Erfahrungen mit den Pall Therapievorschlägen

Erfahrungen mit den Pall Therapievorschlägen

Beitragvon Dundee » Samstag 13. Dezember 2008, 19:44

Die Therapievorschläge von Pall klingen nachvollziehbar.
Ich würde mich dafür interessieren, aber nicht ohne vorher über Erfahrungen gehört zu haben.
Kennt Ihr Leute die diese Therapie versucht haben oder gibt es Webtipps mit Erfahrungsberichten.
Ja und dann wo krieg ich die Mittel her?
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Erfahrungen mit den Pall Therapievorschlägen

Beitragvon Amazone » Samstag 13. Dezember 2008, 20:46

Hallo Dundee,

meinst du die NMDA Antagonisten? Falls ja, würde ich zur Vorsicht raten, da diese CYP 2D6 inhibieren.
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Erfahrungen mit den Pall Therapievorschlägen

Beitragvon Karlheinz » Montag 15. Dezember 2008, 10:09

Wenn sich nichts geändert hat, weist Pall darauf hin, dass seine Therapieanstze nur bei striker dauernder Meidung von auslösenden Reizen bzw. Expositionen funktionieren. Unter diesen Bedingungen pflegt sich MCS allerdings sowieso dramatisch zu verbessern.
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Erfahrungen mit den Pall Therapievorschlägen

Beitragvon Janik » Montag 15. Dezember 2008, 18:35

Er baut auf Vermeidung und spezielle Nährstoffe.
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Erfahrungen mit den Pall Therapievorschlägen

Beitragvon Christoph » Montag 29. Dezember 2008, 12:59

Meine Erfahrungen mit dem Ansatz von Pall sind positiv.

Es geht ja darum, mit ausgewählten orthomolekularen Substanzen in die vermutet gestörte Biochemie bei MCS einzugreifen. Dazu hat Pall ein ganze Reihe von Vitaminen, pflanzlichen - und anderen orthomolekularen Stoffen vorgeschlagen. Diese gibt es fertig zusammengestellt in einer mit Pall entwickelten Präparatelinie von Allergy Research bzw. Nutricology, in Deutschland zu beziehen über Vitaminwelten.de

Ich selbst habe mir zwar einmal alle Präparate bestellt, sie aber nur teilweise benutzt. Basierend auf Palls Empfehlungen habe ich meinen eigenen "Cocktail" zusammengestellt, da ich gemerkt habe, dass ich nicht alle Komponenten des Protokolls benötige bzw. welche Komponenten mir am meisten helfen. Wenn man das herausgefunden hat, kann mam mit alternativen Produkten günstiger und evtl. auch (galenisch) besser fahren.

Am meisten hilft mir Hydroxycobalamin, eine From des Vit.-B12. Die Substanz hat einen unmittelbaren Effekt, mildert - vorbeugend genommen - Reaktionen ab und beschleunigt die Erhohlung. Hydroxycobalamiin kann in hohen Dosen genommen werden, ist völlig ungefährlich, hat keine Nebenwirkungen und ist relativ preiswert. Ich empfehle sublinguale Tabletten (zu beziehen z.B über AOR Europe) oder natürlich die Injektion - wen das nicht schreckt.

Weitere Komponenten, die ich verwende, sind Vitamin E mit hohem Anteil an Gamma-Tocopherol, Q10, manchmal Gingko (Tebonin) und gelegentlich Magnesium.

Bei mir haben diese Substanzen zu einer Verbesserung meines Zustands beigetragen, die Sensitivität gegenüber Duftstoffen ist etwas geringer geworden und lässt sich vor allem besser handeln.

Was Palls Empfehlungen betrifft, bin ich vermutlich nicht mehr auf dem neuesten Stand, von dem Vorschlag, "echte" NMDA-Antagonisten einzusetzen, hatte ich bisher nicht gehört.
Einige der orthomolekularen Komponenten aus seinem Protokoll sind auch (schwache) NMDA-Antagonisten, wie z.B. Magnesium.
"Echte" NMDA-Antagonisten, wie Memantine werden bei Alzheimer eingesetzt, sind verschreibungspflichtig, haben Nebenwirkungen, da wäre ich vorsichtig - obwohl ich ohnehin nicht glaube, dass ein Arzt diese für MCS verschreiben würde.
Christoph
 


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