Omega-3-Fettsäuren in der Therapie

Omega-3-Fettsäuren in der Therapie

Beitragvon Juliane » Montag 12. April 2010, 00:04

Omega-3-Fettsäuren
in der Prävention und Therapie von ADHS, Lernstörungen und
chronisch entzündlichen Erkrankungen


Die kardioprotektive Wirkung von Omega-3-Fettsäuren und die Bedeutung des Omega-3-Index als Risikofaktor für

kardiovaskuläre Ereignisse sind seit Langem bekannt und durch zahlreiche epidemiologische Studien belegt.

Darüber hinaus gibt es überzeugende klinische Belege für neuroprotektive und antiinflammatorische Effekte von

Omega-3-Fettsäuren und ihre erfolgreiche Anwendung bei psychischen Störungen, chronisch entzündlichen und

atopischen Erkrankungen (...)


Krankheiten, die in Zusammenhang mit einer gestörten Omega-3/Omega-6-Balance gesehen werden


-entzündliche Gelenkerkrankungen (Rheuma)

-atopische Erkrankungen (Asthma, chronische

-Bronchitis, Neurodermitis, Psoriasis)

-Multiple Sklerose, Lupus erythematodes

-entzündliche Darmerkrankungen (Morbus Crohn,

-Colitis ulcerosa)

-koronare Herzkrankheit

-Herzrhythmusstörungen

-psychische Störungen (depressive Episoden,

-Schizophrenie, ADHS, HAS)

-Typ-I-Diabetes........


wichtige Quellen für Omega-3-Fettsäuren(EPA und DHA) bzw. -Linolensäure als Vorstufe derOmega-3-Fettsäuren


-fetter See- und Süßwasserfisch

-(Hering, Sardine, Lachs, Forelle)

-Meeresfrüchte (Muschel, Krustentiere)

-Leinöl

-Hanföl

-Walnuss-, Soja-, Raps-, Weizenkeimöl

-zusätzlich: Fisch- und Leinölpräparate zur

Nahrungsergänzung (...)



Typische Symtome eines PUFA-Mangels sind großer

Durst, trockene, raue Haut, weiche, brüchige Nägel und

Kopfschuppen. Häufig sind Ekzeme sowie Allergien

und Asthma assoziiert....


Omega-3-Fettsäuren in der Prävention und Therapie
http://www.ganzimmun.de/seiten/download_file.php?download_id=238 -
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Omega-3-Fettsäuren in der Therapie

Beitragvon sunday » Montag 12. April 2010, 10:44

ich habe mit wildlachs und hering in verbindung mit einer entzündungshemmenden ernährung und homöopathischen medis eine nierenkrankheit mit nierenblutungen und einer nierenfunktion unter 50 %, die lt. fachärzten angeblich nicht therapierbar war (die nephrologen haben aber auch fast alle eine eigene dialysestation in der praxis, an der sie gut verdienen), ganz erheblich bessern können (bei der ersten kontrolluntersuchung nach 3 monaten war die funktion schon über 70 %, nach 6 monaten über 90 % und es hat die ärzte nicht interessiert, wie ich das geschafft habe, sie haben wieder behauptet, das ginge nicht und dann wäre das bei mir nur psych.-som. gewesen, aber psych.-som. nierenblutungen mit reduzierter nierenfunktion gibt es auch lt. schulmedizin absolut überhaupt nicht).
einige andere chron. entzündungen (gelenke, bronchien etc.) hatten sich durch meine eigenbehandlung gleichzeitig auch gebessert und die besserung ist auch weitgehend so geblieben, obwohl ich jetzt nur noch wenig fisch essen kann, da ich mir durch den damals sehr häufigen fischverzehr eine unverträglichkeit angegessen habe, aber 1-2 x pro woche eine kleine portion geht noch und das scheint (in verbindung mit entzündungshemmender ernährung und hom. medis) zu reichen.

lg
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Beitragvon sunday » Montag 12. April 2010, 22:01

wer mehr omega 3 zu sich nimmt, sollte das nicht übertreiben, weil sonst die blutgerinnung zu sehr gehemmt wird. ich wußte das damals noch nicht und bei täglich fisch war es nach einiger zeit so, daß ich oft morgens das ganze kopfkissen voll blut hatte und nicht wußte warum und auch mini-wunden bluteten heftig und endlos lang. da ich dann aber auf den da bevorzugten lachs allergisch reagiert habe und daher wieder weniger fisch gegessen habe, hat sich das wieder normalisiert.

lg
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Beitragvon Juliane » Montag 12. April 2010, 23:53

Ergänzend zu sunday:


Omega3 in Form von Kapseln ist nicht angezeigt bei Gerinnungsstörungen,
Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse, Leberschäden, Gallenblasenentzündung
Vorsichtig muss auch sein, wer unter Hyperthyreose leidet, wegen des Jodgehalts

http://books.google.de/books?id=NXdgIp4f23UC&lpg=PA218&ots=4ww_beHGUX&dq=omega3%20kontraindikation&pg=PA218#v=onepage&q&f=false



Generell wird empfohlen, vor der Einnahme einen Arzt zu konsultieren. Beim Vorliegen von Krankheiten und bei gleichzeitiger Dauereinnahme von Medikamenten darf Omega-3 nur nach Rücksprache mit einem Arzt angewandt werden.

DHA und EPA sind sehr instabile chemische Verbindungen und können auch innerhalb des Körpers geschädigt werden. Um dies zu vermeiden, sollte man freie Radikale meiden.
Man sollte auf genügend Vitamin E und C achten.
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Omega-3-Fettsäuren in der Therapie

Beitragvon Juliane » Dienstag 13. April 2010, 00:31

Polymorphe Lichtdermatose

Auch nach Supplementierung der Diät mit Omega-3-Fettsäuren aus Fischöl wurde eine Reduktion des Schweregrades einer polymorphen Lichtdermatose beobachtet [46].

http://www.uni-duesseldorf.de/AWMF/ll/013-032.htm
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