblauchartig. Nein es ist kein Bärlauch, was man riecht.

Wenn man unachtsam ist, zur falschen Zeit lüftet und/oder keinen Luftfilter einsetzt, bezahlt man mit Gliederschmerzen, Schüttelfrost, Übelkeit und Schwindel.

Da vergehen die Frühlingsgefühle.
Franz
 

Wo könnt Ihr beschwerdefrei sein?

Beitragvon Thommy the Blogger » Dienstag 9. Juni 2009, 12:15

Hallo,

im Mai hatten wir die Blogfrage etwas zurückggestellt, damit wir alle Themen unterbringen konnten.
jetzt geht es wieder los und ich freue mich schon auf Eure Antworten im Blog zur Blogfrage der Woche.


Thommy's Blogfrage der Woche:
Für Menschen mit MCS bedeutet die Flut von Chemikalien im ganz normalen Alltag, dass sie sich zurückziehen müssen um beschwerdefrei zu sein.

Thommy’s Blogfrage der Woche:

Habt Ihr als Chemikaliensensible einen Ort gefunden, wo es Euch gut geht trotz MCS?
Einen Platz an dem Ihr keine Symptome durch irgendwelche Chemikalien habt?
Wo ist Euer Ort oder Platz an dem es Euch gut geht? Wie sieht es dort aus?

Oder könnt Ihr Euch nur in Eurem eigenen Wohnraum mit Luftfilter aufhalten?


Ein Ort an dem Chemikaliensensible beschwerdefrei sind
http://www.csn-deutschland.de/blog/2009/06/09/ein-ort-an-dem-chemikaliensensible-beschwerdefrei-sind/
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Politiker engagieren sich für Umweltkranke

Beitragvon Thommy the Blogger » Mittwoch 17. Juni 2009, 16:02

Umweltkranke werden auf fast allen Ebenen in unserer Gesellschaft ausgegrenzt. Medizinische Behandlung im Sinne von adäquater Therapie in wirklich geeigneten Räumlichkeiten existiert bis heute nicht. Rücksichtnahme auf die Gesundheit von Umweltkranken wird in öffentlichen Bereichen kaum genommen, wenn, dann ebenfalls nur aufgrund von privatem Einsatz Einzelner. Arbeitsplätze für Menschen mit Chemikalien-Sensitivität (MCS) existieren nur in ganz wenigen Einzelfällen und wurden von Arbeitgebern von sich aus bereitgestellt, um einem qualifizierten Mitarbeiter weiterhin Arbeitsmöglichkeit zu bieten. Getoppt wird diese unakzeptable Situation von Diskriminierungen, denen die Erkrankten bewusst ausgesetzt werden, bspw. in dem man partout nicht akzeptieren will, dass eine körperliche Krankheit vorliegt und darauf beharrt, es sei psychisch bedingt, reine Einbildung, etc. und damit die Ursache und Auswirkungen der Erkrankung verschleiert, damit niemand für die Erkrankten aufkommen muss.


Thommy’s Blogfrage der Woche
Was erwartet Ihr von Politikern, wie können sie sich für Umweltkranke engagieren?

Um was würdet Ihr persönlich Politiker der Spitzenparteien bitten?

Können sich Politiker überhaupt wirkungsvoll für uns einsetzen?

Schreibt Eure Wünsche, Ideen und Vorschläge im CSN Blog nieder:

Politik, Politiker engagieren sich für Umweltkranke
http://www.csn-deutschland.de/blog/2009/06/17/politik-politiker-engagieren-sich-fuer-umweltkranke/
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CSN Blogfrage der Woche

Beitragvon Marcel S. » Mittwoch 17. Juni 2009, 22:32

Thommy,

Du hast Dir wieder eine gute Blogfrage ausgedacht.

Ich würde die Politiker um Therapien für Umweltkranke auf Kassenleistung bitten,
um Stellung von Luftfilter, Wasserfilter und Sauerstoff und im Vorfeld um individuelle Diagnostik.

Auch dass nach und nach die unsichtbaren Barrieren für uns abgebaut werden, damit wir wieder ein wenig am öffentlichen Leben teilnehmen können.

Gruß Marcel
Marcel S.
 

Blogfrage: Was ist für Euch am Schlimmsten?

Beitragvon Thommy the Blogger » Freitag 7. August 2009, 11:03

Mit MCS steht einem das Wasser schnell bis zum Hals.

Thommy’s MCS Blogfrage der Woche: Was ist für Euch am Schlimmsten?

Die durch MCS verursachten Symptome?
Der Verlust Eures Arbeitsplatzes?
Die Reduzierung Eures Bewegungsradius?
Der Verlust von Freunden?
Die finanziellen Probleme durch MCS?
Der Verlust sozialer Kontakte?
Die Diskriminierung durch ein Umfeld das nicht verstehen will?
Die grundlose Psychiatrisierung durch Ärzte?


Lasst uns im CSN Blog wissen, was Ihr am Schlimmsten empfindet:

http://www.csn-deutschland.de/blog/2009/08/07/chemikalien-sensitivitaet-raubt-erkrankten-fast-alles/
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