Todesursache Nummer drei: Der Gang zum Arzt

Todesursache Nummer drei: Der Gang zum Arzt

Beitragvon shadow » Montag 10. März 2014, 20:54

Todesursache Nummer drei: Der Gang zum Arzt

Der Heidelberger Mediziner Dr. Gunter Frank erklärt beim RNZ-Forum an Aschermittwoch, worauf Patienten achten sollten

01.03.2014, 06:00

we. Wenn die Rhein-Neckar-Zeitung an Aschermittwoch zum nächsten RNZ-Forum lädt, dann dreht sich alles um die Patienten. "Todesursache Nummer drei - der Gang zum Arzt" heißt die Veranstaltung, bei der Dr. Gunter Frank (Archivfoto: Kresin) auf die Fragen von RNZ-Chefredakteur Klaus Welzel Rede und Antwort steht. Der Heidelberger Arzt ist der Verfasser zahlreicher populärmedizinischer Bücher.


Herr Dr. Frank, gehen die Deutschen zu leichtfertig zum Arzt?

Leider ja, wobei man unterscheiden muss. Das ...

http://www.rnz.de/heidelberg/00_2014030 ... _Arzt.html
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Re: Todesursache Nummer drei: Der Gang zum Arzt

Beitragvon Tüpfelponcho » Samstag 13. Februar 2016, 02:14

Nähere Erläuterungen und weitere Themen im Buch:

Gebrauchsanweisung für Ihren Arzt
von Gunter Frank

8. Mai 2014
Fragen Sie Ihren Arzt …
Todesursache Nr. 3: ärztliche Behandlung – Krankheit ein Wirtschaftsfaktor

...Wir sprechen dabei von Opfern rein ökonomisch begründeter Übertherapien, die Patienten keinen Nutzen bringen, aber gefährlichen Nebenwirkungen aussetzen.“...

Seite 1 http://www.epochtimes.de/gesundheit/rat ... 50816.html

Allianz von Hochschulmedizin und Pharmaproduzenten

...müsste ein sehr großer Teil der derzeit etablierten Behandlungen in Frage gestellt werden. Das würde aber dramatische Umsatzeinbrüche in der gesamten Pharmabranche nach sich ziehen....

Seite 2 http://www.epochtimes.de/gesundheit/rat ... 0816b.html

Nett verpackte falsche Behandlung

...fordert Professor Gigerenzer, dass Risikokompetenz in der Ärzteausbildung zum Hauptfach werden muss. Wenn Ärzte ohne Risikokompetenz Medikamente, Impfungen oder Vorsorgeuntersuchungen verordnen, handeln sie nicht anders als ein Chirurg, der eine Gallenblase operieren will, ohne zu wissen, wo sie sich befindet....

Seite 3 http://www.epochtimes.de/gesundheit/rat ... 0816c.html


Beitragsergänzung:

--Als Hauptfach/Thema an allererster Stelle ist denke ich wichtig: Die Strategien der Pharmaindustrie, den Ärzten und überhaupt allen Leuten ihre Produkte unterzujubeln.

Die Rohdaten von Studien müssen transparent werden, für die es spezielle Ärzte oder Facharbeiter geben muss, die weitergegebenen Rohdaten und die herausgegebenen schon gekürzten Daten der Pharamindustrie untersuchen! Hier
weitere Machenschaften:

07.09.2013
Das Pharma-Kartell - Wie Patienten betrogen werden (ZDF Frontal 21)
https://youtu.be/bVQ58hzbwWI?t=2456


--Nicht nur an den Fächern sollte man etwas ändern. Jemand forderte z.B. mal als Pflichtlektüre das Buch --Die Krankheitserfinder-- von Jörg Blech für jeden Arzt. Hier auch noch ein prägnanter Archivhinweis aus dem (bisher
noch kurzen) Themenstrang (Thread) TV TIPP; Krankheit als Geschäft

5 Minuten "Zeitfenster" für einen Patienten.


11. September 2004, 13:37 von Robin
Überschrift: Medizin - Krankheit als Geschäft
viewtopic.php?f=63&t=179#p681
Tüpfelponcho
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US-Studie: Medizinische Irrtümer dritthäufigste Todesursache

Beitragvon Kira » Donnerstag 5. Mai 2016, 18:48


04.05.2016

Studie
Ärztefehler sind dritthäufigste Todesursache in den USA
Mehr Tote gibt es in den USA nur durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs: Wegen Ärztefehlern starben dort 2013 mehr als 250.000 Menschen.

