Ich lebe noch, bzw habe des letzten knapp überlebt

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Beitragvon Michael B. » Samstag 30. Juni 2012, 01:14

User: Michael B. / Letzter Login: 19.01.2012, 12:24

Am 28.01 kam ich per Notarzt in die Neurologie in Ludwigsburg
Ich hatte ein Aneurysma
http://de.wikipedia.org/wiki/Aneurysma
im Gehirn was durch Tragen einer schweren Gegenstandes geplatzt ist und so einen Schlaganfall mit halbseitiger Lähmumg auslöste. Die linke Seite war kpl. platt
Ich überlebte nur knapp, 2 OP´s folgten, 1. Blutung via Coiling gestoppt, 2 Tage später wurde die Schädeldecke geöffnet und das Aneurysma kpl. entfernt und nach 2,5 Wochen Intensivstation kam ich dann für 5 Wochen in die Reha nach Bad Wimpfen. Dort erlernte ich wieder mühsam das Gehen und einige motorischen Fähigkeiten, die durch die Einblutung im Hirn ja kpl. gelöscht waren
Dank meiner gesunden Ernährung, körperlichen Fitness und des starken Willens schaffte ich mich in sehr kurzer Zeit wieder auf die Beine.
Hier habe ich ein bisschen Tagebuch geschrieben:
http://www.hondayoungtimer.de/t9776f99-Vielen-Lieben-Dank-an-einige-von-euch.html

Die Reha in Bad Wimpfen hatte auch einen großen Nachteil. Die Leute und die Wäsche waren parfümiert und ich lies mir auch meine eigene Bettwäsche bringen. Daher nicht für schwer MCS Kranke zu empfehlen.
Eine entsprechende Beschwerde hatte ich vor Ort eingereicht.

Nun, 5 Monate später kann ich auch Dank der regelmässigen Krankengymnastik mich ganz gut wieder und nahezu uneingeschränkt bewegen. Alles klappt zwar nicht wie vorher, aber ich darf nicht ungeduldig sein, Auch das braucht seine Zeit. Laufe jeden Tag mind. 1 Stunde um auch die Körpermuskulatur wieder zu kräftigen. Der Muskelabbau geht verdammt schnell und ich hatte in den ersten 4 Wochen ohne Bewegung ein Körpergewicht von 69 kg bei 183 cm Größe, Normal habe ich 74-75kg, Zur Zeit jedoch wesentlich mehr , 80 jetzt wieder 78, da ich tonnen weise Fenchel/Honig Bonbons gegessen hatte, da meine Stimmbänder von der künstlichen Beatmung heftig angekratzt waren.

Im Moment bin ich in der Wiedereingliederungsmaßnahme, d.h. max 4 h/Tag arbeiten. Länger geht noch nicht, da mir das ständige sitzen am Arbeitsplatz nicht gut tut.

So das wars mal fürs Erste

Liebe Grüße
Michael
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Beitragvon Sileah » Samstag 30. Juni 2012, 06:12

Große Güte, Micha.

Das ist ja heftig.
Ich wünsche Dir aus ganzem Herzen, dass Du Dich davon wieder erholst.
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Beitragvon Clarissa » Samstag 30. Juni 2012, 06:18

Meine Güte das ist ja Wahnsinn was du hinter dir hast, ich wünsche dir das sich da ganz viel Richtung Normalität noch tut.

Ich staune wirklich das du "normale" Kliniken, Reha und Co. soweit überstanden hast. Das wäre mit Sicherheit mein Untergang gewesen, selbst wenn ich so eine OP überlebt hätte, der Rest hätte mich vermutlich getötet.

Respekt, du bist eine Kämpfernatur, alles Gute für dich.

Clarissa
Und allen Leugnern zum Trotz, im DIMDI
ICD-10-GM Version 2018 - Stand Oktober 2017 ist MCS immer noch im Thesaurus unter
T 78.4 zu finden und wirklich nur dort und an keiner anderen Stelle!
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Beitragvon Juliane » Samstag 30. Juni 2012, 08:07

Gute Besserung für dich, Michael.

Mein Tipp zum Muskelaufbau und auch als Vorbeugemaßnahme:

Versuche deine Ernährung öl- und eiweißreich zu gestalten.

Das hier ist eine Faustregel:

Pro Kilo Körpergewicht:

2,5 g Fett,
1,4 gEiweiss,
0,5g Kohlenhydtrate ( kann auch leicht erhöht werden)

Sehr wichtig sind bei deiner Vorgeschichte fetter Fisch oder Omega3 Kapseln und täglich 2 Eßl. natives Kokosfett.

