Histaminum hydrochloricum C3

Histaminum hydrochloricum D12

Beitragvon Anna-Lena » Montag 22. März 2010, 16:16

Kennt jemand von Euch dieses homöopathische Mittel?
Gibt es das auch in flüssiger Form (wegen Milchzuckerunverträglichkeit)?
Ich möchte es gerne ausprobieren, da es im Gegensatz zu chemischen Antihistaminika nicht diese typischen Nebenwirkungen (Müdigkeit) hervorrufen soll.

Wenn man Milchzucker nicht verträgt, kann man es dann trotzdem nehmen (und den leichten Durchfall, der sich evtl. einstellen wird, einfach aushalten), oder wäre das sehr schädlich?

Sorry, ich meine D12 (nicht C3), das andere aus der Überschrift soll man bei zu wenig Histamin einnehmen (kann den Titel leider nicht mehr ändern).

- Editiert von Anna-Lena am 22.03.2010, 15:19 -
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Histaminum hydrochloricum C3

Beitragvon Anna-Lena » Montag 22. März 2010, 16:40

Ich habe in der Klösterl-Apotheke angerufen, und dort wurde mir auch dieses Mittel empfohlen, allerdings sagte die Dame, nur bei akuten Symptomen würde man Niedrigpotenzen nehmen (bis D12), und sie rät mir zu D30.
Was meint Ihr dazu? Soll ich es mal versuchen?
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Histaminum hydrochloricum C3

Beitragvon Juliane » Montag 22. März 2010, 16:59

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Histaminum hydrochloricum C3

Beitragvon Anna-Lena » Montag 22. März 2010, 18:10

Danke für den Link, Juliane. Habe den Beitrag auch vorhin entdeckt, aber so ganz überzeugt hat mich das nicht :-/
Vor allem würde mich halt interessieren, wie MCS-Patienten auf so eine Hochpotenz reagieren, und was für Nebenwirkungen evtl. auftreten könnten (abgesehen von Müdigkeit). Nicht, dass man dadurch in irgendwelche lebensbedrohlichen Zustände gerät.
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Histaminum hydrochloricum C3

Beitragvon sunday » Dienstag 23. März 2010, 02:17

mich hat ein hom. arzt, der angeblich gut war, mit einer hochpotenz mal fast umgebracht. er war am nächsten tag nicht da, die vertretung, die null ahnung hatte, wollte mich sofort ins krankenhaus bringen lassen und nur weil ich damals schon eine umfangreiche med. und hom. ausbildung hatte und auf anhieb das passende antidot herausfand und es in der apotheke auch vorrätig war, konnte ich eine katastrophe verhindern.

obwohl ich danach noch ein paar jahre etliche stunden pro woche weiter hom. fortbildungen gemacht habe (vorher schon 3 jahre ganztägig), würde ich keine hochpotenzen nehmen.
die wirkung hält viel zu lange an und viele mittel kann man auch nicht einfach durch kaffee o.ä. in der wirkung unterbrechen und um ein passendes antidot zu finden, braucht man nicht nur entsprechende fachkenntnisse, sondern auch etliche hom. fachbücher (repertorien und arzneimittellehren), da niemand die gesamten arzneimittelbilder, wechselwirkungen usw. von ein paar tausend mitteln auswendig wissen kann (ein oder mehrere büchlein für laien bringen da garnichts).

auch tiefere potenzen sind nicht immer so harmlos wie viele glauben. aber meist doch leichter und mit einem geringeren risiko anzuwenden als hochpotenzen. es gibt natürlich ausnahmen. es gibt auch tiefe potenzen, die schaden können und auch einige, die noch rel. viel der giftigen grundsubstanz enthalten oder im körper gespeicherte gifte freisetzen, die dann aber nicht ausgeleitet werden können usw. usw.


außerdem ist es auch noch ein großer unterschied, ob man eigentlich gesund und unempfindlich ist und nur mal was wegen einer erkältung nimmt oder ob man krank ist und sowieso auf vieles heftig reagiert und dann mit hom. mitteln rumexperimentiert ohne zu wissen, was man da tut.


der erste schritt bei beschwerden sollte immer sein, daß man versucht die ursache und die auslöser herauszufinden und dann erst mal die auslöser vermeidet und auch sonst alles optimiert (ernährung, schlaf, bewegung, streßreduktion, schadstoffreduzierung usw. usw.) und dann schaut ob und welche medis noch notwendig sind und diese dann mit der nötigen sachkenntnis und verantwortung auswählt bzw. von einem arzt oder hp, der sich wirklich gut auskennt, aussuchen läßt.

lg
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