Ärztefehler sind einer Studie zufolge die dritthäufigste Todesursache in den USA. Einer am Mittwoch im britischen Fachmagazin "British Medical Journal" veröffentlichten Untersuchung zufolge starben im Jahr 2013 in den Vereinigten Staaten mehr als 250.000 Menschen an den Folgen von Ärztefehlern in Krankenhäusern. Mehr Tote - jeweils rund 600.000 - gab es demnach nur durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs.

"Menschen sterben wegen Kommunikationsproblemen, einer zersplitterten Gesundheitsversorgung, Diagnosefehlern, Überdosierungen oder vermeidbaren Komplikationen", erklärte Studienleiter Martin Makary von der Johns Hopkins University School of Medicine in Baltimore. "Zusammengenommen sind sie die drittwichtigste Todesursache in den USA." Die Zahlen wären noch deutlich höher, wenn Ärztefehler hinzugerechnet würden, die außerhalb von Kliniken passieren, etwa in Pflegeheimen oder bei ambulanten Behandlungen.
...

http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/ ... 42880.html

US-Studie: Medizinische Irrtümer dritthäufigste Todesursache

Mittwoch, 4. Mai 2016

http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/66550
"Wo der Mut keine Zunge hat, bleibt die Vernunft stumm."
(Jupp Müller, deutscher Schriftsteller)

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Re: Todesursache Nummer drei: Der Gang zum Arzt

Beitragvon shadow » Sonntag 22. Mai 2016, 11:40

12. Mai 2016


Ärztefehler

Operation misslungen

Von Stefan Sauer

Der Medizinische Dienst der Krankenkassen hat 2014 mehr Behandlungsfehler vermerkt.

Skalpell falsch angesetzt, Diagnose verfehlt, Karies übersehen: 4064 ärztliche Behandlungsfehler hat der Medizinische Dienst des Spitzenverbands der Krankenkassen (MDS) im vergangenen Jahr gutachterlich nachweisen können. 14 Mal wurde ein falsches Körperteil operiert, ebenso oft verwechselten Mediziner beim Eingriff den Patienten. 35 Mal vergaßen Operateure ein Utensil im Körper des Patienten, vier Mal wurden falsche Implantate eingesetzt. Rund 1180 Patienten trugen dauerhafte Schäden davon, 325 von ihnen schwere. 205 Menschen starben infolge der Behandlungsfehler. Das sind bedrückende Zahlen, die im Vergleich zu 2014 einen leichten Anstieg markieren: Vor zwei Jahren hatte der MDS 3796 Behandlungsfehler belegen können.

Schlechte Fehlerbekämpfung
...

http://www.fr-online.de/wirtschaft/aerz ... 34872.html

Behandlungsfehler - MDK http://www.mdk.de/319.htm
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Medizinrechtlerin klagt an:Ärzte machen zu viele Fehler - mi

Beitragvon Kira » Mittwoch 10. Mai 2017, 11:27

Dienstag, 09.05.2017
FOCUS-Online-Expertin Sabrina Diehl

Medizinrechtlerin klagt an
Ärzte machen zu viele Fehler - mit verheerenden Folgen für Patienten


Die Bundesärztekammer spricht von 2245 Behandlungsfehlern im Jahr 2016. Doch es könnten wesentlich mehr gewesen sein. Denn Ärzte sind nicht verpflichtet, Fehler zu melden - und die Beweislast liegt immer noch beim Patienten. Daran muss sich endlich etwas ändern.


Die Bundesärztekammer (BÄK) veröffentlichte vor kurzem ihre Statistik zu Behandlungsfehlern 2016. Laut dieser lagen im Jahr 2016 2245 Behandlungsfehler vor, bei denen es in 1800 Fällen zu einem tatsächlichen gesundheitlichen Schaden für die Betroffenen gekommen sei. In 96 Fällen folgte, laut BÄK, der Tod.

Diese Statistik wurde mit dem Vermerk versehen, dass die Anzahl der Behandlungsfehler in den vergangenen Jahren recht gleichbleibend gewesen sei. Allerdings werden nur Fehler in diese Statistik aufgenommen, bei denen auch eine Beschwerde des betroffenen Patienten vorlag. Fehler, die dem medizinischen Personal auffallen, werden nicht dokumentiert. Außerdem besteht seitens der Ärzte und Pflegekräfte keine Meldepflicht, wenn ein Behandlungsfehler auffällt.
...

http://www.focus.de/gesundheit/experten ... 98654.html
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