Als Fettquellen bieten sich Rapsöl, Leinöl, Walnuss, Mandel, Macadenia, Kokosnuss an.
Auch mal Olivenöl.

Wenn man den Geschmack von Fett nicht so mag, kann man es gut in püriertem Gemüse oder pürierter Gemüsesuppe einarbeiten. Am schnellsten geht gedämpftes Gemüse mit Fetten oder Ölen pürieren.

Fehlt die Kraft zum Kochen, kann man notfalls auch Shakes aus neutralem Eiweisspulver ( zwei Eßl. plus 2 Eßl. Ol oder gewärmten Kokosfett und zwei Löffel Nußmuss ) zurückgreifen. Süß abgeschmeckt nur durch Beeren oder pikant mit Gemüse oder Kräutern/gewürzen/Salz , die man vorher im Mixer püriert hat.

http://www.csn-deutschland.de/forum/showthread.php?id=16467

http://www.csn-deutschland.de/forum/showthread.php?id=18827

http://www.csn-deutschland.de/forum/showthread.php?id=16154

http://www.csn-deutschland.de/forum/showthread.php?id=18799

http://www.csn-deutschland.de/forum/showthread.php?id=17105

http://www.csn-deutschland.de/forum/showthread.php?id=17650

http://www.oelmuehle-solling.de/media/pdfs/Positives-ueber-Fette-und-Oele-Broschuere-Gonder-2012.pdf
http://lchf.de/wp-content/uploads/2011/06/ketogene_ernaehrung_bei_krebs.pdf
http://www.rapunzel.de/bio-produkt-kokosoel-nativ-hih--1006055.html

http://www.apo-rot.de/shop/details.html?_filterartnr=1687128&_random=-313134354
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Ich lebe noch, bzw habe des letzten knapp überlebt

Beitragvon Michael B. » Donnerstag 5. Juli 2012, 21:57

Danke und auch für die Esstipps.
Meine Muskeln sind schon recht gut wieder da, teils mehr als vorher, z.B. die Beine, da ich täglich über 1-2 Stunden flott laufe.
Bei dem warmen und sonnigen Wetter, was mir auch mega gut tut, sehe ich bereits so gebräunt aus, als wenn ich frisch vom Mittelmeerurlaub gekommen wäre.
Bauchmuskeltraining ist auch täglich mit mind.15 Min angesagt. Heute in der Krankengymnastik war es eine halbe Stunde. u.a. auch mit Übungen für den Rücken.
Meine Treppen , 4. Stock, laufe ich meist hoch und runter. Den Aufzug benutze ich nur bei Einkäufen und sonstigen Lasten.
Arbeite fast jeden Tag max. 4 h ( Wiedereingliederungsmaßnahme). Mache ich noch paar Monate bis ich wirklich wieder 100 % bin. Am Mittag lasse ich es mir dann gut gehen. Die Haushaltsarbeiten sind auch eine gute Bewegungstherapie. Die unterschiedlichen Übungen sind wichtig, da ich ja nahezu fast alles wieder neu erlernen muss. Weis meist wie es funktionieren soll, aber mit dem Umsetzen ist das nicht immer so leicht. Schwimmen und Rennen können wird irgendwann auch mal wieder klappen.
Für die vergangene kurze Zeit, 5 Monate, bin ich lt. meiner Krankengymnastin bereits top fit ^^. Fühle mich auch soweit gut, trotz manchem komischen Gefühl nach langem sitzen und auch morgens nach dem aufstehen, als wenn die Beine einschlafen wären und die Füsse sind ungelenkig. Die Sohlen tun weh. Gymnastik ist dann angesagt um zu verbessern.
So brauche ich am Morgen eben länger, wie es sonst mal war.
Vielseitiges Essen bereite ich mir täglich zu.
Auch das Tippen am PC ist mit vielen Fehlern noch, da die linke Seite langsamer ist. So verdrehe ich oft die Silben. Das Rechtschreibprogramm im Firefox unterstreicht das schön rot. So dauert auch das eben etwas länger. Egal, auch das funktioniert ja wieder. Kleine Schritte und die Summe der Erfolge treiben mich weiter an und bringen auch die Freude zurück.

LG
Micha
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Beitragvon PappaJo » Donnerstag 12. Juli 2012, 11:40

Dein Aneurysma ist doch durch die MCS entstanden, durch die alltäglichen Belastungen. Warum gehst Du dann noch einer Arbeit nach? Ist der Weg dorthin und der Arbeitsplatz clean? Sonst wäre es nur eine Frage der Zeit bis sich ein neues bildet.

Das Problem bei den MCS-Kranken, die noch einiges ab können. Sie leben im Alltag und atmen täglich Ihr Gift ein, das dann schleichend der Körper ruiniert. Wenn schon die Adern und Venen geschädigt sind würde ich mich an Deiner Stelle aber zurückziehen. Auch wenn Du durch Duftstoffe nicht sofort in Ohnmacht fällst, die Wirkung ist wohl die gleiche.
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Beitragvon Michael B. » Donnerstag 19. Juli 2012, 21:59

@pappaJo

glaube nicht wirklich, daß das Aneurysma durch die MCS entstanden ist. Diese Quelle würde ich gerne mal nachlesen. Bekannterweise ist es eine Missbildung von Gefässen und es ist angeboren und durch Gefäßschwäche dann ausgedehnt. Ein Überdruck darauf, der auch durch niesen oder pressen entstehen kann, kann das auch zum platzen bringen.
Arbeiten mag ich noch ein paar Jahre, Die jetzige Erwerbsunfähigheitsrente wäre mir zu wenig. Anfang August habe ich einen Termin beim Neurologen, der mir dann einen Sitz-Stehschreibisch verschreiben und mir beim Schwerbehindertenausweiss behilflich sein darf. Habe ich den, dann packe ich das MCS später noch mit oben drauf.
So kann ich auch früher in Rente ohne die bekannten Abzüge gehen und mein restliches Leben noch länger geniesen. Der Mehrurlaub ist auch ok und die sonstigen Vergünstigungen nehme ich eh nicht in Anspruch, da ich Menschenaufläufe ( Bus, Bahn, Kino, ect.) wg. der Geruchsbelästigung tunlichst meide.
- Editiert von Michael B. am 19.07.2012, 23:00 -
- Editiert von Michael B. am 30.07.2012, 11:02 -
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Ich lebe noch, bzw habe des letzten knapp überlebt

Beitragvon PappaJo » Freitag 7. Dezember 2012, 11:38

Angeboren?
Nachdem was ich so gelesen habe ist das die Folge von Toxinen, die dann u.a. die Gefäße kaputt machen. Ist auch die Aussage vom Dr. Binz. Nicht zuletzt wird ja in Bezug auf MCS immer auf Autoimmunreaktionen hingewiesen. Das ist es ja was uns kaputt macht.

Aber jeder hat ja so seine Schwellwerte für die Expositionen.
Ich könnte das nicht mehr. Ein Tag z.B. beim Arzt = 6 Wochen platt!
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Re: Ich lebe noch, bzw habe des letzten knapp überlebt

Beitragvon Michael B. » Dienstag 4. Juni 2013, 17:17

Kurz mal ein Update ;-)

Jetzt im April war ich 3 Wochen auf Fuerteventura und habe mich da super erholt.
Viel Barfuss im warmen Sand laufen, Sonne pur , prima Luft und ein tolles Hotel.
Bettwäsche und Handtücher hatte ich selbst mit.

Einige körperliche Einschränkungen wurden so jetzt wieder mobilisiert.
z.B. Freihändig 2 Treppenstufen mit einem Schritt nehmen und joggen geht jetzt wieder.

Letzten Samstag habe ich aber einen Rückschlag erlitten.
Bekam am Abend zu Hause einen epiletischen Anfall.
Erst krampfte das Bein, wie schon dann und wann mal.
Als ich versuchte dagegen zu wirken, indem ich aufstand, traf es mich wie dann wie ein Blitz und ich fiel zu Boden.
Nach dem Schüttelkrampf, der ca. 1 Min, lang ging kam ich langsam wieder zu Bewusstsein und dachte nur, oh sch..., ned schon wieder.
Darauf machte ich gleich mal einige Schlaganfalltests. Alles war da ok.
Jetzt war ich völlig erschöpft und meine Schulter tat Hölle weh.
Überlegte zuerst ob ich den Notarzt anrufen soll oder ned ?
Ne, erst mal abwarten, dann sieht man weiter. Hätte auch nichts gebracht.
Gestern Montag war ich dann beim Doc, der auch nur vemuten konnte und das MRT morgen erst mal abwarten mag.
Vll. ist es so wie ich auch sagte, dass Vernarbungen da sind und diese einen Kurzschluss verursacht haben.
Fühle mich wie verprügelt.
Am Abend mobilisierte mir meine Krankengymnastin dann die Brustwirbel, da dort alles verklemmt und verspannt war.
Diese Woche bin ich zu Hause und erhole mich erst mal.
Überlegte schon was da hat der Auslöser sein können und vermute stark, daß es der Stress auf Arbeit war.
So stelle ich diese Woche mal den Antrag auf Schwerbehinderung. Habe das etwas schleifen lasen, da die Muse fehlte.
Hasse diese Formularmiste. Macht mich auch ganz kirre dieser Mist
Dann Erwerbsunfähigkeitsrente anstreben und meine letzten Jahre noch geniesen.
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Re: Ich lebe noch, bzw habe des letzten knapp überlebt

Beitragvon PappaJo » Mittwoch 5. Juni 2013, 10:06

Oder....Pestizide aus dem Flieger!
Vorhanden sind die ja, in jedem Jet. Zudem diskutiert man ja mittlerweile die schlechte Kabinenluft.
Und wirken müssen die ja nicht sofort, aber nachweisen kann man die im Blut, oder?

Und wie macht es der Hotelier im Ferienort? Was macht der gegen Insektenbefall? Manche wohl auch prophylaktisch.
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Re: Ich lebe noch, bzw habe des letzten knapp überlebt

Beitragvon Sileah » Donnerstag 6. Juni 2013, 03:57

Oh Micha, dass mit dem Anfall tut mir leid.
Einer meiner Mitbewohner hatte auch Epilepsie (wenige Anfälle), nahm ne ganze Zeit Antilepiletika.
In den 2 Jahren in unseren WG schleichte er die Medikamente aus und war dann auch anfallsfrei. Und er führte damals kein ruhiges Leben ;)

Vielleicht war es ein einmaliger Anfall.

Ich drück Dir die Daumen!
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Re: Ich lebe noch, bzw habe des letzten knapp überlebt

Beitragvon Sileah » Samstag 8. Juni 2013, 08:24

Den Artikel habe ich gerade im Standard gefunden:
http://derstandard.at/1369363001191/Beh ... ohem-Alter
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Re: Ich lebe noch, bzw habe des letzten knapp überlebt

Beitragvon Michael B. » Samstag 8. Juni 2013, 14:53

@sileah
Das mit den Coils kenne ich.
Wurde bei mir in der 1. Not-Op auch so gemacht. Dann wartete man einen Tag ab, ob Patient überlebt. Erst dann folgte die OP am Kopf selbst. Dabei wurde diese defekte Arterie entfernt. Die 3 OP nochmals via Katheder über die Leiste. Diese war angeblich zur genaueren Kontrolle.
Einen weiteren Anfall oder Anzeichen habe ich bis jetzt nicht mehr gehabt.
Ein MRT wurde am Mittwpch gemacht und der Befund am Do mit dem Doc besprochen.
Auf Grund der vorliegenden Narbenbildung ist es nicht auszuschliessen, daß daher der Kurzschluss verursacht wurde.
siehe auch hier:
http://www.ssb-ev.de/moeregry.htm
Die Tage gehts zum Neurologen, Termin macht der Doc, Montag weiss ich mehr. Dieser soll dann ein EEG machen und evl. muss ich dann Medis nehmen.
Auto fahren darf ist zur Zeit nicht, ebenso arbeiten wg Stress. Daher erst mal die AU bis dahin.

Ich versuche das Ganze nun locker und gelassen anzunehmen.
Bleibt mir auch nichts anderes übrig.

Die Tage nutze ich nun um mich zu erholen,das schöne Wetter geniesen und die Zeit mit Freunden zu verbringen.
Ein paar Jahre mag ich dann noch arbeiten um ein bisschen Knete auf die Seite zu bringen. Danach mag ich gerne in Vorruhestand gehen.
Wer weiss , wie lange Zeit mir noch bleibt.
im Hier und Jetzt leben, solange ich auch noch klar im Kopf und körperlich fit bin. ;-)

PS:
Bzgl. meiner MCS (Parfüm, Weichspüler etc.) hat sich seit dem letztem Jahr auch was bedeutendes verändert.
Ich reagiere jetzt nicht mehr mit Schwindel, Benommenheit, Atemprobs sondern meine Stimme geht weg
und es ist verdammt anstrengend dann zu sprechen. Die Zunge ist auch irgendwie labrig.
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Re: Ich lebe noch, bzw habe des letzten knapp überlebt

Beitragvon Michael B. » Sonntag 15. November 2020, 22:03

Hallo Foristen und Forumsmacher,

7 Jahre ist es her, nach meinem letzten Posting :roll:
'Als erstes vorweg: Mir geht es super.
Bin nahezu wieder regeneriert und seit April 2018 in EM-Rente.
Von daher auch nicht mehr großartig mit MCS -Quellen konfrontiert und stark betroffen.
Wenn doch mal, dann mit fast unmerklichen rasch abklingenden Symptomen.
Habe mich körperlich fit gemacht, .Regelmässige Krankengymnastik, Gesundes und vielseitiges Essen, Stressvermeidung und Gedankenhygiene gemacht
Ergo: MCS im Griff und lebensfroh.
Details und Tipps hierzu gerne sofern erbeten und weitere Aktivität im Forum können folgen.
Werde mich hier wieder einlesen, was sich so getan und verändert hat und ob es mir noch gefällt.
:geek:

LG
Micha
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Re: Ich lebe noch, bzw habe des letzten knapp überlebt

Beitragvon Elke » Dienstag 17. November 2020, 14:54

Hallo Micha,

hier ist leider nicht mehr viel los. Ich weiß nicht, wo alle abgeblieben sind, die hier früher oft geschrieben haben. Ich hoffe, es geht ihnen gut. Eine ganze Weile hat hier im Forum jemand sein Unwesen getrieben, indem er/sie ständig uralte Beiträge wieder hochgeholt hat und in irgendwelchen unpassenden Themen gepostet hat. Mich hat diese sinnlose Beitragsflut extrem genervt. Vielleicht hat diese Sache auch Andere abgeschreckt? Jetzt im Moment ist damit Ruhe, vielleicht haben die Moderatoren eingegriffen - ich hoffe es.

Es wäre schön, wenn wir dieses wichtige und nützliche Form etwas mehr beleben könnten.

Liebe Grüße
Elke
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Re: Ich lebe noch, bzw habe des letzten knapp überlebt

Beitragvon Sternentaenzer » Dienstag 17. November 2020, 16:12

Hallo Elke,
ich finde dieses Forum sehr wichtig und hilfreich und ich würde mich auch freuen, wenn wieder mehr hier geschrieben würde

Liebe Grüße
Sternentänzer
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Re: Ich lebe noch, bzw habe des letzten knapp überlebt

Beitragvon Michael B. » Mittwoch 18. November 2020, 11:21

Hallo Elke und Sternentänzer,
freut mich, dass ihr geantwortet, reagiert habt.
Bisweilen hatte ich zu wenig Zeit mich einzulesen und bedanke mich für die Hinweise.

Wie ich mich noch grob erinnere gab es schon zur einstigen aktiven Zeit hier einige Störer, sehr wahrscheinlich bezahlte Leute, die bewusst versuchten das Forum zu diskreditieren.
Die Forenbetreiber, Mods waren pausenlos beschäftigt aufzuräumen und genervt, so dass diese auch manchmal überreagierten.
Das löste vll. bei vielen *Kranken* hier noch mehr Stress aus, die dann irgendwann dem Forum den Rücken kehrten.

Ich hoffe, dass das Forum wieder zum Leben erweckt werden kann und einige User hier wieder zurück kommen und eine *Heimat* finden.

LG
Micha
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Re: Ich lebe noch, bzw habe des letzten knapp überlebt

Beitragvon Elke » Mittwoch 18. November 2020, 16:58

Hallo Micha,

ich verstehe auch nicht, was solche Aktionen diesen Trollen bringen. Vielleicht ist es eine Art Spiel wie weit man gehen kann ohne Ärger zu bekommen - ich werde es nie verstehen. Hier war es einfach nur nervig. Ich bin noch in einem Krebsforum unterwegs, da posten solche *** (Selbstzensur :D ) hanebüchene Stories. Bei so etwas werde ich dann immer richtig sauer, denn Leute, die eh schon am Boden sind, dann noch mit solchem Mist zu belasten ist richtig, richtig mies.

Ich habe mal in deinem Thread hier gestöbert - du bist auch aus dem Raum Stuttgart?

Liebe Grüße
Elke
Elke
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Re: Ich lebe noch, bzw habe des letzten knapp überlebt

Beitragvon Michael B. » Donnerstag 19. November 2020, 00:01

Hallo Elke,

das ist meist kein Spiel irgendwelcher Nerds , die meinen sich so zu beweisen um Aufmerksamkeit zu erhaschen.
Eher gezielte Aktionen, die Interessen Anderer vertreten.
Z.B., dass MCS ist keine Krankheit durch Umwelteinflüsse ist, sondern phychisch sei.
Auch Wikipedia ist da sehr verbogen. usw. usf.
Daran arbeite ich mich aber jetzt nicht ab.

Gerne weiterer Smaltalk per PN, bzw. Mail.

LG Micha
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